Canyonlands: Die Große Rundreise - USA
Morgendämmerung über dem Grand Canyon

Canyonlands

Die Große Rundreise

Der Superlativ unter den USA Reisen: Sie führt in die bekanntesten Parks des Südwestens, aber auch an magische Orte, die die meisten auf ihren Touren auslassen. Wo immer es geht, werden originelle Lodges gewählt und die berühmt-berüchtigten Kettenhotels vermieden.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Las Vegas

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – West
Fahrzeug: Intermediate SUV (Group IFAR)
Tarif: Intermediate – Flydrive Gold incl EP
Station: Las Vegas Airport

Las Vegas

6 Meilen | 13 Minuten
A

Las Vegas

Welthauptstadt des Glücksspiels

Hoch­zeitska­pellen, Unter­hal­tungs­tempel, Restau­rants und Nach­tbars, vor allem aber Spielkasinos: Las Vegas, die Welt­haupt­stadt des Glücks­spiels, ist oft kopiert worden und doch einzig­artig.

Jähr­lich reisen fast 40 Millionen Menschen in die Glitzer- und Glamour­stadt, die erst nach Sonnen­un­ter­gang zum Leben erwacht. Heute spielt die Musik nicht mehr in der Down­town, wo alles angefangen hat, sondern am Strip, dem Boulevard von Las Vegas an dem sich die großen Themen­ho­tels befinden. Vom 350 Meter hohen Stratos­phere Turm hat man eine fantas­ti­sche Aussicht auf den Strip.

Zu Gast im Vdara

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das 2009 eröffnete Luxus­hotel hat 57 Stock­werke und liegt zehn Fußmi­nuten vom Las Vegas Strip entfernt im City Center Komplex.

Es ist ein Nicht­rau­cher­hotel und verfügt über kein eigenes Casino. Dafür gibt es ein großes Well­ness­center, ein Fitness­studio mit Sauna und Dampfbad und natür­lich einen großen Außenpool. Die fast 1.500 Suiten haben eine Kitchenette und entspre­chen dem Komfort eines 5-Sterne-Hotels.

Bellagio Conservatory & Bota­nical Gardens

Künst­liche Pflanzenwelt unter einer Glaskuppel
Der Bota­ni­sche Garten im Hotel Bellagio befindet in einer gigan­ti­schen Glaskuppel. Dass die Blumen und Pflanzen sind dort inter­essant drapiert und immer passend zur Jahres­zeit ausge­stellt sind, dafür sorgen 140 Gärtner. Der Garten ist rund um die Uhr geöffnet und man kann sich diesen bei Tag und bei Nacht anschauen wenn man möchte.

Bellagio Foun­tains

Tanzende Wasser­orgel
Die 300 Meter lange Wasser­orgel im See vor dem Hotel Bellagio gehört zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten von Las Vegas und kann sogar umsonst besuchte werden. 1.200 extrem starke Wasserdüsen und 5.000 Scheinwerfer tanzen compu­ter­ge­steuert zu klas­si­schen Arien und moderner Musik. Die Wass­erfontänen errei­chen eine Höhe von über 150 Meter. Auffüh­rungen finden montags bis frei­tags von 15:00 bis 24:00 Uhr und am Woche­n­ende von 12:00 bis 24:00 Uhr statt (bis 19:00 Uhr alle halbe Stunde, ab 19:00 Uhr vier­tel­stündig). Eine aktuelle Musik­liste mit Uhrzeiten gibt’s an der Rezep­tion im Bellagio. Keine Show bei starkem Wind.

Volcano

Verläss­li­cher Vulkan vor dem Hotel Mirage
Kostenlos, beein­dru­ckend und fast so laut wie ein rich­tiger Vulkan­ausbruch: Vor dem Mirage Hotel befindet sich ein Krater, der tags­über ganz fried­lich ist. Wenn es aber Nacht wird in Las Vegas, fängt er an zu brodeln und spukt dann pünkt­lich alle 15 Minuten Feuer und Lava. Natür­lich keine echte aber wirk­lich sehr beein­dru­ckend. Es gibt dort auch eine Wass­erfontäne, die Lava darstellen soll. Dort wird das Wasser bis zu 40 Meter hoch in die Luft geschossen. Man kann sich diese Show beliebig oft anschauen und man braucht nicht frühzeitig anstehen, da es dort genügend Platz gibt für die Besu­cher.

Von Las Vegas nach Grand Canyon

292 Meilen | 5:00 h

Die Strecke zum South Rim am Grand Canyon führt über den Hoover Dam, wo man die Uhr um eine Stunde vorstellen muss. Bei Williams biegt man vom Highway nach Norden ab und kommt nach 50 Meilen zur Abbruchkante des Canyons.

Alter­nativ zum Highway 40 kann man zwischen Kingman und Seligman die legendäre Route 66 nehmen.

Colo­rado-Plateau

Bizarre Landschaften im Wilden Westen
Das Colo­rado-Plateau ist mit einer Fläche von 337.000 km² fast so groß wie Deutsch­land. Das wüstenhafte Gebiet erstreckt sich über vier Bundes­staaten und hat die Form einer flachen Schüssel, die vom Colo­rado River entwäs­sert wird. Im Erdmit­tel­alter wur­de das Gebiet ange­hoben und durch Erosion wieder abge­tragen. So entstanden die bizarren Landschaften und Canyons, die heute in acht glor­rei­chen Natio­nalparks und zahlrei­chen National Monu­ments geschützt werden.

Arizona

Kakteen und Pumas in der „Arida Zona“
Mit knapp 300.000 Quad­ratki­lome­tern ist Arizona im Südwesten der USA fast so groß wie Deutsch­land, hat aber nur sechs Millionen Einwohner. Der Colo­rado River bildet die Westgrenze der Bundes­staates; im Süden liegt Mexiko. Es herrscht trockenes Wüsten- und Halbwüs­ten­klima in der Arida Zona (spanisch für „trockene Zone“). Im Durch­schnitt fallen nur 100 bis 500 Millimeter Regen pro Jahr. Die Stadt Yuma gehört mit 4.000 Sonnen­stunden jähr­lich zu den sonnigsten Orten der Welt. Kakteen, Palmli­lien und Mesquite-Bäume prägen die Pflanzenwelt. Zu den größten Tieren gehören Hirsche und Wapiti, Gabelböcke und Dickhornschafe. In abge­legenen Gebieten leben noch Bären und Raubtiere wie Pumas´oder Dachse. In der Sono­r­awüste gibt es die größte Viel­falt von Echsen, Spinnen und Schlangen.

