Amerikas einsamer Nordwesten: von San Francisco zur kanadischen Grenze - USA
Redwood Country

Amerikas einsamer Nordwesten

von San Francisco zur kanadischen Grenze

Wer sich in den Nordwesten der USA aufmacht, verzichtet bewusst auf Glamour und Strandleben, um eine vielseitige und teils atemberaubende Natur zu erleben – darunter die Mammutbäume, ein schneebedeckter Vulkan, eine wilde Halbinsel an der Grenze zu Kanada und das Postkartenidyll der Trinidad Bay. (Mindestalter 10 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

San Francisco

San Francisco

15 Meilen | 21 Minuten
A

San Francisco

Buntschillerndes Leben in Amerikas beliebtester Stadt

Nur etwas mehr als 700.000 Menschen wohnen auf den 43 Hügeln von San Francisco. Damit ist die City nach Los Angeles, San Diego und San Jose nur die viertgrößte in Kalifor­nien.

Dennoch ist San Francisco die unbe­s­trit­tene Kultur- und Finanz­me­tro­pole des Sied­lungs­gebietes um die Bay, an der inzwi­schen über sechs Millionen Menschen zu Hause sind. Eine Fahrt mit der ratternden Cable Car über steile Hügel, von denen sich herr­liche Aussichten bieten, stimmt ein auf die vielen Schön­heiten der Stadt. Die City am Golden Gate wird jedes Jahr von den Amerikanern aufs Neue zur belieb­testen Stadt der USA gewählt. Gründe dafür sind ihre Lage am Eingang zur weit­läufigen Bay, das bunt­schil­lernde Leben in den Stadt­vier­teln und die faszi­nierende Anlage der Straßen, die sich steil über die 43 Hügel ziehen. Wer die bekann­testen Attrak­tionen der Stadt zwischen Fisherman´s Wharf im Norden und dem Trend-Viertel South of Market im Süden zu Fuß erkunden will, macht gleichzeitig eine Welt­reise durch die Kulturen der Erde.

Zu Gast in einer Villa am Alamo Square

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das schloss­ar­tige Anwesen ist eines der am besten erhal­tenen Häuser San Franciscos aus der vikto­ria­ni­schen Epoche. Viele illu­stre und stadt­be­kannte Persön­lichkeiten haben es be- und herun­ter­ge­wohnt, bevor die gegenwär­tigen Eigen­tümer es mit viel Mühe wieder herge­richtet und in ein Gäste­haus umge­wandelt haben. Kräf­tige Farben, freie Flächen und hohe Decken harmo­nieren wunderbar mit goldge­rahmten Ölge­mälden und antiken Möbeln. Obwohl das Haus in einem ruhigeren Stadt­teil liegt, ist die Verbindung mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln zum Fisherman´s Wharf oder zur Golden Gate Bridge gut.

Ein offenes Wort zur Betten­größe: Im Haus gibt es vornehm­lich histo­ri­sche Bett­rahmen, die nicht den heute übli­chen Maßen entspre­chen. Einige Zimmer haben nur ein Bett für zwei Personen, das ledig­lich ca. 135 cm breit und 190 cm lang ist. Sollte das für Sie nicht infrage kommen, lassen Sie uns bitte vor der Buchung eine Informa­tion zukommen. Nach Verfügbarkeit buchen wir zunächst die Zimmer mit Queen oder King Betten.

Kalifor­nien

Sehn­suchts­ziel für Menschen aus aller Welt
Der drittgrößte Staat der USA nach Texas und Alaska ist von immenser Vielfäl­tigkeit. Fast alle Klimazonen der Erde sind hier gegenwärtig: Alpine Berge, Nebel­küsten, heiße Wüsten und das fruchtbare Läng­stal, in dem Wein und Südfrüchte ange­baut werden. In Kalifor­nien gibt es die höchsten Küstenmammutbäume, die dicksten Riesenmammutbäume und die ältesten Kiefern der Welt. 
Die Menschen empfinden den „Golden State“ als ein gelobtes Land – seit ihrer Ankunft vor 10.000 Jahren über die Bering­straße. Im 17. Jahr­hun­dert kamen die Spanier, im 19. Jahr­hun­dert die Gold­su­cher aus dem Osten. Farbige aus den Südstaaten, Verfolgte des Nazi-Regime, Hippies, alle suchten Freiheit im Land des „Anyt­hing goes“. Noch heute zieht es Menschen aus den unter­schied­lichsten Ländern und Kulturen nach Kalifor­nien. Das Land an der Pazi­fikküste ist ein univer­selles Sehn­suchts­ziel.

Bucht von San Francisco

Metro­pol­region und Vogel­pa­ra­dies
Als Juan de Ayala als erster Euro­päer 1775 durch das Golden Gate in die Bucht segelte, war das Gebiet noch fast menschenleer. 50 Jahre später erkannten die amerika­ni­schen Präsidenten die stra­tegi­sche Bedeu­tung des riesigen Natur­hafens am Pazifik und eroberten nach erfolg­losen Verhand­lungen die San Francisco Bay. Als Mitte der 19. Jahrhunderts der kalifor­ni­sche Gold­rausch begann, entwi­ckelte sich San Francisco zu einem der bedeu­ten­dsten Häfen der Welt. Das Gebiet um die 70 Kilometer lange Bucht ist heute ein Ballungs­raum, in dem sich die Städte San José, San Francisco und Oakland befinden. Trotz der Verstädte­rung ist die Bucht Kalifor­niens wich­tigstes Biotop. Millionen von Wasser- und Zugvögeln nutz das Watt als Zufluchtsort.

Cable Car

Welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco
Eine sehr kuriose Sehens­wür­digkeit und ein welt­be­kanntes Markenzei­chen von San Francisco sind die Cable Cars. Das öffent­liche Verkehrs­mittel fuhr erstmals im August 1873 die Clay Street hinab. Heute befinden sich noch drei Linien in Betrieb – besonders mit der Powell-Hyde-Line und der Powell-Mason-Line erlebt man das typi­sche Flair auf den steilen Straßen San Franciscos.

Von San Francisco, CA nach South Lake Tahoe

Mietwagenannahme

San Francisco

2 Meilen | 9 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – West
Fahrzeug: Intermediate SUV (Group IFAR)
Tarif: Intermediate – Flydrive Gold incl EP
Station: SFO Union Square – O´Farell St.*

Von San Francisco, CA nach South Lake Tahoe

230 Meilen | 4:30 h

Die Route führt land­einwärts bis in die Sierra Nevada. Zuvor kommt man durch Sacra­mento. Die Haupt­stadt des Bundes­staates Kalifor­nien steht allerdings etwas im Schatten von Los Angeles oder San Francisco.

