Zwischen USA und Kanada Highlights der Ostküste
Goldene Jahreszeit: Indian Summer an der Ostküste

USA und Kanada

Highlights der Ostküste

Drei Metropolen und dazwischen herrliche Natur: Die Reise von New York bis zu den Niagarafällen verbindet die USA und Kanada. Abwechslungsreicher könnte sie kaum sein – besonders im Indian Summer, wenn die endlosen Wälder ihre zauberhafte Farbe annehmen. (Mindestalter 16 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

New York

New York

17 Meilen | 25 Minuten

Liberty Statue

Verkörpe­rung des freiheit­li­chen Amerikas
Die neoklas­sizis­ti­sche Riesen­statue wur­de im Jahr 1886 als Geschenk von Frank­reich an die USA übergeben – als das Symbol für Hoff­nung und Freiheit, das beide Völker verbindet. In der linken Hand hält die Statue eine Stein­tafel, auf der 4. Juli 1776 eingemeißelt ist – das Datum der amerika­ni­schen Unabhängigkeits­er­klärung. In der rechten Hand hält „Miss Liberty“ die goldene Fackel der Aufklärung. Die Krone mit den sieben Strahlen symboli­siert die sieben Welt­meere. Zu Füßen der Statue liegen zerbro­chenen Ketten – ein Symbol für das Ende der Sklaverei. Das Eisenge­rüst wur­de von Gustav Eiffel (1832 – 1923), dem Konstruk­teur des Eiffelturms, entworfen. Die Höhe der Statue of Liberty beträgt ganze 102 Meter, das Gesamtgewicht beträgt etwa 250 Tonnen.

Wall Street

Vom Wall gegen Indianer zum Zentrum der Finanz­wirt­schaft
1647 – als New York noch Nieuw Amsterdam hieß –  ließ der nieder­ländi­sche Gouver­neur, Petrus Stuyvesant, als Schutz vor den India­nern einen Wall anlegen. Er ahnte nicht, dass die Straße am Wall, die zu seiner Zeit das Ende der Zivili­sa­tion markierte, nur 300 Jahre später die Geschicke der Welt bestimmen würde. Die 1.100 Meter lange Straße bildet heute das Zentrum des New Yorker Finanzdi­s­trikts. Zugleich wird mit dem Begriff Wall Street auch die US-amerika­ni­sche Finanz­indu­s­trie als Ganzes bezeichnet. Am Ende der Straße liegt die Trinity Church. An die Zeit, in der New York City die Haupt­stadt der USA war, erin­nert die Federal Hall, in der der erste Kongress tagte und dort unter anderem die Bill of Rights verab­schie­dete.

Brooklyn Bridge

Sehn­suchtsbrücke zwischen dem Armen­viertel und der City
Die Brücke über den East River verbindet die Stadt­teile Manhattan und Brooklyn. Sie hat heute sechs Fahr­spuren sowie in der Ebene darüber einen breiten Fuß- und Radweg. Sie wur­de von einem Emigranten aus Thüringen konstru­iert und war 1883 im Jahr ihrer Fertig­stel­lung mit Abstand die längste Hängebrücke der Welt. Als Sehn­suchtsbrücke, die das Armen­viertel Brooklyn mit dem Herz von Manhattan verbindet, wur­de sie zu einem Wahrzei­chen New Yorks und einem Symbol für den American Dream. Wer zu Fuß über die Brücke geht, hat die beste Aussicht auf die Skyline von New York.
A

New York

Superlative zwischen Hudson und East River

Die bekann­teste Stadt der Welt ist ein Ort der Super­la­tive, den man nicht in einem Aufent­halt erkunden kann. Zwischen Hudson und East River befinden sich die besten Restau­rants und Theater des Landes, allein über 35 am Broadway. Ganz nebenbei befinden sich auch der Haupt­sitz der UNO und das welt­weit wich­tigste Finanz­zentrum – die Wall Street – in der Mega­pole.