Lake Mead

Größter künst­liche See in den USA
Der 1936 fertig­ge­stellte Damm staut den Colo­rado River im Black Canyon auf. Mit 170 Kilome­tern Länge, einer Tiefe von bis zu 150 Metern und 640 Quad­ratki­lome­tern Ober­fläche ist er der größte künst­liche See in den USA. Er dient der Trink­was­server­sorgung, der Strom­erzeugung und der Bewäs­se­rung von Feldern in Arizona, Nevada und Kalifor­nien. In der Nähe der Hover-Staumauer gibt es eine Recrea­tion Area, wo viele Arten von Wassersport möglich sind.
B

Grand Canyon

Aussichtspunkte von atemberaubender Schönheit

Der Canyon im Norden von Arizona gehört zu den größten Naturwundern der Erde. Über Jahrmil­lionen hat der Colo­rado River eine gewal­tige Schluch­ten­landschaft geschaffen, die 450 km lang, bis zu 30 km breit und 1.800 m tief ist.

Über den Grand Canyon gibt es bis heute keine Brücke. Die Straße führt am Südrand entlang, wo es Aussichts­punkte von atembe­rau­bender Schön­heit gibt. 
Bereits vor über 3.000 Jahren war die Wüste um den Canyon von Jägern und Samm­lern bewohnt, wovon Höhlenzeich­nungen zeugen. Als die Spanier im 16. Jahr­hun­dert als erste Euro­päer den Canyon entdeckten, waren die Wohnungen aber bereits verlassen. 
Der Grand Canyon ist ein massen­tou­ris­ti­sches Ziel, aber der Besu­cher­strom ist hervor­ra­gend orga­ni­siert. Auf manchen Straßen ist der Individu­alver­kehr zu Gunsten von Bussen stark einge­schränkt. Im Visitor Center erhält man Informa­tionen und kann Aktivi­täten buchen. Mehrere Wander­wege mit unter­schied­li­cher Dauer und Länge führen in den Canyon, die allerdings wegen der Hitze und der großen Höhen­un­ter­schiede extrem schweiß­treibend sind. Hier empfiehlt es sich sehr früh zu starten! Daneben gibt es Wild­was­serfahrten, Busausflüge, Rundflüge und Maul­tierritte in den Canyon.

Zu Gast im Best Western Hotel am Grand Canyon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Dieses Hotel der Best Western Kette ist das relativ beste in der Nähe vom Grand Canyon. Es liegt gut, nur etwa zwei Meilen vom Parkein­gang entfernt.

Die Zimmer und das Restau­rant sind in Ordnung, jedoch ohne persön­liche Note. Außerdem gibt es einen Pool zur Erfri­schung an heißen Tagen. Mangels adäquater Alter­na­tiven im B&B-Bereich greifen wir hier auf dieses Haus zurück.

Visitor Center Grand Canyon

Infos, Aktivi­täten und Buchungen
Der Grand Canyon ist ein massen­tou­ris­ti­sches Ziel, aber der Besu­cher­strom ist hervor­ra­gend orga­ni­siert. Auf manchen Straßen ist der Individu­alver­kehr zu Gunsten von Bussen stark einge­schränkt. Im Visitor Center erhält man Informa­tionen und kann Aktivi­täten buchen, unter anderem Wild­was­serfahrten, Busausflüge, Rundflüge und Maul­tierritte in den Canyon. Alle halbe Stunde beginnt ein 20-minü­tiger Info-Film.

Red Butte

Heiliger Berg mit Blick auf den Grand Canyon
Der 2232 Meter hohe, frei­ste­hende Berg im Kaibab National Forest im Coconino County gilt den Hava­supai-India­nern als heilige Stätte. An der West­seite des Berges gibt es einen Weg auf den Gipfel. Von dort aus kann man die Nordkante des Grand Canyon sehen.

Grand Canyon Rim Trail

Einzig­ar­tige Weit­blicke ober­halb der Abbruchkante
Ober­halb der Abbruchkante des Grand Canyons verläuft der Rim Trail – immer auf etwa der glei­chen Höhe, sodass schweiß­treibende An- und Abstiege entfallen. Hier oben kann man die riesenhaften Dimen­sionen des welt­größten Canyons sinn­lich erleben. Zurück geht es durch das Camp des Canyon Villages. (Hin und zurück: 4 Stunden, 15,1 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Wande­rung in den Grand Canyon

Zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Maul­tier
Die anspruchsvolle Wande­rung beginnt am Besu­cher­zentrum und führt vom Rand des Tals bis zum Plateau Point. Etwa 1000 Höhenmeter, fünf Klimazonen und etwa 1,7 Milli­arden Jahre Erdge­schichte sind zu überwinden. Im Sommer kann auch bei mode­raten Tempe­raturen am Canyonrand im Inneren der Schlucht eine erheb­liche Hitze herr­schen. Daher sollte man immer morgens losgehen und nicht über den Plateau Point hinausgehen. Selbst­über­schätzung oder unzurei­chende Ausrüs­tung einiger Wanderer führen immer wieder zu Problemen. Trink­wasser ist verfügbar. Einige Unter­nehmen bieten Wanderritte durch die Schluchten des Grand Canyons auf Pferden oder Maul­tieren an. (Hin und zurück: 19 Kilometer, 7-8 Stunden, auf und ab: 1020 Meter).