Sehens­wert ist das Sutter's Fort, ein Frei­lichtmuseum auf dem Gelände der Farm von Johann August Sutter. Der Schweizer hatte nach 1839 eine Musterko­lonie gegründet, die er Neu-Helve­tien nannte.

Sierra Nevada

Gewal­tige Wetter­scheide zwischen Kalifor­nien und Nevada
Das „verschn­eite Gebirge“ erstreckt sich über 650 Kilometer in Nord-Süd-Rich­tung und bildet die Grenze zwischen Kalifor­nien und Nevada. Der Mount Whitney, ist mit 4.421 Höhenme­tern der höchste Gipfel der USA außer­halb Alaskas. Von Westen steigt das Gebirge sanft an, während es nach Osten zum Great Basin hin jäh abfällt. Die Fels­abbrüche dort gehören zu den steilsten und drama­tischsten der Welt. Das Hoch­ge­birge ist zudem ein gewal­tige Wetter­scheide, die den vom Pazifik kommenden Winden fast alle Feuch­tigkeit nimmt. So ist auch das Klima von extremen Unter­schieden bestimmt. Im Osten erstre­cken sich Wüsten und das Death Valley, während auf den Gipfeln arkti­sches Klima herrscht.

Kalifor­ni­sches Läng­stal

Amerikas Fruchtgarten
Das California Central Valley zieht sich im Hinter­land parallel zur Pazi­fiküste von nörd­lich von Sacra­mento bis fast nach Los Angeles. Das 600 Kilometer lange und 80 Kilometer breite Tal ist von allen Seiten von Gebirgen umgeben. Wegen seiner warmen Sommer wird es der Fruchtgarten Amerikas genannt. Obst, Gemüse, Wein, Datteln und Mandeln wachsen hier, allerdings ausschließ­lich mit künst­li­cher Bewäs­se­rung, die zu sinkendem und versalzendem Grund­wasser führt. In kalten Wintern muss zudem geheizt werden, was den Fruchtgarten zu einem der größten Energie- und Wasserver­brau­cher der Erde macht.

Di Rosa Preserve

Harmonie von Kunst und Natur
Die Kunst-Land­schaft besteht aus drei Gale­rien und einer Wiese mit Skulpturen – umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Eine gelun­gene Synthese aus Natur und Kunst  Mehr als 2000 Objekte von 800 Künst­lern sind ausge­stellt – darunter zeitge­nös­si­sche und histo­ri­sche. Besonders im Sommer gibt es wech­selnde Ausstel­lungen und Veran­stal­tungen.
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Lake Tahoe

Saphirblauer See in der Sierra Nevada

Mark Twain hielt den saphir­blauen Bergsee für den schönsten der Welt. Das „große Wasser“, was der Name in der India­ner­sprache bedeutet, liegt im Westen der schnee­be­deckten Sierra Nevada auf einer Höhe von 1.899 Metern.

Während der Eiszeit haben ihn gewal­tige Glet­scher ausge­ho­belt, so dass er auch zu den tiefsten Seen der USA gehört. Wandern, Baden, Moun­tai­nbiking sind möglich, ebenso Klettern und alle Arten von Funsport. Die schönsten Bilder vom See und der ihn umge­benden Bergwildnis kann man vom Wasser aus machen, am besten bei einer Bootsfahrt über den See.

Zu Gast in einer Lodge am Lake Tahoe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das kleine Gäste­haus in einem stillen Viertel von South Lake Tahoe gilt als eines der besten B&Bs in Kalifor­nien.

Der rustikale Charme einer Berg­lodge verbindet sich mit der Eleganz eines Boutique-Hotels. Es gibt fünf komfor­table Zimmer im Haupt­haus und weitere drei geräu­mige Cabins im Garten. Auf dem Grund­stück gibt es einen Bagel­shop, der von donners­tags bis sonn­tags geöffnet hat. Zudem kann man in der kleinen Weinbar Bier, Wein und Snacks genießen. Nütz­liche Tipps für Ausflüge erhält man von den Gastgebern, die sich in der Gegend gut auskennen.

Sugar Pine Point State Park

Unzer­siedelte Ufer­landschaft am Lake Tahoe
Der Park schützt einen zwei Kilometer langen Ufer­streifen an der West­seite des Lake Tahoe vor Zersiede­lung. Auf Spazier- und Wander­wegen kann man das Ufer erkunden und ins klare, aber kalte Wasser springen. Im Hinter­land ragen Findlinge aus einem nordi­schen Wald aus Kiefern, Föhren, Pappeln und Wacholder heraus. An einer Aussichts­stelle thront das Hellman-Ehrlichman Mansion, die 1903 erbaute, prachtvolle Sommer­residenz eines reichen Geschäfts­mannes.

Rubicon Trail

Para­dies­wande­rung am Lake Tahoe
Der Weg führt am Südwe­st­ufer des Lake Tahoe vom Rubicon Point bis zum Emerald Point. Immer wieder tun sich grandiose Blicke über den See auf. Immer wieder ragen Felsen hoch auf, die die Phan­tasie anregen. Jeden­falls heißen sie Frog Rock, Sleeping Lady oder Gladiator. (3 Stunden, 10,2 Kilometer, auf: 130 Meter, ab: 210 Meter)

Von South Lake Tahoe nach Chester

160 Meilen | 4:00 h
Die Fahrt durch die nur wenig besiedelten Täler west­lich des Hauptkamms der Sierra Nevada gehört zu den schönsten Panora­ma­stre­cken Kalifor­niens.

Donner Memo­rial State Park

Arkti­sche Landschaften und ein Pionier­drama
1846 brach eine Pionier­truppe unter der Führung von Georg Donner auf, um eine neue Route über die Sierra Nevada zu finden. Wegen des schlechten Terrains verzögerte sich die Expedi­tion bis in den Winter. Anfang Dezember schließ­lich schn­eiten die Planwagen auf Pass­höhe voll­ends ein. Erst Mitte Februar war an ein Weiter­kommen zu denken. Von den 87 Pionieren über­lebten nur 48, und das auch nur, weil sie sich von den Leichen der Vers­torbenen ernährten. Im Donner Memo­rial State Park informiert das Emigrant Trail Museum über diese furch­tbarste Tragödie der amerika­ni­schen Westwande­rung. Gleich nebenan verläuft die Inter­state 80, über die man heute in wenigen Stunden zu jeder Jahres­zeit den Pazifik errei­chen kann.

