Bryce National Park

Canyonlands: Die Nordroute

Wüsten, Gebirge, Geisterstädte

Ein Klassiker unter den USA Reisen: Wer auf der Nordroute von Denver durch den Westen reisen will, kommt durch Gebirge, Wüsten und Geisterstädte. Vor allem aber begegnet er einer für uns Mitteleuropäer unfassbaren Größe, Weite und Einsamkeit.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Denver

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Alamo
Fahrzeug: Toyota RAV4 SUV o.ä. (IFAR)
Station: Denver Flughafen (Shuttle Service)

Von der Mietwa­gen­sta­tion zur Unter­kunft

22 Meilen | 29 Minuten
A

Denver

Goldgräbersiedlung am Fuß der Rocky Mountains

Die Haupt­stadt von Colo­rado war ursprüng­lich eine Goldgräber­sied­lung am östli­chen Fuß der Rocky Moun­tains.

Die „Mile High City“, die genau eine Meile über dem Meer­es­spiegel liegt, genießt konti­nen­tales Gebirgs­klima mit teilweise extremen Tempe­ratur­schwank­ungen und wenig Regen. Neben dem Larimer Square und der 16th Street Mall, die Shopping Reviere mit Restau­rants und Cafés, dem Civic Center Park, der grünen Lunge der 500.000-Einwohner-Stadt, sind vor allem das Colo­rado State Capitol und das History Museum sehens­wert, das anschau­lich die Pionierzeit des Wilden Westens lebendig werden lässt. Tipp: Sehr günstig lässt es sich im „Outlet Center at Castle Rock“, ca 8 Meilen südlich von Denver, einkaufen. Hier sind unter anderem namhafte Marken­firmen wie Nike, Adidas, Ralph Lauren, Calvin Klein, GAP uvm mit tollen Ange­boten vertreten.

Zu Gast in einer Villa am Benedict Fountain Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Denver ist bekannt für seine Gastfreundschaft und Freund­lichkeit – und beides findet man in diesem B&B im Clement Historic District.

Das Anwesen wur­de 1879 erbaut und war ursprüng­lich ein Privat­haus. Im Jahr 1987 wur­de es zum ersten B&B der Stadt und ist seither eine wohltuende Alter­na­tive zu den großen und anonymen Hotels. Zudem liegt es direkt gegenüber des Benedict Foun­tain Parks, der inmitten der hekti­schen Stadt einen Ruhepol darstellt. Trotzdem sind  Geschäfte und Restau­rants zu Fuß erreichbar. Die 14 eleganten Zimmer haben alle einen eigenen Schreib­tisch und sind mit Antiqui­täten einge­richtet. Täglich zwischen 17:30 und 19:00 Uhr ist im Salon Happy Hour, zu der es kosten­lose Colo­rado-Weine und Käsesnacks gibt.

Colo­rado

Am Fuß der Blauen Berge
Der Bundes­staat im mittleren Westen der USA gehört zu den vielfäl­tigsten. Im Osten dehnt sich die Prärie ins schier Unend­liche. Hier haben vor Ankunft der Euro­päer Indianer Büffel gejagt. Im Westen wird die Prärie jäh begrenzt von den Rocky Moun­tains. Das mehrere Tausend Kilometer lange Rückgrat Nord­ame­rikas erreicht in Colo­rado mit dem Mount Elbert (4401 m) seine größte Höhe.

Brown Palace Hotel

ältestes Hotel in Colo­rado
Das markante Gebäude aus rotem Granit und Sand­stein gilt als das älteste Hotel von Colo­rado. Mit seinem über acht Stock­werke reichenden Atrium wur­de es von dem Architekten Frank E. Edbrooke entworfen. Es diente der „besseren Gesellschaft“ von Denver, zumeist durch die Gold- und Silbervor­kommen der Rockies zu Reichtum gelangt, als eleganter Treff­punkt, der sich mit den noblen Hotels der Ostküste messen konnte. Der erste US-Präsident, der im Hotel über­nachtet hat, war im Jahr 1905 Theodore Roosevelt. Später folgten Woodrow Wilson, Harry S. Truman, Warren G. Harding, William Howard Taft und Dwight D. Eisenhower, der es sogar als Hauptquar­tier im Wahlkampf 1952 benutzte.

Denver Art Museum

India­ni­sche Handwerkstkunst in kühner Architektur
Die 1893 gegrün­dete Kunst­galerie unweit des Civic Center Park ist heute das größte Kunst­museum zwischen Kansas und der Westküste.Das 1971 von Gio Ponti fertig­ge­stellte Gebäude ähnelt einer Burg. 2003 bis 2006 wur­de es um das Hamilton Building erwei­tert, das von dem Architekten Daniel Libes­kind entworfen wur­de. Zu den bedeu­ten­dsten Ausstel­lungen gehören die Kollek­tionen india­ni­scher Handwerks­kunst.

