Eine Reise am Mississippi: Auf den Spuren des Huckleberry Finn - USA
Geburtsstadt des Jazz: New Orleans

Eine Reise am Mississippi

Auf den Spuren des Huckleberry Finn

Von der legendären Südstaatenmetropole New Orleans geht es am Mississippi flussaufwärts nach Norden. Die USA Rundreise führt über Nashville, das Zentrum der Country Music und folgt teilweise alten Indianerpfaden. Auf den Spuren Huckleberry Finns... (Mindestalter 12 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

New Orleans

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – Rest of USA
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: New Orleans Intl. Arpt.

New Orleans

16 Meilen | 19 Minuten
A

New Orleans

Sümpfe, Jazz und Raddampfer auf dem Mississippi

Die Stadt an der Mündung des Missis­sippi ist eine funkelnde Mischung aus afri­ka­ni­schen, kari­bi­schen, franzö­si­schen, spani­schen und wenigen amerika­ni­schen Elementen.

Herausge­kommen ist eine musikalischste Stadt der USA. Sie gilt als der Geburtsort des Jazz, in der sich bis heute Blues, Cajun, Swamp-Rock und Rock'n Roll neu erfinden. Wegen der Hitze wird die Stadt erst nach Einbruch der Dunkelheit lebendig. Dann öffnen die halb­sei­denen Bars und ange­sagten Musikkn­eipen im French Quarter, von denen auch nach dem Wirbel­sturm Katrina noch einige übrig geblieben sind. Eine besondere Möglichkeit, die Stadt kennenzulernen, ist per Raddampfer. Vom Deck blickt man über die histo­ri­schen Viertel und die angrenzenden Sümpfe, während man der Jam Session einer Life-Combo zuhört.

Zu Gast in einem historischen Herrenhaus in New Orleans

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus wur­de 1861 kurz vor dem Ausbruch des Bürger­kriegs gebaut und liegt im Espla­nade Ridge Historic District, unweit des welt­be­kannten French Quarter.

Umgeben wird es von einem üppig bepflanzten Garten mit einer maje­s­tä­ti­schen 300 Jahre alten Eiche. Im Inneren des Haupt­hauses erin­nern hohe Decken, geräu­mige Räume und edle Möbel an die Glanzzeiten des Anwe­sens. Seit 1989 wird es als Gäste­haus genutzt; die heutigen Besitzer, Karma und Patrick, haben es 1998 übernommen und sorgsam renoviert, um den origi­nalen Charakter zu erhalten. Die individu­ellen, elegant und stil­voll einge­rich­teten Gäste­zimmer sind auf mehrere Flügel verteilt. Morgens wird im lichtdurch­flu­teten Früh­s­tücksraum ein herzhaftes Früh­stück serviert, das tradi­tionelle Speziali­täten der verschiedenen Küchen der Region beinhaltet.

Fritzel's Euro­pean Jazz Club

Mekka für Jazz Fans
Der Jazz Club liegt in einem Pub in einem Haus von 1831 auf Bourbon Street im French Quarter von New Orleans. Seit seiner Eröff­nung 1969 wur­de er zu einem Mekka für Jazz-Fans. In der urigen Atmo­sphäre eines Südstaaten Pubs ist jeder will­kommen, der Jazz hören oder spielen will. Meist spielen die Frit­zels all stars ab 21 Uhr handwerk­lich soliden tradi­tionellen Jazz; vorher bekommen neue Bands eine Chance. Früh da sein lohnt sich. Es gibt sogar Warsteiner Pils!

New Orleans Museum of Art

Das Kunst­museum am One Collins C. Diboll Circle am City Park wur­de 1911 gegründet und ist für seine Samm­lung euro­päi­scher Maler bekannt, darunter Degas, Monet, Renoir, Picasso und Matisse sowie US-amerika­ni­scher Maler wie Jackson Pollock, Mary Cassatt und Georgia O’Keeffe. Ferner gehört ein Skultpuren­park mit viel Grün zur Anlage, der zum Verweilen einlädt. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Oldtimer-Straßen­bahn.

