Sehnsuchtsland Kalifornien: Zwischen Pazifik und Death Valley - USA
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Sehnsuchtsland Kalifornien

Zwischen Pazifik und Death Valley

San Francisco, die kalifornische Küste, zwei Nationalparks und die riesenhafte Mojave-Wüste: Die Reise vereint die Gegensätze Kaliforniens. Die Unterkünfte auf dieser USA Rundreise sind klein und originell; die Gastgeber aufmerksam und fürsorglich.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

San Francisco

San Francisco

16 Meilen | 26 Minuten
A

San Francisco

Buntschillerndes Leben in Amerikas beliebtester Stadt

Nur etwas mehr als 700.000 Menschen wohnen auf den 43 Hügeln von San Francisco. Damit ist die City nach Los Angeles, San Diego und San Jose nur die viertgrößte in Kalifor­nien.

Dennoch ist San Francisco die unbe­s­trit­tene Kultur- und Finanz­me­tro­pole des Sied­lungs­gebietes um die Bay, an der inzwi­schen über sechs Millionen Menschen zu Hause sind. Eine Fahrt mit der ratternden Cable Car über steile Hügel, von denen sich herr­liche Aussichten bieten, stimmt ein auf die vielen Schön­heiten der Stadt. Die City am Golden Gate wird jedes Jahr von den Amerikanern aufs Neue zur belieb­testen Stadt der USA gewählt. Gründe dafür sind ihre Lage am Eingang zur weit­läufigen Bay, das bunt­schil­lernde Leben in den Stadt­vier­teln und die faszi­nierende Anlage der Straßen, die sich steil über die 43 Hügel ziehen. Wer die bekann­testen Attrak­tionen der Stadt zwischen Fisherman´s Wharf im Norden und dem Trend-Viertel South of Market im Süden zu Fuß erkunden will, macht gleichzeitig eine Welt­reise durch die Kulturen der Erde.

Zu Gast in einem B&B in den Pacific Heights

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt zentral inmitten der ältesten und besten Wohn­viertel San Franciscos: den Pres­idio Heights, Pacific Heights und Laurel Heights.

Das Gebäude mit seiner kunst­voll gestal­teten Fassade exis­tiert seit 1875 und war zuerst ein Saloon mit Bordell, der nach dem großen Erdbeben und Feuer im Jahr 1906 Zuflucht für viele Obdach­lose war. Heute ist das zwei­stö­ckige Haus ein liebevoll restau­riertes B&B, das mit 14 stil­voll einge­rich­teten Zimmern eine ideale Basis ist, um die Stadt zu erkunden. Sacra­mento Street ist zwei Blocks entfernt und auch die Einkaufs­straßen Union Street und Fill­more Street sind zu Fuß erreichbar.

Cable Car

Welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco

Eine sehr kuriose Sehens­wür­digkeit und ein welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco sind die Cable Cars. Das öffent­liche Verkehrs­mittel fuhr erstmals im August 1873 die Clay Street hinab. Heute befinden sich noch drei Linien in Betrieb – besonders mit der Powell-Hyde-Line und der Powell-Mason-Line erlebt man das typi­sche Flair auf den steilen Straßen San Franciscos.

Alcatraz

Berüc­h­tigte Gefäng­nis­insel

Die raue Felsen­insel vor der Küste Kalifor­niens wur­de von ihrem ersten Besu­cher im 16. Jahr­hun­dert Alcatraz getauft, zu Deutsch: Pelikan, wegen der zahl­losen Pelikane, die dort nisteten. Nach dem Ende des Gold­rau­sches (ab 1858) wur­de die Insel Mili­tär­stütz­punkt und während  des amerika­ni­schen Bürger­krieges auch Mili­tärgefängnis. Während des Ersten Welt­krieges wurden dort Wehr­di­enst­ver­wei­gerer inhaf­tiert. Von 1933 bis 1963 wur­de Alcatraz dann zum berüc­h­tigsten und gefürch­tetsten aller Bundesgefäng­nisse der USA für unver­be­s­ser­liche Straftäter. Das Hoch­si­cher­heits­gefängnis basierte auf zwei Grundlagen: es über­nahm alle Unruhe­stifter von anderen Gefäng­nissen, um dort Gewalt, Flucht- oder Selbstmordver­suche zu redu­zieren und die Kontrolle zu erhöhen. Zwei­tens sollten die Gefan­genen von Alcatraz zu vorbild­li­chen Häft­lingen erzogen werden. Auf Alcatraz gab es keine Rehabili­ta­tion; der allei­nige Zweck war, Häft­linge zu über­nehmen, um sie dann gebe­s­sert wieder in ein anderes Gefängnis zurückzu­schi­cken.

Von San Francisco, CA nach Monterey

Mietwagenannahme

San Francisco

3 Meilen | 12 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – West
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: SFO Union Square – O´Farell St.*

Von San Francisco, CA nach Monterey

122 Meilen | 3:00 h
Die Strecke führt über den Pacific Highway, eine der schönsten Küsten­straßen der Welt, nach Süden. Bei Santa Cruz kommt man an die Monterey Bay, die man bis zu ihrem Südende umrundet.

