Zauber Neuenglands: Große Ostküsten-Tour - USA
Mit Umfulana an der Ostküste: Acadia National Park

Zauber Neuenglands

Große Ostküsten-Tour

Von New York nach Boston und weiter bis zur kanadischen Grenze; durch die Appalachen zurück in den Süden, über Philadelphia nach Washington: Die Reise erschließt die ganze Vielfalt und Schönheit der Ostküste. Den Abschluss bildet ein Besuch bei den Amish People, die vor 350 Jahren aus Deutschland eingewandert sind und ihre Lebensweise bewahrt haben.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Boston

Boston

5 Meilen | 14 Minuten
A

Boston

Vornehme Hauptstadt von Neuengland

Die größte Stadt von Neuen­g­land und Haupt­stadt des Bundes­staates Massa­chu­setts ist mit vier Millionen Einwoh­nern und einem wich­tigen Flughafen die Dreh­scheibe im Nord­osten der USA.

Als eine der reichsten und ältesten Städte Amerikas ist sie auch Sitz der Harvard Univer­sity und des MIT (Massa­chu­setts Insti­tute of Tech­no­logie). Über die Tea Party von 1773 ist Boston untrennbar mit der amerika­ni­schen Geschichte verbunden. Damals warfen als Indianer verklei­dete Siedler aus Protest gegen die engli­sche Teesteuer die Ladung eines briti­schen Schiffes ins Meer, was bis heute Jahr für Jahr am Indepen­dence Day gefeiert wird. An die alte Tradi­tion erin­nern histo­ri­sche Stadt­viertel wie Beacon Hill oder North End, wo Kopf­steinpflaster und Villen in großen Gärten noch nicht dem Beton­wahn zum Opfer gefallen sind.
Die Stadt ist Schau­platz amerika­ni­scher Geschichte, Kultur und Bildung. Boston und Cambridge haben ein sehr gutes öffent­li­ches Nahver­kehrsnetz und man erreicht alle Sehens­wür­digkeiten im Stadt­zentrum gut per Subway (U-Bahn), Bus oder mit dem Taxi.
Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Bostons sind aber auch durch einen vier Kilometer langen markierten Stadt­wanderweg, den Freedom Trail, mitein­ander verbunden.

Zu Gast auf einem Hausboot am Pier

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Direkt am idylli­schen Pier 8 in der Charles­town Marina von Boston haben Karen und John ihr Hausboot und eine Jacht liegen.

Diese bieten alles, was man für einen Aufent­halt braucht: komfor­table Zimmer mit eigenem Bad und eine kleine Kitchenette. Auf dem Deck vor dem Hausboot sind bei gutem Wetter Liege­stühle aufge­stellt, sodass man sich – nach einem anstren­genden Tag – fernab vom Lärm und der Hektik der Stadt mit einer tollen Aussicht auf das Wasser erholen kann. Ganz in der Nähe gibt es eine Bushal­te­stelle, von der man knapp 20 Minuten in die Innen­stadt braucht. Fußläufig befinden sich einige Re­stau­rants, die teilweise sogar das Essen zum Boot liefern.

Beacon Hill

Biotop der Reichen und Schönen

Das Viertel zu Füßen des Beacon Hill ist das Biotop der Reichen und Schönen, die Beacon Street ist ihr Catwalk, wo Rasse­hunde und German Luxury Cars ausgeführt werden. Dabei stammt die Bebauung schon aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert. Die engen Straßen werden von vier­stö­ckigen Reihen­häusern im Federal Style gesäumt. Während die Reichen in den Haupt­straßen logierten, wohnten in den Neben­gassen die Bedi­ens­teten. Erleuchtet werden die Bürger­steige aus Back­stein nach wie vor mit Gasla­ternen. Heute gehört das Ensemble zum National Historic Land­mark.

Boston Freedom Trail

Auf roter Linie zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten

Der Freiheits­pfad ist ein etwa 4 Kilometer langer Stadt­spa­ziergang durch Boston, der siebzehn histo­ri­sche Sehens­wür­digkeiten verbindet. Der Weg ist mit einer durch­ge­zogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Stadt­park Boston Common im Stadt­zentrum durch die Innen­stadt, über den Charles River im Norden nach Charles­town und endet dort am Bunker Hill Monu­ment. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touris­ten­at­trak­tion und erlaubt einen schnellen Über­blick über das histo­ri­sche Boston.

Die Stationen sind:
1. Boston Common, der älteste öffent­liche Park der Verei­nigten Staaten.
2. Massa­chu­setts State House, der Sitz des Gouver­neurs von Massa­chu­setts.
3. Park Street Church, eine 1809 erbaute kong­rega­tio­na­lis­ti­sche Kirche, besonders bekannt wegen der hier gehal­tenen Brand­rede William Lloyd Garri­sons gegen die Sklaverei.
4. Granary Burying Ground, ein Friedhof neben Park Street Church. Hier ist z.B. Samuel Adams beer­digt, einer der Unterzeichner der Unabhängigkeits­er­klärung, aber auch die Opfer des Massa­kers von Boston.
5. King’s Chapel, eine heute unita­ri­sche Kirche, deren Vorgängerbau aus kolo­nialer Zeit stammt.
6. King’s Chapel Burying Ground, wo eben­falls histo­ri­sche Persön­lichkeiten aus Boston beer­digt sind, unter anderem einer der Passagiere der Mayflower.
7. Statue Benjamin Fran­klins und Standort der Boston Latin School als erste öffent­liche Schule Amerikas.
8. Old Corner Books­tore, eines der ältesten Gebäude Bostons (erbaut 1718).
9. Old South Meeting House, eine zu Kolo­ni­alzeiten als Versamm­lungsort dienende Kirche. Hier wur­de die Boston Tea Party geplant.
10. Old State House, das alte Rathaus von Boston.
11. Schau­platz des Massa­kers von Boston direkt am Old State House.
12. Faneuil Hall und Quincy Market.
13. Das Wohn­haus von Paul Revere, einem amerika­ni­schen Natio­nalhelden.
14. Old North Church, eine 1723 erbaute Kirche, von deren Turm am 18. April 1775 ein wich­tiges Signal gegeben wur­de, als Paul Revere seinen berühmten Mitter­nach­tsritt unter­nahm.
15. Copp’s Hill Burying Ground ist ein Friedhof, der hoch über der Stadt auf einem Hügel liegt. Dieser diente den Briti­schen Truppen als Ausgangs­punkt bei der Schlacht von Bunker Hill.
16. USS Consti­tu­tion, eine 1797 vom Stapel gelaufene amerika­ni­sche Fregatte, das älteste noch schwim­mende Kriegs­schiff der Welt.
17. Das Bunker Hill Monu­ment, das an eine wich­tige Schlacht zu Beginn des Unabhängigkeits­krieges erin­nert.

Museum of Fine Arts

Kunst­museum von Welt­rang

Das 1876 gegrün­dete Museum gehört zu den größten und besten Kunst­mu­seen der Welt. Nirgendwo außer­halb Frank­reichs gibt es eine bedeu­ten­dere Samm­lung franzö­si­scher Impres­sio­nisten. Ferner sind in der euro­päi­schen Abtei­lung Werke von Picasso, van Gogh und El Greco zu sehen. Daneben gibt es Kunst aus Afrika, Asien und Ozea­nien und natür­lich Amerika. Gold­arbeiten aus präko­lum­bi­scher Zeit und Keramiken der Mayas werden ebenso ausge­stellt wie Kunst der Verei­nigten Staaten. Aus kolo­nialer Zeit gibt es Möbel, Gemälde und Silber­arbeiten. Kunst­hand­werke von Tiffany sind zu sehen, ebenso Maler der Hudson River School.