Wer sich einen Über­blick verschaffen will, fährt am besten auf die Aussichts­platt­form des Rockefeller Centers. Um auf das „Top of the Rock“ zu kommen, muss man nicht so lange warten wie vor dem Empire State Building. Außerdem hat man einen schönen Blick auf das Empire Building und den Central Park. Empfehlens­wert ist auch eine Tour mit der Fähre von der Südspitze Manhat­tans an der Freiheits­statue vorbei nach Staten Island.

Nur am Rande vermerkt: Durch die strengen Auflagen der New Yorker Gesundheits­behörde sind die Gastgeber kleinerer Unterkünfte oft verpf­lichtet, das Früh­stück auf Papptel­lern zu servieren. Einige Häuser, vor allem histo­ri­sche Wohn­häuser, haben auch oft nicht den Platz für einen Früh­s­tücksraum und bieten daher kein Früh­stück an oder stellen die Früh­s­tücks­zutaten in der oft vorhan­denen Kitchenette im Zimmer bereit. Man kann natür­lich, wie der New Yorker selbst, einfach in einem netten Café Down­town früh­s­tü­cken gehen und das rege Treiben der Stadt auf sich wirken lassen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Manhattan

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt in einer Seiten­straße in der Mitte von Manhattan, sodass der Broadway mit seinen Thea­tern und der Times Square zu Fuß erreichbar sind.

Unty­pisch für New York hat das Haus nur drei Stock­werke, auf die sich die 22 Zimmer verteilen. Ein kleiner, begrünter Hinterhof mit Sitzmög­lichkeiten rundet dieses gemüt­liche Ambi­ente ab.

New York Metro­politan Area

Tor in die USA
Die Metro­pol­region rund um New York City ist mit gut 20 Millionen Einwoh­nern der größte Ballungs­raum in den Verei­nigten Staaten und einer der größten der Welt. Er umfasst drei Bundes­staaten – New Jersey, Connecticut und Pennsylvania – und wird daher auch Tri-States-Area genannt. Nach wie vor ist der Großraum von New York das wich­tigste Tor für Emigranten in die USA und hat den höchsten Ausländer­an­teil. Das liegt nicht zuletzt an der welt­weit höchsten Dichte von Spitzen­univer­si­täten. Prin­ceton und Yale, Columbia und Rockefeller Univer­sity sind nur die bekann­testen Namen.

Times Square

Herz des Broadway
Der Platz an der Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue ist nach dem Gebäude benannt, das von der wich­tigsten Tages­zei­tung der USA, der New York Times, benutzt wird. Eine unüber­sehbare Viel­zahl schrill-bunter Leucht­reklamen deutet darauf hin, dass am Broadway auch das Zentrum des Theater- und Musi­calvier­tels von Manhattan liegt. Neben den über 40 Thea­tern befinden sich rund um den Times Square Cafés, Fast-Food-Ketten und Anden­kenläden, aber auch Nobelre­stau­rants, Multi­plex-Kinos, die MTV-Studios, Sony und Vogue. Auch die amerika­ni­sche Tech­no­logiebörse NASDAQ hat in der Nach­bar­schaft des Times Squares ihren Sitz.

Rockefeller Center

Aussichts­platt­form Top of the Rock
Die größte zusam­men­hän­gend geplante Wolkenk­ratzer­stadt der Erde besteht aus insge­samt 21 Hoch­häusern und erstreckt sich über drei Straßen­blocks im Karree zwischen der Fifth Avenue und der Avenue of the Americas (Sixth Avenue), der West 47th Street und der West 52nd Street. Das ehrgeizige Projekt begann 1926 mit dem Wunsch, der städ­ti­schen Oper, der Metro­politan Opera, ein neues Haus zu errichten. Heute finden sich im Rockefeller Center Geschäfte und Büros, moderne Kunst und eine Eislauf­bahn. Über allem ragt das 259 Meter hohe Comcast Building mit einer Aussichts­platt­form im 70. Stock empor. Von dort hat man einen genialen Blick auf New York.