Año Nuevo State Park

Seeele­fanten im Winter, Küstenwande­rungen im Sommer

Der Park 80 Kilometer an der Küste von San Mateo umfasst kleine Felsen­in­seln, Rotholz­wälder und hohen Dünen. Ein Besuch ist das ganze Jahr über inter­essant. In den Wintermo­naten ist es von Seeele­fanten bevöl­kert. Männ­liche Tiere, die meist mehr als zwei Tonnen wiegen, brüllen um die Wette, um die Gunst der Weibchen zu erlangen. Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts nur wenige Exem­plare die Abschlach­tungs­orgien über­lebt hatten, explodiert die Zahl der Seeele­fanten. In den letzten Jahren wurden jähr­lich ungefähr 2000 Neuge­burten im Año Nuevo State Park gezählt. In den Sommermo­naten lockt das Gebiet mit sandigen Küsten und schroffen Klippen Angler, Wanderer und Vogelbe­ob­achter an. Am Fran­klin Point kann man in schöner Umge­bung Pick­nick machen.

San Juan Bautista

Größte spani­sche Mission in Kalifor­nien

Die alte spani­schen Mission San Juan Bautista liegt im gleich­na­migen Ort, 34 Meilen außer­halb von Monterey. Sie wur­de 1797 von Franziskanern errichtet und war die größte spani­sche Mission in Kalifor­nien. Einer der Priester hatte musikali­sches Talent und grün­dete einen Indio-Chor. Dafür erfand er eine Noten­schrift, die auf Farben beruhte. Zwei der eigen­tüm­li­chen Chor­al­bücher sind im Missi­ons­museum ausge­stellt. Mehrere Erdbeben hatten Schäden am Gebäude ange­richtet, so dass es kein Wunder war, dass Alfred Hitchcock die Mission 1958 zum Drehort für seinen Thriller, Vertigo, wählte.

B

Monterey

Tolle Lage in der Monterey Bucht

Die ehema­lige Haupt­stadt der spani­schen Provinz California liegt phan­tas­tisch über der gleich­na­migen Bucht.

Nach dem Verschwinden der Fisch­indu­s­trie hat sich die Stadt für den Tourismus geöffnet. Die Haupt­se­hens­wür­digkeit ist das Montery Bay Aqua­rium, das zu den größten Aqua­rien welt­weit gehört und die arten­reiche Meeres­welt vor Monterey darstellt.

Zu Gast in einer Villa in Monterey

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Geschichte des Hauses beginnt im Jahr 1865, als eine schot­ti­sche Auswander­erfa­milie, die wegen des Gold­rauschs nach Kalifor­nien gekommen war, Pick­nick in Monterey machte.

Die Martins müssen von der Schön­heit des Ortes beein­druckt gewesen sein, denn sie kauften dort später ein großes Stück Land auf einem Hügel. Carmel Martin, der Enkel des Pioniers und Bürgermeister von Monterey, ließ 1929 ein drei­stö­ckiges Haus im engli­schen Tudor-Stil erbauen. Rings um das Haus wur­de ein aufwen­diger Garten ange­legt. Heute ist das ehrwür­dige Anwesen ein bezau­berndes Boutique-Hotel, das schon mehrere Preise gewonnen hat und wegen seines roman­ti­schen Charak­ters besonders bei Hoch­zeitsrei­senden beliebt ist.

Monterey Bay Aqua­rium

35000 Meerestiere hinter einem Riesenfenster

Das Aqua­rium ist eines der größten welt­weit. Es beherbergt 35.000 Tiere aus 550 Arten: von winzigen Nacktschne­cken über Seesterne und Quallen bis hin zu großen Haien und Pinguinen. Das Aqua­rium verfügt über etwa 200 Becken, das größte davon, „the Outer Bay“, fasst etwa 4 Millionen Liter Wasser. Eben­falls zum Bereich Outer Bay gehört eine umfang­reiche Samm­lung von Quallen. Weitere Schwer­punkte sind ein großes Tang­wald-Becken, Seeotter, eine umfang­reiche Ausstel­lung von weiteren Ottern („mad about otters“) sowie eine Gezei­tenzone, in der auch die Pinguine gezeigt werden. Von der Terrasse aus lassen sich Otter in freier Wild­bahn beob­achten.

17-Mile Drive

Natur­schön­heiten an einer Panora­ma­straße

Die Straße zwischen Pebble Beach und dem Del Monte Forest gehört zu den schönsten Panora­ma­straßen Kalifor­niens. Sie führt an Golf­plätzen, Villen  und mehreren Sehens­wür­digkeiten vorbei. Zu den Haupt­at­trak­tionen gehören die „einsame Zypresse“ auf einem Felsen im Meer, die blüh­enden Wildblumen am China Rock, wo einst die Hütten chine­si­scher Fischer standen, und der Bird Rock, der von Kormo­ranen und Pelikanen bewohnt wird. Für das Befahren der Straße eine Gebühr von 10 US-Dollar erhoben. Für Anwohner und deren Gäste ist der Eintritt frei; ebenso wie für Radfahrer und Fußgänger. Motor­räder dürfen die Straße nicht befahren.