Von New Orleans nach Natchez

171 Meilen | 3:30 h
Die Tages­e­tappe folgt dem Missis­sipi fluss­aufwärts. Dabei fährt man durch eine tradi­tionelle Plan­tage nach der anderen. Die schönsten Pflanzer-Residenzen sind Oak Alley, Nottoway und Oakley. Auf halber Strecke liegt dann Baton Rouge, die Haupt­stadt von Louisiana.

Plan­tagen am Missis­sippi

Glanz und Elend zwischen New Orleans und Baton Rouge
Wie eine Perlen­kette säumen histo­ri­sche Plan­tagen mit statt­li­chen Herren­häusern das Ufer des Missis­sippi in Louisiana zwischen New Orleans und Baton Rouge. Sie laden die Besu­cher zu einer Zeit­reise in den Süden der USA ein, wo Glanz und Elend dicht beiein­ander wohnten. Die Geschichte der amerika­ni­schen Südstaaten ist untrennbar mit dem Sezes­sion­krieg (1861-1865) und der Sklaverei verbunden – und das bis heute. Auf den herr­schaft­li­chen Plan­tagen Louisianas ist dies auch heute noch so deut­lich spürbar wie an kaum einem anderen Ort.

Baton Rouge

Landes­haupt­stadt von Lousiana
Franzosen waren die ersten Euro­päer, die in diese Gegend vordrangen, wie man dem Namen entnehmen kann. Im frühen 19. Jahr­hun­dert wur­de die Stadt durch den Handel mit Dampf­schiffen reich. Im 20. Jahr­hun­dert wur­de Petro­chemie ange­siedelt. Der jüngste Bauboom wird allerdings durch den Wegzug vieler Menschen aus der New-Orleans-Area befeuert. Freunden der Rockmusik ist der Ort durch ein Lied von Kris Kris­tofferson bekannt, das in Janis Joplins Version zum Nummer-eins-Hit wur­de. Der Text von Me and Bobby McGee beginnt mit den Worten „Busted flat in Baton Rouge“ (Abge­brannt in Baton Rouge).
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Mississippi River

Mythos der USA

Der längste Fluss der USA benö­tigt mehr als 3.700 Kilometer, um von seinem klaren Lake Itasca im nörd­li­chen Minne­sota bis zu seiner trüb-trägen Mündung in den Golf von Mexiko zu fließen.

Dazwi­schen durch­quert der Missis­sippi fast die ganze USA von Nord nach Süd. Kein Wunder, dass er zum Mythos und Sinnbild der USA geworden ist. Er hat die Fratze der Sklaverei gesehen und den Glanz der Südstaa­tenzeit. Er hat die ersten Blues-Klänge gehört und die Musiker zum Jazz inspi­riert. Tom Sawyer und Huck­leberry Finn verwi­ckelte er in tausend Abenteuer. Der Missis­sippi erweckt Lebens­lust und Schwermut zugleich.

Zu Gast in einem viktorianischen Stadthaus in Natchez

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Hauptgebäude von 1893 liegt fußläufig zum lebhaften Zentrum von Natchez, der ersten Sied­lung am Ufer des Missis­sippi.

Daneben gibt es noch Tante Clara's Cottage aus dem Jahr 1870. Auf beide verteilen sich insge­samt sechs gemüt­liche, mit Antiqui­täten einge­rich­tete Zimmer. Jeden Morgen verwöhnen Ron und Eleanor ihre Gäste mit einem ausgiebigen Südstaaten-Früh­stück. Hübsch ange­legte Gärten und einla­dende Veranden bieten viel Platz, um den Ort auf sich wirken zu lassen.

Natchez

älteste Stadt in Missis­sippi
Die 20.000-Einwohner-Stadt am Missis­sippi 270 Meilen nörd­lich seiner Mündung bei New Orleans ist die älteste Stadt im Bundes­staat Missis­sippi und war zeitweilig auch seine Haupt­stadt. Ihre Blüte erlebte Natchez Anfang des 19. Jahrhunderts als Umschlag­platz für Baumwolle, wovon bis heute präch­tige Residenzen rund um das House on Elli­cott's Hill zeugen. Natchez ist auch das südliche Ende der Natchez Trace Parkway, einer zum National Scenic Byway erklärten Straße, die einem 8.000 Jahre alten India­ner­pfad bis in das über 700 Kilometer nörd­lich gelegene Nashville/Tennessee folgt.