Von Denver nach Crested Butte

229 Meilen | 5:00 h

Mount Evans

Panora­ma­straße zum bekann­testen Berg der Front Range
Er ist der höchste und bekann­teste Berg in der Front Range der Rocky Moun­tains. Der Mount Evans zählt mit 4.350 Metern bzw.14.264 Fuß Höhe zu den 54 soge­nannten Four­teeners in Colo­rado, also den Gipfeln von über 14.000 Fuß Höhe. Wenn man sich von Osten her über die Great Plains den Rocky Moun­tains nähert, bietet der Berg einen impo­santen Anblick. Seit den 1970er Jahren ist der Mount Evans per Auto zu errei­chen. Der Mount Evans Scenic Byway gilt nun als höchste asphal­tierte Straße Nord­ame­rikas.
B

Crested Butte

Wandern und Kajakfahren in den Elk Mountains

Die ehema­lige Bergbau­sied­lung liegt auf knapp 2,800 Metern Höhe in den Elk Moun­tains, die heute durch mehrere Natio­nalforsten geschützt sind.

Nach dem Ende des Silber- und Kohlebergbaus ging die Einwohn­er­zahl bis 1960 auf unter 250 zurück. Seinen Wieder­auf­stieg verdankt der Ort schließ­lich der Eröff­nung eines Skigebiets. Heute ist Crested Butte eines der bedeu­ten­dsten Wintersport­zentren der USA. Doch auch im Sommer wird viel geboten: Wander­wege und Kletter­steige sind einge­richtet, Moun­tain Biking ist ebenso möglich wie Golf, Kajakfahren oder White­water Rafting.

Zu Gast im ehemaligen Minenbüro von Crested Butte

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ursprüng­lich 1927 erbaute Gebäude diente als Minenbüro der Crested Butte Big Mine. Nach der Schließung der Minen in den 1950er Jahren wur­de es zuerst als Camp genutzt, dann wur­de es auf Baum­stämmen an einen neuen Ort umge­siedelt und wird seit 1976 als Lodge betrieben. Das heutige B&B von Chris und Mollie greift die lange Geschichte des Hauses auf, ist trotzdem aber eine moderne Unter­kunft, die vor allem ein gutes Basislager für Berg­a­benteuer darstellt. Sechs individuell gestal­tete Zimmer stehen zur Verfügung, dazu ein Gemeinschafts­raum, ein Whirlpool im Freien, ein Spa und ein Esszimmer mit Blick auf den Mount Crested Butte, in dem Chris morgens das sehr gute, frisch zuberei­tete Früh­stück serviert. Nach­mit­tags wird den Gästen eine Schoko­la­den­milch ange­boten, der eine rege­ne­rie­rende Wirkung nach­ge­sagt wird – auf jeden Fall schmeckt sie gut! Eine weitere Leiden­schaft von Chris ist es, mit den Gästen Bier zu brauen und zu natür­lich auch zu verkosten.



Colo­rado-Plateau

Bizarre Landschaften im Wilden Westen
Das Colo­rado-Plateau ist mit einer Fläche von 337.000 km² fast so groß wie Deutsch­land. Das wüstenhafte Gebiet erstreckt sich über vier Bundes­staaten und hat die Form einer flachen Schüssel, die vom Colo­rado River entwäs­sert wird. Im Erdmit­tel­alter wur­de das Gebiet ange­hoben und durch Erosion wieder abge­tragen. So entstanden die bizarren Landschaften und Canyons, die heute in acht glor­rei­chen Natio­nalparks und zahlrei­chen National Monu­ments geschützt werden.

West Maroon Trail

Hoch­ge­birgswande­rung mit atembe­rau­benden Blicken
Die Wande­rung führt durch die Rockie Moun­tains vorbei an Seen und 4000 Meter hohen Berg­riesen, über Hoch­ge­birgs­wiesen und roman­ti­sche Täler. Schei­tel­punkt ist der 3.810 Meter hohe West Maroon Pass mit überwäl­tigendem Blick auf die drama­ti­sche Silhou­ette. Von dort kann man zum Ausgangs­punkt zurückkehren oder weiter zum Schofield Park gehen. Die beste Wanderzeit ist zwischen Juli und September. Obwohl viele den Weg in zwei oder mehreren Etappen machen, ist er auch an einem Tag zu bewäl­tigen. (7 Stunden, 18,3, auf: 980 Meter, ab: 640 Meter)

Von Crested Butte nach Hesperus

217 Meilen | 5:00 h
Am Uncompahgre River fährt man bergauf bis zum 3.358 Meter hohen Red Moun­tains Pass. Von dort geht es weiter durch das Animas Tal nach Süden.

Black Canyon of the Gunni­sion

Eldo­rado für Bergsportler und Wanderer
Der kleine Ort Crested Butte im bewal­deten Berg­land der Rocky Moun­tains ist ein El Dorado für Sportler und Wanderer. Sommer wie Winter wird hier viel geboten. Es herrscht eine lockere, eine Art „Aussteiger“ Atmo­sphäre und die kleinen Geschäfte, Cafes, Restau­rants und Bars auf der Haupt­straße laden zum verweilen ein. Ca. 50 Kilometer von Crested Butte entfernt liegt der Black Canyon National Park. Vielleicht nicht so impo­sant und groß wie der Grand Canyon, doch dafür um so schöner, denn dieser ist relativ unbe­kannt und nicht so über­laufen. Dieser Abste­cher lohnt sich. Der 6.700 km² große Natio­nal­park im Westen von Colo­rado schützt die Schlucht des Gunnison Rivers, der ein Nebenfluss des Colo­rado River ist. Der Black Canyon ist mit über 550 Metern extrem tief und schmal, so dass kaum Sonnen­licht hinein­fällt und die zum Teil mit inter­essanten Mase­rungen verse­henen Felswände dunkel bis schwarz erscheinen. In der Talsohle donnert ein Wild­was­serbach so steil und gewaltig bergab, dass sein Tosen noch am Canyonrand zu hören ist. Nord­öst­lich schließt sich die Hoch­ge­birgs­welt des Gunnison National Forest an, wo man im Sommer durch kühle Wälder wandern und im Winter Skifahren kann. Ein Besuch empfiehlt sich aufgrund der schmalen, tiefen Schlucht zur Mittags­zeit, denn nur dann fällt das Licht bis auf den Fluss.