Von Grand Canyon nach Oljato-Monu­ment Valley

258 Meilen | 4:30 h
Die Strecke folgt dem Colo­rado River fluss­aufwärts bis Cameron und führt dann durch das Navajo Reservat nach Nord­osten. Das größte Indian­er­re­servat der USA ist etwa so groß wie ganz Bayern.

Little Colo­rado River

Aussichts­punkt über den kleinen Colo­rado
Der Kleine Colo­rado ist ein Nebenfluss des Colo­rado Rivers. Er hat eine Länge von über 500 Kilome­tern und entwäs­sert ene Wüste namens Painted Desert. Dann fließt er durch das Gebiet der Navajo Nation, bis er nörd­lich von Flag­staff in den Colo­rado River mündet. Auf dem Weg dorthin hat er eine Schlucht gegr­aben, die sich vom Grand Canyon deut­lich unter­schiedet. Trotz ihrer erstau­n­li­chen Tiefe ist sie eng. Die Wände sind fast farblos und wirken unheim­lich und bedroh­lich. Vom Highway 64 aus kann man einen Aussichts­punkt errei­chen, an dem es Baänke und befes­tigte Geländer gibt.

Tuba City Dino­saur Track

Spazierweg entlang von Dino­sau­ri­er­spuren
Die Dino­sau­ri­er­spuren bei Tuba City wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt und gehören bis heute zu den bekann­testen ihrer Art. Sie wurden vor etwa 200 Millionen Jahren von verschieden­ar­tigen Dino­sau­riern geprägt, die offenbar alle Fleischfresser waren. Ein 300 Meter langer Weg führt an Hunderten von Spuren vorbei. Oft bieten sich am Straßenrand Führer an. Angeb­lich schwanken jedoch die Preise und die Qualität der Erklär­ungen erheb­lich. Davon abge­sehen ist die Land­schaft am Fuß des Hamblin Ridges beein­dru­ckend – ebenso wie die Vorstel­lung, über den glei­chen Boden zu laufen die Dino­sau­rier.

Navajo National Monu­ment

Archäo­logi­sches Schutzgebiet im Reservat der Navajos
Das archäo­logi­sches Schutzgebiet im Reservat der Navajos besteht aus drei Pueblos, wie man die Fels­ni­schen-Sied­lungen aus dem 13. Jahr­hun­dert nennt. Im Besu­cher­zentrum gibt es Informa­tionen über die Geschichte und Wander­wege durch das Areal. Besonders inter­essant ist der knapp zwei Kilometer lange Sandal Trail, der zu Stellen mit weitem Ausblick über die Canyons führt. Die Pueblos Betatakin und Keet Seel können nur mit Führer besich­tigt werden.
C

Monument Valley

überirdische Farbspiele zum Sonnenuntergang

Auf dem öden Colo­rado Plateau, wo eine schnurge­rade Grenze Utah und Arizona vonein­ander trennt, liegt eine der größten Sehenswürdigkeit des Westens.

Mit seinen bizarren Fels­forma­tionen und grandiosen Tafelbergen ist das Monu­ment Valley ein beliebter Drehort für Wildwest­filme. Wegen des hohen Eisen­oxid­an­teils sind die monu­ment­ar­tigen Felsen rötlich gefärbt, was vor allem in der Abend­sonne zu spektakulären Farb­spielen führt. Von einer Jahr­tausende währenden Besied­lung durch Indianer zeugen Behausungen, die in den Fels gehauen wurden. Heute ist das Tal ein Indian­er­re­servat, in dem etwa 300 Navajo leben. Wer das Gebiet besu­chen will, muss eine Gebühr zahlen und darf nicht von den Straßen und Wegen abwei­chen. Führungen im offenen Jeep werden ange­boten.

Zu Gast im The View Hotel

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Über­nach­tung im The View Hotel lohnt sich vor allem wegen der Aussicht. Früh morgens wird man von einem einmalig schönen Sonnen­aufgang begrüßt.

Jedes Zimmer hat einen eigenen Balkon mit Blick auf das Monu­ment Valley. Doch nicht nur die fantas­ti­sche Lage, sondern auch das Restau­rant und der Fitnessraum können überzeugen. An der Rezep­tion kann man individu­elle Führungen durch das Monu­ment Valley buchen.

Rainbow Bridge

Größte Natur­brücke der Welt
Die größte Natur­brücke der Welt über­spannt 71 Meter, ist 88 Meter hoch und bis zu 10 Meter breit. Wasser und Wind haben sie in Jahrmil­lionen geschaffen. Die Brücke kann das ganze Jahr über besucht werden.  Sie liegt im Glen Canyon National Recrea­tion Areal, für den den Eintritt verlangt wird. Zur Rainbow Bridge gelangt man per Boot von den Häfen am Lake Powell. Von der Anlege­stelle sind es noch 15 Minuten zu Fuß bis zur Brücke. Wer die elf Kilometer vom Lake Powell zu Fuß gehen möchte, benö­tigt eine Erlaubnis der Navajos.

Von Oljato-Monu­ment Valley nach Hesperus

166 Meilen | 3:30 h

Nachdem man über die schnurge­rade Grenze zwischen Colo­rado und Utah gefahren ist, kommt man am Mesa Verde National Park vorbei, der zum Schutz einer präh­is­to­ri­schen Felsenbe­hausung der Ananzi Indianer ausgewiesen wur­de.

Zu den besser erhal­tenen Ruinen gehört das Spruce Tree House, das sich über einen kleinen Wanderweg vom Chapin-Mesa-Museum errei­chen lässt. Die Strecke von Durango nach Mesa Verde führt nach Westen am Fuß des San Juan National Forest entlang.

Colo­rado

Am Fuß der Blauen Berge
Der Bundes­staat im mittleren Westen der USA gehört zu den vielfäl­tigsten. Im Osten dehnt sich die Prärie ins schier Unend­liche. Hier haben vor Ankunft der Euro­päer Indianer Büffel gejagt. Im Westen wird die Prärie jäh begrenzt von den Rocky Moun­tains. Das mehrere Tausend Kilometer lange Rückgrat Nord­ame­rikas erreicht in Colo­rado mit dem Mount Elbert (4401 m) seine größte Höhe.