Blue Hills

Wandern durch ein vielfäl­tiges Schutzgebiet

Das Schutzgebiet wenige Meilen südlich von Boston ist überaus vielfältig. Marsch­land, Sümpfe, Wald­flächen, Wiesen sowie ein Moor mit weißen Scheinzy­pressen wech­seln einander ab und machen es zu einem idealen Wandergebiet. Die gefähr­dete Wald-Klap­per­schlange lebt im Park, außerdem kommen Hart­riegel, Orchideen, Kojoten, Trut­hahn­geier und Nord­ame­rika­ni­scher Kupferkopf vor. (Hin und zurück: 14,4 Kilometer 3:30 Stunden, auf und ab: 360 Meter)

Von Charlestown nach West Harwich

Mietwagenannahme

Von Charles­town nach Boston

2 Meilen | 10 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – Rest of USA
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: Boston Down­town

Von Boston nach West Harwich

81 Meilen | 2:00 h

Die Cape Cod Bay wird gegen dem Uhrzei­ger­sinn umrundet. Dabei sollte man auf halber Strecke dem Küstenort Plymouth einen Besuch ab­stat­ten.

Dort landeten nach einem Sturm 1620 die ersten Pilgerväter weitab von ihrem ursprüng­l­i­chen Ziel. In der Water Street ist noch heute der schick­salschwere Stein, den sie als erstes betraten, ausge­stellt. Nur wenige hundert Meter entfernt ankert ein detailge­treuer Nachbau der Mayflower. Der 32 Meter lange Drei­master, auf dem über hundert Menschen zusam­menge­pfercht waren, kann besich­tigt werden.

Plymouth/Massa­chu­setts

Wo die Pilgrim Fathers mit der Mayflower landeten

1620 landeten die ersten Pilgrim Fathers mit der Mayflower an einem Felsen, den sie nach ihrer engli­schen Heimat „Plymouth Rock“ nannten. Der Über­liefe­rung nach soll William Bradford unter ihnen gewesen sein, der die Kolonie Plymouth grün­dete, eine Vorläuferin der Verei­nigten Staaten von Amerika. Heute zählt die Stadt 50.000 Einwohner. Am Hafen der Stadt liegt eine Nach­bildung der Mayflower. An die frühe Einwande­rung erin­nert auch das Pilgrim Monu­ment von 1907, das bis heute die dritt­höchste Statue der USA ist. Südlich der Stadt gibt es ein Frei­lichtmuseum, in dem das Leben in den frühen Kolo­nien lebendig darge­stellt wird.

Plimoth Planta­tion

Histo­ri­sches Dorf der Pilgrim Fathers

Im Jahre 1620 erreichten die ersten Pilgrim Fathers an Bord der Mayflower den Plymouth Harbor und errich­teten nicht weit von der Küste die erste dauer­hafte Sied­lung von Euro­päern in der Neuen Welt. Ihre Sied­lung wur­de in einem Frei­lichtmuseum rekon­stru­iert, in dem Schau­steller wie im 17. Jahr­hun­dert leben. Häuser wurden nach­ge­baut, Tiere zurückge­züchtet und selbst kleinste Details rekon­stru­iert. Die Darsteller unter­halten sich in einem engli­schen Dialekt, der weit vom amerika­ni­schen entfernt ist. Zum Museum gehört auch eine India­ner­sied­lung der Wampanoag, in der Indianer in tradi­tioneller Kleidung das Leben ihrer Vorfahren darstellen. Darunter auch die Herstel­lung von Booten aus Baum­stämmen und die Errich­tung von Hütten und Häusern aus Rinde. Die nach­ge­baute Mayflower II am Plymouth Rock, dem Anlegeort der Pilgerväter, gehört eben­falls zum Museum.

Sandwich

Von der ältesten Sied­lung am Cape Cod über einen Holz­steg zum Strand

Das 20.000-Einwohner-Städt­chen im Norden von Cape Cod ist die älteste Sied­lung auf der Halb­insel. Sandwich empfängt einen mit herausge­putzen Holzhäusern aus dem 18. Jahr­hun­dert, einer typisch neueng­li­schen Kirche und einem parkähn­li­chen Stadt­bild. In der 67 Gove Street liegt das Heri­tage Museums and Gardens. Das Heimatmuseum  stellt amerika­ni­sche Volks­kunst und Oldtimer aus. Der Sandwich Board Walk führt über Planken aus der Ort durch die Marsch bis zum Town Nek Beach.

B

Cape Cod

Sandstrände und Siedlungen der Pilgrim Fathers im Naturreservat

Das „Kap Kabeljau“ heißt so, weil seine Entde­cker 1602 beein­druckt waren von den Unmengen Kabeljau in den Gewäs­sern der Umge­bung.

Ab 1620 gingen die Pilgrim Fathers bei Provin­ce­town an Land, das noch heute wegen seiner Puppen­stu­ben­häuser aus dem 17. Jahr­hun­dert unbedingt sehens­wert ist. Heute ist die Halb­insel mit über 100 Kilometer feinen Sand­stränden als Bade­pa­ra­dies bekannt, das vor allem von den Bostonern als Naher­ho­lungs­gebiet benutzt wird. Mehr als 60 Kilometer Küstenlinie werden von einem Natur­re­servat vor Zersied­lung geschützt, durch das mehrere Wander­wege mit schöner Aussicht führen.

Zu Gast in einem ehemaligen Kapitänshaus

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

1850 ließ sich Captain Thomas Snow das großzügige Anwesen als Ruhe­sitz erbauen. Rund 160 Jahre später wur­de es gründ­lich renoviert und moder­ni­siert, und gewann auf Anhieb mehrere Preise als „Best Inn of Cape Cod“.

Es liegt zentral auf der Halb­insel, etwa 80 Automi­nuten von Boston und eine Stunde von Provin­ce­town entfernt. Die Zimmer haben noch die alten Holzfußböden, einige auch einen eigenen Kamin. Eine kleine Küche im Wohnbereich steht den Gästen zur Verfügung, ebenso von Mitte Mai bis Ende Oktober der Swimmingpool (unbe­heizt) im Garten. Zum nächsten Strand ist es ca. ein Kilometer. Es werden Strand­tücher und -stühle sowie kostenfreie Fahr­räder nach Verfügbarkeit bereitge­stellt.

Cape Cod National Seashore

Unzer­siedelte Küste zwischen Provin­ce­town und Nauset Beach

Das 180 Quad­ratki­lometer große Schutzgebiet am Cape Cod umfasst Teiche, Wald und Strand hinter einer 60 Kilometer langen Küste. Es wur­de 1961 gegründet und bewahrt die einzig­ar­tige Halb­insel vor Zersiede­lung. Durch das Reservat führen mehrere kurze Wander­wege, darunter der Nauset Marsh Trail und der Marconi Trail. Letztere führt zur Marconi Station, wo 1903 die erste Tele­fon­ver­bindung über den Atlantik herge­stellt wur­de.

Provin­ce­town

Vom Walfangort zur Künst­ler­stadt

„P’town“ war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein Schwer­punkt der Fischerei- und Walfang­indu­s­trie. Es wur­de 1727 von Pilgrim Fathers an der Spitze von Cap Cod gegründet, wo vorher die Nauset Indianer eine Sied­lung unter­hielten. Mit seinen engen Gassen und kleinen, bunten Häuschen wirkt der Ort so, als wäre die Zeit stehenge­blieben. Vom 70 Meter hohen Pilgrim Monu­ment hat man den besten Blick auf die Stadt. Heute ist Provin­ce­town für seine Strände, den natür­li­chen Hafen und vor allem seine Künstler- und Schwulen­szene bekannt.