Von New York nach Boston

Mietwagenannahme

New York

17 Meilen | 25 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – New York JFK & EWR
Fahrzeug: Compact (Group CDAR)
Tarif: Compact – Flydrive Gold incl EP
Station: Newark Airport

Von New York nach Boston

244 Meilen | 4:30 h
Bis Mystic folgt man der Küste des Long Island Sounds.

Neuen­g­land

Heimat der Pilgrim Fathers und Yankees
Nachdem der briti­sche Abenteurer John Smith um 1614 die Küste zwischen New York und Kanada erkundet hatte, schrieb er ein Buch mit dem Titel „A Descrip­tion of New England“. Damit lockte er zahl­lose Emigranten aus seiner Heimat in die Neue Welt. Ab 1620 kamen die Pilgrim Fathers und grün­deten Plymouth, Massa­chu­setts Bay und Boston, wo 1773 in der Boston Tea Party die amerika­ni­sche Unabhängigkeit erklärt wur­de. Bis heute gelten Neuen­g­land und Boston als die Geburts­stätte der Verei­nigten Staaten. Der bürger­lich-klein­städ­ti­sche Charakter Neuen­g­lands war als Heimat der Yankees immer ein Gegenpol zu den von Plan­tagen­wirt­schaft geprägten Südstaaten.

Yale Univer­sity

Eliteuni seit 1701
Die Elite­univer­sität wur­de 1701 gegründet und gilt neben Havard als die beste in den USA. Uhren und Karos­se­rien wurden hier erfunden, aber auch Korken­zieher, Angelhaken und Hamburger. Die Kennedys haben hier studiert, ebenso Bill Clinton oder Jodie Foster. Die neogo­ti­schen Gebäude liegen im Zentrum von New Haven und sind von Restau­rants, Cafés, Museen und Thea­tern umgeben.

Mystic

Hafens­pe­lunken aus dem 19. Jahr­hun­dert und ein Sklaven­schiff
Der 4.000-Einwohner-Ort ohne eigenen Stadtrat glänzt durch seine Geschichte, die seit Jahrhunderten mit dem Meer verbunden ist. Gegründet wur­de der Hafen von Walfängern, wovon bis heute die hübschen Kapitänshäuser an der Gravel Street erin­nern. Später siedelten sich Bootsbauer und Werften an. Die wich­tigste Sehenswürdigkeit von Mystic ist der Seaport, ein einzig­ar­tiges Frei­lichtmuseum am Mystic River, in dem ein Hafenstädtchen aus dem 19. Jahr­hun­dert nach­ge­baut ist – mit Spelunken, Seilma­che­reien und der Amistad, einem berüchtigten Sklaven­schiff.
B

Boston

Vornehme Hauptstadt von Neuengland

Die größte Stadt von Neuen­g­land und Haupt­stadt des Bundes­staates Massa­chu­setts ist mit vier Millionen Einwoh­nern und einem wich­tigen Flughafen die Dreh­scheibe im Nord­osten der USA.

Als eine der reichsten und ältesten Städte Amerikas ist sie auch Sitz der Harvard Univer­sity und des MIT (Massa­chu­setts Insti­tute of Tech­no­logie). Über die Tea Party von 1773 ist Boston untrennbar mit der amerika­ni­schen Geschichte verbunden. Damals warfen als Indianer verklei­dete Siedler aus Protest gegen die engli­sche Teesteuer die Ladung eines briti­schen Schiffes ins Meer, was bis heute Jahr für Jahr am Indepen­dence Day gefeiert wird. An die alte Tradi­tion erin­nern histo­ri­sche Stadt­viertel wie Beacon Hill oder North End, wo Kopf­steinpflaster und Villen in großen Gärten noch nicht dem Beton­wahn zum Opfer gefallen sind.
Die Stadt ist Schau­platz amerika­ni­scher Geschichte, Kultur und Bildung. Boston und Cambridge haben ein sehr gutes öffent­li­ches Nahver­kehrsnetz und man erreicht alle Sehens­wür­digkeiten im Stadt­zentrum gut per Subway (U-Bahn), Bus oder mit dem Taxi.
Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten Bostons sind aber auch durch einen vier Kilometer langen markierten Stadt­wanderweg, den Freedom Trail, mitein­ander verbunden.