Bluff Fort

Über das Leben der ersten Siedler
In dem kleinen Ort Bluff im Südosten von Utah sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, um das liebevoll aufge­baute Fort zu besich­tigen. Nach einer herz­li­chen Begrüßung durch die Vereins­mit­glieder kann man in einem kurzen Film einiges über das Leben zur Zeit der ersten Siedler in dieser Region erfahren. Danach kann man sich im Außenbereich die Blockhütten und Planwagen anschauen, die origi­nalge­treu nach­ge­baut und von Nach­fahren der ersten Sied­lerfa­milien ausge­stattet wurden.

Petro­glyph Point Trail

Ruinen und Felsgravuren in spekta­kulärer Land­schaft
Eine der schönsten Wande­rungen im Mesa Verde Park führt in einer mode­raten Schleife zu schönen Aussichten, Ruinen und Fels­zeich­nungen. Die Route wird vom Park als anstren­gend bezeichnet, ist aber ohne Probleme zu machen. Zwar gibt es im ersten Teil felsiges Terrain und beim Errei­chen des Gipfels eine leichte Kletterei, dafür ist der Rückweg flach und bequem. Die Petro­gly­phen, wie man die präh­is­to­ri­schen Felsgravuren nennt, sind leicht zu entde­cken und werden in der zweiten Hälfte zahlrei­cher. (Hin- und Rückweg: 2:00 Stunden, 6,6 Kilometer, 70 Höhenmeter)
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Durango

Mit dem Dampfzug nach Silverton

Der 15.000-Einwohner-Ort in Colo­rado wur­de 1880 von einer Eisen­bahn­ge­sellschaft gegründet, um eine Verbindung nach Silverton zu schaffen, wo Silber abge­baut wur­de.

Wer heute nach Durango kommt, macht gleichzeitig eine Zeit­reise ins 19. Jahr­hun­dert. Der histo­ri­sche Orts­kern ist schön restau­riert. Ein Muss ist die drei­stün­dige Fahrt mit dem Dampfzug nach Silverton, die durch eine idylli­sche Bergwelt mit Schluchten und Wasser­fällen führt. Wer nicht ganz so früh aufstehen will, nimmt für die Hinfahrt den Bus und fährt von Silverton mit dem Zug zurück.

Zu Gast auf einer Ranch am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einem 80 Hektar großen Grund­stück, eine halbe Stunde Auto­fahrt außer­halb von Durango, liegt die Ranch, umgeben von üppigen Gärten und Weide­land, direkt an einem privaten Forel­lensee.

Sobald man das Haus betritt, spürt man die freund­liche Atmo­sphäre und fühlt sich will­kommen. Die Ranch hat 16 individuell gestal­tete Zimmer, Suiten und Hütten, die größ­ten­teils eine eigene Terrasse und einen Ausblick auf den Garten oder die impo­sante Bergwelt haben. Pfade führen hinunter zum See, an dem man schöne Spaziergänge machen und mit etwas Glück Hirsche sehen kann. Das Früh­stück ist reichhaltig und garan­tiert schon allein durch die Freund­lichkeit und Aufmerk­samkeit des Küchen­chefs und seines Perso­nals einen guten Start in den Tag.

New Mexico

Sensa­tionelle Landschaften und Städte im Pueblo Stil
Der fünftgrößte Bundes­staat der USA liegt auf einer extrem trockenen Hoch­e­bene, die jedoch alles andere als uniform ist. Das liegt daran, dass New Mexico ein Übergangs­land zwischen sehr unter­schied­li­chen geologi­schen Zonen ist. Von Osten her steigt das Land langsam aus der Prairie an. Der Südwesten gehört zur Chihuahua-Wüste, die als größte aller nord­ame­rika­ni­schen Wüsten weit nach Mexiko hineinreicht. Im Norden und Nord­osten breiten sich das Colo­rado-Plateau und die Rocky Moun­tains aus. Längst vor der Ankunft der Euro­päer siedelten India­ner­stämme am Rio Grande und im Hinter­land. Trotz Hitze und Trocken­heit hat New Mexico sensa­tionelle Landschaften und ein paar inter­essante Städte zu bieten, deren Pueblo Baustil, sich wohltuend vom Einheits­bild nord­ame­rika­ni­scher Städte abhebt.

Farmington

Spani­sche Einwanderer und amerika­ni­sche Farmer
Die 41.000-Einwohner-Stadt in New Mexico geht auf spani­sche Einwanderer am Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Hundert Jahre später grün­deten Farmer die Sied­lung „Farming­town“, was später zu Farmington wur­de. Besonders inter­essant ist der Farmington Historic Down­town Commer­cial District. 62 histo­ri­sche Gebäude verteilen sich auf acht Häus­er­blocks zwischen der Main Street und dem Broadway.

Mesa Verde

Präh­is­to­ri­sche India­ner­sied­lungen unter über­hän­genden Felsen
Der „grüne Tisch“ rund 400 Kilometer südwest­lich von Denver ist der einzige Natio­nal­park in den USA, der zum Schutz archäo­logi­scher Stätten einge­richtet wur­de. Am Fuß des zerklüf­teten und bewal­deten Tafelbergs befinden sich die Ruinen von India­ner­sied­lungen. Die bis zu 800 Jahre alten Wohn­komplexe unter über­hän­genden Felswänden wurden im Lauf der Zeit immer weiter verfei­nert. Hervor­ra­gende Bewäs­se­rungs­sys­teme machten Bohnen- und Mais­anbau möglich. Die Frauen entwi­ckelten sich zu ausgezeichneten Töpfer- und Korbflech­te­rinnen. Längst vor dem Eintreffen der Euro­päer wurden die Sied­lungen jedoch verlassen, vermut­lich wegen einer jahrzehn­te­langen Dürre im 13. Jahr­hun­dert. Vom Visitor´s Center im Park fährt ein Shuttle Bus zu den Sied­lungen.