Von Monterey nach El Portal

226 Meilen | 5:00 h

Die Strecke führt land­einwärts auf die grandiose Sierra Nevada zu, dem höchsten Gebirge der USA außer­halb Alaskas.

Unter­wegs kommt man am San Luis Reservoir vorbei, an dessen Südufer ein Recrea­tion Centre mit vielen Freizeitmög­lichkeiten für Wassersportler liegt.
Ein Abste­cher lohnt zur alten spani­schen Mission San Juan Bautista im gleich­na­migen Ort San Juan Bautista, ca. 34 Meilen außer­halb von Monterey. Sie wur­de 1797 vom Franziskana Orden errichtet und ist die größte spani­sche Mission in Kalifor­nien.

San Luis Reservoir State Recrea­tion Area

Stausee mit Freizeitgebiet

Der Stausee sammelt das Wasser des Sacra­mento Rivers und wur­de für land­wirt­schaft­liche Bewäs­se­rungen gebaut. Er wird von einem staat­li­chen Erho­lungs­gebiet umgeben, in dem es viele Freizeitmög­lichkeiten gibt – unter anderem für Angler, Bootfahrer und Camper.

Mariposa

Gold­rausch-Stadt am Yose­mite Park

Die kalifor­ni­sche Klein­stadt mit über 2.000 Einwoh­nern trägt den spani­schen Namen für Schmetter­linge,  was daher rührt, dass erste Zuwanderer Monarchfalter haben überwin­tern sehen. Mariposa liegt auf einer Höhe von 594 Metern in den ersten Ausläufern der Sierra Nevada. Der Ort liegt 40 Meilen südwest­lich des Yose­mite National Park. Die Stadt wur­de als Minen­arbeiter­lager gegründet. Sie war der südlichste Teil der „gold chain“ (Goldkette) während des gold rush in Kalifor­nien.

Fresno Flats Historic Village and Park

Szenen aus der Pionierzeit

Das Frei­lichtmuseum zeigt den Pionier­alltag am Fuß der Sierra Nevada im 19. Jahr­hun­dert. Mehrere Häuser aus dieser Epoche sind dazu in einen fried­li­chen Park an einen Bach transpor­tiert worden. Innen finden sich jede Menge Gegen­stände – von Küchenge­räten bis zu Druck­ma­schinen. Im Besu­cher­zentrum erhält man Broschüren oder kann eine geführte Tour buchen.

C

Yosemite National Park

Schwarzbären und Adler in grandiosem Hochgebirge

Der über 3.000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park liegt an den West­hängen der Sierra Nevada rund 300 Kilometer östlich von San Francisco.

Impo­sante Wasser­fälle, senk­recht aufra­gende Granitfelsen, Berg­seen und Schnee­felder ziehen Jahr für Jahr viele Besu­cher an. Schwarz­bären, Adler und zahlreiche Reptilien finden hier ihren größten zusam­men­hän­genden Lebens­raum. 1984 wur­de der Park zum Welterbe der UNESCO erklärt.

Zu Gast in einem Inn am Yosemite National Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn liegt ca. 500 Meter vom Eingang des Yose­mite National Parks entfernt am Merced River. Von allen fünf geräu­migen Zimmern, die mit handgefer­tigten, antiken Möbeln und hoch­wer­tigen Stoffen jeweils nach einer individu­ellen Stilrich­tung gestaltet sind, bieten sich Blicke über den Fluss bis zum Park. Liz und Ron bereiten morgens ein reichhal­tiges Früh­stück zu, dass man auf der Terrasse mit Blick auf die Granitfelsen und den Fluss genießen kann. Diverse Freizei­t­ak­tivi­täten wie Fliegen­fi­schen und Klettern sind in der Umge­bung möglich; wer möchte, kann auch im klaren Wasser des Merced Rivers baden. Nachts lässt sich mit einem Tele­skop, das den Gästen zur Verfügung steht, der Ster­nenhimmel erkunden. Das Zentrum des Yose­mite Valley ist zwölf Meilen vom Inn entfernt.

Ein offenes Wort zur Lage des Hauses: Das Haus liegt zwischen den 2-3 stöckigen Gebäuden der Yose­mite View Lodge, die nicht eine solche Augenweide darstellen, wie das Inn selbst.

El Capitan

Tausend Meter hoher Mono­lith

Der tausend Meter hohe, mono­li­thi­sche Granitfelsen erreicht eine Gipfelhöhe von 2.307 Metern. Wie ein gewal­tiger Turm ragt er über dem Tal auf und gehört zu den am meisten besuchten Natur­denkmälern im Yose­mite Park. Berg­steiger und Bergkletterer können ihn auf mehreren Wegen von verschiedener Schwie­rigkeit zu jeder Jahres­zeit besteigen.