Martha's Vineyard

Ferien­insel der Ober­schicht

1602 wur­de entdeckte Bartho­lomew Gosnold die von den Wampanoag India­nern bewohnte Insel. Wegen des warmen Meer­was­sers ringsumher hatte sie ein besonders ange­nehmes Klima . Er gab ihr den Namen Martha's Vineyard – nach dem wilden Wein, der damals dort wuchs und seiner Tochter Martha. Heute ist  "The Vineyard" eine Insel der Promi­nenten. Barack Obama und seine Familie verbrachten während seiner Präsidentschaft fast alle Sommerfe­rien auf der Insel. Wein wächst noch heute auf der Insel. Die Rebflächen sind der Herkunfts­bezeich­nung Martha’s Vineyard AVA zuge­ordnet.

Von West Harwich nach Port­land

188 Meilen | 3:30 h
Die Strecke führt an der Küste von Neuen­g­land nach Norden. Auf halbem Weg liegt Boston. Weiter nördlich koommt man an Exeter vorbei, einer histo­ri­schen Ortschaft mit vornehmer Privat­schule.

Salem Witch Museum

über die Hexenver­folgungen der Pilgrim Fathers

1692 wur­de die Tochter des Pfar­rers von Salem, Reve­rend Samuel Parris, schwer krank. Als der Dorf­arzt Hexen­werk diagnosti­zierte, begann eine hyste­ri­sche Verfolgung, an deren Ende schließ­lich 19 Männer und Frauen gehängt wurden. Ein weiterer Mann wur­de tot geprügelt, sieben starben im Gefängnis. Der Prozess wur­de für dama­lige Verhält­nisse außergewöhn­lich gut protokolliert. Ursache waren wohl der fana­ti­sche Teufels­glaube der frommen Pilgrim Fathers, ein paar Zerwürf­nisse in der Gemeinde und eine Pockenepidemie. Das Museum doku­men­tiert die Geschichte und zieht Parallelen zur Hexenjagd unter McCarthy in den 1950er Jahren.

Cape Ann

Fischer­dörfer und Künst­ler­ko­lo­nien

Die Landzunge von Essex County liegt 30 Kilometer nord­öst­lich von Boston und ist bekannt für seine male­ri­schen Fischer­dörfer und Künst­ler­ko­lo­nien. Bereits im 17. Jahr­hun­dert wur­de die Halb­insel von Fischern besiedelt und im 19. Jahr­hun­dert von Städtern aus Boston als Sommer­fri­sche entdeckt, wovon noch einige hübsche Residenzen zeugen. Wer an den Stränden baden will, muss abge­härtet sein. Von Glou­cester aus werden Whale Watching Touren ange­boten, die zu den besten ihrer Art an der Ostküste zählen.

Kennebunkport

Vom Fischerdorf zum Präsiden­ten­domizil

Das Dorf am Kennebunk River wur­de bereits 1602 gegründet. Ursprüng­lich ein Fischer- und Schiffsbauerdorf, ist es seit über einem Jahr­hun­dert ein beliebtes Seebad. Das promi­nente Feri­en­ziel der Wohlha­benden gilt als einer der teuersten Feri­en­orte im Nord­osten der USA. Es gibt ein kleines Viertel mit Souve­nirläden, Kunst­gale­rien und Restau­rants. Der schönste Sand­strand ist der Goose Rocks Beach nörd­lich von Walkers Point, wo das Sommer­haus der Präsiden­ten­fa­milie George H. W. Bush (senior) steht.

C

Portland

Mit dem Postboot zu den Schären-Inseln

Die Hafen­stadt im Bunde­staat Maine liegt in der Casco Bay mit ihren zahl­losen kleinen Schären-Inseln. Die Stadt wur­de dreimal niederge­brannt; von den India­nern, den Engländern und einmal durch einen Stadt­brand.

Heute präsen­tiert sich Old-Port­land tradi­tionell mit einer hübsch restau­rierten Altstadt. Auch der Old Port zieht viele Touristen an. Besonders schön ist ein Ausflug mit dem Postboot zu den Inseln, der an der Waterfront beginnt und dort gebucht werden kann. Berühm­tester Sohn der Stadt ist Stephen King, der viele seiner Romane in Port­land spielen lässt.

Zu Gast in einem Inn an der Western Promenade

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Anwesen liegt an der Western Prome­nade in einer gewach­senen Nach­bar­schaft.

Down­town mit Museen, Arts Center und Busi­ness District kann man zu Fuß errei­chen. Eine repräsenta­tive Treppe führt außen zu einer Doppeltür unter einem stuckver­zierten Bogen. Vom Foyer mit glänzendem Parkett gelangt man über eine Frei­treppe zu den sechs stil­echten Gäst­ezimmern im 1. und 2. Oberge­schoss. Trotz des vornehmen Ambi­entes ist die Atmo­sphäre locker und entspannt. Im Parlor, wo sich die Gäste unter­ein­ander oder mit den Gastgebern treffen, sind Zeitungen und Kaffee zu haben. Hinter dem Haus lädt ein engli­scher Garten zum Durch­atmen ein.

Port­land Art Museum

Von Menschen und Landschaften in Maine

Schon das Gebäude ist ein Kunst­werk. 1983 schaffte der Star­ar­chitekt I.M. Pei eine Bleibe für Port­lands Kunst­schätze. Hinter den Bullaugen und drei­e­ckigen Fenstern findet sich die wich­tigste Samm­lung von Bildern, die die Menschen und die Natur von Maine thema­ti­sieren. Daneben gibt es auch einen euro­päi­schen Teil mit Werken von Picasso, Monet und Renoir.

Old Port

Hafen­viertel mit origi­nellen Shops und Restau­rants

Mit seinen Kopf­steinpflas­ter­gassen, den Back­stein­häusern aus dem 19. Jahr­hun­dert und den Anlege­stellen für die Fischerboote ist Old Port der älteste Stadt­teil von Port­land. Die ersten Euro­päer siedelten hier schom im 17. Jahr­hun­dert. Als in den 1970er Jahren das Hafen­viertel arg herun­ter­ge­kommen war, wur­de es aufwändig restau­riert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es gilt USA-weit als gelun­genes Beispiel menschenfreund­li­cher Stadt­sa­nie­rung.

Port­land Head Light

ältester Leucht­turm Maines in einem Küsten­park

Der Leucht­turm von 1787 ist der älteste im Bundes­staat Maine. Nach dem Unter­gang des Ozeandampfers „Bohemia“ 1865 an der Küste von Cape Eliza­beth mit 42 Todes­opfern folgte eine Gene­r­alüber­ho­lung, nach 70 Jahren eine Abtragung und nach dem Protest von Anwoh­nern eine Rekon­struk­tion mit Ziegelbau­steinen. Heute ist der Turm 80 ft. (ca. 23 m) hoch und sendet in einer Höhe von 101 ft. (ca. 28 m) ober­halb des Meer­es­spiegels weißes Licht aus. Port­land Head Light ist umgeben vom Fort Williams Park, in dem er sich besonders fotogen ausnimmt.

Von Port­land nach Camden

83 Meilen | 2:00 h

Die Strecke verläuft im Hinter­land der zerklüf­teten Küste von Maine nach Nord­osten. Unter­wegs führen immer wieder Stich­straßen zum Meer hinab, von denen die nach Boothbay Harbour besonders schön ist.
Lohnens­wert ist auch das kleine beschau­liche Städt­chen Wiscasset von 1663, ca 45 Meilen nörd­lich von Port­land, mit einem ca 30 minü­tigem Abste­cher ans Meer nach Pemaquid Point mit seinem Leucht­turm.