Animas Moun­tain Trail

Tolle Aussicht von Durangos Hausberg
Der knapp 2.500 Meter hohe Animas Moun­tain ist der Hausberg von Durango und bietet eine tolle Sicht über die Stadt und ihr Hinter­land. Auf den Berg führen zahl­lose Rundwander­wege, die man mitein­ander kombi­nieren kann. Im ersten Abschnitt ist der Weg recht steil. Dann führt er wesent­lich flacher nach Norden, allerdings muss man da auf Jogger und Moun­tai­nbiker Acht geben. (HIn und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Von Hesperus nach Crested Butte

214 Meilen | 5:00 h
Durch das Animas Tal fährt man bergauf bis zum 3.358 Meter hohen Red Moun­tains Pass. Von dort geht es am Uncompahgre River weiter bis Montrose, wo man zu Gunnison River abbiegt.

Silverton

Denkmalge­schützte Silber­stadt mit
Die Stadt im San Juan County wur­de nach Silber­funden in den 1870er Jahren gegründet. Rund zehn Jahre später wur­de der Ort an das Eisen­bahn­netz ange­schlossen. Danach verö­dete die Silber­stadt. Heute kommen Besu­cher haupt­säch­lich wegen der Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad, der dampfge­triebenen Schmal­spurei­sen­bahn. Der Kern von Silverton um die Blair Street steht heut unter Denkmal­schutz.

Black Canyon of the Gunni­sion

El Dorado für Bergsportler und Wanderer
Der kleine Ort Crested Butte im bewal­deten Berg­land der Rocky Moun­tains ist ein El Dorado für Sportler und Wanderer. Sommer wie Winter wird hier viel geboten. Es herrscht eine lockere, eine Art „Aussteiger“ Atmo­sphäre und die kleinen Geschäfte, Cafes, Restau­rants und Bars auf der Haupt­straße laden zum verweilen ein. Ca. 50 Kilometer von Crested Butte entfernt liegt der Black Canyon National Park. Vielleicht nicht so impo­sant und groß wie der Grand Canyon, doch dafür um so schöner, denn dieser ist relativ unbe­kannt und nicht so über­laufen. Dieser Abste­cher lohnt sich. Der 6.700 km² große Natio­nal­park im Westen von Colo­rado schützt die Schlucht des Gunnison Rivers, der ein Nebenfluss des Colo­rado River ist. Der Black Canyon ist mit über 550 Metern extrem tief und schmal, so dass kaum Sonnen­licht hinein­fällt und die zum Teil mit inter­essanten Mase­rungen verse­henen Felswände dunkel bis schwarz erscheinen. In der Talsohle donnert ein Wild­was­serbach so steil und gewaltig bergab, dass sein Tosen noch am Canyonrand zu hören ist. Nord­öst­lich schließt sich die Hoch­ge­birgs­welt des Gunnison National Forest an, wo man im Sommer durch kühle Wälder wandern und im Winter Skifahren kann.
E

Crested Butte

Wandern und Kajakfahren in den Elk Mountains

Die ehema­lige Bergbau­sied­lung liegt auf knapp 3,000 Metern Höhe in den Elk Moun­tains, die heute durch mehrere Natio­nalforsten geschützt sind.

Nach dem Ende des Silber- und Kohlebergbaus ging die Einwohn­er­zahl bis 1960 auf unter 250 zurück. Seinen Wieder­auf­stieg verdankt der Ort schließ­lich der Eröff­nung eines Skigebiets. Heute ist Crested Butte eines der bedeu­ten­dsten Wintersport­zentren der USA. Doch auch im Sommer wird viel geboten: Wander­wege und Kletter­steige sind einge­richtet, Moun­tain Biking ist ebenso möglich wie Golf, Kajakfahren oder White­water Rafting.

Zu Gast in einem B&B in Crested Butte

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ebenso farbenfrohe wie authen­ti­sche B&B liegt nahe der Down­town von Crested Butte, dessen Geschäfte und Restau­rants zu Fuß erreichbar sind.

Wegen des Ambi­entes, der Freund­lichkeit der Gastgeber, der Qualität der sechs individuell einge­rich­teten Zimmer und des Früh­s­tücks wur­de die Unter­kunft mehr­fach ausgezeichnet.

West Maroon Trail

Hoch­ge­birgswande­rung mit atembe­rau­benden Blicken
Die Wande­rung führt durch die Rockie Moun­tains vorbei an Seen und 4000 Meter hohen Berg­riesen, über Hoch­ge­birgs­wiesen und roman­ti­sche Täler. Schei­tel­punkt ist der 3.810 Meter hohe West Maroon Pass mit überwäl­tigendem Blick auf die drama­ti­sche Silhou­ette. Von dort kann man zum Ausgangs­punkt zurückkehren oder weiter zum Schofield Park gehen. Die beste Wanderzeit ist zwischen Juli und September. Obwohl viele den Weg in zwei oder mehreren Etappen machen, ist er auch an einem Tag zu bewäl­tigen. (7 Stunden, 18,3, auf: 980 Meter, ab: 640 Meter)

Von Crested Butte nach Moab

264 Meilen | 5:00 h

Die Strecke führt nach Süden bis Gunnison. Von dort folgt man dem Gunnison River fluss­abwärts, der im Blue Mesa Reservoir zum größten künst­li­chen See Colo­r­ados aufge­staut ist.

Bevor der Fluss den Black Canyon, eine wild­roma­ti­sche Schlucht, durch­quert, biegt die Straße nach Süden ab. Ab Delta kann man die Neben­strecke über die Grand Mesa nehmen, die zu den schönsten Panora­ma­straßen in Colo­rado gehört.