Von Natchez nach Vicksburg

73 Meilen | 2:00 h

Während die west­liche Seite des Missis­sippi land­wirt­schaft­lich genutzt wird, wächst im Osten dichter Wald.

Durch ihn führt der Natchez Trace Parkway, der auf einem alten India­ner­pfad entlang führt. Rechts und links der Straße befinden sich viele Schilder, die auf Sehens­wür­digkeiten und Spuren einer unter­gegan­genen Kultur hinweisen.

Natchez Trace Parkway

Auf einem India­ner­pfad von Missis­sippi nach Tennessee
Zwischen Natchez und dem 700 Kilometer nörd­lich liegenden Nashville gibt es eine Auto­route, die einem alten India­ner­pfad folgt. Rechts und links der Straße befinden sich viele Schilder, die auf Sehens­wür­digkeiten und Spuren einer unter­gegan­genen Kultur hinweisen. Parallel zur Straße verläuft ein Fernwanderweg ziem­lich genau auf der alten Route. Die Indianer nutzen sie um den Bisons zu folgen, die zwischen Weiden am Missis­sippi und dem Cumber­land Plateau wech­selten, wo sie im mine­rali­schen Gestein Salz fanden.
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Vicksburg

Geschichtsträchtiger Ort am Mississippi

Die Stadt liegt auf einer Anhöhe am Ostufer des Missis­sippis, 50 Meilen west­lich von Jackson, der Haupt­stadt des Bundes­staates Missis­sippi, entfernt.

Sie war im Bürger­krieg hart umkämpft. Nach ihrer Erobe­rung durch die Unions­truppen beherrschte der Norden den Missis­sippi und konnte den Nach­schub in den Süden unge­hindert orga­ni­sieren. Der Vicksburg National Mili­tary Park gibt einen Einblick in die drama­ti­sche Schlacht um Vicksburg. An den „vom Winde verwehten“ Glanz der Südstaa­tenära erin­nern noch ein paar Vorkriegsbauten, die soge­nannten Antebellum Houses.

Zu Gast in einer Villa in Vicksburg

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Corey und Patricia sind ein wunderbares Gastgeber­paar, obwohl (oder gerade weil) sie Quer­ein­steiger in der Branche sind.

Ihren Gästen geben sie das Gefühl, nach Hause zu kommen, anstatt bei fremden Leuten zu über­nachten – eine Erfah­rung urame­rika­ni­scher Gastfreundschaft. Ein Besuch ist wie eine Zeit­reise ins 19. Jahr­hun­dert, als die vikto­ria­ni­sche Famili­enresidenz mit Ball­saal eines der glanzvollsten Gebäude von Vicksburg war. Das zweigängige Früh­stück wird im Saloon an einem großen Tisch serviert. Im Winter pras­selt ein Kaminfeuer. Die Zimmer sind individuell einge­richtet. Jedes ist auf seine Weise besonders.

Vicksburg National Mili­tary Park

Ort der Entscheidungs­schlacht im Bürger­krieg
Der Mili­tär­park ist der Ort, an dem an die Schlacht von Vicksburg erin­nert wird, die vom 29. März bis 4. Juli 1863 im Rahmen des Bürger­kriegs stattfand. Rekon­stru­ierte Festungen und Gräben erin­nern an die 47-tägige Bela­ge­rung, die mit der Kapitula­tion der Stadt endete. Durch den Sieg von Vicksburg erhielten die Unions­truppen die Kontrolle über den Missis­sippi. Der Park umfasst 1.325 histo­ri­sche Denkmäler und Markie­rungen sowie 32 Kilometer histo­ri­sche Schützengräben und Erdwälle. Durch das Gelände führen eine Straße und ein 12,5 Kilometer langer Wanderweg. Auch die USS Cairo, ein Kano­nenboot mit 144 Kanonen, das 1862 versenkt wur­de, ist ausge­stellt.