Zu Gast in einem Stadthaus in South End

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Stadt­haus aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt in einer ruhigen Seiten­straße im tren­digen Vorort South End, wo viele kleine Restau­rants und Läden zu Fuß zu errei­chen sind.

Schon der erste Eindruck vom alten Haus ist positiv, wird aber noch übertroffen von den individuell gestal­teten Zimmern, die alle mit einer eigenen Bang and Olufson Anlage ausge­stattet sind. Beim konti­nen­talen Früh­stück im sonnigen Dining Room gibt es Tipps für Tages­ak­tivi­täten und Restau­rant­be­suche.

Museum of Fine Arts

Kunst­museum von Welt­rang
Das 1876 gegrün­dete Museum gehört zu den größten und besten Kunst­mu­seen der Welt. Nirgendwo außer­halb Frank­reichs gibt es eine bedeu­ten­dere Samm­lung franzö­si­scher Impres­sio­nisten. Ferner sind in der euro­päi­schen Abtei­lung Werke von Picasso, van Gogh und El Greco zu sehen. Daneben gibt es Kunst aus Afrika, Asien und Ozea­nien und natür­lich Amerika. Gold­arbeiten aus präko­lum­bi­scher Zeit und Keramiken der Mayas werden ebenso ausge­stellt wie Kunst der Verei­nigten Staaten. Aus kolo­nialer Zeit gibt es Möbel, Gemälde und Silber­arbeiten. Kunst­hand­werke von Tiffany sind zu sehen, ebenso Maler der Hudson River School.

Boston Freedom Trail

Auf roter Linie zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten
Der Freiheits­pfad ist ein etwa 4 Kilometer langer Stadt­spa­ziergang durch Boston, der siebzehn histo­ri­sche Sehens­wür­digkeiten verbindet. Der Weg ist mit einer durch­ge­zogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Stadt­park Boston Common im Stadt­zentrum durch die Innen­stadt, über den Charles River im Norden nach Charles­town und endet dort am Bunker Hill Monu­ment. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touris­ten­at­trak­tion und erlaubt einen schnellen Über­blick über das histo­ri­sche Boston.

Die Stationen sind:
1. Boston Common, der älteste öffent­liche Park der Verei­nigten Staaten.
2. Massa­chu­setts State House, der Sitz des Gouver­neurs von Massa­chu­setts.
3. Park Street Church, eine 1809 erbaute kong­rega­tio­na­lis­ti­sche Kirche, besonders bekannt wegen der hier gehal­tenen Brand­rede William Lloyd Garri­sons gegen die Sklaverei.
4. Granary Burying Ground, ein Friedhof neben Park Street Church. Hier ist z.B. Samuel Adams beer­digt, einer der Unterzeichner der Unabhängigkeits­er­klärung, aber auch die Opfer des Massa­kers von Boston.
5. King’s Chapel, eine heute unita­ri­sche Kirche, deren Vorgängerbau aus kolo­nialer Zeit stammt.
6. King’s Chapel Burying Ground, wo eben­falls histo­ri­sche Persön­lichkeiten aus Boston beer­digt sind, unter anderem einer der Passagiere der Mayflower.
7. Statue Benjamin Fran­klins und Standort der Boston Latin School als erste öffent­liche Schule Amerikas.
8. Old Corner Books­tore, eines der ältesten Gebäude Bostons (erbaut 1718).
9. Old South Meeting House, eine zu Kolo­ni­alzeiten als Versamm­lungsort dienende Kirche. Hier wur­de die Boston Tea Party geplant.
10. Old State House, das alte Rathaus von Boston.
11. Schau­platz des Massa­kers von Boston direkt am Old State House.
12. Faneuil Hall und Quincy Market.
13. Das Wohn­haus von Paul Revere, einem amerika­ni­schen Natio­nalhelden.
14. Old North Church, eine 1723 erbaute Kirche, von deren Turm am 18. April 1775 ein wich­tiges Signal gegeben wur­de, als Paul Revere seinen berühmten Mitter­nach­tsritt unter­nahm.
15. Copp’s Hill Burying Ground ist ein Friedhof, der hoch über der Stadt auf einem Hügel liegt. Dieser diente den Briti­schen Truppen als Ausgangs­punkt bei der Schlacht von Bunker Hill.
16. USS Consti­tu­tion, eine 1797 vom Stapel gelaufene amerika­ni­sche Fregatte, das älteste noch schwim­mende Kriegs­schiff der Welt.
17. Das Bunker Hill Monu­ment, das an eine wich­tige Schlacht zu Beginn des Unabhängigkeits­krieges erin­nert.