Yose­mite Falls

740 m hohe Kaskaden

Der Park ist für seine große Anzahl von Wasser­fällen bekannt. An den steil abfal­lenden Klippen, Vorsprüngen und Hangtälern stürzen sie donnernd in die Tiefe, besonders in den Monaten April, Mai und Juni während der Schnee­schmelze. Danach bilden sie sich nur bei Regen aus und verschwinden bei Trocken­heit sofort wieder. Die Yose­mite Falls gehören mit einer Gesamt­höhe von 739 m zu den höchsten der Welt. Diese sind unter­teilt in Upper Falls (435 m), Middle Cascades (206 m) und Lower Falls (98 m).

Glacier Point

Großar­tiger Blick über die Sierra Nevada

Der viel besuchte Aussichts­punkt bietet einen wundervollen Ausblick auf den Half Dome und das Yose­mite-Tal mit den Yose­mite Falls und dem Nevada Fall. Besonders zum Sonnen­un­ter­gang wird die schier endlose Berg­landschaft in ein magi­sches Licht getaucht. Die schnell folgende Dunkelheit wird durch kein künst­li­ches Licht gestört, so dass in mond­losen Nächten zahl­lose Sterne zum Greifen nah scheinen. Vom Park­platz zum eigent­li­chen Glacier Point führt ein kurzer Wanderweg.

Four-Mile-Trail

Wande­rung zum Glacier Point

Wer die knapp tausend Höhenmeter vom Yose­mite-Tal aufsteigt, kommt nach vier Meilen zum Glacier Point, einem der schönsten Aussichts­punkte über die Sierra Nevada. Stän­diger Begleiter und alles über­ra­gender Blickfang ist der Half Dome, ein Granitberg, der vom Eis gesprengt wur­de. (auf und ab: 6 Stunden, 14,5 Kilometer, auf und ab 1030 Meter)

Von El Portal nach Death Valley

433 Meilen | 8:00 h

Fresno Art Museum

Von präko­lumbia­ni­scher Kunst bis zur Moderne

Das Kunst­museum ist die Haupt­at­trak­tion in der land­wirt­schaft­lich geprägten Stadt Fresno. Es enthält Kunst­werke aus Mexiko aus der Zeit vor Kolumbus sowie Kleidung und Textilien der Anden-Bewohner. Daneben gibt es wech­selnde Ausstel­lungen.

Red Rock Canyon State Park

Wandern durch eine roman­ti­sche Fels­landschaft

Vierzig Kilometer nord­öst­lich von Mojave durch­quert der Highway 14 eine Land­schaft mit roten Felsen, die man schon vom Auto aus bewundern kann. Wer aussteigt, kann auf einem der vielen Wander­wege in den Canyon gehen, von den manche ­wäh­rend der Brut­saison von Raubvögeln zwischen Februar und Mai gesperrt sind. Der Park dient in erster Linie dem Schutz der geologi­schen Forma­tionen und paläo­n­to­logi­schen Fund­stätten. Aber auch Hollywood hat diese Szene­rien für etliche Film­sequenzen genutzt.
Nach nieder­schlagsrei­chen Wintern kann auch hier die Wüste blühen und die Land­schaft zwischen den rötli­chen Felsen mit zusätz­li­chen Farben berei­chern.

D

Death Valley

Ort der Extreme von unbeschreiblicher Schönheit

Seinen Namen erhielt das Tal, als sich 1849 zwei Wagentrecks mit etwa 100 Ochsenwagen darin verirrten und wochenlang keinen Ausweg mehr fanden.

Nach und nach mussten die Ochsen geschlachtet und die Wagen zu Brenn­holz verarbeitet werden. Mit letzter Kraft schaffte die Gruppe den Ausweg über den Wingate Pass. Dort drehte sich eine Frau um und rief dem schau­rigen Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.
Der drei Millionen Jahre alte Graben­einbruch ist ein Ort der Extreme. Im Sommer steigt die Tempe­ratur täglich auf weit über 40°C und ist durch das umliegende Gebirge meist wind­still. Der tiefste Punkt, Badwater Basin, liegt 86 Meter unter dem Meer­es­spiegel. Im Jahr fällt weniger als 30 mm Nieder­schlag, da sich die feuchte Meeres­luft des Pazifik an den Hängen der vorge­la­gerten Sierra Nevada abregnet. Dafür entschä­digt das Tal mit unbe­schreib­li­cher Schön­heit: Die Sonnenauf- und -unter­gänge, der Blick von Dante's View hinab zum tiefsten Punkt des Tales oder Devils Golf Course, eine Ebene voll bizarrer Salzkri­s­talle machen das Tal des Todes zu einem Para­dies für Landschafts­fotographen.