Pemaquid Point Light ist einer der ältesten Leucht­türme im Bundes­staat Maine und bewacht einer der stürmischsten Abschnitte der Atlan­tikküste

Sabbathday Lake Shaker Village

Letzte Shaker Gemeinde der USA

Die letzte aktive Gemeinschaft der Shaker hatte 2017 noch zwei aktive Mitglieder. Die Gemeinde wur­de 1782, 1783 oder 1793 auf dem Höhe­punkt der Shaker­be­we­gung in den Verei­nigten Staaten gegründet. Das Versamm­lungs­haus am Sabbathday Lake wur­de 1794 erbaut. Das gesamte Anwesen wur­de 1974 zu einem National Historic Land­mark erklärt. Die Tatsache, dass die Shaker im Zölibat leben, hat mögliche Neumit­glieder abge­schreckt und dazu geführt, dass keine Mitglieder in die Gemeinschaft hinein­geboren wurden. Die Mitglieder der Glau­bensgemeinschaft haben deswegen Vorsorge getroffen, dass das Sabbathday Lake Shaker Village weitge­hend unve­r­ändert bleibt, wenn das letzte Mitglied gestorben ist.

Wiscasset

Putzige Gründerzeit­häuser und ein bekanntes Gourmet-Restau­rant

Das beschau­liche Städt­chen von 1663 ist für seine putzigen Häuser aus der Gründerzeit bekannt. Die ersten, die dort Handel mit den India­nern trieben, waren die Franzosen unter König Philip. Doch nur wenige Jahre später musste Wiscasset evaku­iert werden, als es einen Krieg der Indianer gegen die euro­päi­schen Siedler gab. Erst 1730 wur­de es wieder besiedelt. Ein Tipp unter Gourmets ist das Red's Eats Restau­rant.

Pemaquid Point Light

Denkmalge­schützter Leucht­turm auf einem Granitkliff

Der denkmalge­schützte Leucht­turm an der Südspitze des Pemaquid Neck steht male­risch auf einem Granitkliff, wo er einen der stürmischsten Abschnitte des Atlan­tiks bewacht. Er ist einer der ältesten Leucht­türme in Maine und Wahrzei­chen für den Bundes­staat. Als er 1826 errichtet wur­de, leuch­tete er noch mit Hilfe eines Spiegels und mehrerer Kerzen knapp zwei Seemeilen weit. Neben dem Leucht­turm steht das Fishermen's Museum.

D

Camden

Juwel an der Küste von Neuengland

Die kleine Stadt im Knox County gilt als das Juwel an der Küste von Neuen­g­land. Sie besticht vor allem durch ihre Lage am Fuß der bewal­deten Knox Hills.

Schmucke Häuschen mit gepflegten Blumen­gärten und stille Straßen prägen das Stadt­bild. Kein Wunder, dass der Hafen bei den Reichen der Ostküste besonders beliebt ist, wo stets die edelsten Yachten zu bewundern sind. Segel­törns und Ausflüge mit dem Lobster Boot werden an der Waterfront ange­boten und bieten einen schönen Blick auf das idylli­sche Städt­chen.

Zu Gast in einem Inn in Camden

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Inn ist als das zweit­äl­teste der “66 Schönen Häuser” im Natio­nalen Verzeichnis des histo­ri­schen Bezirks einge­tragen.

Im Jahr 1802 wur­de das große Haupt­haus mit Kutschendepot und Scheune im sein­erzeit vorherr­schenden Stil erbaut. Noch heute verströmt auch das Inte­rieur histo­ri­schen Charme. So exis­tieren zum Teil noch die origi­nalen Holzfußböden und die Zimmer sind mit antiken Möbeln einge­richtet. Im gemüt­li­chen Garten laden Sitzgelegen­heiten zum Entspannen ein. Die Gastgeber Janis und Peter sind reizend und stets um ihre Gäste bemüht.

Camden Hills State Park

Waldgebirge mit Aussichts­punkten

Der 23 Quad­ratki­lometer große Park liegt in den Camden Hills, einem hüge­ligen, bewal­deten Gebiet nörd­lich von Camden. Wer die Fahr­straße zum 260 Meter hohen Mount Battie nimmt, wird mit einem Pa­no­ra­ma­blick über Camden, die Penobscot Bay und bei klarer Sicht bis zum Cadillac Moun­tain im Acadia National Park belohnt. Man kann aber auch den Wagen drei Kilometer vor dem Gipfel parken und zu Fuß nach oben gehen. Die höchste Erhe­bung im Park ist der 422 Meter hohe Mount Megunti­cook. Durch den Park führen mehrere Wander­wege. (zu Fuß zum Mount Battie hin und zurück: 4,3 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 205 Meter)

Mount Mega­nti­cook

Aussichtwande­rung zum höchsten Berg der Camden Hills

Die Wande­rung erkundet den südli­chen Teil der Camden Hills. Sie führt über den höchsten Berg, den Mount Mega­nti­cook mit 422 Metern zum Megunti­cook Lake, über dessen zahl­lose Inseln und Halb­in­seln man einen schönen Über­blick bekommt. Zurück geht man über den Mount Battie. (hin und zurück: 14,6 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 660 Meter)

Von Camden nach Bar Harbor

77 Meilen | 2:00 h
Um die tief ins Land reichende Bucht macht die Route einen halbmondför­migen Bogen. Zunächst führt sie unmit­telbar an der Küste entlang nach Norden, dann quert sie eine Halb­insel Rich­tung Osten. Schließ­lich führt sie über einen Damm südwärts auf die Haupt­insel des Acadia Parks.

Searsport

Tradi­tioneller Hafen von Maine

Im 19. Jahr­hun­dert war Searsport Zentrum der Schifffahrt. auf insge­samt 17 Werften wurden über 200 Segel­schiffe gebaut. Im Ort ließen zahlreiche Kapi­täne präch­tige Häuser für sich und ihre Familien erbauen. Sie stehen in der Nähe des Hafens. Man erkennt sie an den Wetterfahnen, oft in Form eines Wals. Im Penobscot Marine Museum, das sich über einige Kapi­täns­häuser erstreckt, gibt es Objekte und Fotos aus der Glanzzeit des Ortes.

Bucksport Waterfront Walkway

Spaziergang auf der Ufer­pro­me­nade

Die Stadt mit 5000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Penobscot River, wo bereits vor 5000 Jahren Menschen wohnten. Der Spaziergang auf der Ufer­pro­me­nade ist ein schöner Zwischen­stopp. Auf der gegenüber­liegenden Seite sieht man die Verona Insel und weiter östlich Fort Knox, das 1844 das erste Fort aus Granit war und unter Denkmal­schutz steht. (hin und zurück: 2 Kilometer, 0:30 Stunden)

E

Acadia National Park

Wildromantische Felsenküste

Der einzige Natio­nal­park Neuen­g­lands ist bekannt für seine wild­roman­ti­sche Felsen­küste und seine unbe­rührte Land­schaft mit Meer, Bergen und Seen.

Er liegt an der Küste von Maine im Hancock County in der Übergangszone zwischen dem gemäßigten und dem subark­ti­schen Klima, weshalb er besonders arten­reich ist. Der 192 Quad­ratki­lometer große Park umfasst mehrere Inseln, von denen die größte über einen Damm mit dem Fest­land verbunden ist. Die meisten Sehens­wür­digkeiten liegen an der 43 Kilometer langen Park Loop Road, die von den zerklüf­teten Klippen bis zum Cadillac Moun­tain führt. Vom baumfreien Gipfel eröffnet sich ein phäno­me­naler Blick.
Der Park ist das ganze Jahr geöffnet. Die Loop Road ist im Winter gesperrt. Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch den Park. Der bekann­teste ist der fünf Kilometer lange Ocean Trail, der den Sand Beach mit den Otter Cliffs verbindet. Informa­tionen und Beschreibungen der Wander­wege erhält man im Besu­cher­zentrum.