Museum of the Moun­tain West

Ein Ausflug in den Wilden Westen
Das Museum in Montrose ist das Lebens­werk des leiden­schaft­li­chen Histo­rikers und Archäo­logen Richard Fike. Schon als Kind begeis­terte er sich für die Geschichte des amerika­ni­schen Westens. Mit vier Jahren begann er histo­ri­sche Objekte zu sammeln, im Alter von acht rich­tete er einen ersten kleinen Ausstel­lungs­raum im Gäste­zimmer der Eltern ein. Seit 1997 ist er Direktor seines eigenen Museums.
Aus einem Ensemble verschiedenster Gebäude und unzäh­l­iger Antiqui­täten ist eine authen­ti­sche, kleine Western­stadt mit einem Saloon, mit Arzt­praxen und Läden entstanden. Bei einer rund zwei­stün­digen Führung taucht man ein in die Welt West-Colo­r­ados zwischen 1880 und 1940.

Silverton

Denkmalge­schützte Silber­stadt mit
Die Stadt im San Juan County wur­de nach Silber­funden in den 1870er Jahren gegründet. Rund zehn Jahre später wur­de der Ort an das Eisen­bahn­netz ange­schlossen. Danach verö­dete die Silber­stadt. Heute kommen Besu­cher haupt­säch­lich wegen der Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad, der dampfge­triebenen Schmal­spurei­sen­bahn. Der Kern von Silverton um die Blair Street steht heut unter Denkmal­schutz.
C

Durango

Mit dem Dampfzug nach Silverton

Der 15.000-Einwohner-Ort in Colo­rado wur­de 1880 von einer Eisen­bahn­ge­sellschaft gegründet, um eine Verbindung nach Silverton zu schaffen, wo Silber abge­baut wur­de.

Wer heute nach Durango kommt, macht gleichzeitig eine Zeit­reise ins 19. Jahr­hun­dert. Der histo­ri­sche Orts­kern ist schön restau­riert. Ein Muss ist die drei­stün­dige Fahrt mit dem Dampfzug nach Silverton, die durch eine idylli­sche Bergwelt mit Schluchten und Wasser­fällen führt. Wer nicht ganz so früh aufstehen will, nimmt für die Hinfahrt den Bus und fährt von Silverton mit dem Zug zurück.

Zu Gast auf einer Ranch am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einem 80 Hektar großen Grund­stück, eine halbe Stunde Auto­fahrt außer­halb von Durango, liegt die Ranch, umgeben von üppigen Gärten und Weide­land, direkt an einem privaten Forel­lensee.

Sobald man das Haus betritt, spürt man die freund­liche Atmo­sphäre und fühlt sich will­kommen. Die Ranch hat 16 individuell gestal­tete Zimmer, Suiten und Hütten, die größ­ten­teils eine eigene Terrasse und einen Ausblick auf den Garten oder die impo­sante Bergwelt haben. Pfade führen hinunter zum See, an dem man schöne Spaziergänge machen und mit etwas Glück Hirsche sehen kann. Das Früh­stück ist reichhaltig und garan­tiert schon allein durch die Freund­lichkeit und Aufmerk­samkeit des Küchen­chefs und seines Perso­nals einen guten Start in den Tag.

New Mexico

Sensa­tionelle Landschaften und Städte im Pueblo Stil
Der fünftgrößte Bundes­staat der USA liegt auf einer extrem trockenen Hoch­e­bene, die jedoch alles andere als uniform ist. Das liegt daran, dass New Mexico ein Übergangs­land zwischen sehr unter­schied­li­chen geologi­schen Zonen ist. Von Osten her steigt das Land langsam aus der Prairie an. Der Südwesten gehört zur Chihuahua-Wüste, die als größte aller nord­ame­rika­ni­schen Wüsten weit nach Mexiko hineinreicht. Im Norden und Nord­osten breiten sich das Colo­rado-Plateau und die Rocky Moun­tains aus. Längst vor der Ankunft der Euro­päer siedelten India­ner­stämme am Rio Grande und im Hinter­land. Trotz Hitze und Trocken­heit hat New Mexico sensa­tionelle Landschaften und ein paar inter­essante Städte zu bieten, deren Pueblo Baustil, sich wohltuend vom Einheits­bild nord­ame­rika­ni­scher Städte abhebt.

Farmington

Spani­sche Einwanderer und amerika­ni­sche Farmer
Die 41.000-Einwohner-Stadt in New Mexico geht auf spani­sche Einwanderer am Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Hundert Jahre später grün­deten Farmer die Sied­lung „Farming­town“, was später zu Farmington wur­de. Besonders inter­essant ist der Farmington Historic Down­town Commer­cial District. 62 histo­ri­sche Gebäude verteilen sich auf acht Häus­er­blocks zwischen der Main Street und dem Broadway.