Zu Gast auf einer Ranch im Death Valley

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Seit 1884 exis­tiert die Furnace Creek Ranch, die heute ein Motel beherbergt. Es gibt Reitmög­lichkeiten, zwei Restau­rants, eine Bar und einen General Store. Die 224 Zimmer sind auf verschiedene zweige­schos­sige Blocks aufge­teilt. Alle haben eine eigene Terrasse oder Balkon; für eine Abküh­lung sorgt der große Quell­was­ser­pool.  Wer sich sport­lich betä­tigen möchte, kann zudem die Tennis­plätze und den Basket­ball­platz nutzen. 

Mangels Alter­na­tiven im Bed & Breakfast-Bereich, greifen wir auf das Motel zurück. Es ist nur zweckmäßig, jedoch bietet es einen sehr guten Ausgangs­punkt für den Besuch des Death Valley. Da das zur Ranch gehörende, etwa eine Meile entfernt gelegene Furnace Creek Inn Hotel den gesamten Sommer (in der Regel von Mai bis Oktober) geschlossen ist, kann es in der genannten Zeit nicht alter­nativ gebucht werden.

Rhyolite

Ruinen aus der Goldgräberzeit

Nord­öst­lich von Death Valley stehen noch Ruinen aus der Goldgräberzeit. Rhyolite wur­de 1904 nach einem Goldfund gegründet und wuchs inner­halb kürzester Zeit auf über 10 000 Einwohner. In der zeitweilig die drittgrößten Stadt Nevadas gab es drei Eisen­bahnli­nien, eine Tele­graphen­sta­tion, ein Elek­trizi­täts­werk, drei Zeitungen, 50 Goldminen, eine Oper, eine Symphonie, drei Kran­ken­häuser, ein öffent­li­ches Schwimmbad, 19 Hotels, 18 Drugs­tores sowie 53 Saloons. Um 1914 waren die Goldvor­kommen ausgebeutet. Der Niedergang der Stadt erfolgte so schnell wie ihr Aufstieg. Im Jahr 1919 schloss das Postamt von Rhyolite, und der letzte Einwohner, der Postbedi­ens­tete, verließ die Stadt. Heute ist die Geis­ter­stadt ein Open Air Museum, das nur noch von Touristen aufge­sucht wird.

Hidden Valley

Verlas­sene Minen und Blumen­teppiche im Frühjahr

Das Tal liegt in einer abge­legenen Gegend auf der west­li­chen Seite der Cottonwood Moun­tains ober­halb des Race­track-Tals. Eine Viel­zahl von alten, verlas­senen Minen befindet sich verstreut über das gesamte Tal. Das ausge­trock­nete Tal, mit im Sommer wenig Vege­ta­tion, kann sich im Winter zu einer schnee­be­deckten Land­schaft verwandeln und im Frühjahr mit einem Blumenmeer über­ra­schen.

Barker Ranch

Letztes Versteck einer mörde­ri­schen Sekte

Die Ranch war das letzte Versteck von Charles Manson. Er hielt sich dort mit seiner Sekte, der soge­nannten Manson Family auf, nachdem diese brutale Morde in Los Angeles begangen hatte. Die Mitglieder der Sekte wurden bei zwei Razzien am 10. Oktober bzw. 12. Oktober 1969 in der Ranch festgenommen. Die Ranch gehört heute dem National Park Service und steht leer und ist nur über unbe­fes­tigte Sand- und Schot­ter­pisten zu errei­chen.

Von Death Valley nach Twentynine Palms

236 Meilen | 4:30 h
Die Strecke führt durch die gewal­tige Mojave-Wüste, die 35.000 km² umfasst und auf dem Gebiet von Kalifor­nien, Utah, Nevada und Arizona liegt. Sie ist ringsum von Gebirgen umgeben, an denen sich die Wolken abregnen, so dass weniger als 15 mm Nieder­schlag im Jahres­durch­schnitt fallen.

Badwater

Tiefster Punkt Nord­ame­rikas

Die Senke im Death Valley ist mit 85,5 Metern unter dem Meer­es­spiegel der tiefste Punkt Nord­ame­rikas. Sie ist mit einem Salz­was­ser­tümpel angefüllt, der kläg­l­iche Rest eines vorzeit­li­chen Sees. Im Becken trotzen Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen, darunter Wasser­in­sekten und die Badwater-Schnecke. In der Umge­bung, die nicht ständig von Wasser bedeckt ist, bildet die Salzkruste sechs­e­ckige Strukturen aus. Manchmal fluten heftige Regen­güsse die Senke mit einer dünnen Schicht Wasser, die jedoch nie lange bleibt. Das liegt an der Verduns­tungs­menge von 3.810 Millime­tern pro Jahr, der höchsten in den USA. Ihr steht nur ein Nieder­schlag von nur ca. 30 Millime­tern gegenüber.