Zu Gast in einer Villa bei Bar Harbor

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Inn von 1903 liegt in einer Allee in einem Villenvo­rort von Bar Harbor. Geschäfte und gute Restau­rants sind zu Fuß erreichbar.

Von Anfang an war es als Unter­kunft für Feri­en­gäste gedacht, die am Acadia Park Urlaub machen wollten. Heute sind im Haus sechs Zimmer, zum Teil mit eigenem Kamin oder eigener Terrasse. Mark und sein Team sorgen für eine familiäre Atmo­sphäre und geben viele Tipps für Tages­ausflüge und Restau­rant­be­suche.

Bar Harbor

Erho­lungsort der Ober­klasse

Das Küsten­städt­chen, das bei seiner Gründung „Eden“ hieß, ist ein beliebter Erho­lungsort der Ober­klasse von Maine. So unter­hielten die Rockefellers und die Astors hier viele Jahre ein Domizil. Walbe­ob­ach­tungs­touren werden vom Hafen aus ange­boten. Das Abbe Museum im Ort schildert anhand zahlrei­cher Artefakte das Leben und die Geschichte der Stämme, die vor Ankunft der Euro­päer die Küsten­region bewohnt haben.

Von Bar Harbor nach Franconia

243 Meilen | 5:00 h

Von Ost nach West und von der Küste in die Appa­la­chen führt die relativ lange Strecke. Auf halbem Weg kommt man durch die Haupt­stadt von Maine, das wenig reizvolle Augusta.

Wer eine Pause machen möchte, kann das im Old Fort Western tun, einem histo­ri­schen Fort am Kennebec River, das gegen India­ne­r­angriffe gebaut wur­de und heute ein kleines Museum ist.

Mount Eisenhower

Der 1.451 Meter hoher Berg gehört zur Presiden­tial Range in den White Moun­tains und ist ein lohnender Aussichtsberg mit Blick zum Mount Washington. Viele Wege führen nach oben, unter anderem der Crawford Path, ein Fernwanderweg und  Teil des Appa­la­chian Trails. Einen schönen Rundgang kann man vom Park­platz nordwest­lich des Gipfels machen und auf dem Rückweg noch über den Mount Pierce gehen. Hin und zurück: 15,4 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 940 Meter)

Mt. Washington

Sturmum­toster Gipfel der White Moun­tains

Mit 1917 Metern ist er die höchste Erhe­bung im Nord­osten der USA. Der Mount Washington über­ragt sein Umland um bis zu 1.400 Höhenmeter. Kalte Luft aus dem Norden staut sich am Gipfel und trifft auf warme Luft­massen aus dem Südwesten. Der Berg gehört daher zu den wind­reichsten und kargsten Gebieten der Erde. Im Winter – oft schon im Herbst, wenn es im Tal noch weit über 0 °C ist – werden Tempe­raturen von −40 °C und darunter gemessen. An über 100 Tagen im Jahr erreicht die Windge­schwin­digkeit auf dem Gipfel mit über 120 km/h Orkan­stärke. Wer dennoch Berg besu­chen will, kann von Mai bis Oktober die mautpf­lich­tige Privat­straße nutzen. Wer zu Fuß gehen möchte, lässt sein Auto an der Talsta­tion der Zahnrad­bahn Mount Washington Cog Railway stehen und nimmt den Wanderweg. Oben gibt es ein Besu­cher­zentrum mit Café. Zurück nimmt man die Zahnrad­bahn, oder umge­kehrt. (hin 7,4 Kilomter, 4 Stunden, auf: 1150 Meter)

F

White Mountains

Wanderparadies am Fuß des Mount Washington

Besonders großartig sind die von Norden nach Süden laufenden Appa­la­chen im Bundes­staat New Hamp­shire, wo sie nach den meist schnee­be­deckten Granitbergen White Moun­tains heißen.

Die raue Wildnis mit kahlen, abge­run­deten Gipfeln und engen, u-förmigen Schluchten ist ein Outdo­or­pa­ra­dies par excel­lence. Durch den 320.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest führen ausge­dehnte Wander- und Skilang­lauf­wege, u.a. der berühm­teste Fernwanderweg der USA, der Appa­la­chian Trail. Höchster Berg ist der Mount Washington mit knapp 2.000 Metern, der bekannt ist für sein Extremwetter. Tempe­ratur­un­ter­schiede von 40° zwischen Berg und Tal sind keine Selten­heit, ebenso Stürme mit orkan­ar­tigen Winden. Wer auf den Gipfel will, der einer Mondl­anschaft gleicht, kann das zu Fuß tun, aber auch per Bahn oder mit dem Auto. Die Straße auf den Gipfel ist vermut­lich die spekta­kulärste Panora­ma­fahrt im ganzen Osten der USA. Informa­tionen über die ange­bo­tenen Aktivi­täten und Wandermög­lichkeiten gibt es im Pinkham Notch Visitor Centre.

Zu Gast in einem Landhaus am Fuß der White Mountains

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus aus Bruch­steinen und Fach­werk liegt einge­bettet in eine zauber­hafte Land­schaft am Fuß der White Moun­tains.

Gäste werden in einem Anbau mit eigener Terrasse unter­ge­bracht, wo sie voll­kommen unabhängig sind. Alles wirkt gemüt­lich – vom offenen Kamin bis zur Einrich­tung des Früh­s­tückszim­mers, wo es morgens besonders gut riecht, weil das Brot frisch aus dem Ofen kommt. Beth und Doug sind reizende Gastgeber, die die Umge­bung gut kennen und Tipps für Ausflüge, Besich­tigungen und Wande­rungen geben.

The White Moun­tains Trail

Panora­ma­rundfahrt

Die 100 Meilen lange Rund­tour führt durch den 800.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest und verbindet grandiose Aussichts­punkte und  High­lights wie den Mount Washington oder Bretton Woods, wo nach dem Zweiten Welt­krieg die inter­na­tio­nale Währungs­ord­nung ausge­handelt wur­de. Teile der Route waren schon vor Jahrhunderten wich­tige Handels­wege.

Von Franconia nach Wood­stock

73 Meilen | 2:00 h

Die White Moun­tains werden in west­li­cher Rich­tung überquert und durch das Franconia Notch verlassen.

Das enge v-förmige Tal gilt als das schönste Notch in den White Moun­tains. Durch mehrere abzwei­gende Schluchten führen Wander­wege. Mit den Gondeln der Cannon Moun­tain Aerial Tramway kann man vom Tal aus bis zum Gipfel fahren, wo eine Caféteria mit Aussicht bis nach Kanada thront.

G

Woodstock

„prettiest small Town in America“

Der Ort ist nicht zu verwech­seln mit jener Farm in New York State, wo 1969 das berühmte Festival stattgefunden hat, das den Höhe­punkt der Hippie-Bewe­gung markiert.

Wood­stock/Vermont gilt viel­mehr als „pret­tiest small town in America“. Die histo­ri­sche Klein­stadt zwischen den White und den Green Moun­tains wur­de früh Verwal­tungs­sitz, so dass schon im 18. Jahr­hun­dert repräsenta­tive Häuser entstanden. Rings um das Village Green sind die Häuser auch dank der Hilfe des Milli­ardärs Rockefeller schön herausge­putzt.

Zu Gast in einem Landhaus bei Woodstock

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Landhaus aus dem Jahr 1854 liegt wenige Kilometer außer­halb von Wood­stock, Vermont.