Animas Moun­tain Trail

Tolle Aussicht von Durangos Hausberg
Der knapp 2.500 Meter hohe Animas Moun­tain ist der Hausberg von Durango und bietet eine tolle Sicht über die Stadt und ihr Hinter­land. Auf den Berg führen zahl­lose Rundwander­wege, die man mitein­ander kombi­nieren kann. Im ersten Abschnitt ist der Weg recht steil. Dann führt er wesent­lich flacher nach Norden, allerdings muss man da auf Jogger und Moun­tai­nbiker Acht geben. (HIn und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Von Hesperus nach Moab

154 Meilen | 3:00 h

Mesa Verde

Präh­is­to­ri­sche India­ner­sied­lungen unter über­hän­genden Felsen
Der „grüne Tisch“ rund 400 Kilometer südwest­lich von Denver ist der einzige Natio­nal­park in den USA, der zum Schutz archäo­logi­scher Stätten einge­richtet wur­de. Am Fuß des zerklüf­teten und bewal­deten Tafelbergs befinden sich die Ruinen von India­ner­sied­lungen. Die Sied­lungs­landschaft unter über­hän­genden Felswänden wur­de fast 800 Jahre von ca. 450 bis 1300 von Mitgliedern der Anasazi Kultur errichtet und bewohnt. Hervor­ra­gende Bewäs­se­rungs­sys­teme machten Bohnen- und Mais­anbau möglich. Die Frauen entwi­ckelten sich zu ausgezeichneten Töpfer- und Korbflech­te­rinnen. Längst vor dem Eintreffen der Euro­päer wurden die Sied­lungen jedoch verlassen, vermut­lich wegen einer jahrzehn­te­langen Dürre im 13. Jahr­hun­dert. Vom Visitor´s Center im Park fährt ein Shuttle Bus zu den Sied­lungen.

Lowry Pueblo Ruins

Präh­is­to­ri­sche India­ner­sied­lung
In den 1930iger Jahren wurden die Über­reste einer präh­is­to­ri­schen Pueblo-Sied­lung in den Canyons of the Anci­ents entdeckt und in den 1960iger Jahren rekon­stru­iert. Heute schätzt man, dass das Dorf schon um 1060 nach Christus verlassen wur­de. Zuvor gab es in dem runden Gebäude 40 Zimmer, die Platz für knapp hundert Personen boten.

National Monu­ment Hovenweep

Präh­is­to­ri­sche Sied­lungen
Das National Monu­ment Hovenweep (über­setzt: „verlas­senes Tal“) besteht aus den Ruinen sechs präh­is­to­ri­scher Sied­lungen, die einst die Heimat von ca. 2.500 Menschen waren. Holly Canyon, Hack­berry Canyon, Cutthroat Castle und Goodman Point befinden sich in Colo­rado, Cajon und Square Tower in Utah. Die Ruinen sind nicht durch eine Straße mitein­ander verbunden, sondern liegen etwas verstreut an teils unbe­fes­tigten Straßen und sind oft nur spär­lich ausge­schildert. Das Zentrum des Parks bildet der Square Tower, der von gut 30 Kivas (zere­mo­ni­elle Bauten) und weiteren beein­dru­ckenden Gebäuden umgeben ist. Die meisten Bauwerke in Hovenweep wurden zwischen 1200 und 1300 n. Chr. errichtet. Die wohl beste Möglichkeit, die Sied­lungen zu erkunden, ist eine Wande­rung durch das Gelände entlang ausgewie­sener Wege; mehrere davon beginnen am Visitor Center. Achtung: In den Sommermo­naten kann es sehr heiß werden; dann sollte man in den frühen Morgen­stunden starten und eine kürzere Wande­rung wählen. Auch plötz­liche Wetter­um­schwünge sind keine Selten­heit.

Petro­glyph Point Trail

Ruinen und Felsgravuren in spekta­kulärer Land­schaft
Eine der schönsten Wande­rungen im Mesa Verde Park führt in einer mode­raten Schleife zu schönen Aussichten, Ruinen und Fels­zeich­nungen. Die Route wird vom Park als anstren­gend bezeichnet, ist aber ohne Probleme zu machen. Zwar gibt es im ersten Teil felsiges Terrain und beim Errei­chen des Gipfels eine leichte Kletterei, dafür ist der Rückweg flach und bequem. Die Petro­gly­phen, wie man die präh­is­to­ri­schen Felsgravuren nennt, sind leicht zu entde­cken und werden in der zweiten Hälfte zahlrei­cher. (Hin- und Rückweg: 2:00 Stunden, 6,6 Kilometer, 70 Höhenmeter)
D

Arches National Park

Rostrot schimmernde Natursteinbögen

Nirgendwo auf der Welt gibt es eine höhere Konzent­ra­tion von natürlichen Steinbögen (arches) als in dem über 300 km² großen Natio­nal­park wenige Kilometer nördlich von Moab.

Die rostrot schimmernden Monu­mente aus Sand­stein entstanden in Jahrmil­lionen durch Verwitte­rung und Erosion. Der Prozess ist noch nicht abge­schlossen; alte Bögen fallen zusammen, dafür entstehen andere neu. Vom Visitor's Center aus geht ein 30 Kilometer langer Scenic Drive durch den Park, der an den meisten Bögen vorbeiführt. Mehrere Wander­wege führen durch den Park, die man wegen der Hitze und der Beleuch­tung am besten abends oder morgens begeht.