Dante’s View

Aussicht über eine Höllen­landschaft

Ober­halb des Death Valley liegt der 1669 Meter hohe Aussichts­punkt in den Black Moun­tains. Er ist nach dem italie­ni­schen Renais­sance-Dichter benannt, der in seiner Gött­li­chen Komödie einen Blick in die Hölle geworfen hat. Von dort kann man den zentralen Teil des Death Valley über­bli­cken. Die Aussicht reicht vom 3.366 Meter hohen Tele­scope Peak bis zum Badwater Basin, das 85 Meter unter dem Meere­spiegel liegt. Das Tal erstreckt sich von links (Süden) nach rechts (Norden); in seiner Mitte erkennt man einen ausge­trock­neten Salzsee.

Nopah Range Wilder­ness

Wüstensyn­fonie aus Trockenbergen und Kakteen

Das Wild­nis­gebiet ist Teil des Nopa Range, das bis zu 1950 Meter hoch aufragt. Besu­cher werden beein­druckt von einer wahren Wüstensyn­fonie aus trockenen Bergen, Sandhügeln, Pfannen. Darin wachsen Kakteen und Yucca­pflanzen. Wild­esel, Wüsten­schildkröten und Schafe ernähren sich von trockenem Gestrüpp, das nach den seltenen Regen­fällen einen Hauch von Grün annimmt. Manchmal sieht man Stein­adler und Prär­iefalken ihre Kreise ziehen

E

Joshua Tree National Park

Kojoten und Klapperschlangen in faszinierender Urlandschaft

Der 3.200 km² große Natio­nal­park im Südosten Kalifor­niens liegt zwischen der Mojave- und der Colo­rado-Wüste.

Seinen Namen trägt er nach dem Joshua Tree, der nur in der Mojavewüste wächst. Seine Zweige erin­nerten die Mormonen an den Propheten Josua, der mit ausgebrei­teten Armen seinem Volk in die Wüste entgegen­läuft. Besonders im Sommer kann es extrem heiß werden, so dass man immer ausrei­chend Wasser dabei haben sollte. Die Pflanzenwelt in der trockenen Zone ist erstau­n­lich vielfältig, ebenso die Tierwelt, zu der Coyoten, giftige Spinnen und Klap­per­schlangen gehören. In den kühleren Monaten lohnt es sich, eine Wande­rung durch die faszi­nierende Urlandschaft zu machen. Von den zahlrei­chen gekennzeichneten Wegen führen die meisten durch das Hidden Valley.

Zu Gast in einem Manor House am Joshua Tree Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gutshaus aus dem Jahr 1928 ist eine kleine Oase in der Wüste: Es liegt auf einem großen Grund­stück mit alten Bäumen, wenige Kilometer vom Eingang zum Joshua Tree National Park entfernt.

Die Liebe der Gastgeberin zum Detail spürt man auf dem gesamten Anwesen: Alle Zimmer sind hell und freund­lich einge­richtet, der Garten mit Pool ist gepflegt. Gäste wohnen entweder in einem der zwei Zimmer im Haupt­haus oder in einem der Cottages, die sich auf dem Grund­stück verteilen. Das Früh­stück ist erstklassig und wird gemeinsam im Haupt­haus eingenommen.

Hidden Valley Trail

Wild­roman­ti­scher Talkessel mit Joshua Bäumen und Kakteen

Der gut beschilderte, zwei Kilometer lange Wanderweg führt durch einen wild­roman­ti­schen Talkessel, welcher von Felswänden und Geröll umgeben ist. Entlang des Trails kann man bizarre Felsen bewundern, die mit Kakteen, Joshua Trees und Yuccas bewachsen sind. Start­punkt der Wande­rung ist die Hidden Valley Parking Area. Die beste Zeit für die kurze und einfache Wande­rung ist der Spätnach­mittag, wenn die meisten Besu­cher den Park verlassen haben und die unter­ge­hende Sonne alles in ein magi­sches Licht taucht.

Von Twentynine Palms nach Santa Barbara

243 Meilen | 4:30 h
Um im Großraum von Los Angeles nicht endlos im Stau zu stehen, wählt man am besten die nörd­liche Umge­hung über Pasadena am Fuß der San Gabriel Moun­tains. Bei Oxnard kommt man an die Pazi­fikküste, der man bis Santa Barbara folgt.

Joshua Tree

Klein­stadt am Joshua-Tree-Natio­nal­park

Die Klein­stadt im San Bernardino County des US-Bundes­staats Kalifor­nien liegt 820 Meter über dem Meer­es­spiegel und ungefähr 200 km vom Stadt­zentrum von Los Angeles entfernt. Die Stadt hat etwas über 4.200 Einwohner und liegt unmit­telbar am Joshua-Tree-Natio­nal­park. Fans von Alter­na­tive Rock wird inter­es­sieren, dass in regelmäßigen Abständen vor den Toren der Stadt die Desert Sessions stattfinden. Das Festival wur­de von Josh Homme, Frontmann der Band Queens of the Stone Age, ins Leben gerufen.