Beacon Hill

Biotop der Reichen und Schönen
Das Viertel zu Füßen des Beacon Hill ist das Biotop der Reichen und Schönen, die Beacon Street ist ihr Catwalk, wo Rasse­hunde und German Luxury Cars ausgeführt werden. Dabei stammt die Bebauung schon aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert. Die engen Straßen werden von vier­stö­ckigen Reihen­häusern im Federal Style gesäumt. Während die Reichen in den Haupt­straßen logierten, wohnten in den Neben­gassen die Bedi­ens­teten. Erleuchtet werden die Bürger­steige aus Back­stein nach wie vor mit Gasla­ternen. Heute gehört das Ensemble zum National Historic Land­mark.

Blue Hills

Wandern durch ein vielfäl­tiges Schutzgebiet
Das Schutzgebiet wenige Meilen südlich von Boston ist überaus vielfältig. Marsch­land, Sümpfe, Wald­flächen, Wiesen sowie ein Moor mit weißen Scheinzy­pressen wech­seln einander ab und machen es zu einem idealen Wandergebiet. Die gefähr­dete Wald-Klap­per­schlange lebt im Park, außerdem kommen Hart­riegel, Orchideen, Kojoten, Trut­hahn­geier und Nord­ame­rika­ni­scher Kupferkopf vor. (Hin und zurück: 14,4 Kilometer 3:30 Stunden, auf und ab: 360 Meter)

Von Boston nach Wood­stock

142 Meilen | 3:00 h
Die Strecke führt Rich­tung Nordwesten nach Vermont. Dabei kommt man an mehreren Naturwäl­dern vorbei, z.B. dem Bear Brooke State Park und dem Mt. Kears­arge State Forest Park.

Green Moun­tains

Bewal­detes Mittelgebirge von Vermont
Franzö­si­sche Siedler, die sich vor den Engländern in der Gegend dauer­haft nieder­ließen, gaben der Umge­bung – so die Über­liefe­rung – den Namen „les monts verts“, die grünen Berge. Das Mittelgebirge im Bunde­staat Vermont ist bewaldet und nicht so hoch wie die östlich gelegenen White Moun­tains. Besonders im Indian Summer erstrahlen die Ahornwälder in leuch­tenden Farben.

Salem Witch Museum

über die Hexenver­folgungen der Pilgrim Fathers
1692 wur­de die Tochter des Pfar­rers von Salem, Reve­rend Samuel Parris, schwer krank. Als der Dorf­arzt Hexen­werk diagnosti­zierte, begann eine hyste­ri­sche Verfolgung, an deren Ende schließ­lich 19 Männer und Frauen gehängt wurden. Ein weiterer Mann wur­de tot geprügelt, sieben starben im Gefängnis. Der Prozess wur­de für dama­lige Verhält­nisse außergewöhn­lich gut protokolliert. Ursache waren wohl der fana­ti­sche Teufels­glaube der frommen Pilgrim Fathers, ein paar Zerwürf­nisse in der Gemeinde und eine Pockenepidemie. Das Museum doku­men­tiert die Geschichte und zieht Parallelen zur Hexenjagd unter McCarthy in den 1950er Jahren.