Old Vicksburg Bridge

Histo­ri­sche Eisen­bahnbrücke über dem Missis­sippi
Die 2,5 Kilometer lange Fach­werkbrücke über den Missis­sippi wur­de zwischen 1928 und 1930 errichtet. Zwischen den beiden Fach­werk­trägern befand sich ursprüng­lich neben den Gleisen noch eine 5 Meter breite Fahr­straße, die aber heute für den Autover­kehr gesperrt ist. Seit 1989 steht das Bauwerk unter Denkmal­schutz.

Poverty Point

Von der präko­lum­bi­schen Anlage zum Welterbe
Zwar gibt es nicht allzu viel Spekta­kuläres zu sehen. Dass der archäo­logi­sche Fundort dennoch in den Rang eines Welt­kultur­erbes erhoben wur­de, liegt an der besonderen Vergan­gen­heit. Poverty Point ist eine 160 Hektar große Anlage über einem Hang am Rande der Missis­sippiebene. Sie ist die größte aus präko­lum­bi­scher Zeit. Vermut­lich wur­de sie bereits zwischen dem 18. und 10. Jahr­hun­dert vor Christus von Jägern, Samm­lern und Fischern errichtet. die Anlage wur­de erst in den 1950er Jahren aufgrund von Luftbil­dern entdeckt. Im Zentrum der Ringe steht ein kleines Besu­cher­zentrum mit Museum, von dem aus täglich Führungen ange­boten werden.

Von Vicksburg nach Memphis

222 Meilen | 4:30 h

B. B. King Museum

Vom Leben eines Blues-Musikers
Auf den Baumwollfel­dern und an den Straßene­cken im Missis­sippi-Delta entstand der Blues, vermut­lich die einzige wirk­lich indigene amerika­ni­sche Musik. Einer der bekann­testen Blues-Musiker war B. B. King *16. September 1925 in Berc­lair, Missis­sippi; † 14. Mai 2015 in Las Vegas, Nevada). Als Sänger und Gitarrist beeinflusste der Gene­ra­tionen von Rock- und Blues­musikern. Seine Schall­platten wurden mit insge­samt 15 Grammys ausgezeichnet. Das Museum gibt einen Eindruck von seinem Leben und seiner Musik.

Clarksdale

Heimat des Blues
Das 20.000-Einwohner-Städt­chen im soge­nannten Missis­sippi-Delta gilt es die Heimat des Blues. Aus Clarksdale und Umge­bung kommen so bekannte Blues­musiker wie John Lee Hooker, Muddy Waters, Eddie Boyd, Big Jack Johnson und Sam Cooke. Im Delta Blues Museum gibt es eine umfas­sende Samm­lung von Erin­ne­rungs­stü­cken rund um den Blues. Auch Kunst, die sich mit dem Blues befasst ist, ausge­stellt. Robert Johnson soll in Clarksdale seine Seele an den Teufel verkauft haben, um den wahren Blues spielen zu können – so hat er es in seinem Stück Crossroads beschrieben. Der Schau­spieler Morgan Freeman lebt in Clarksdale und betreibt dort gemeinsam mit Geschäfts­partnern den Blues-Club „Ground Zero“. An der Kreuzung, an der Johnson den Teufel getroffen haben soll, liegt seit 1937 Abe’s Barbecue, eines der legendären Restau­rants des Südstaaten-Barbecue.
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Memphis

Klassische Südstaaten-Metropole am Mississippi

Die klas­si­sche Südstaaten-Metro­pole ist die größte Stadt im US-Bundes­staat Tennessee und County-Sitz des Shelby County.

Sie liegt im äußersten Südwesten Tennes­sees am Ostufer des Missis­sippi River und hat etwa 650.000 Einwohner. Wie bei vielen anderen Städten des Südens liegt die Blütezeit vor dem Bürger­krieg. In jüngster Zeit verdankt sie ihren wirt­schaft­li­chen Aufschwung vor allem der Transportfirma FedEx, die mit Abstand größter Arbeitgeber der Stadt ist. Die Stadt ist ein wich­tiger Ort sowohl für die Entwick­lung des Blues und des Souls als auch für die des Rock 'n Rolls. Elvis Presley lebte in Memphis; viele Größen der Rockmusik begannen ihre Karriere dort. Die Beale Street ist eines der Zentren des Blues.