Smith Lake Trail

Spaziergang zu einem Bergsee
Die kurze Wande­rung führt um den Smith Lake, einem idylli­schen See in einem dichten Berg­wald. Er liegt im Plumas National Forest, einem kaum berührten Land­strich mit fast 5.000 Quad­ratki­lome­tern. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 210 Meter)
C

Lassen Volcanic National Park

Outdoor-Paradies am Mount Lassen

Die unwirk­lich schöne Wildnis um den Mount Lassen wur­de 1921 zum Natio­nal­park erklärt. Bis heute führen nur wenige Straßen in das abge­legene Outdoor-Para­dies.

Dabei ist der Vulkan, der zwischen 1914 und 1921 insge­samt mehr als 300 Mal ausbrach, heute vergleichs­weise ruhig. Die Gegend um den Lassen ist aber immer noch vulka­nisch aktiv, was sich an kochenden Schlammlöchern, heißen Quellen und kraterübersäten Lavafel­dern zeigt. Umgeben wird die brodelnde Küche von dunkelgrünen Nadelwäldern, klaren Berg­seen und gurgelnden Bächen. Der acht Kilometer lange, unschwie­rige Lassen Peak Trail führt bis auf den Gipfel, wo der Wanderer mit einer phänome­nalen Aussicht belohnt wird.

Zu Gast im Landhaus von John Bidwell

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

John Bidwell war Senator in Kalifor­nien und stellte sich dreimal zur Wahl des Präsidenten der USA. Nach seinem letzten erfolg­losen Versuch 1901 zog er sich mit seiner jungen Frau in die Einsamkeit zurück und ließ in Chester am See ein repräsenta­tives Landhaus errichten.

Das Blockhaus sollte der Wohn­sitz der großen Ranch werden. Heute ist es eines der char­man­testen Gäst­e­häuser in der Nähe des Volcanic Lassen Park. Die 14 Zimmer sind mit Antiqui­täten einge­richtet und liegen auf zwei Ebenen des Hauses. Das reichhal­tige Früh­stück wird im Esszimmer mit Kamin serviert. Eva und Filip kümmern sich rührend um ihre Gäste und verwöhnen sie mit Tee, Kaffee, selbstge­ba­ckenen Plätzchen oder nach­mit­tags beim Kamin auch gerne mit einem Sherry. Wandern, Radfahren, Angeln oder Reiten sind im Sommer möglich. Im Winter bewegt man sich am besten mit dem Snow-Mobil fort.

Bumpass Hell

Rülpsende Erdlöcher, kochende Pfützen
Über der bizzarren Szenerie liegt ein beißender Schwefelge­ruch, was dem Ort seinen Namen „Hölle“ einge­tragen hat. Auf über sechs Hektar zischt, dröhnt, blub­bert und rülpst es aus Erdspalten und -löchern. Als der Pionier Kenall Bumpass 1860 die Fuma­rolen erkun­dete, wie man die Dampf­au­s­tritts­stellen nennt, stolperte er in eine kochende Pfütze und verbrannte sich das Bein. Besu­cher haben es heute leichter. Ein fünf Kilometer langer Bohlenweg führt durch die unheim­liche Unterwelt.

Sulphur Works

Heiße Quellen, blub­bbernde Schlammtöpfe
Im Lassen Volcanic Park gibt es mehrere geothermi­sche Gebiete. Besonders aktiv und leicht zugäng­lich sind die Sulphur Works. Ein leichter Spazierweg über Holzbohlen führt vom Park­platz in eine Ursuppe aus heißen Quellen, und blub­bernden Schlammtöpfen. Der mit 1,5 Metern größte Schlammtopf dampft unmit­telbar neben dem Gehweg. Die höchsten Berge des Parks stehen ringsumher und geben eine maje­s­tä­tisch Kulisse für das urzeit­liche Spektakel ab.

Lassen Peak

Phäno­me­nale Fern­sicht von zerfetzter Berg­spitze
Der Lassen Peak ist die größte Vulk­an­nadel der Welt. Vor 27.000 drückte sich die Lava-Lanze durch den Tehama-Berg nach oben und zerbrach die oberen Gesteins­schichten. In nur wenigen Jahren erreiche der Berg seine heutige Form. Auf den Berg führt ein leichter Wanderweg, der Lassen Peak Trail. Von der zerfetzten Spitze des Berges 3.189 Meter hohen hat man eine phäno­me­nale Rund­um­sicht.

Von Chester nach Trinidad

Auf dem Weg aus den Bergen an die Küste kommt man auf halber Strecke am Whiskey­town National Recrea­tion Area vorbei, wo man in einer unbe­rührten Berg­landschaft rasten, baden, wandern und Boot fahren kann.
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Redwood National Park

Urwaldgiganten an Kaliforniens Nordküste

Der Park liegt an der Pazi­fikküste Nordkalifor­niens nahe der Grenze zu Oregon. Im Schutzgebiet wachsen fast 50% aller Küstenmammutbäume (Sequoia sempervierens), die mit einer Höhe von über 110 Metern die größten Bäume der Erde sind.

Neben der urwelt­li­chen Atmo­sphäre, die im ganzen Park vorherrscht, gibt es ein paar Sehens­wür­digkeiten, die über die Avenue of the Giants zu entde­cken sind. Parallel zum Highway 101 führt die 50 km lange Straße durch den zauber­haften Wald der Urwaldgiganten. Informa­tionen gibt es am Redwood Informa­tion Center.

Zu Gast in einem B&B in Trinidad

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus mit den roten Holz­schindeln würde man eher auf Cape Cod an der Ostküste vermuten. In Trinidad ist es das einzige histo­ri­sche Haus und liegt neben dem denkmalge­schützten Leucht­turm von Trinidad.

Der Ausblick vom Früh­s­tücks­tisch auf die Bucht und ihren wilden Strand ist ein Postkar­ten­idyll. Neben Lage und Ambi­ente verdienen die Gastfreundschaft und das dreigängige Früh­stück ein besonderes Lob.