Zu Gast in einem ehemaligen Farmhaus bei Moab

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus besteht aus einem ehema­ligen Farmhaus und einem Cottage, die beide in einem herr­li­chen Garten mit Schatten spen­denden Bäumen und vielen Sitzgelegen­heiten liegen.

Nach einem Ausflug in den nahe gelegenen Arches Park sorgt der Pool im Garten für eine will­kom­mene Abküh­lung. Das Früh­stück wird verpackt und jeden Morgen in den Kühlschrank geliefert. Ein kurzer Spaziergang führt nach Moab, wo es mehrere Lokale, Restau­rants und Agen­turen für geführte Touren jegli­cher Art gibt. Empfeh­lungen geben die Gastgeber gerne.

Dead Horse Point State Park

Aussicht über den Colo­rado River
Der knapp 22 Quad­ratki­lometer große State Park hat an seiner südli­chen Spitze eine besondere Aussichts­stelle. Aus 1731 Metern Höhe blickt man auf den über 600 Meter tiefer gelegenen Colo­rado River, der an dieser Stelle eine 180°-Kehre macht. Der State Park ist über die SR 313 von Moab erreichbar. Es gibt ein Visitor Center und einen Camping­platz.

Im 19. Jahr­hun­dert nutzten Cowboys und Pferdediebe das vorste­hende Hoch­pla­teau als natür­liche Koppel zur Selek­tion von Pferden. Die schwa­chen Tiere wurden zurückge­lassen und sind häufig verdurstet. Wasserknapp­heit prägt auch die Pflanzenwelt. Die Büsche haben kleine Blätter, um die Verduns­tung zu redu­zieren. Andere haben ihre Blätter mit einer Wachs­schicht überzogen. Die Tiere in dieser Gegend sind überwiegend nacht­aktiv.

Von Moab nach Torrey

156 Meilen | 3:00 h
Vom Colo­rado River, der durch Moab fließt, fährt man nach Nordwesten zum Green River und weiter zum Fremont River. Beide sind Nebenflüsse des Colo­rado.

Hanksville

Mormonen und Bandi­tenort in der Halbwüste
Der Ort im östli­chen Wayne County liegt am San Rafael Swell, die als bizarrer Felsrü­cken aus der Halbwüste aufragt. Seinen Namen hat Hanksville von dem mormo­ni­schen Pionier Ebenezer Hanks, der sich hier 1885 mit seinen Frauen nieder­ließ. Wenig später nutzte ein anderer Mormone den Ort als sein logis­ti­sches Zentrum: der Bank- und Eisen­bahnräuber Butch Cassidy, dessen „wilder Haufen“ Vorlage für einen Western mit Robert Redford wur­de. Heute lebt Hanksville vom Tourismus in den umliegenden Natio­nalparks und bietet ein paar Einkaufsmög­lichkeiten.
E

Capitol Reef National Park

Wandern zwischen Tafelbergen und natürlichen Kaminen

Der Natio­nal­park wur­de 1971 einge­richtet und ist heute fast 1.000 km² groß. Kern des Schutzgebietes ist eine geologi­sche Forma­tion mit bunt aufge­schich­teten Felsen, Kaminen und steilen Tafelbergen.

Da der Park zu den weniger bekannten im Südwesten der USA gehört, kann man auf den Wander­wegen besonders gut die Stille und Einsamkeit erfahren, die über den amerika­ni­schen Wüsten liegt. Die meisten Straßen im Park sind unge­teert und daher für den Mietwagen unge­eignet. Empfehlens­wert ist auf geteerter Strecke eine Fahrt auf dem Utah Hwy 24 am Fremont River und der Scenic Drive. Auskunft über mögliche Aktivi­täten gibt das Visitor's Center am Hwy 24 oder in Torrey.

Zu Gast in einem Inn am Capitol Reef National Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer aus dem Auto steigt und sich umsieht, staunt erst einmal über die Lage: Das Inn mit sechs geräu­migen Zimmern steht ganz allein auf einem Hügel mit weitem Blick auf den Red Rock Canyon.

Das gute Früh­stück, der persön­liche Stil und die Freund­lichkeit der Gastgeber machen es zu einer guten Alter­na­tive für die Motels, die es ansonsten in dieser Gegend gibt. Zum Eingangstor des Capitol Reef National Park fährt man fünf Minuten.

Von Torrey nach Esca­lante

70 Meilen | 2:00 h
Im Schatten des 3.453 Meter hohen Blue Bell Knoll windet sich die grandiose Panora­ma­straße in engen Kurven nach Süden.

Anasazi State Park Museum

Sied­lung der Pueblo-Kultur
Im Anasazi State Park Museum können Besu­cher ein Anasazi-Dorf erkunden, das wahr­schein­lich zwischen 1050 und 1200 n. Chr. bewohnt war und zu den größten Gemeinschaften west­lich des Colo­rado River gehörte. Außer­halb des Museums kann man eine lebens­große Nach­bildung einer alten Behausung mit sechs Zimmern und einen Teil der ursprüng­l­i­chen Anlage besich­tigen. Im Inneren des Museums gibt es Artefakte zu sehen, die an diesem Ort ausgegr­aben wurden, und man kann mehr über die Lebens­weise dieser Menschen erfahren.