Rocky Moun­tains

Die Rockies sind ein ausge­dehntes Faltengebirge im west­li­chen Nord­ame­rika und erstre­cken sich, je nach Defini­tion, über 4.500 bis 5.000 Kilometer von New Mexico bis nach Kanada. Der Mount Elbert in Colo­rado ist mit 4401 Metern der höchste Berg. Durch­schnitt­lich sind die Rocky Moun­tains 2.000 bis 3.000 Meter hoch. Bedeu­tende Natio­nalparks wie der Yellows­tone-Natio­nal­park und verschiedene Wintersport­zentren ziehen viele Wandern und Skifahrer an. Vom Glacier-Natio­nal­park an nörd­lich sind die Gipfel zuneh­mend verglet­schert. Entlang des Hauptkamms verläuft die nord­ame­rika­ni­sche Wasser­scheide (Conti­nental Divide). Die Flüsse münden in drei verschiedenen Ozeanen: im Atlan­ti­schen Ozean, im Pazi­fi­schen Ozean und im Nord­pol­armeer.

Grand Junc­tion

Eldo­rado für Fotografen
Die  54.000-Einwohner-Stadt an der Mündung des Gunnison Rivers in den Colo­rado River erfreut sich wegen ihrer Höhenlage eines milden Klimas, in dem Obst und Wein gedeihen. Der Ort ist eine gute Basis, um West-Colo­rado oder Ost-Utah zu erkunden. Wanderer, Extremkletterer, Moun­tai­nbiker und Wild­was­serfahrer kommen eben­falls auf ihre Kosten. Der Koko­pelli Trail, ein 220 Kilometer langer Wanderweg, führt von Grand Junc­tion durch eine phan­tas­ti­sche Land­schaft bis nach Moab. In diesem Gebiet leben heute Mustangs, wie man die wild lebenden Nach­fahren entlaufener Haus­pferde in Amerika nennt.

Colo­rado National Monu­ment

Eldo­rado für Fotografen
Das vergleichs­weise wenig besuchte Schutzgebiet in der Halbwüste besticht durch bizarre Felsen, die Frost, Wind, Regen und Hitze über Jahrmil­lionen geformt haben. Durch Mine­ral­einla­ge­rungen leuchtet der Sand­stein ein warmen Farben, besonders bei Sonnenauf- und -unter­gang. Einen Einblick in die Wunderwelt bekommt man auf dem 23 Meilen langen Rim Rock Drive, der am Canyonrand von Aussichts­punkt zu Aussichts­punkt führt. Er be­ginnt vier Kilometer von Fruita am West­ein­gang und endet am Ostein­gang sechs Kilometer vor Grand Junc­tion.
F

Arches National Park

Rostrot schimmernde Natursteinbögen

Nirgendwo auf der Welt gibt es eine höhere Konzent­ra­tion von natürlichen Steinbögen (arches) als in dem über 300 km² großen Natio­nal­park wenige Kilometer nördlich von Moab.

Die rostrot schimmernden Monu­mente aus Sand­stein entstanden in Jahrmil­lionen durch Verwitte­rung und Erosion. Der Prozess ist noch nicht abge­schlossen; alte Bögen fallen zusammen, dafür entstehen andere neu. Vom Visitor's Center aus geht ein 30 Kilometer langer Scenic Drive durch den Park, der an den meisten Bögen vorbeiführt. Mehrere Wander­wege führen durch den Park, die man wegen der Hitze und der Beleuch­tung am besten abends oder morgens begeht.

Zu Gast in einem ehemaligen Farmhaus bei Moab

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus besteht aus einem ehema­ligen Farmhaus und einem Cottage, die beide in einem herr­li­chen Garten mit Schatten spen­denden Bäumen und vielen Sitzgelegen­heiten liegen.

Nach einem Ausflug in den nahe gelegenen Arches Park sorgt der Pool im Garten für eine will­kom­mene Abküh­lung. Das Früh­stück besteht aus einem einfa­chen, aber ausrei­chenden Buffet. Ein kurzer Spaziergang führt nach Moab, wo es mehrere Lokale, Restau­rants und Agen­turen für geführte Touren jegli­cher Art gibt. Empfeh­lungen geben die Gastgeber gerne.

Dead Horse Point State Park

Aussicht über den Colo­rado River
Der knapp 22 Quad­ratki­lometer große State Park hat an seiner südli­chen Spitze eine besondere Aussichts­stelle. Aus 1731 Metern Höhe blickt man auf den über 600 Meter tiefer gelegenen Colo­rado River, der an dieser Stelle eine 180°-Kehre macht. Der State Park ist über die SR 313 von Moab erreichbar. Es gibt ein Visitor Center und einen Camping­platz. 

Im 19. Jahr­hun­dert nutzten Cowboys und Pferdediebe das vorste­hende Hoch­pla­teau als natür­liche Koppel zur Selek­tion von Pferden. Die schwa­chen Tiere wurden zurückge­lassen und sind häufig verdurstet. Wasserknapp­heit prägt auch die Pflanzenwelt. Die Büsche haben kleine Blätter, um die Verduns­tung zu redu­zieren. Andere haben ihre Blätter mit einer Wachs­schicht überzogen. Die Tiere in dieser Gegend sind überwiegend nacht­aktiv.

Von Moab nach Teasdale

161 Meilen | 3:30 h
Vom Colo­rado River, der durch Moab fließt, fährt man nach Nordwesten zum Green River und weiter zum Fremont River. Beide sind Nebenflüsse des Colo­rado.

Hanksville

Mormonen und Bandi­tenort in der Halbwüste
Der Ort  im östli­chen Wayne County liegt am San RAfael Swell, die als bizarrer Felsrü­cken aus der Halbwüste aufragt. Seinen Namen hat Hanksville von dem mormo­ni­schen Pionier Ebenezer Hanks, der sich hier 1885 mit seinen Frauen nieder­ließ. Wenig später nutzte ein anderer Mormone den Ort als sein logis­ti­sches Zentrum: der Bank- und Eisen­bahnräuber Butch Cassidy, dessen „wilder Haufen“ Vorlage für einen Western mit Robert Redford wur­de. Heute lebt Hanksville vom Tourismus in den umliegenden Natio­nalparks und bietet ein paar Einkaufsmög­lichkeiten.
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Capitol Reef National Park

Wandern zwischen Tafelbergen und natürlichen Kaminen

Der Natio­nal­park wur­de 1971 einge­richtet und ist heute fast 1.000 km² groß. Kern des Schutzgebietes ist eine geologi­sche Forma­tion mit bunt aufge­schich­teten Felsen, Kaminen und steilen Tafelbergen.