Zu Gast in einem B&B in Memphis

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das präch­tige Haus im Herzen von Memphis wur­de im Jahr 1848 als Farmhaus erbaut und war bis 1959 in Famili­en­be­sitz.

Danach ging es in den Besitz der Stadt über, die es in ein Museum umwandeln wollte, was aber nie geschah. So stand das Haus über 50 Jahre leer und verfiel zuse­hends, bis es 2011 von Jose Velázquez und seiner Frau gekauft und mit viel Aufwand inner­halb eines Jahres in ein luxu­riöses B&B umge­staltet wur­de, das der Historie des Haus gerecht wird. Fünf individuell gestal­tete Suiten sind stil­si­cher mit hoch­wer­tigen Mate­rialien elegant einge­richtet und schaffen mit ihren modernen Bädern eine gelun­gene Symbiose aus Alt und Neu. Morgens wird im Spei­se­raum ein Gourmetfrüh­s­tück serviert, abends kann man im Salon mit Flügel den Tag ausklingen lassen.

Beale Street

Heimat des Blues
Die drei Kilometer lange Straße vom Missis­sippi bis zur East Street gilt als die „Heimat des Blues“. Sie wur­de 1841 errichtet. Nach dem Bürger­krieg siedelten in dieser Gegend vor allem Afroame­rikaner. Hier gab es mit Robert Church den ersten schwarzen Millionär der USA. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Beale Street ein Vergnügungs­zentrum mit Spielhöllen, Saloons, Prosti­tu­tion und Krimi­nalität. Die Straße war aber auch das Zentrum der schwarzen Musik der USA. 1912 kompo­nierte W. C. Handy hier seinen ersten erfolg­rei­chen Blues, den Memphis Blues und später den Beale Street Blues. Von den 1920er bis in die 1940er Jahre spielten Blues- und Jazzgrößen wie Louis Arms­trong, Muddy Waters, Albert King, Memphis Minnie, B. B. King in der Beale Street. Heute gibt es unter anderem ein Hard Rock Cafe, Silky O'Sullivan's, B. B. King's Blues Club, das FedExForum und das Kaufhaus A. Schwab's im Stil der frühen Jahre. Zum Gedenken an Handy wur­de der „W.C. Handy Park“ einge­richtet.

Von Memphis nach Nashville

213 Meilen | 3:30 h
Auf dem Weg nach Osten überquert man den Tennessee River, den mit über 1.000 Kilome­tern längsten Nebenfluss des Ohio Rivers. Flussabwärts ist er zum Kentucky Lake aufge­staut, einer riesigen Wasser­landschaft, die sich über die Bundes­staaten Tennessee und Kentucky erstreckt.
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Nashville

Weiße Country Music im Bible Belt

Die Haupt­stadt des Bundes­staates Tennessee hat sich aufgrund ihrer güns­tigen Lage im Eisen­bahn­netz der USA und am Cumber­land River zu einem wich­tigen Verkehrs­kno­ten­punkt entwi­ckelt und ist heute die größte Metro­pol­region in Tennessee.

Bekannt ist sie vor allem als Zentrum der kommer­zi­ellen weißen Country Music. In der „Music City USA“ werden über die Hälfte aller Country CDs welt­weit produ­ziert. Daneben gibt es eine Univer­sität, mehrere Museen und ein male­ri­sches, grünes Umland. Über 800 Kirchen zeugen davon, dass man sich mitten im soge­nannten Bible Belt befindet.

Zu Gast in einem viktorianischen Gästehaus in Bellmont-Hillsboro

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Stadt­haus von 1893 steht zwischen anderen Villen in Belmont-Hillsboro, einem histo­ri­schen Vorort von Nashville.

Die hippe 12th South Area mit Shops und Restau­rants ist direkt um die Ecke. Die Einrich­tung hält, was das Äußere verspricht. Ausge­suchte und ungewöhn­liche Möbel­stücke zieren die Zimmer, die Lounge und den Eingangsbe­reich. Hohe Decken und große Fenster sorgen für eine luftige, repräsenta­tive Atmo­sphäre. Die Besitzer, Cathe­rine und Tom, helfen ihren Gästen gern mit Tages­tipps und Restau­rant­em­pfeh­lungen.