Hell´s Backbone Grill & Farm

Eco-Food am Anasazi Museum
Wer auf dem Highway 12 unter­wegs ist, dem empfehlen wir das „Hell´s Backbone Grill & Farm“ Restau­rant. Das Wall Street Journal war bereits zu Gast und begeis­tert. Von Früh­stück über Mittag bis hin zum Abend­essen werden nur frische und ökologisch ange­baute Zutaten meist aus eigener Produk­tion ange­boten. Eine Reservie­rung für Abends wird empfohlen.
F

Grand Staircase

Wunderwelt aus buntem Sandstein

Das fast 8.000 Quad­ratki­lometer große Natur­schutzgebiet ist das größte seiner Art in den USA und liegt in einer der einsamsten Gegenden Amerikas.

Das Besondere sind die bunt gebänderten Stufen, die zu einer „Großen Treppe“ über­ein­ander geschichtet sind. Beklem­mend eng sind die Schluchten, die der Esca­lante River und seine Nebenflüsse in das bunte Gestein gegr­aben haben. Ein Scenic Trail führt durch den wilden Casto Canyon.

Zu Gast in einem Inn bei Escalante

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, aber feine Inn liegt an einer Aussichts­stelle in der Wildnis, vier Meilen west­lich von Esca­lante – und damit ideal zur Erkundung des Bryce Canyon oder der Grand Stair­case bei Esca­lante.

Den acht Zimmern, dem Früh­stück am großen Tisch auf der Terrasse und dem Service merkt man Liebe zum Detail an. Wande­rungen, Moun­tain Biking und Reiten sind mögliche Tages­be­schäf­tigungen.

Powell Point Vista

Wande­rung zum Aussichts­punkt
Der Aussichts­punkt liegt auf der Strecke von Tropic nach Esca­lante (R12). Vom Park­platz aus schlängelt sich ein Wanderweg in Rich­tung Süden durch uralte Bors­tenkiefern auf einem massiven Kalk­steinfelsen. Die Wande­rung ist anspruchsvoll, da sie teilweise über instabile Schutt­hänge und an Steilhängen vorbei führt. Festes Schuh­werk ist obliga­to­risch. Stre­ckenlänge: ca. 1 Meile.

Hole-in-the-Rock Road

Durch das unwirk­lich schöne Hinter­land von Esca­lante
Die fast 100 Kilometer lange Sand­piste die bei Esca­lante führt durch das unwirk­lich schöne Hinter­land fast bis zum Lake Powell. Da die Befahrbarkeit dieser Piste stark wetter­abhängig ist, wird die Nutzung seitens der Mietwa­gen­firmen unter­sagt. Im Ort und im Visitor Center jedoch gibt es die Möglichkeit, geführte Touren zu buchen. Sehens­wert sind unter anderem die Slot Canyons. Sie ähneln dem Antelope Canyon bei Page, sind jedoch nicht so über­laufen, da sie unzugäng­li­cher sind. Besu­cher­zentren befinden sich in Esca­lante, Cannon­ville und Kanab.

Von Esca­lante nach Tropic

36 Meilen | 41 Minuten
Die kurze Strecke führt durch herr­liche Gebirgs­landschaft nach Westen.
G

Bryce Canyon National Park

Farbige Felspyramiden im natürlichen Amphitheater

Der Park im Südwesten von Utah umgibt ein hufei­senför­miges Felsengebirge mit farbigen Felspyramiden und einer Abbruchkante, die wie ein natür­li­ches Amphi­theater wirkt.

1850 kamen mit den Mormonen die ersten Euro­päer, um das Gebiet zu erkunden. Einer von ihnen war der Zimmermann Ebenezer Bryce von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage, nach dem der Canyon benannt wur­de. Eine 30 Kilometer lange Panora­ma­straße führt durch den Park, auf der man nach zwei Kilome­tern zum Visitor Center gelangt. Von der Platt­form hat man den besten Über­blick über den gesamten Canyon. Eine ganz andere Welt eröffnet sich in der Talsohle, durch die ein Wanderweg führt.

Zu Gast in einem Inn bei Tropic

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Die famili­en­geführte Lodge liegt ein paar Automi­nuten außer­halb des Bryce Canyons, am Rand des verschlafenen Land­städt­chens Tropic.

Die aufmerk­samen und freund­li­chen Gastgeber haben die Feri­en­häuser großzügig einge­richtet. Müde Wanderer können sich in der neuen Sauna erholen, die den Gästen zur Verfügung steht. Abend­essen ist im hotel­ei­genen Restau­rant „Stone Hearth Grille“ möglich. Eine Reservie­rung wird empfohlen. Weitere Restau­rants für Früh­stück oder Abend­essen befinden sich in Tropic.

Mossy Cave Trail

Kurze Wande­rung entlang des Canyons
Mossy Cave liegt im nörd­li­chen Teil des Bryce Canyon Natio­nalparks. Der Mossy Cave Trail ist eine Wande­rungen mit geringem Höhen­un­ter­schied und eine der wenigen Wande­rungen, die mit einem Aufstieg beginnt und mit einem Abstieg endet. Der Weg ist 0,6 km lang und führt in eine Rich­tung zum Water Canyon und in die andere Rich­tung zu einem geschützten Über­hang, der als Mossy Cave bekannt ist. Dieser Bereich ist im Sommer mit Moos und im Winter mit Eiszapfen übersät. Aufgrund eines Bewäs­se­rungs­gr­a­bens, der in den frühen 1890er Jahren von örtli­chen Pionieren gegr­aben wur­de, fließt das Wasser auf seinem Weg vom Tropic Reservoir östlich des Parks zu den Gemeinden im Paria Valley saisonal durch den Water Canyon.