Da der Park zu den weniger bekannten im Südwesten der USA gehört, kann man auf den Wander­wegen besonders gut die Stille und Einsamkeit erfahren, die über den amerika­ni­schen Wüsten liegt. Die meisten Straßen im Park sind unge­teert und daher für den Mietwagen unge­eignet. Empfehlens­wert ist auf geteerter Strecke eine Fahrt auf dem Utah Hwy 24 am Fremont River und der Scenic Drive. Auskunft über mögliche Aktivi­täten gibt das Visitor's Center am Hwy 24 oder in Torrey.

Zu Gast in der Ranch am Red River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

15 Minuten vom Capitol Reef National Park entfernt liegt das drei­stö­ckige Holzhaus, in dem tradi­tioneller Western­stil und moderner Komfort eine ange­nehme Verbindung eingehen.

Die Ranch wird von 400 Hektar Privat­land umgeben, auf dem Bisons grasen und man wandern, fischen und jagen kann. Die 15 Zimmer im Wildwest-Dekor sind verschieden einge­richtet. Treff­punkt der Gäste ist die große Halle mit Wagenrädern, Ledermöbeln, India­n­erkleidung und einem übergroßen offenen Kamin. Im netten kleinen Früh­s­tücksraum werden diverse Gerichte frisch serviert (vor Ort zu bezahlen).

Von Teasdale nach Esca­lante

73 Meilen | 2:00 h
Im Schatten des 3.453 Meter hohen Blue Bell Knoll windet sich die grandiose Panora­ma­straße in engen Kurven nach Süden.

Hell´s Backbone Grill & Farm

Eco-Food am Anasazi Museum
Wer auf dem Highway 12 unter­wegs ist, dem empfehlen wir das „Hell´s Backbone Grill & Farm“ Restau­rant. Das Wall Street Journal war bereits zu Gast und begeis­tert. Von Früh­stück über Mittag bis hin zum Abend­essen werden nur frische und ökologisch ange­baute Zutaten meist aus eigener Produk­tion ange­boten. Eine Reservie­rung für Abends wird empfohlen.
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Grand Staircase

Wunderwelt aus buntem Sandstein

Das fast 8.000 Quad­ratki­lometer große Natur­schutzgebiet ist das größte seiner Art in den USA und liegt in einer der einsamsten Gegenden Amerikas.

Das Besondere sind die bunt gebänderten Stufen, die zu einer „Großen Treppe“ über­ein­ander geschichtet sind. Beklem­mend eng sind die Schluchten, die der Esca­lante River und seine Nebenflüsse in das bunte Gestein gegr­aben haben. Ein Scenic Trail führt durch den wilden Casto Canyon.

Zu Gast in einem Inn bei Escalante

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, aber feine Inn liegt an einer Aussichts­stelle in der Wildnis, vier Meilen west­lich von Esca­lante – und damit ideal zur Erkundung des Bryce Canyon oder der Grand Stair­case bei Esca­lante.

Den acht Zimmern, dem Früh­stück am großen Tisch auf der Terrasse und dem Service merkt man Liebe zum Detail an. Wande­rungen, Moun­tain Biking und Reiten sind mögliche Tages­be­schäf­tigungen. Seit 2010 gehört ein empfehlens­wertes Restau­rant zur Unter­kunft, in dem es Pizza, Burger, Steaks und Salate gibt.

Hole-in-the-Rock Road

Durch das unwirk­lich schöne Hinter­land von Esca­lante
Die fast 100 Kilometer lange Sand­piste die bei Esca­lante führt durch das unwirk­lich schöne Hinter­land fast bis zum Lake Powell. Da die Befahrbarkeit dieser Piste stark wetter­abhängig ist, wird die Nutzung seitens der Mietwa­gen­firmen unter­sagt. Im Ort und im Visitor Center jedoch gibt es die Möglichkeit, geführte Touren zu buchen. Sehens­wert sind unter anderem die Slot Canyons. Sie ähneln dem Antelope Canyon bei Page, sind jedoch nicht so über­laufen, da sie unzugäng­li­cher sind. Besu­cher­zentren befinden sich in Esca­lante, Cannon­ville und Kanab.

Von Esca­lante nach Tropic

34 Meilen | 37 Minuten
Die kurze Strecke führt durch herr­liche Gebirgs­landschaft nach Westen.
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Bryce Canyon National Park

Farbige Felspyramiden im natürlichen Amphitheater

Der Park im Südwesten von Utah umgibt ein hufei­senför­miges Felsengebirge mit farbigen Felspyramiden und einer Abbruchkante, die wie ein natür­li­ches Amphi­theater wirkt.

1850 kamen mit den Mormonen die ersten Euro­päer, um das Gebiet zu erkunden. Einer von ihnen war der Zimmermann Ebenezer Bryce von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage, nach dem der Canyon benannt wur­de. Eine 30 Kilometer lange Panora­ma­straße führt durch den Park, auf der man nach zwei Kilome­tern zum Visitor Center gelangt. Von der Platt­form hat man den besten Über­blick über den gesamten Canyon. Eine ganz andere Welt eröffnet sich in der Talsohle, durch die ein Wanderweg führt.

Zu Gast in einem Inn am Bryce Canyon Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das gemüt­liche Inn, das Joe und Emily betreiben, liegt am Rande des Bryce Canyon Natio­nalparks. Trotz der Nähe zum Parkein­gang, der ca.

17 Kilometer entfernt ist, findet man hier Ruhe und Abge­schieden­heit. Die rustikal einge­rich­teten Zimmer befinden sich entweder im Haupt­haus oder in einem sepa­raten Gebäude und haben zum Teil eine eigene Terrasse. Von allen Zimmern bieten sich weite Blicke in die umliegende Land­schaft. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag kann man auf einer der Terrassen oder im Schatten der Bäume den Tag Revue passieren lassen. Das Früh­stück wird mit Zutaten aus dem eigenen Garten frisch zubereitet und bietet täglich wech­selnde Gerichte.