Morgens wird man oft vom Duft frischge­ba­ckener Muffins geweckt, die im sonnigen Früh­s­tücksraum serviert werden. Das Innere des Hauses mit antiken Möbeln und sorgfältig abge­stimmten Wandfarben wirkt vornehm und gleichzeitig persön­lich. Im Garten kann man unter alten Ahornbäumen ausruhen oder lesen. Gute Restau­rants, bei deren Auswahl die Gastgeber helfen, findet man im nahe gelegenen Wood­stock.

Billings Farm and Museum

„Best Historic Farm in Vermont“

Wer in den 1980iger Jahren ein Fan der Fern­seh­serie „Unsere kleine Farm“ (Little House on the Prairie) war, sollte das Frei­lichtmuseum am Nord­rand von Wood­stock besu­chen. Es wur­de vom Yankee Maga­zine zur „Best Historic Farm in Vermont“ gewählt und zeigt das Land­leben in Neuen­g­land im 19. Jahr­hun­dert. Von Mai bis Oktober ist das Museum täglich geöffnet.

Quechee

Quechee ist bekannt für eine male­ri­sche über­dachte Brücke an der Stelle der alten Quechee-Mühle, in der sich heute eine Schau-Glasbläserei und das Restau­rant Simon Pearce befindet. Letzteres lohnt einen Besuch – wegen der tollen Lage über dem Fluss und seiner guten Küche. Die Brücke wur­de durch die Über­schwem­mungen des Hurrikans Irene im Jahr 2011 schwer beschä­digt, wur­de aber inzwi­schen wieder aufge­baut.

Quechee Gorge

Vermont’s Little Grand Canyon

Zehn Meilen östlich von Wood­stock spannt sich eine impo­sante Brücke über die Schlucht der Quechee, auch bekannt als Vermont’s Little Grand Canyon. Jähr­lich kommen etwa 200.000 Gäste, um Kanu zu fahren, zum Angeln und Wandern, im Winter auch zum Skifahren. Am Park­platz beginnen verschiedene Wander­wege.

Von Wood­stock nach Seneca Falls

287 Meilen | 5:30 h
Die Strecke führt am Südrand der dicht bewal­deten Adiron­dack Moun­tains vorbei, die auf kana­di­scher Seite Lauren­ti­ni­sche Berge heißen. Höchster Berg ist der Mount Marcy mit 1.629 Metern Höhe, wo die längsten Skia­bfahrten östlich der Rocky Moun­tains sind.

Syracuse

Univer­si­täts­stadt am Onondagasee

Syracuse liegt südlich des Onta­rio­sees und ist eine Indu­s­trie- und Handels­stadt. Hier werden vor allem Chemikalien, Flugzeugmo­toren, Maschinen, elek­tro­ni­sche Geräte und Metall­waren herge­stellt. Syracuse verfügt über eine große Univer­sität, die Syracuse Univer­sity, und Kunst­mu­seen. Die Stadt ist nach der antiken grie­chi­schen Stadt Syrakus auf Sizilien benannt. Die Gegend des heutigen Syracuse wur­de nach den india­ni­schen Urein­woh­nern ab dem 17. Jahr­hun­dert von franzö­si­schen Missio­naren besiedelt. Nach dem Unabhängigkeits­krieg kamen mehr Menschen in die Region, meist um mit dem Stamm der Onondaga zu handeln. Nachdem bei einigen Salzsümpfen von Syracuse auf profes­sionelle Weise Salz gewonnen wur­de, zog das weitere Siedler in die Region. Das Salz gab der Stadt den Beinamen „Salt City".

Great Swamp Conservancy Trail

Auf einem Bohlenweg durch ein sumpfiges Vogel­pa­ra­dies

Die kurze Wande­rung führt durch Wälder und ein Sumpfge­biet im Süden von Lake Oneida. Knapp einen Kilometer geht man auf einem Bohlenweg. In dem natur­be­las­senen Gebiet gibt es zahl­lose Frösche, Vögel, Libellen, Schmetter­linge, aber auch andere Insekten, weshalb man Insek­tenspray mitnehmen sollte. Pick­nickbänke stehen am Wegesrand. (hin und zurück: 4,8 Kilometer, 1:15 Stunden, auf und ab 14 Meter)

H

Finger Lakes

Wälder, Wein und Wiesen rings um reizvolle Eiszeitseen

Aus der Vogel­per­spek­tive sehen die lang gestreckten und parallel liegenden Seen aus wie die Finger zweier Hände.

Die in der letzten Eiszeit entstan­denen Seen liegen südlich vom Onta­riosee und gehören zu einer der reizvollsten Landschaften im Osten Amerikas. Wälder, Wein und Wiesen für Milch­kühe wech­seln einander ab; dazwi­schen kann man male­ri­sche Ortschaften und repräsenta­tive Guts­höfe entde­cken. An den östli­chen Finger Lakes ist vor allem Ithaca erwäh­nens­wert, das zwischen zwei Schluchten eingezwängt ist. Im Westen lohnt der Seneca Lake einen Ausflug mit seinem noblen Villenort Geneva am Nord­ufer.

Zu Gast in einem Homestead bei Seneca Falls

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine histo­ri­sche Haus liegt in Seneca Falls nahe dem Cayuga Lake und ist eine ideale Ausgangs­basis, um die Finger Lakes zu erkunden.

Es stammt aus dem Jahr 1825 bietet vier stil­volle und roman­tisch gestal­tete Zimmer. Das Früh­stück wird im Esszimmer gereicht und die Atmo­sphäre ist familiär. Restau­rants sind zu Fuß gut zu errei­chen. Bei gutem Wetter im Sommer ist ein erfri­schendes Bad im Garten­pool eine Wohltat.

Seneca Lake

Wein­anbau am größten See der Finger Lakes

Der größte unter den Finger Lakes hat eine Wasser­oberläche von über 170 Quad­ratki­lometer und ist bis zu 135 Meter tief. Er entstand während der letzen Eiszeit, als ein gigan­ti­scher Glet­scher das Seebe­cken ausho­belte, immense Mengen Schutt vor sich her schob und schließ­lich mit seinem Schmelz­wasser den See füllte. Wegen seiner großen Tiefe wur­de der Seneca Lake zum Testen von U-Booten benutzt. Der Name des Sees rührt vom India­ner­stamm der Seneca her. Am Nordende liegt die Klein­stadt Geneva. Am südli­chen Seeende befindet sich der Ort Watkins Glen. Aufgrund des milden Makro­klimas am See wird an seinen Ufern Wein ange­baut. Im Seneca Lake AVA-Weinbau­gebiet gibt es über 50 Wein­be­triebe.

Cayuga Lake

Der Morä­n­ensee, der am Ende der letzten Eiszeit entstand, gehört zu den Finger Lakes im Staat New York. Seine Seeober­fläche beträgt knapp 170 Quad­ratki­lometer. Der Wasser­pegel wird heute durch eine Schleuse am nörd­li­chen Ende des Sees geregelt. Über den Cayuga-Seneca Kanal und den Erie­kanal ist er mit dem Onta­riosee verbunden. Zusätz­lich ist er durch den Cayuga-Seneca Kanal mit dem west­lich gelegenen Seneca Lake verbunden. Vor Einbruch des Winters, wird der Wasser­pegel des Sees auf ein Minimum herabge­setzt, um Raum für die im Frühjahr auftre­tenden Hoch­wasser zu schaffen. Das nörd­liche Gebiet des Sees ist geprägt durch seichtes Schwemm­land und Schlick, ein bedeu­tender Rast­platz für Zugvögel, der durch das Montezuma National Wildlife Refuge geschützt wird.