Bryce Wildlife Adven­ture

Natur und einheimi­sche Tierwelt erleben
Das Bryce Museum in der Nähe des Bryce Canyon National Park hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen und die Wert­schätzung für die vielfäl­tige Tierwelt der Welt zu verbe­s­sern und die Rolle des Wild­tierma­nage­ments und des Natur­schutzes zu erläu­tern. Robert Drie­donks, Muse­umsku­rator und Eigen­tümer des Museums, hat die letzten 57 Jahre seines Lebens damit verbracht, Tiere aus der ganzen Welt zu jagen und zu sammeln, um ein Museum mit Expo­naten zu schaffen, die „der Erhal­tung, der Genau­igkeit und der Bildung gewidmet sind“. Im Bryce Wildlife Adven­ture haben Besu­cher die Möglichkeit, die Natur und die einheimi­sche Tierwelt kennenzulernen. Es gibt auch eine große Herde lebender exoti­scher Hirsche, die auf Wunsch von Hand gefüt­tert werden können.

Von Tropic nach Spring­dale

93 Meilen | 2:30 h
Auf dem Weg nach Südwesten streift man den Dixie National Forest. Im größten Wald von Utah wachsen vor allem Koniferen, Föhren und Pinien.
H

Zion National Park

Reißender Fluss in grandiosem Canyon

Der Zion National Park bewahrt eine grandiose Canyon­landschaft, die von zwei reißenden Flüssen im Lauf von Jahrmil­lionen geschaffen wur­de.

Zum Sonnen­un­ter­gang wird die gewal­tige Szenerie in ein magi­sches Licht getaucht. Das Gebirge wur­de von den Mormonen nach dem Berg benannt, auf dem die Stadt Jeru­salem gegründet ist. Vom Zion erwarten die Mormonen die baldige Wiederkunft Christi. Auskunft über Aktivi­täten gibt das Visitor Center am Parkein­gang. Shuttle-Busse fahren in den auto­freien und gut besuchten Park.

Zu Gast in einer Lodge am Zion Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country House liegt am Fuß der mäch­tigen Gipfel des Zion Parks. Der Shuttle Bus in den Park hält direkt vor der Haustür, was besonders für den südli­chen Teil des Parks ideal ist.

Die Gäste­zimmer mit eigenem Eingang haben eine Kitchenette mit Wasserko­cher, Mikrowelle, Geschirr und Besteck sowie einen kleinen Kühlschrank. Im Hof hinter dem Haus steht ein „Hot Tub“, in dem man sich nach anstren­genden Touren entspannen kann. Früh­stück gibt es nicht im Haus; stattdessen erhält man einen Voucher, den man in einem der umliegenden Restau­rants/Cafés einlösen kann.

Arizona

Kakteen und Pumas in der „Arida Zona“
Mit knapp 300.000 Quad­ratki­lome­tern ist Arizona im Südwesten der USA fast so groß wie Deutsch­land, hat aber nur sechs Millionen Einwohner. Der Colo­rado River bildet die Westgrenze der Bundes­staates; im Süden liegt Mexiko. Es herrscht trockenes Wüsten- und Halbwüs­ten­klima in der Arida Zona (spanisch für „trockene Zone“). Im Durch­schnitt fallen nur 100 bis 500 Millimeter Regen pro Jahr. Die Stadt Yuma gehört mit 4.000 Sonnen­stunden jähr­lich zu den sonnigsten Orten der Welt. Kakteen, Palmli­lien und Mesquite-Bäume prägen die Pflanzenwelt. Zu den größten Tieren gehören Hirsche und Wapiti, Gabelböcke und Dickhornschafe. In abge­legenen Gebieten leben noch Bären und Raubtiere wie Pumas´oder Dachse. In der Sono­r­awüste gibt es die größte Viel­falt von Echsen, Spinnen und Schlangen.

Angels Landing Trail

Hoch über dem Zion-Tal
Der Wanderweg im Zion National Park gehört zu Recht zu den bekann­testen in den USA. Er beginnt an der Bushal­te­stelle The Grotto und ist zunächst recht harmlos. Dann aber steigt der Pfad an und wird immer grandioser. Die etwas ausge­setzteren Passagen sind mit Ketten gesi­chert. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 810 Meter)

Von Spring­dale nach Las Vegas

168 Meilen | 3:00 h

Zwischen dem Mormon Range im Norden und den Virgin Moun­tains im Süden fährt man auf dem Highway durch das Virgin-Tal.

Unter­wegs liegt der Valley of Fire State Park. Nur wenige Besu­cher kommen in den ältesten State Park von Nevada, dessen rote Sand­stein­forma­tionen in der Nach­mit­tags- und Morgen­sonne die Farbe des Feuers annehmen.
Eine Mond­landschaft die sich mit den unter­schied­lichsten Gesteinsfarben in zwar kargen aber äußerst reizvollen Forma­tionen zeigt. (Nehmen Sie genügend Trink­wasser mit!!)

Virgin River Gorge

Panora­ma­strecke durch einen Canyon
Zwischen der Mojave Wüste und dem Colo­rado Plateau wird die Straßenfüh­rung des Inter­state Highway 15 besonders drama­tisch. Sie folgt dem Virgin River, der hier einen grandiosen Canyon gegr­aben hat. Die Highway verläuft durch die Schlucht und kreuzt mehrmals den Fluss. Dieser Straßen­ab­schnitt gehört zu den aufwän­digsten Auto­bahntrassen der USA. Wegen der engen Kurven des Canyons ist die Auto­bahn auch für ihre kniff­ligen Fahrbedingungen bekannt. Der Canyon ist bei Kletterern, Wanderern und Campern beliebt.