Palm Springs

Promi­nente, Palmen und die längste Seil­bahn der Welt

Noch im 19. Jahr­hun­dert war Palms Springs eine verschlafene Eisen­bahn­sta­tion am Rand der Mojavewüste. In den 1930iger Jahren wur­de bizarre Schön­heit des Ortes von Promi­nenten entdeckt, unter ihnen Fank Sinatra, Bob Hope und Elvis Presley. Zahl­lose Palmen wurden ange­pflanzt, um die Stadt zu verschönern. Heute leben im Großraum von Palm Springs etwa 200.000 Bewohner, unter ihnen viele reiche Rentner, die die umliegenden Golf- und Tennis­plätze bevöl­kern. In der Nähe von Palm Springs befindet sich die längste Seil­bahn der Welt in einem Stück, die Palm Springs Aerial Tramway auf den Mount San Jacinto.

Rim of the World Drive

Seen, Canyons und Panoram­a­blicke

Die Straße CA18 windet sich von San Bernardino in abenteuer­li­chen Kurven nach Osten.  Dabei kommt man an mehreren Seen vorbei, dem Lake Arrowhead, wo man schwimmen kann, dem Baldwin Lake und dem Big Bear Lake. Die 62 Kilometer lange Panora­ma­straße steigt bis auf 2.200 Meter an. Den schönsten Blick hat man vom Lakeview Point.

F

Santa Barbara

Spanisches Flair, Wale und Wein

Spanisch medi­ter­ranes Stadt­bild, warme Meer­es­strö­mungen, Wein­anbau im Hinter­land – all das macht die Haup­stadt der American Riviera zu einem der belieb­testen Feri­en­orte im Süden Kalifor­niens.

Die spani­sche Missi­ons­sta­tion von 1786 ist heute eine Stadt mit 100.000 Einwoh­nern und den höchsten Häuser- und Grund­stücks­preisen in den USA. Der Santa-Barbara-Kanal wird von den Grauwalen als Zugstraße genutzt. Im Sommer tummeln sich dort auch Blauwale. Boots­touren zur Walbe­ob­ach­tung starten im Hafen von Santa Barbara.

Zu Gast in einer Country Residenz in Santa Barbara

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Gebäude der vikto­ria­ni­schen Residenz in der Down­town von Santa Barbara sind von einem gepflegten Garten mit alten Eichen, Blumenbeeten und einer Sitz­gruppe umgeben.

Nur vier Blocks entfernt findet man Restau­rants, Geschäfte und Theater. Einige der Zimmer haben ein Jacuz­zibad, gasbe­triebene Kamine und eine eigene kleine Veranda. Zum Anwesen gehören auch zwei Doppelcot­tages, die geschmackvoll mit je zwei Schlafzimmern, Kitchenette, Sitz­ecke und Kamin ausge­stattet sind. Es werden verschiedene Spa-Anwendungen und Massagen ange­boten. Wer in Santa Barbara baden, wandern und Wein trinken möchte, findet hier eine stil­volle Bleibe.

County Court House in Santa Barbara

Aussicht vom Glock­en­turm

Wie die ganze Stadt, so wirkt auch dieser Palast von 1929 spanisch-maurisch. Tatsäch­lich stammen die Kacheln im Treppen­haus aus Tune­sien. Im Sitzungs­saal ist die Stadt­ge­schichte illu­s­triert – von den india­ni­schen Anfängen bis heute. Wer mit dem Lift in den Glock­en­turm fährt, hat von oben die vermut­lich beste Aussicht auf die Stadt, den Hafen und den Pazifik.

Whale Watching vor Santa Barbara

Bootsfahrten und Segel­touren

Wal-und Delfinbe­ob­ach­tungen sind im soge­nannten Santa Barbara Channel vor der Küste von Santa Barbara ganzjährig möglich. Von Dezember bis März ziehen die Grauwale an der Küste entlang. Von Mai bis November sind Blau-und Buckel­wale zu sehen. Daneben gibt es über 20 andere Wal- und Delfin­arten, die man ganzjährig antrifft. Wer dieses Natur­schau­spiel aus der Nähe erleben will, kann eine Boots­tour mit einem der vielen Veran­stalter buchen. Auch außer­halb der Saison werden Bootsfahrten ange­boten. Besonders schön sind Segel­touren.

Von Santa Barbara nach Hollywood

109 Meilen | 2:30 h
Die Route führt bis San Buenaven­tura an der Küste entlang. Danach geht es land­einwärts in den Großraum von Los Angeles.
G

Los Angeles

Amerikas subtropische Megapole am Pazifik

Die pazi­fi­sche Stadt an der Mündung des Los Angeles-River ist nach New York die zweitgrößte der USA. Die Mega­pole ist das Wirt­schafts- Geschäfts- und Kultur­zentrum Kalifor­niens mit zahlrei­chen Univer­si­täten, Hoch­schulen, Forschungs­in­sti­tuten, Thea­tern und Museen.