Von Tropic nach Spring­dale

92 Meilen | 2:30 h
Auf dem Weg nach Südwesten streift man den Dixie National Forest. Im größten Wald von Utah wachsen vor allem Koniferen, Föhren und Pinien.
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Zion National Park

Reißender Fluss in grandiosem Canyon

Der Zion National Park bewahrt eine grandiose Canyon­landschaft, die von zwei reißenden Flüssen im Lauf von Jahrmil­lionen geschaffen wur­de.

Zum Sonnen­un­ter­gang wird die gewal­tige Szenerie in ein magi­sches Licht getaucht. Das Gebirge wur­de von den Mormonen nach dem Berg benannt, auf dem die Stadt Jeru­salem gegründet ist. Vom Zion erwarten die Mormonen die baldige Wiederkunft Christi. Auskunft über Aktivi­täten gibt das Visitor Center am Parkein­gang. Shuttle-Busse fahren in den auto­freien und gut besuchten Park.

Zu Gast in einer Lodge am Zion Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country House liegt am Fuß der mäch­tigen Gipfel des Zion Parks. Der Shuttle Bus in den Park hält direkt vor der Haustür, was besonders für den südli­chen Teil des Parks ideal ist.

Die Gäste­zimmer mit eigenem Eingang haben eine Kitchenette mit Wasserko­cher, Mikrowelle, Geschirr und Besteck sowie einen kleinen Kühlschrank. Im Hof hinter dem Haus steht ein „Hot Tub“, in dem man sich nach anstren­genden Touren entspannen kann. Früh­stück gibt es nicht im Haus; stattdessen erhält man einen Voucher, den man in einem der umliegenden Restau­rants/Cafés einlösen kann.

Angels Landing Trail

Hoch über dem Zion-Tal
Der Wanderweg im Zion National Park gehört zu Recht zu den bekann­testen in den USA. Er beginnt an der Bushal­te­stelle The Grotto und ist zunächst recht harmlos. Dann aber steigt der Pfad an und wird immer grandioser. Die etwas ausge­setzteren Passagen sind mit Ketten gesi­chert. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 810 Meter)

Von Spring­dale nach Las Vegas

168 Meilen | 3:00 h

Zwischen dem Mormon Range im Norden und den Virgin Moun­tains im Süden fährt man auf dem Highway durch das Virgin-Tal.

Unter­wegs liegt der Valley of Fire State Park. Nur wenige Besu­cher kommen in den ältesten State Park von Nevada, dessen rote Sand­stein­forma­tionen in der Nach­mit­tags- und Morgen­sonne die Farbe des Feuers annehmen.
Eine Mond­landschaft die sich mit den unter­schied­lichsten Gesteinsfarben in zwar kargen aber äußerst reizvollen Forma­tionen zeigt. (Nehmen Sie genügend Trink­wasser mit!!)

Virgin River Gorge

Panora­ma­strecke durch einen Canyon
Zwischen der Mojave Wüste und dem Colo­rado Plateau wird die Straßenfüh­rung des Inter­state Highway 15 besonders drama­tisch. Sie folgt dem Virgin River, der hier einen grandiosen Canyon gegr­aben hat. Die Highway verläuft durch die Schlucht und kreuzt mehrmals den Fluss. Dieser Straßen­ab­schnitt gehört zu den aufwän­digsten Auto­bahntrassen der USA. Wegen der engen Kurven des Canyons ist die Auto­bahn auch für ihre kniff­ligen Fahrbedingungen bekannt. Der Canyon ist bei Kletterern, Wanderern und Campern beliebt.

Valley of Fire

Grandioser Irrgarten aus bizarren Forma­tionen
Der 1935 eröffnete State Park von Nevada liegt 80 Kilometer nord­öst­lich von Las Vegas. Seinen Namen trägt das „Tal des Feuers“ nach den im Abend­licht rot glüh­enden Sand­steinfelsen, die vor 150 Millionen Jahren aus einer gewal­tigen Sand­düne hervor­gegangen sind. Wind und Wetter haben seither einen grandiosen Irrgarten aus bizarren Forma­tionen geschaffen. Als hätte die Natur einen Sinn für Schön­heit, wird der rote Stein mit hellgrauen Kalkbändern gegliedert. Am Visitor Centre beginnt ein Scenic Drive, der mehrere Meilen lang ist und zu den schönsten Aussichts­punkten führt.
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Las Vegas

Welthauptstadt des Glücksspiels

Hoch­zeitska­pellen, Unter­hal­tungs­tempel, Restau­rants und Nach­tbars, vor allem aber Spielkasinos: Las Vegas, die Welt­haupt­stadt des Glücks­spiels, ist oft kopiert worden und doch einzig­artig.

Jähr­lich reisen fast 40 Millionen Menschen in die Glitzer- und Glamour­stadt, die erst nach Sonnen­un­ter­gang zum Leben erwacht. Heute spielt die Musik nicht mehr in der Down­town, wo alles angefangen hat, sondern am Strip, dem Boulevard von Las Vegas an dem sich die großen Themen­ho­tels befinden. Vom 350 Meter hohen Stratos­phere Turm hat man eine fantas­ti­sche Aussicht auf den Strip.

Zu Gast im Vdara

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das 2009 eröffnete Luxus­hotel hat 57 Stock­werke und liegt zehn Fußmi­nuten vom Las Vegas Strip entfernt im City Center Komplex.

Es ist ein Nicht­rau­cher­hotel und verfügt über kein eigenes Casino. Dafür gibt es ein großes Well­ness­center, ein Fitness­studio mit Sauna und Dampfbad und natür­lich einen großen Außenpool. Die fast 1.500 Suiten haben eine Kitchenette und entspre­chen dem Komfort eines 5-Sterne-Hotels.

Las Vegas

Mietwagenabgabe

Las Vegas

6 Meilen | 10 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Las Vegas Airport

20 Tage
ab 3.279,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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