Valley of Fire

Grandioser Irrgarten aus bizarren Forma­tionen
Der 1935 eröffnete State Park von Nevada liegt 80 Kilometer nord­öst­lich von Las Vegas. Seinen Namen trägt das „Tal des Feuers“ nach den im Abend­licht rot glüh­enden Sand­steinfelsen, die vor 150 Millionen Jahren aus einer gewal­tigen Sand­düne hervor­gegangen sind. Wind und Wetter haben seither einen grandiosen Irrgarten aus bizarren Forma­tionen geschaffen. Als hätte die Natur einen Sinn für Schön­heit, wird der rote Stein mit hellgrauen Kalkbändern gegliedert. Am Visitor Centre beginnt ein Scenic Drive, der mehrere Meilen lang ist und zu den schönsten Aussichts­punkten führt.
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Las Vegas

Welthauptstadt des Glücksspiels

Hoch­zeitska­pellen, Unter­hal­tungs­tempel, Restau­rants und Nach­tbars, vor allem aber Spielkasinos: Las Vegas, die Welt­haupt­stadt des Glücks­spiels, ist oft kopiert worden und doch einzig­artig.

Jähr­lich reisen fast 40 Millionen Menschen in die Glitzer- und Glamour­stadt, die erst nach Sonnen­un­ter­gang zum Leben erwacht. Heute spielt die Musik nicht mehr in der Down­town, wo alles angefangen hat, sondern am Strip, dem Boulevard von Las Vegas an dem sich die großen Themen­ho­tels befinden. Vom 350 Meter hohen Stratos­phere Turm hat man eine fantas­ti­sche Aussicht auf den Strip.

Zu Gast im Vdara

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das 2009 eröffnete Luxus­hotel hat 57 Stock­werke und liegt zehn Fußmi­nuten vom Las Vegas Strip entfernt im City Center Komplex.

Es ist ein Nicht­rau­cher­hotel und verfügt über kein eigenes Casino. Dafür gibt es ein großes Well­ness­center, ein Fitness­studio mit Sauna und Dampfbad und natür­lich einen großen Außenpool. Die fast 1.500 Suiten haben eine Kitchenette und entspre­chen dem Komfort eines 5-Sterne-Hotels.

Bellagio Foun­tains

Tanzende Wasser­orgel
Die 300 Meter lange Wasser­orgel im See vor dem Hotel Bellagio gehört zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten von Las Vegas und kann sogar umsonst besucht werden. 1.200 extrem starke Wasserdüsen und 5.000 Scheinwerfer tanzen compu­ter­ge­steuert zu klas­si­schen Arien und moderner Musik. Die Wass­erfontänen errei­chen eine Höhe von über 150 Meter. Auffüh­rungen finden montags bis frei­tags von 15:00 bis 24:00 Uhr und am Woche­n­ende von 12:00 bis 24:00 Uhr statt (bis 19:00 Uhr alle halbe Stunde, ab 19:00 Uhr vier­tel­stündig). Eine aktuelle Musik­liste mit Uhrzeiten gibt’s an der Rezep­tion im Bellagio. Keine Show bei starkem Wind.

Volcano

Verläss­li­cher Vulkan vor dem Hotel Mirage
Kostenlos, beein­dru­ckend und fast so laut wie ein rich­tiger Vulkan­ausbruch: Vor dem Mirage Hotel befindet sich ein Krater, der tags­über ganz fried­lich ist. Wenn es aber Nacht wird in Las Vegas, fängt er an zu brodeln und spukt dann pünkt­lich alle 15 Minuten Feuer und Lava. Natür­lich keine echte aber wirk­lich sehr beein­dru­ckend. Es gibt dort auch eine Wass­erfontäne, die Lava darstellen soll. Dort wird das Wasser bis zu 40 Meter hoch in die Luft geschossen. Man kann sich diese Show beliebig oft anschauen und man braucht nicht frühzeitig anstehen, da es dort genügend Platz gibt für die Besu­cher.

Stratos­phere Tower

Hoch­zeitska­pellen und Restau­rants in schwindelnder Höhe
Seit 1996 hat Las Vegas ein neues Wahrzei­chen: den 350 Meter hohen Stratos­phere Tower, gegen den der Eiffelturm sich vergleichs­weise klein ausnimmt. Wie alles in der Spieler­stadt dient er ausschließ­lich dem Vergnügen. Neben einem Casino gibt es mehrere Hoch­zeitska­pellen im Turm sowie ein edles Restau­rant mit bestem Blick über die Stadt. Berüc­h­tigt ist der Big Shot, einer von mehreren Thrill Rides, wo man mit bis zu 70 kmh dem Erdboden entgegen­fällt. Wer ohne Nerven­kitzel die Aussicht genießen will, kann das von der Platt­form rund um den Turm tun.

Las Vegas

Mietwagenabgabe

Von der Unter­kunft zur Mietwa­gen­sta­tion

6 Meilen | 11 Minuten

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Las Vegas Flughafen (Shuttle Service)

17 Tage
ab 3.929,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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