Centen­nial Park

Grie­chi­sche Tempel vor Down­town Nashville
Der Park west­lich von Down­town Nashville entstand bereits nach dem Bürger­krieg. Anläss­lich des 100-jährigen Beste­hens der Stadt fand 1897 eine inter­na­tio­nale Ausstel­lung statt, für die temporäre Bauten errichtet wurden. Unter anderem wur­de eine Nach­bildung des Part­henons in Athen in Origi­nalgröße aufge­stellt. Während die meisten Bauten wieder verschwanden, wur­de der Tempel der Athene mit Stahl und Beton haltbar gemacht. Afroame­rikanern war das Betreten des Parks bis 1964 verboten.

Country Music Hall of Fame

Höchste Auszeich­nung für Country-Musiker
Die Country Music Hall of Fame wur­de 1961 von der US-amerika­ni­schen Country Music Asso­cia­tion gegründet, um die kulturellen Errun­genschaften der Country-Musik zu bewahren. 2001 wur­de ein Neubau im Stadt­zentrum von Nashville bezogen. Das Museum enthält Artefakte und Memo­rabilien der Country-Musik und macht sie durch Ausstel­lungen der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Zahlreiche Stars vermachten dem Museum ihre persön­li­chen Erin­ne­rungs­stücke. Die Aufnahme in die Country Music Hall of Fame gilt als höchste Auszeich­nung für Country-Musiker. Gewöhn­lich werden Künstler, Songwriter und Produ­zenten erst am Ende ihrer Karriere oder posthum berück­sich­tigt.

Lane Motor Museum

Euro­päi­sche und amerika­ni­sche Oldtimer
Das Lane Motor Museum beherbergt 150 einzig­ar­tige Autos und Motor­räder und damit die größte Samm­lung euro­päi­scher Fahrzeuge in den USA. Das Baujahr der Fahrzeuge startet in den 1920er Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Die Samm­lung enthält Mikro­autos, Amphibi­en­fahrzeuge und mili­täri­sche Fahrzeuge, Prototypen und Sonder­an­fer­tigungen. Daneben werden US-amerika­ni­sche und asia­ti­sche Wagen ausge­stellt. Ziel des Museums ist es, die Fahrzeuge fahr­tüchtig zu erhalten, wozu stän­dige Wartungs­arbeiten notwendig sind.

Von Nashville nach Atlanta

247 Meilen | 4:30 h

Die Etappe führt in südöst­liche Rich­tung. Nachdem man das Cumber­land Plateau, das zu den südli­chen Ausläufern der Appa­la­chen gehört, überquert hat, kommt man nach Chat­tanooga.

In der eins­tigen Heimat der Cherokee-Indianer steht heute das jüngste Volks­wa­gen­werk in den USA, in dem 150.000 Autos pro Jahr vom Band laufen sollen.

Chat­tanooga

Eisen­bahn-Nost­algie mit dem Chat­tanooga-Choo-Choo
Die 150.000-Einwohner-Stadt am Tennessee River war ursprüng­lich ein Vorposten der Cherokee, wuchs aber im 19. Jahr­hun­dert schnell und entwi­ckelte sich zu einem Eisen­bahnk­no­ten­punkt. Noch heute ist „Chat­tanooga-Choo-Choo“ von Glenn Miller ein Ohrwurm. Der Song von 1941 ­be­schreibt eine Fahrt in der Dampflok von New York nach­ Chat­tanooga. Das ehema­lige Herz der Stadt, der Bahnhof von 1909, ist heute ein schi­ckes Enter­tai­n­ment Zentrum mit Lokalen und Restau­rants. Im Tennessee Railroad Museum kann man mit der Dampflok fahren wie Anno dazumal: mit Schaffner, der Fahrkarten knipst und Lokführern in tradi­tioneller Uniform. Die andere Sehens­wür­digkeit neben der Eisen­bahn ist Coca Cola. Sie wur­de hier erfunden und zum ersten Mal abge­füllt.
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Appalachen

Bewaldetes Mittelgebirge im Osten der USA

Das bewal­dete Mittelgebirge zieht sich im Osten der USA von Alabama im Süden Rich­tung Nord­osten bis Kanada.