Von Seneca Falls nach Niagara-on-the-Lake

154 Meilen | 3:30 h
Über Rochester gelangt man an die Südküste des Lake Ontario, der man über 100 Kilometer nach Westen folgt. Der See an der Grenze zu Kanada ist so groß wie Rhein­land-Pfalz und speist sich aus dem 100 Meter höher gelegenen Eriesee, mit dem er über ide Niagara-Fälle verbunden ist.

Braddock Bay

Vogel­pa­ra­dies am Onta­riosee

Die kleine Bucht am Onta­riosee west­lich von Rochester ist eher ein Feuchtgebiet – in jedem Fall aber ein besonderes Habitat für Wasservögel. Der Name ist das Ergebnis einer typisch amerika­ni­schen Verballhor­nung. Braddock Bay hieß ursprüng­lich Prideaux Bay – nach dem briti­schen General Prideaux, der 1759 hier mit über 3000 Soldaten campierte. Ein kurzer und einfa­cher Weg führt durch das Vogel­re­servat. Eine seltene Gelegen­heit, dem ansonsten zuge­bauten Ufer des Ontario-Sees nahe zu kommen. (hin und zurück: 3,7 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 13 Meter)

I

Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einer Residenz in Niagara-on-the-Lake

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus im kana­di­schen Niagara-on-the-Lake gehört zu den schönsten in der vikto­ria­ni­schen Altstadt.

Es wur­de 1809 als Famili­enresidenz für den kana­di­schen General Brock erbaut, um den sich viele roman­ti­sche Helden­ge­schichten ranken. Heute beherbergt das Gäste­haus sechs geräu­mige Suiten, die mit Antiqui­täten ausge­stattet sind. Restau­rants, Geschäfte, Theater und Weinbars sind zu Fuß erreichbar. Nach einem Tages­ausflug zu den Niaga­rafällen, die ca. 30 Minuten entfernt sind, kann man wunderbar im gepflegten Garten entspannen.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle

Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River

Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Ephrata

556 km | 7:00 h

Black Bear and Turkey Loop

Wande­rung durch einen pennsylva­ni­schen Berg­wald

Die Mediz­in­technik-Firma Geisinger in Danville besitze einen Berg­wald, der für Spaziergänger und Wanderer zugäng­lich ist. Mehrere Wege führen durch den für Pennsylvania typi­schen Berg­wald, die alle nach heimi­schen Tieren benannt sind. Wer auf einer langen Auto­fahrt eine Pause braucht und sich die Beine vertreten möchte, findet hier schöne Natur, ohne noch lange Umwege fahren zu müssen. (hin und zurück: 5,6 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 259 Meter)

J

Land der Amish People

Eine Zeitreise in eine andere Welt

Die etwa 35.000 Amish People stammen von Einwanderern aus der Pfalz und der deut­schen Schweiz ab. Sie waren Anhänger des Jakob Amman.

Der Schneider aus dem schwei­ze­ri­schen Simm­ental predigte einen strengen prote­s­tan­ti­schen Glauben. Weil sie die Kinder­taufe ablehnten, wurden sie in Deutsch­land verfolgt und wanderten nach Amerika aus. Ihre Nach­fahren leben bis heute nach einer strengen Gemeinde­regel und in abge­schlos­senen Lebens­gemeinschaften. Sie leben bedingungslos gewaltfrei und lehnen den Gebrauch von Waffen ab. Die Mitgliedschaft in der Gemeinde ist freiwillig. So wird den Jugend­li­chen frei­ge­stellt, andere Lebens­weisen auszu­probieren. Erst wenn sie sich für die Gemeinschaft entscheiden, werden sie getauft und ohne weitere Bedingung aufge­nommen. Ihr Lebens­stil ist einfach. Die Farmen werden bis heute von den Familien bewirt­schaftet. Einige besonders strenge Gruppen lehnen alle neuen Tech­niken ab und müssen ohne Strom und Maschinen auskommen. Im Einzelnen gibt es natür­lich Meinungs­ver­schieden­heiten, so zum Beispiel in der heiß diskutierten Frage, ob Tele­fo­nieren erlaubt sei.

Zu Gast in einem Country Inn in Ephrata

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Gast­haus aus dem Jahr 1763 liegt 11 Meilen nord­öst­lich von Lancaster, mitten im tradi­tionellen Land der Amish People.

Das Kloster Ephrata, das im frühen 18. Jahr­hun­dert von deut­schen Auswanderern gegründet wur­de und heute ein Museum beherbergt, ist zu Fuß erreichbar. Rebecca und Dave, die Gastgeber, haben eine schöne Synthese aus alt und neu geschaffen. Kräf­tige Farben, antike Möbel und weißes Leinen tragen zur Country-House-Atmo­sphäre bei. Zum Früh­stück gibt es selbst geba­ckenes Brot sowie Marme­laden und Joghurt aus Eigen­pro­duk­tion. Rebecca, die in der Gegend aufge­wachsen ist, gibt gute Tipps für Tages­ausflüge auf den Spuren der Amish People.

Ephrata

Kloster­gründung eines deut­schen Emigranten

Nord­öst­lich von Lancaster erin­nern mittel­alter­lich wirkende Gebäude an die erste Kloster­gemeinschaft in den USA. Sie wur­de von einem deut­schen Emigranten, dem Pietisten und Wieder­täufer Johann Conrad Beissel, gegründet. Inner­halb des Ephrata Klos­ters gab es mehrere Mühlen, eine Zimmerei und eine Gerberei. Auch eine deut­sche Schule wur­de gegründet. Die Kloster­dru­ckerei von 1742 ist die älteste in den USA. Die Gemeinde­mit­glieder führten ein fast klöst­er­li­ches Leben, die sich mit dem geschriebenen Wort, der Musik und der Spiritualität beschäf­tigten.

Landis Valley Museum

Frei­lichtmuseum zum deut­schen Erbe Pennsylva­nias

Das von den Gebrüdern Landis errich­tete Museum in Lancaster widmet sich als Frei­lichtmuseum dem deut­schen Erbe der Agrar­region. Alte Farmen wurden wieder­aufge­baut, so dass ein Dorf im Stil des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Man erfährt viel über alte Pflanzen, Schaf­schur und Viehzucht, aber auch über den Erfindungs­reichtum der Bewohner, die den Cone­stog Wagon, einen Lastwagen für sechs Pferde, und das Pennsylvania Longrifle entwi­ckelt haben.

Bird-in-Hand

Amisches Dorf im Lancaster County

„Bird-in-Hand iss en glee Schtettel in Lenge­schder Kaundi, Pennsil­faani. Der Naame geht zrick zu en Hotel, ass en Schild ghadde hot iwwer der vedderscht Portsch, wu en Voggel in en Hand ghockt hot.“ (Wiki­pedia-Eintrag in deitsch zu Bird-in-Hand). 1715 erreichten Quäker und Mennoniten aus der Schweiz das Stam­mesgebiet der Shawnee und Susque­hannock. Sie errich­teten ein Hotel, ein Versamm­lungs­haus und eine Schule, die bis heute steht. 1955 wur­de in New York das Musical Plain and Fancy aufge­führt, das in Bird-in-Hand spielte. Das Dorf wur­de als Amish Village bekannt und populär. Heute gibt es einen Amischen Bauern­markt und Ange­bote für Kutschfahrten in die Umge­bung.

Von Ephrata

Mietwagenabgabe

Von Ephrata nach New York City

161 Meilen | 3:00 h
Auf halbem Weg liegt Phil­adelphia, die Metro­pole mit großer Geschichte. Der Quäker William Penn grün­dete die „Stadt der Bruder­liebe“ als Zufluchtsort für reli­giös Verfolgte aus Europa. In der Indepence Hall wur­de am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeit der Verei­nigten Staaten von Amerika erklärt.