Minute Man National Histo­rical Park

Wo der Unabhängigkeits­krieg begann
Der Park umfasst das vier Quad­ratki­lometer große Gebiet, in dem der Unabhängigkeits­krieg am 19. April 1775 begann. Entlang der Massa­chu­setts Route 2A zwischen Concord und Lexington sowie auf dem Stadt­gebiet von Lincoln gibt es viele Sehens­wür­digkeiten, unter anderem die Old North Bridge, der zentrale Schau­platz im Amerika­ni­schen Unabhängigkeitskireg und der acht Kilometer lange Battle Road Trail, an dem entlang das Schlachtfeld restau­riert ist.
C

Woodstock

„prettiest small Town in America“

Der Ort ist nicht zu verwech­seln mit jener Farm in New York State, wo 1969 das berühmte Festival stattgefunden hat, das den Höhe­punkt der Hippie-Bewe­gung markiert.

Wood­stock/Vermont gilt viel­mehr als „pret­tiest small town in America“. Die histo­ri­sche Klein­stadt zwischen den White und den Green Moun­tains wur­de früh Verwal­tungs­sitz, so dass schon im 18. Jahr­hun­dert repräsenta­tive Häuser entstanden. Rings um das Village Green sind die Häuser auch dank der Hilfe des Milli­ardärs Rockefeller schön herausge­putzt.

In einem Gästehaus in Woodstock

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Farbe und Humor prägen das unkon­ven­tionelle Gäste­haus in Wood­stock – eine will­kom­mene Abwechs­lung zu den manchmal etwas museal wirkenden Landhäusern in New England.

Im Lese­raum kann man immer wieder neue, witzige Details entde­cken. Das Früh­stück aus lokalen Produkten ist sehr gut, ebenso die Gastfreundschaft von Isabelle und Karim.

Green Moun­tain National Forest

Größtes Waldgebiet in Vermont
Das „branite backbone“ von Vermont an der Grenze zu Massa­chu­setts ist typisch für die Ökoregion der Green Moun­tains. Im Wald lebt eine Viel­zahl von Wild­tieren, darunter Biber, Elche, Kojoten, Schwarz­bären und Weißwe­delhir­sche. Daneben gibt es wilde Trut­hähne und Feldhühner. Zum National Forest wur­de der Wald 1932 erklärt, nachdem Feuer und Über­schwem­mungen dem Wald erheb­li­chen Schaden zugefügt hatten. Heute ist er mit 1.650 Quad­ratki­lome­tern Fläche das größte zusam­men­hän­gende Areal im Staat. Durch den ­Wald führen drei Fernwander­wege, der  Appa­la­chian Trail und der Long Trail, sowie der Robert Frost National Recrea­tion Trail. Daneben gibt es ein 1.500 Kilometer langes Wander­wegenetz.

Billings Farm and Museum

„Best Historic Farm in Vermont“
Wer in den 1980iger Jahren ein Fan der Fern­seh­serie „Unsere kleine Farm“ (Little House on the Prairie) war, sollte das Frei­lichtmuseum am Nord­rand von Wood­stock besu­chen. Es wur­de vom Yankee Maga­zine zur „Best Historic Farm in Vermont“ gewählt und zeigt das Land­leben in Neuen­g­land im 19. Jahr­hun­dert. Von Mai bis Oktober ist das Museum täglich geöffnet.

Quechee

Quechee ist bekannt für eine male­ri­sche über­dachte Brücke an der Stelle der alten Quechee-Mühle, in der sich heute eine Schau-Glasbläserei und das Restau­rant Simon Pearce befindet. Letzteres lohnt einen Besuch – wegen der tollen Lage über dem Fluss und seiner guten Küche. Die Brücke wur­de durch die Über­schwem­mungen des Hurrikans Irene im Jahr 2011 schwer beschä­digt, wur­de aber inzwi­schen wieder aufge­baut.

Von Wood­stock nach Sugar Hill

77 Meilen | 2:00 h
Der längste Fluss Neuen­g­lands bildet die Grenze zwischen Vermont und New Hamp­shire. Wer sich Zeit lassen will für die kurze Strecke, nimmt die kleine Straße im Osten von White River Newbury.
D

White Mountains

Wanderparadies am Fuß des Mount Washington

Besonders großartig sind die von Norden nach Süden laufenden Appa­la­chen im Bundes­staat New Hamp­shire, wo sie nach den meist schnee­be­deckten Granitbergen White Moun­tains heißen.