Patrick's Point

Sand­strände und dichte Wälder
Der Patrick's Point State Park schützt einen natur­be­las­senen Küsten­ab­schnitt vor der drohenden Zersiede­lung. Die Küste besteht aus breiten Sand­stränden und rauen Klippen. Die anbran­dende See hat dort Kunst­werke aus Treib­holz geschaffen, zwischen denen man Robben und Seelöwen entde­cken kann. Dahinter wächst ein dichter Wald, durch den ein paar Pfade zu Aussichts­punkten führen. Das Yurok Village am Besu­cher­zentrum ist der Nachbau einer India­ner­sied­lung.

Fern Canyon

Durch eine dunkel­grüne Schlucht am Gold Bluffs Beach
Am Nordende des 16 Kilome­ter­langen Gold Bluffs Beach beginnt der Fern Canyon, durch den der Home Creek fließt. Dunkel­grüne Wände aus Farn und üppigen Laubbäumen begrenzen einen verwun­schenen Weg durch die dunkle Schlucht. (hin und zurück: 6 Stunden, 20 Kilometer, auf und ab: 430 Meter)

Von Trinidad nach Ashland

182 Meilen | 4:00 h

Die Route führt im Norden einer dünn besiedelten und stark zerklüf­teten Gebirgskette entlang. Die Klamath Moun­tains ziehen sich vom nordwest­li­chen Kalifor­nien bis nach Oregon und errei­chen eine Höhe von 2.700 Metern.

Unter­wegs lohnt sich ein Abste­cher zum Oregon Caves National Monu­ment. Die Marmorhöhle aus Tropf­steinen liegt im Mount Elijah mitten in einem Urwald aus Doug­la­sien und Zedern.

Oregon

Wild­roman­ti­sche Küsten, fruchtbare Täler, schnee­be­deckte Vulkane
Mit über 250.000 Quad­ratki­lome­tern ist Oregon größer als Großbri­tan­nien, hat aber nur 3,5 Millionen Einwohner. Und doch hat der Bundes­staat im Nordwesten der USA ein Menge zu bieten: eine stark zergliederte, wild­roman­ti­sche Küste, dahinter ein fruchtbares breites Tal und schließ­lich die vulka­ni­schen Berge im Hinter­land, die bis in den Frühs­ommer schnee­be­deckt sind. Vor allem die 570 Kilometer lange Pazi­fikküste ist ein Para­dies für Individu­alrei­sende. Kein Ort hat mehr als 10.000 Einwohner. Massen­tou­rismus gibt es so gut wie nicht.

Cres­cent City

Shark petting, Seelöwen und ein Leucht­turm
Die Mond­si­chel-Stadt schmiegt sich halbmondförmig an den Hafen, dem sie ihre Exis­tenz verdankt. Größte Attrak­tion ist das Aqua­rium, wo man Haie strei­cheln kann. Shark petting nennt man das. Eine weitere ist der Leucht­turm auf dem Battery Point, den man bei Ebbe über einen Fußweg errei­chen kann. Ungewöhn­lich ist die große Zahl an Robben und See-Elefanten, die sich im Hafen aufhalten, und die schon von weitem zu hören sind.
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Grants Pass

Von der Holzfällersiedlung zur Stadt des Outdoor Tourismus

Die Stadt im Süden Oregons war im 19. Jahr­hun­dert gegründet und nach General Grant benannt, einem General im Amerik­an­si­chen Bürger­krieg.

Ursprüng­lich war sie eine Holzfäller­sied­lung. Als der Kahlschlag gestoppt wur­de, verloren viele ihren Job. Heute ist der Tourismus der Haupt­arbeitgeber. Die Schlucht des Rogue Rivers, die von bewal­deten Bergen umgeben ist, zieht Wassersportler und Wanderer an. Neben einem histo­ri­schen Stadt­kern bietet Grants Pass klein­stadt­ty­pi­sche Einkaufsmög­lichkeiten sowie zahlreiche Restau­rants und Imbisse.

Zu Gast in Ashland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus in Ashland hat schon eine lange Geschichte hinter sich: 1904 als Privat­haus erbaut, wech­selte es im Jahr 1916 die Besitzer und war von nun an über fünf Gene­ra­tionen hinweg Wohn­sitz der Familie Hersey.

Nach ihr wur­de auch das B&B benannt, das 1984 als eines der ersten in Ashland eröffnet und 25 Jahre lang geführt wur­de, bevor es von den heutigen Gastgebern, Susan und Adam, übernommen und umbe­nannt wur­de. Die fünf geschmackvoll im Stil des frühen 20. Jahrhunderts einge­rich­teten Gäste­zimmer befinden sich im Haupt­haus. Zudem gibt es ein Cottage mit voll ausge­stat­teter Küche. Morgens kann man sich bei einem frisch zuberei­teten Früh­stück stärken. Die Veranda vor dem Haus wird gerne für gesel­liges Zusam­men­sein genutzt, vor allem in den frühen Morgen­stunden kann man hier jedoch, wie auch im liebevoll bepflanzten Garten mit Pflau­menbaum, wunderbar entspannen. Die Theater des Oregon Shakespeare Festival, der Lithia Park rund um den Ashland Creek sowie die Innen­stadt von Ashland sind fußläufig erreichbar.

Crater Lake National Park

Tiefblauer Kratersee
Der zauber­hafte Kratersee im Südwesten Oregons ist das Resultat einer gewal­tigen Explo­sion vor 7.000 Jahren. Heute ist der tiefblaue See umgeben von Lavaklippen, die eine Höhe von über 2.700 Meter errei­chen. Die Rim Road auf dem Krater­rand führt  zu vielen schönen Aussichts­punkten. Angeln und Schwimmen sind erlaubt. Boots­touren zur Wizard Island, dem Vulkan­kegel inmitten des Sees, werden ange­boten. Zahlreiche Wander­wege führen durch den Park.

Toothpick Trail to Catwalk Trail Loop

Auf den Hausberg von Ashland
Die einfache Rundwande­rung führt auf den Hausberg von Ashland. Auf der Westeite des Hauptkamms ist die Bewal­dung weniger dicht, so dass sich schöne Ausblick über das unbe­rührte Tal auftun. (Hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 415 Meter)

Upper Klamath Lake

Über­rest eines präh­is­to­ri­schen Riesen­sees
Der 32 Kilometer lange und knapp 13 Kilometer breite Süßwass­ersee ist der letzt Über­rest von Lake Modoc, der vor vielen zehn­tausend Jahren das Große Becken (Great Basin) bedeckte. Heute ist das Hoch­land Halbwüste. Haupt­zu­f­luss des Upper Klamath Lake ist der Williamson River. Das Wasser fließt in den Klamath River im Süden ab. Nach Norden hin befindet sich ein kleiner Kanal in Rich­tung Agency Lake. Am Nord­ufer liegt auch das Upper Klamath National Wildlife Refuge.