Phil­adelphia Museum of Art

Größte und bedeu­ten­dste Samm­lung der USA.

Hundert Jahre nach der Unabhängigkeit fand 1876 eine Welt­aus­stel­lung in Phil­adelphia statt, für die ein Kunst­museum gebraucht wur­de. Vorbild für  war das Victoria and Albert Museum in London, das aus der Welt­aus­stel­lung 1851 hervor­gegangen war. 1919 war die Samm­lung gewachsen und benö­tigte einen Neubau, der im Stil der grie­chi­schen Antike gebaut wur­de und bis heute steht. Das Museum beherbergt eine der größten und bedeu­ten­dsten Samm­lungen der USA. Bilder der euro­päi­schen Malerei fast aller Schulen sind genauso vertreten wie amerika­ni­sche Gemälde. Darüber hinaus sind asia­ti­sche Kunst, Kunst­hand­werk, Kleidung und Textilien zu sehen.

Fran­klin Insti­tute

Von Blitzab­leitern und anderen Genie­strei­chen

Benjamin Fran­klin war ein Vorzeigeame­rikaner. Nachdem der 1706 in Boston geborene Sohn eines Kerzenma­chers schon früh Erfolg im Geschäfts­leben hatte, zog er nach Phil­adelphia, wo er einer der Gründervater der Verei­nigten Staaten wur­de. Ganz nebenbei betä­tigte er sich auch als Wissenschaftler und Erfinder. Seine bis heute bekann­teste Erfindung ist der Blitzab­leiter. Das nach ihm benannte physikalisch-tech­ni­sche Institut betreibt ein Museum, wo die Versuche und Entde­ckungen des Genies nach­ge­stellt werden. Am Eingang grüßt Fran­klin ganz persön­lich – als überdi­men­sio­nale und tonnenschwere Statue.

Phil­adelphia

Oststaa­tentrad­tion und welt­städ­ti­sches Flair

Die Stadt, die die Bruder­liebe im Namen trägt, bietet eine Mischung aus alten Oststaaten-Tradi­tionen und welt­städ­ti­schem Flair. 1638 kamen mit den Schweden die ersten Euro­päer, die sich mit dem einheimi­schen Stamm fried­lich arrangierten. 1684 wur­de die Stadt von William Penn gegründet, der sie zu einem Zufluchtsort reli­giös Verfolgter machen wollte. Bald stieg Phil­adelphia zum wich­tigsten Hafen an der Ostküste auf. Heute ist sie die zweitgrößte Stadt an der Ostküste und die fünftgrößte der USA. Eine besonderes Natio­nalhei­ligtum ist der Liberty Bell Pavilion in der Old City. Die Freiheits­glocke erklang bei der Verlesung der Unabhängigkeits­er­klärung am 8. Juli 1776.

Mietwagenabgabe

Station: Manhattan West 44th Street

New York

1 Meilen | 5 Minuten
K

New York

Superlative zwischen Hudson und East River

Die bekann­teste Stadt der Welt ist ein Ort der Super­la­tive, den man nicht in einem Aufent­halt erkunden kann. Zwischen Hudson und East River befinden sich die besten Restau­rants und Theater des Landes, allein über 35 am Broadway. Ganz nebenbei befinden sich auch der Haupt­sitz der UNO und das welt­weit wich­tigste Finanz­zentrum – die Wall Street – in der Mega­pole.

Wer sich einen Über­blick verschaffen will, fährt am besten auf die Aussichts­platt­form des Rockefeller Centers. Um auf das „Top of the Rock“ zu kommen, muss man nicht so lange warten wie vor dem Empire State Building. Außerdem hat man einen schönen Blick auf das Empire Building und den Central Park. Empfehlens­wert ist auch eine Tour mit der Fähre von der Südspitze Manhat­tans an der Freiheits­statue vorbei nach Staten Island.

Nur am Rande vermerkt: Durch die strengen Auflagen der New Yorker Gesundheits­behörde sind die Gastgeber kleinerer Unterkünfte oft verpf­lichtet, das Früh­stück auf Papptel­lern zu servieren. Einige Häuser, vor allem histo­ri­sche Wohn­häuser, haben auch oft nicht den Platz für einen Früh­s­tücksraum und bieten daher kein Früh­stück an oder stellen die Früh­s­tücks­zutaten in der oft vorhan­denen Kitchenette im Zimmer bereit. Man kann natür­lich, wie der New Yorker selbst, einfach in einem netten Café Down­town früh­s­tü­cken gehen und das rege Treiben der Stadt auf sich wirken lassen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Manhattan

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt in einer Seiten­straße in der Mitte von Manhattan, sodass der Broadway mit seinen Thea­tern und der Times Square zu Fuß erreichbar sind.

Unty­pisch für New York hat das Haus nur drei Stock­werke, auf die sich die 22 Zimmer verteilen. Ein kleiner, begrünter Hinterhof mit Sitzmög­lichkeiten rundet dieses gemüt­liche Ambi­ente ab.

Times Square

Herz des Broadway

Der Platz an der Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue ist nach dem Gebäude benannt, das von der wich­tigsten Tages­zei­tung der USA, der New York Times, benutzt wird. Eine unüber­sehbare Viel­zahl schrill-bunter Leucht­reklamen deutet darauf hin, dass am Broadway auch das Zentrum des Theater- und Musi­calvier­tels von Manhattan liegt. Neben den über 40 Thea­tern befinden sich rund um den Times Square Cafés, Fast-Food-Ketten und Anden­kenläden, aber auch Nobelre­stau­rants, Multi­plex-Kinos, die MTV-Studios, Sony und Vogue. Auch die amerika­ni­sche Tech­no­logiebörse NASDAQ hat in der Nach­bar­schaft des Times Squares ihren Sitz.

Rockefeller Center

Aussichts­platt­form Top of the Rock

Die größte zusam­men­hän­gend geplante Wolkenk­ratzer­stadt der Erde besteht aus insge­samt 21 Hoch­häusern und erstreckt sich über drei Straßen­blocks im Karree zwischen der Fifth Avenue und der Avenue of the Americas (Sixth Avenue), der West 47th Street und der West 52nd Street. Das ehrgeizige Projekt begann 1926 mit dem Wunsch, der städ­ti­schen Oper, der Metro­politan Opera, ein neues Haus zu errichten. Heute finden sich im Rockefeller Center Geschäfte und Büros, moderne Kunst und eine Eislauf­bahn. Über allem ragt das 259 Meter hohe Comcast Building mit einer Aussichts­platt­form im 70. Stock empor. Von dort hat man einen genialen Blick auf New York.

Empire State Building

New Yorks bekann­tester Wolkenk­ratzer

Der Wolkenk­ratzer in Midtown Manhattan wur­de 1931 in Rekordzeit errichtet und war bis 1972 das höchste Gebäude der Welt. Die Stahl-Granit-Konstruk­tion im Art-Deco-Stil ist 381 Meter hoch. Von der Aussichts­platt­form auf der 86. Etage in 320 Metern Höhe hat man eine Sicht über ganz New York City und die Metro­pol­region. Sie gilt als eine der am häufigsten besuchten Sehens­wür­digkeiten der Welt – mit über 120 Millionen Besu­chern seit der Eröff­nung. Das Beob­ach­tungs­deck war ursprüng­lich zur Abfer­tigung von Luft­s­chif­frei­senden vorge­sehen, denn die Spitze des Turms sollte zum Veran­kern von Luft­s­chiffen dienen. Das obere Besu­cher­deck liegt auf 373 Metern Höhe. Wegen der Lage weiter innen bietet sie weniger Platz und ist kaum zu empfehlen.

22 Tage
ab 4.019,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Saskia Wendt

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Elke Metternich

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
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