Los Angeles ist welt­größter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrt­indu­s­trie und bekannt wegen der dort ansäs­sigen Film- und Fern­se­h­indu­s­trie (Hollywood) und Musik­szene. Sie ist zugleich die größte latei­name­rika­ni­sche Stadt der USA. Etwa 45% der Haushalte sind Latinos. Schon in wenigen Jahren wird die Stadt mehr spanisch-spra­chige als englisch­spra­chige Bewohner haben. Mit einer durch­schnitt­li­chen Jahres­tempe­ratur von 18 Grad und regelmäßig auftre­tenden Hitzepe­rioden liegt die Mega­pole in der subtro­pi­schen Klimazone.

Zu Gast in einem Boutique Hotel in Hollywood

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique Hotel in Hollywood ist ein kleines Gesamtkunst­werk: jeder Winkel über­rascht mit origi­nellen Details: außergewöhn­liche Pflanzen, Musik­in­stru­mente, origi­nelle Beleuch­tungs­ideen, kräf­tige Farben.

Auch auf den Zimmern spürt man die Liebe zum Detail. Trotz seiner Lage an einer Haupt­straße wirkt das Anwesen mit seinem zentralen Swimmingpool wie eine grüne, stille Oase. Die Gastgeber Nina (kommt aus Gießen) und William sind freund­lich und hilfsbe­reit und servieren ein gesundes Früh­stück mit vielen Teesorten, Früc­hten und Nüssen. Der Walk of Fame und das Hollywood Center sind zu Fuß in einer halben Stunde erreichbar.

Hollywood

Legende zwischen Vine Street und La Brea Avenue

Noch immer wird Hollywood in einem Atemzug mit der Film­indu­s­trie genannt, doch das wirk­liche Hollywood liegt heute in Burbank oder in Culver City, wo sich mittlerweile die großen Film­studios niederge­lassen haben, mit Ausnahme der Paramount Studios. Der Mythos Hollywood hatte seine Geburts­stunde 1912 als Cecil B. DeMille in einem Pferde­stall den Film „The Squaw Man“ anfing zu drehen. Es war die erste Spielfilm­pro­duk­tion in Hollywood. Was von den Glanz­tagen Hollywoods übrig geblieben ist, findet man auf dem Hollywood Boulevard zwischen Vine Street und La Brea Avenue. Auf diesem Abschnitt verläuft der berühmte Walk of Fame zu beiden Seiten der Bürger­steige. Mehr als 2.500 ster­nenför­mige Messing­platten, die in die Bürger­steige einge­lassen sind, erin­nern unaus­lösch­lich an die größten Stars der Unter­hal­tungs­branche, von Gene Autry bis Rudolph Valen­tino. Neben den großen Stars sind auch viele Namen aus der Stummfilmzeit auf dem Walk of Fame verewigt.

Santa Monica

Fußgänger­pro­me­nade am Santa Monica Pier

Die Stadt im Westen des Los Angeles County liegt in der Bucht von Santa Monica ober­halb einer Steil­küste, die sich entlang des Pazi­fiks erstreckt. Durch den Pali­sades Park bietet sich ein hervor­ra­gender Ausblick auf den Pazifik. Eines der Wahrzei­chen von der 100.000-Einwohner-Stadt ist der Santa Monica Pier, der in den 1920er Jahren gebaut wur­de und heute zu einem Vergnügungs­park mit Riesenrad ausge­baut ist. Die Third Street Prome­nade ist eine der wenigen Fußgängerzonen im Großraum Los Angeles. Durch ihre Nähe zum Santa Monica Pier ist sie ein beliebter Ort für Touristen und Einheimi­sche. In den Abend­stunden unter­halten Straßen­künstler die Besu­cher. Im Süden endet die Prome­nade am Einkaufs­zentrum Santa Monica Place, das von Frank Gehry, einem der bekann­test US-Architekten, entworfen wur­de.

Venice Beach

People Watching am hippsten Strand von LA

Der Stadt­teil am Strand von Los Angeles bei Santa Monica stammt aus den 1920iger Jahren. Von den vielen Kanälen, die damals ange­legt wurden, sind nur noch wenige übrig. Bekannter als der Strand von Venice ist die Prome­nade, auf der sich Kalifor­niens bunte Welt spiegelt: Musiker, Muskel­männer und Magier geben hier unter freiem Himmel ihre Vorstel­lungen. Alles wirkt fröh­lich, verrückt und schräg – ein idealer Ort zum People Watching. Etwas weiter nörd­lich liegt Pacific Pali­sades, wo die deut­schen Exil-Schrift­steller Thomas Mann und Lion Feuchtwanger gewohnt haben. Das Domizil von Lion Feuchtwanger, die Villa Aurora, ist heute eine Begeg­nungs­stätte von deut­schen und amerika­ni­schen Künst­lern.

Los Angeles

Mietwagenabgabe

Los Angeles

16 Meilen | 35 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Los Angeles Intl. Airport

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