Lake of the Woods

Spaziergang am Seeufer
Der knapp fünf Quad­ratki­lometer große Lake of the Woods liegt auf halber Strecke an der Panora­mao­route zwischen Ashlands und dem Upper Klamath Lake. Wer sich unter­wegs ein wenig die Beine vertreten will, kann einen hübschen Spaziergang am Seeufer machen und durch den Wald zurückkehren. (Hin und zurück: 9,9 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 60 Meter)

Von Ashland nach Port­land

286 Meilen | 5:00 h
Die Strecke führt 70 Kilometer hinter der Pazi­fikküste durch das Coastal Rangwe nach Norden. Dabei kommt man auf halbem Weg durch Eugene, die zweitgrößte Stadt Oregons.

Umpqua River

Wilder­ness Area am fisch­rei­chen Fluss
Der etwa 178 Kilometer lange Umpqua River ist einer der größeren Flüsse an der Küste von Oregon. Er entsteht nordwest­lich von Rose­burg aus dem North und dem South Umpaqua River. Der North Umpqua River mit seinem kris­tallklaren Wasser entspringt dem acht Hektar großen, auf 1853 m Höhe gelegenen Maidu Lake in der Mount Thielsen Wilder­ness, nörd­lich des Crater Lake. 1984 wur­de die Boulder Creek Wilder­ness, ein Urwaldgebiet am North Umpqua River, als 7729 Hektar große Wilder­ness Area ausgewiesen. 1988 wur­de ein 54 Kilometer langer Abschnitt des North Umpqua Rivers zwischen der Mündung des Rock Creek bis Soda Springs zum Wild and Scenic River mit Erho­lungs­funk­tion erklärt. Im Fluss gibt es Königslachse, Barsche, Forellen und Stör.

Albany (Oregon)

Verkehrs­kno­ten­punkt zwischen Oregon und Kalifor­nien
Mit knapp über 50.000 Einwoh­nern ist die Stadt im Will­a­mette Valley die elftgrößte in Oregon. Bevor die Pioniere, Walter und Thomas Monteith, die Gegend 1847 erreichten, war sie 5000 Jahre lang die Heimat der Kalapuya-Indianer. Beide stammten aus Albany in New York und nannten die Gegend nach ihrer Heimat. 1849 bauten sie das erste Holzhaus weit und breit. Das Monteith House steht noch heute und ist ein öffent­li­ches Museum. Ab 1860 wur­de Albany Station für Kutschen, die von Port­land nach Sacra­mento unter­wegs waren. 1871 kam die Eisen­bahn.

Zumwalt Park

Spaziergang am Ufer des Fern Ridge Reservoirs
Wer sich unter­wegs ein wenig die Beine vertreten will, kann einen Spaziergang durch den Zumalt Park machen. Er liegt auf einer Halb­insel im Fern Ridge Reservoir und ist ein Naher­ho­lungs­gebiet für die Bewohner von Eugene, der nach Port­land zweitgrößten Stadt in Oregon. Der Park wird von einem Verein in Ordnung gehalten. Am Seeufer trifft man auf Hunde­be­sitzer und Jogger. (hin und zurück: 2,3 Kilometer, O:45 Minuten, auf und ab: 2 Meter)
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Portland

Grün-liberale Szene am Columbia River

Die 500.000-Einwohner-Stadt am Columbia-River hat in den USA ein libe­rales und grünes Image. So hat eine Bürger­in­i­tia­tive einen schönen alten Platz, den Pioneer Cour­t­house Square, vor der Verschande­lung durch Büro­häuser bewahren können.

Der Platz ist heute Treff­punkt der alter­na­tiven Szene, wo Straßen­künstler und Musiker auftreten. Mehr als in anderen Städten gibt es öffent­liche Parks und Gärten, in denen sich das Leben abspielt und Konzerte stattfinden. Größte Attrak­tion ist das Port­land Pose Festival, das seit über hundert Jahren im Juni stattfindet.

In einem Gästehaus in der Clinton Neighborhood

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Guest House in Port­land ist eine intel­ligente Kombi­na­tion eines Boutique-Hotels mit einem Bed & Breakfast und einer Feri­en­woh­nung.

Es gehört zur Clinton Neighborhood, die national bekannt ist für ihre ausgefal­lene Restau­rant­szene, die freund­li­chen Bewohner und die schönen Gärten. Fünf en-suite Gäste­zimmer sind in einem Arts & Crafts Inn von 1909 unter­ge­bracht, wo es in gastfreund­li­cher Atmo­sphäre viele origi­nelle Details und Glas­ma­lerei zu entde­cken gibt. Die Gäste­zimmer verbinden nach ihrer Renovie­rung den Charme des klas­si­schen Port­landes mit modernen Annehm­lichkeiten. Eine Küche steht zur Verfügung, wo man einen Snack zubereiten oder Tee zu kochen kann. Morgens steht ein konti­nen­tales Früh­stück bereit.

Washington State

Naturro­mantik und Gourmet-Gastro­nomie
Zugegeben: oft hängt Nebel über dem Staat im äußersten Nordwesten der USA und Regen ist geläufiger als Sonnen­schein. Doch wer einen Sinn für Naturro­mantik hat, kann jede Menge entde­cken: Inseln, Vulkane, stille Seen und Fjorde, geheim­nisvolle Regenwälder und in manchen Gegenden pulsierende Städte und sogar gute Weine. Im Yakima Valley scheint im Sommer nämlich die Sonne oft mehr als 17 Stunden am Tag, was Urlauber und Reben glei­cher­maßen freut. Wein und fang­fri­sches Sea Food haben dazu beige­tragen, dass Washington sich zu einem Land für Gourmets entwi­ckelt. Aber vor allem faszi­niert die Natur. An der 4800 Kilometer langen Küste wird Wassersport in jegli­cher Form ange­boten. Das Gebirge im Hinter­land ist ein Para­dies für Wanderer und Outdoorsport.