Die höchsten Berge sind knapp über 2.000 Meter. Für die ersten Einwanderer und später auch den Eisen­bahnbau war das Ketten­gebirge das erste große Hindernis auf dem Weg nach Westen. Für Wanderer ist die weite und einsame Land­schaft ein Para­dies: am bekann­testen ist der Appa­la­chian Trail, der mit 3.440 Kilome­tern der längste Wanderweg der Welt ist.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Midtown

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das mehr­fach ausgezeichnete Boutique-Hotel residiert in einem altehrwür­digen Herren­haus aus dem 19. Jahr­hun­dert im histo­ri­schen Viertel Midtown.

Der Bota­ni­sche Garten ist ganz in der Nähe, ebenso Geschäfte und Restau­rants. Viele origi­nale Details sind innen und außen noch zu bewundern. Die sechs Zimmer und Suiten wirken dennoch nicht museal. Das liegt teilweise an dem schi­cken, frischen Stil, aber auch an der modernen Technik. Hinzu kommt der herz­liche Empfang durch Grace and John, die gerne bei Restau­r­ant­re­servie­rungen behilf­lich sind oder Tipps für Tages­ausflüge geben.

Atlanta

Geburts­stadt von Martin Luther King in den Appa­la­chen
Die Haupt­stadt von Georgia liegt auf der geographi­schen Breite von Nord­afrika im Hügel­land der Appa­la­chen. Das Klima ist subtro­pisch, aber weniger heiß als in den Ebenen von Süd-Georgia. Im Bürger­krieg spielte die Stadt mit damals schon 9.000 Einwoh­nern eine wich­tige Rolle. Ihr Fall und ihre Zerstörung war einer der großen Wende­punkte, litera­risch aufbereitet im berühmten Bürger­kriegsepos „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Heute erlebt die Metro­pole mit 4,5 Millionen Menschen im Ballungs­raum einen Wieder­auf­stieg. Von Coca Cola bis CNN haben sich viele Firmen niederge­lassen. Der bekann­teste Sohn der Stadt war Friedensnobel­preis­träger Rev. Dr. Martin Luther King Jr. Er wur­de 1929 in Atlanta geboren und predigte dort auch in der Kirche seines Vaters, der Ebenezer Baptist Church in der Auburn Avenue. Nach seiner Ermordung am 4. April 1968 in Memphis (Tennessee) wur­de er in Atlanta im King Memo­rial Center beige­setzt.

World of Coca‑Cola

Vom Kopf­schmerz­mittel zum Welt­erfolg
Coca-Cola wur­de in Atlanta erfunden – eigent­lich durch einen Zufall. Der Apotheker John Stith Pemberton war auf der Suche nach der Rezeptur für ein Kopf­schmerz­mittel, als er 1886 einen Sirup mischte, der mit Kohlesäure angerei­chert ein typisch amerika­ni­scher Welt­erfolg werden sollte. Sein Buchhalter erfand den Namen Coca Cola und entwi­ckelte auch den Schriftzug, der bis heute in Gebrauch ist. World of Coca Cola erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Man kann eine Auswahl von mehr als 100 Getränken aus aller Welt genießen, bei der Abfül­lung des braunen Saftes zuschauen oder Hunderte von Artefakten rund um das Getränk bestaunen.

Martin Luther King National Heri­tage Site

Doku­menta­ti­ons­zentrum zur Geschichte der Afroame­rikaner
Die Gedenk­stätte in Atlanta ist eine Art Frei­lichtmuseum der Bürger­rechts­be­we­gung: Mit dem Geburtshaus, der Ebenezer Baptist Church, an der der Vater Pastor war, und dem Grabmal des promi­nenten Bürger­rechtlers doku­men­tiert sie den langen Kampf der Afroame­rikaner um ihre Freiheit und ihre Rechte. Von den vielen Stätten der USA, die die afroame­rika­ni­sche Kultur würdigen, hat sie vermut­lich das beste Doku­menta­ti­ons­zentrum. Der Sarg von Martin Luther King steht vor dem Center for Nonviolent Change.

Atlanta

Mietwagenabgabe

Atlanta

14 Meilen | 20 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Atlanta Airport

12 Tage
ab 1.979,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

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Saskia Wendt

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