Powell's City of Books

Mekka für Biblio­phile
Seit der Gründung im Jahr 1971 hat sich Powell’s von einem schlichten Laden zu einem Wahrzei­chen Port­lands und einem Mekka für Biblio­philie gemausert. Powell’s City of Books ist weniger eine Buchhand­lung als eine ganze Bücher­stadt. Sie erstreckt sich über einen kompletten Häus­er­block und bietet in 3500 verschiedenen Berei­chen mehr als 1,5 Millionen Bücher zum Verkauf an. Im laden­ei­genen Coffee Shop kann man bei einem Cappuccino schmökern oder  das welt­weit größte unabhängige Antiqua­riat durch­stöbern.

Von Port­land nach Ashford

197 Meilen | 5:00 h
Die Etappe folgt dem Columbia River bis Wood­land und dann einem Zufluss in nörd­li­cher Rich­tung. Ziel ist der Mount Rainier, dessen schnee­be­deckter Gipfel schon von weitem sichtbar ist.

Mount St. Helens

Aktiver Vulkan im Natur­schutzgebiet
Der aktive Vulkan im Skamania County im Süden des US-Bundes­staates Washington erreicht eine Höhe von 2549 Metern. Er gehört zur Kaskaden­kette, einem vulka­ni­schen Gebirgszug, der sich entlang der Westküste Nord­ame­rikas erstreckt und einen Teil des pazi­fi­schen Feuerrings darstellt. Der Mount St. Helens weist wie alle Vulkane des pazi­fi­schen Feuerrings eine besonders große Explo­si­ons­en­ergie auf. Bei seinem letz­ten Ausbruch am 18. Mai 1980 wur­de ein großes Areal verwüstet, das daraufhin unter Natur­schutz gestellt wur­de und sich seither zuse­hends rege­ne­riert. Wildblumen wachsen auf Ascheebenen und die Hochlagen werden langsam von der Vege­ta­tion zurück­e­r­obert.
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Mount Rainier Nationalpark

Outdoorparadies am Gletschervulkan

4.392 Meter hoch ist Mount Rainier, der schnee­be­deckte Vulkan, der auch noch vom drei Stunden nordwest­lich gelegenen Seattle einen grandiosen Anblick bietet.

Bald nach der euro­päi­schen Besied­lung des Nord­os­tens wur­de die Wildnis rund um „The Moun­tain“ 1899 zum Natio­nal­park erklärt. Heute ist das Gebiet ein Outdo­or­pa­ra­dies. Unter der Glet­scherzone, die zwei Drittel des Berges bedeckt, wachsen schier endlose Wälder aus Doug­la­sien, Rotzedern und den bemoosten Riesenlebens­bäumen, die viele hundert Jahre alt werden. Ein Netz aus Wander­wegen erschließt den Park, von denen der 150 Kilometer lange Wonder­land Trail des bekann­teste ist.

Zu Gast in einer Hütte am Mount Rainier Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Auf einem acht Hektar großen Waldgrund­stück in der Nähe des Eingangs zum Mount Rainier Natio­nal­park stehen die fünf individu­ellen Holzhütten so verteilt, dass viel Raum und Privat­sphäre geboten ist.

Die von Hand erbauten Hütten unter­scheiden sich ein wenig in Größe und Ausstat­tung, haben aber alle eine voll ausge­stat­tete Küche sowie eine komfor­table Ausstat­tung im Innenbereich; teilweise haben sie einen privaten Hot Tub im Außenbereich. Im nahe gelegenen Ashford gibt es einige Restau­rants.

Chinook Scenic Byway

Schönste Panorama­route in Washington State
Die Panorama­route rund um den Mount Rainier gilt als die schönste in Washington State. Sie führt über den fast 1700 Meter hohen Chinook Pass im Südosten, durch die dichten, dunklen Wälder der Mount Baker-Snoqualmie National Forest, zu Wasser­fällen, Glet­scher­bli­cken und gurgelnden Schluchten. Aus allen Rich­tung tun sich immer neue, wundervolle Blicke auf den Mount Rainier auf. (240 Kilometer, 4 Stunden)

Para­dise

Brun­chen mit para­die­si­scher Aussicht
Fünf Kilometer hinter Nisqually, dem Parkein­gang im Südwesten, kommt man nach Para­dise. Die Straße windet sich durch bunte Bergwiesen hinauf zum Para­dise Inn, einer altehrwür­digen Lodge von 1916, in der man wunderbar brun­chen kann. Hinter dem Haus beginnt der Nisqually Vista Trail, der zu einem Aussichts­punkt auf den Nisqually Glet­scher führt. (hin und zurück: 1 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 80 Meter)

Carbon Glacier Trail

Regen­wald und Glet­scherzungen
Am nordwest­li­chen Eingang zum Mount Rainier Park wachsen dunkel­grüne Urwälder, in denen noch nie ein Holzfäller war. vom Park­platz führt ein kurzer Rundweg in den kühl-gemäßigten Regen­wald, in dem man wegen der dichten Vege­ta­tion keine Aussicht hat. Einen Kilometer hinter der Ranger Station beginnt der anstren­gende Carbon Glacier Trail, der am Carbon River bis an das untere Ende des Glet­schers führt. (hin und zurück: 5 Stunden, 14,8 Kilometer, auf und ab: 600 Meter)

Sunrise Point

Prachtvoller Pa­no­ra­ma­blick zum Sonnen­aufgang
Der Aussichts­punkt auf den Mount Rainier liegt in der Nähe des White River Entrance im Nord­osten des Parks. Am Sunrise Visitor Center tut sich ein prachtvoller Blick auf, besonders zum Sonnen­aufgang, wenn der schnee­weiße Gipfel in glüh­endes Rot getaucht wird. Mehrere Wander­wege beginnen am Park­platz, darunter der zum Sourdough Ridge. (hin und zurück: 1.30 Stunden, 4,6 Kilomter, auf und ab: 140 Meter)

Von Ashford nach Amanda Park

152 Meilen | 3:30 h
Nachdem man die Stadt Olympia durch­quert und den Capitol State Forest, ein Naher­ho­lungs­gebiet für Städter aus Seattle, im Norden gestreift hat, gelangt man in den südlichen Teil der Olympic Halb­insel.

Olympia

Heimat der Simp­sons
Die Haupt­stadt des US-Bundes­staates Washington ist die Heimat von Homer Simpson, der welt­be­kannten Zeichen­trickfigur, die den Durch­schnitt­s­ame­rikaner darstellt. Tatsäch­lich herrscht in der Stadt am Olympic National Park ein freier, selbstkri­ti­scher Geist. Weithin sichtbar ist das Kapitol mit einer mäch­tigen Kuppel. In den schönen Grün­a­nlagen um das Regie­rungs­gebäude wachsen subtro­pi­sche und tropi­sche Pflanzen.

Grays Harbor National Wildlife Refuge

Habitat für Zugvögel
Das Schutzgebiet liegt am Mündung­s­trichter des Chehalis River, dem zweitgrößten Fluss in Washington State. Trotz seiner relativ geringen Größe hat das Refugium über­regio­nale Bedeu­tung. Auf der Pazi­fik­route der Zugvögel ist es einer von vier großen Rast­plätzen. 24 Vogel­arten nutzen das Reservat, vor allem Scharen von Berg- und Alpen­strand­läufern. Ein Holz­steg führt in das Gebiet, der jähr­lich von vielen Reisenden auf dem Weg zum Olympic National Park genutzt wird.
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Olympic National Park

Mystischer Urwald auf Halbinsel im Pazifik

Die Halb­insel Olympic im abge­legenen Nordwesten ist einer der faszi­nierendsten Orte in den USA. Sie wird zu drei Seiten vom Pazifik umgeben.

Auf ihr wächst ein mysti­scher Regen­wald, der zu den größten und schönsten in ganz Amerika gehört. Isoliert vom Rest des Kontin­ents hat sich hier eine einzig­ar­tige Pflanzen- und Tierwelt mit vielen endemi­schen Arten entwi­ckelt. Der Küsten­ab­schnitt ist stark zerklüftet und oft in Nebel einge­hüllt. Dahinter beginnt der Wald. Das Kern­gebiet des Parks ist die Glet­scher- und Gebirgs­region um die Olympic Moun­tains.
Wander­wege über­ziehen den gesamten Park. Besonders schön ist der Hurricane Hill Trail mit grandiosen Blicken auf den Mount Olympus. Wer weniger sport­lich ambi­tio­niert ist, kann den Park auf dem Olympic Peninsula Drive entde­cken, einer 450 Kilometer  langen Panora­ma­straße.

Zu Gast in einer Blockhütte am Lake Quinault

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die rustikalen Blockhütten wurden schon 1926 an einer der schönsten Stellen im Olympic National Park errichtet: am bewal­deten Nord­ufer des Quinault-Sees.

Obwohl die Anlage mehr­fach renoviert und verändert wur­de, ist sie immer noch ein fried­li­cher Ort, wo Gäste Ruhe und Natur finden (und dafür auch den nied­rigen Wasser­druck im Bad in Kauf nehmen). Die sechs urigen Hütten sind für Selbst­ver­sorger einge­richtet. Bett­wä­sche wird ebenso gestellt wie Feuer­holz. Ein Restau­rant gehört nicht zur Anlage, daher sollte man vorher Lebens­mittel einkaufen (etwa 45 Minuten Fahrzeit bis zum Super­markt). Wer aber dennoch lieber im Restau­rant dinieren möchte, erreicht das Restau­rant Salmon House in rund 10 Minuten Fahrzeit oder kann mit einem Kanu auf die andere Seite des Sees paddeln (ca. 45 Minuten).

Lake Quinault

Eiszeitsee im Süden der Olympic Halb­insel
Der eiszeit­liche See im Süden der Olympic Halb­insel gehört zu den schönsten in Amerikas Nordwesten. Vor allem Wanderer und Angler kommen auf ihre Kosten. Eine 45 Kilometer lange Panora­ma­straße führt rings um den See zu schönen Aussichts­punkten. Östlich des Sees beginnt die Colonel Bob Wilder­ness Area. Durch das fast 5.000 Hektar große Areal verlaufen zwei Bergketten, die bis auf 1.370 Meter ansteigen.Wegen der hohen Nieder­schläge wächst dichter Regen­wald mit Purpurtannen, Riesen-Lebens­bäumen und Doug­la­sien. Im undurch­dring­li­chen Unter­wuchs gibt es Farne, Sträu­cher und seltene Wildblumen. Wander­wege von unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit erschließen das Gebiet.

Von Amanda Park nach Port Angeles

123 Meilen | 3:00 h
Die Fahrt entlang der Pazi­fikküste führt zu den schönsten Stellen der Halb­insel. Bei Hoh Ox Bow kann man einen Abste­cher zun Hoh Rain Forest machen, einer üppigen und tief­grünen Wildnis mit Bäumen, die teilweise fast hundert Meter hoch wachsen.
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Port Angeles

Küstenstadt auf der Halbinsel Olympic

Die Küsten­stadt auf der Halb­insel Olympic Peninsula hat einen natür­li­chen Hafen, der 1791 vom spani­schen Seefahrer Don Francisco de Eliza entdeckt wur­de.

1862 verfügte Präsident Lincoln per Dekret die Gründung eines Ortes. Durch den Verkauf von Grund­stü­cken sollte Geld für den Sezes­si­ons­krieg eingenommen werden. Die Stadt mit knapp 20.000 Einwoh­nern wird auch „Second National City“ genannt, da sie nach Washington, D.C. die zweite Stadt war, die von der amerika­ni­schen Bundes­regie­rung gegründet wur­de. Von Port Angeles aus verkehren mehrmals täglich Auto­fähren nach Victoria auf Vancouver Island in British Columbia, Kanada.

Zu Gast in einem Sommerhaus in Port Angeles

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Sommer­haus aus dem Jahr 1926 liegt in einem parkähn­li­chen Garten auf einem Hügel etwas außer­halb von Port Angeles, dem Haup­tort des Olympic National Parks.

Die vier Zimmer, deren Leitmotiv die vier Jahres­zeiten sind, spiegeln noch den etwas plüschigen Glanz der 1920er Jahre wider. Gastgeberin Caroline empfängt ihre Gäste herz­lich und verwöhnt sie während des Aufent­haltes mit selbstge­ba­ckenen Crois­sants, Cookies und Kuchen. Das Wohnzimmer mit Kamin und der Garten mit über­dachter Terrasse laden zum Entspannen ein. Der Natio­nal­park sowie die Innen­stadt mit Restau­rants und Geschäften kann man zu Fuß errei­chen.

Olympic Disco­very Trail

Guter Blick auf Port Angeles
Der Olympic Disco­very Trail ist ein gut 200 Kilometer langer Weg für Wanderer und Radfahrer, der an der Nordküste von Olympic Island entlangführt. Unter­wegs wird man auch durch Port Angeles geleitet. Nachdem man die Waterfront passiert hat, kommt man auf die Mole des natür­li­chen Hafens, die ein spani­scher Seefahrer 1791 entdeckte. Wer über die Mole bis zum Leucht­turm geht hat den besten Blick auf Port Angeles. (Hin und zurück: 13,4 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 6 Meter)

Dunge­ness Spit

Längste Sandmole der Welt
Die Sandmole, die weit in die Meer­es­straße Juan de Fuca hineinragt, ist mit 8,9 Kilometer die welt­weit längste ihrer Art. Sie ist das Zentrum der Dunge­ness Wildlife Refuge mit über 250 Vogel- und 41 Säuge­tier­arten. Über die Mole führt ein Sand- und Kiesweg, an dem Pick­nick­plätze einge­richtet sind. Unter­wegs hat man eine wunderbare Aussicht nach allen Seiten. Wer es bis zur Molen­spitze schafft, kommt zum histo­ri­schen Leucht­turm von 1857, der unter Denkmal­schutz steht. (bis zum Leucht­turm und zurück: 16,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab 9 Meter)

Von Port Angeles

Mietwagenabgabe

Von Port Angeles nach Seattle

80 Meilen | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Die Strecke führt nach Osten bis zum Puget Sound (Fähr­sta­tion Bainbridge Island). Dort verlässt man die Halb­insel Olympic mit der Fähre, die direkt nach Seattle führt.

Die Überfahrt dauert ca. 35 Minuten und kostet ca. 25 USD für ein Fahrzeug und zwei Personen.
Abfahrten finden 1 – 2 mal stünd­lich statt.
Aktuelle Fährzeiten können hier abge­rufen werden: http://www.wsdot.wa.gov/ferries/

Port Townsend

Histo­ri­sches Städt­chen auf der Olympia Halb­insel
Das 9000-Einwohner Städt­chen im Nord­osten der Halb­insel Olympia hat eine denkmalge­schützte Altstadt mit putzigen Häusern aus vikto­ria­ni­scher Zeit. Zentrum des Ortes ist die Water Street mit Cafés, Geschäften und Restau­rants. Neben dem Tourismus haben sich biele Bootsbauer ange­siedelt.

Mietwagenabgabe

Station: Seattle-DTWN

Seattle

2 Meilen | 11 Minuten
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Seattle

Grüne Metropole am Nordpazifik

Die 3-Millionen-Einwohner-Metro­pole 150 km südlich von Kanada ist die größte Stadt im Nordwesten der USA. Sie trägt einen posi­tiven und einen nega­tiven Beinamen: Wegen des vielen Grüns heißt sie „Emerald City“, wegen des schlechten Wetters „Rain City“.

Den ersten Entwick­lungs­schub Mitte des 19. Jahrhunderts verdankt Seattle dem Hafen und der Nort­hern Pacific Railroad, den zweiten Anfang des 20. Jahrhunderts einem Gold­rausch und den dritten der Firma Mikro­soft, die seit den 1980iger Jahren in Redmont vor den Toren der Stadt ihren Sitz hat.

Zu Gast in einem American Craftsman am Capitol Hill

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B, ein restau­riertes American Craftsman Haus liegt in Capitol Hill, einem der ange­sag­testen und zugleich zentrums­nahen Viertel von Seattle.

Im Inneren des Hauses finden sich tradi­tionelle, detailge­treue Ausstat­tungs­ele­mente wie Eichenver­täfe­lung, dunkle, massive Möbel sowie ein impo­santes Treppen­haus – aufge­lo­ckert wird das Ganze jedoch durch moderne Kunst­objekte. Die individuell einge­rich­teten Zimmer haben teilweise einen Balkon oder Kamin. Im Sommer laden der beheizte Pool mit Terrasse und der gepflegte, bepflanzte Garten hinter dem Haus zum Entspannen ein. Ansonsten kann man im Wohnraum mit großem Kamin und in der Bibliothek zur Ruhe kommen und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen. Das konti­nen­tale Früh­stück mit frischem Obst, Joghurt, Eiern und Crois­sants garan­tiert einen guten Start in den Tag und stärkt für erleb­nis­reiche Stunden in der quir­ligen Metro­pole.

Capitol Hill

Szene-Viertel von Seattle
Als das Viertel um 1900 gegründet wur­de, war es eine Gegend für die besseren Leute. Das merkt man bis heute an den präch­tigen Stadt­villen im vikto­ria­ni­schen Stil. Die 14th Avenue wird bis heute „Millio­n­aire's Row“ genannt. Heute hat sich das gründ­lich geändert. Es gibt einen fröh­li­chen Bevöl­ke­rungsmix von Hippies, Schwulen und Künst­lern. Man kann sich in ein schönes Café setzen und People Watching betreiben.

Pike Place Market

Vom Hausfrau­en­markt zum Künst­ler­treff
Als die Lebens­mit­tel­preise 1907, von Speku­lanten getrieben, immer weiter anstiegen, griffen die Hausfrauen von Seattle zur Selbst­hilfe. Sie grün­deten einen Markt, auf dem sie ihr eigenes Essen verkauften. Bis heute gibt es den Pike Place Market. Dort werden auf zwei Etagen Seafood und Farm­pro­dukte verkauft. Daneben haben sich auch Künstler ange­siedelt, die ihre Werke anbieten. 1971 eröffnete hier das erste Starbucks Café der Welt, wo man bis heute seinen Iced Americano bekommt.

Expe­ri­ence Music Project

Spekta­kuläres Museum der Popmusik
Das Museum für Popmusik wur­de von Paul Allen, dem Mitbe­gründer von Micro­soft, gestiftet und im Jahr 2000 eröffnet. Das Gebäude des Star­ar­chitekten Frank Gehry erin­nert in seiner Form an andere Bauten von ihm, etwa das Guggen­heim-Museum in Bilbao, die Walt Disney Concert Hall oder den Gehry-Tower. Es soll einer geschmolzenen elek­tri­sche Gitarre ähneln. Das Gebäude war ursprüng­lich als Jimi-Hendrix-Museum konzi­piert. Das Museum stellt vor allem Gegen­stände der Rockmusik aus und verwendet zu deren Präsenta­tion neuar­tige Multimedia-Tech­no­logie.
22 Tage
ab 3.569,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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