Die raue Wildnis mit kahlen, abge­run­deten Gipfeln und engen, u-förmigen Schluchten ist ein Outdo­or­pa­ra­dies par excel­lence. Durch den 320.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest führen ausge­dehnte Wander- und Skilang­lauf­wege, u.a. der berühm­teste Fernwanderweg der USA, der Appa­la­chian Trail. Höchster Berg ist der Mount Washington mit knapp 2.000 Metern, der bekannt ist für sein Extremwetter. Tempe­ratur­un­ter­schiede von 40° zwischen Berg und Tal sind keine Selten­heit, ebenso Stürme mit orkan­ar­tigen Winden. Wer auf den Gipfel will, der einer Mondl­anschaft gleicht, kann das zu Fuß tun, aber auch per Bahn oder mit dem Auto. Die Straße auf den Gipfel ist vermut­lich die spekta­kulärste Panora­ma­fahrt im ganzen Osten der USA. Informa­tionen über die ange­bo­tenen Aktivi­täten und Wandermög­lichkeiten gibt es im Pinkham Notch Visitor Centre.

Zu Gast in einem B&B in Franconia

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt am Fuße der White Moun­tains im Bundes­staat New Hamp­shire. Insge­samt 28 Zimmer, Suiten und Cottages mit Blick in die Berge stehen zur Verfügung, die individuell und wohn­lich einge­richtet sind.

Morgens wird ein gutes Früh­stück serviert, im haus­ei­genen Restau­rant kann man zudem zu Abend essen. Nach einem erleb­nis­rei­chen Tag an der frischen Luft kann man es sich im Wohnzimmer vor dem Kamin gemüt­lich machen oder sich bei einer Massage verwöhnen lassen.

The White Moun­tains Trail

Panora­ma­rundfahrt
Die 100 Meilen lange Rund­tour führt durch den 800.000 Hektar großen White Moun­tain National Forest und verbindet grandiose Aussichts­punkte und  High­lights wie den Mount Washington oder Bretton Woods, wo nach dem Zweiten Welt­krieg die inter­na­tio­nale Währungs­ord­nung ausge­handelt wur­de. Teile der Route waren schon vor Jahrhunderten wich­tige Handels­wege.

Mount Eisenhower

Der 1.451 Meter hoher Berg gehört zur Presiden­tial Range in den White Moun­tains und ist ein lohnender Aussichtsberg mit Blick zum Mount Washington. Viele Wege führen nach oben, unter anderem der Crawford Path, ein Fernwanderweg und  Teil des Appa­la­chian Trails. Einen schönen Rundgang kann man vom Park­platz nordwest­lich des Gipfels machen und auf dem Rückweg noch über den Mount Pierce gehen. Hin und zurück: 15,4 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 940 Meter)

Mt. Washington

Sturmum­toster Gipfel der White Moun­tains
Mit 1917 Metern ist er die höchste Erhe­bung im Nord­osten der USA. Der Mount Washington über­ragt sein Umland um bis zu 1.400 Höhenmeter. Kalte Luft aus dem Norden staut sich am Gipfel und trifft auf warme Luft­massen aus dem Südwesten. Der Berg gehört daher zu den wind­reichsten und kargsten Gebieten der Erde. Im Winter – oft schon im Herbst, wenn es im Tal noch weit über 0 °C ist – werden Tempe­raturen von −40 °C und darunter gemessen. An über 100 Tagen im Jahr erreicht die Windge­schwin­digkeit auf dem Gipfel mit über 120 km/h Orkan­stärke. Wer dennoch Berg besu­chen will, kann von Mai bis Oktober die mautpf­lich­tige Privat­straße nutzen. Wer zu Fuß gehen möchte, lässt sein Auto an der Talsta­tion der Zahnrad­bahn Mount Washington Cog Railway stehen und nimmt den Wanderweg. Oben gibt es ein Besu­cher­zentrum mit Café. Zurück nimmt man die Zahnrad­bahn, oder umge­kehrt. (hin 7,4 Kilomter, 4 Stunden, auf: 1150 Meter)

Von Sugar Hill nach Quebec

248 Meilen | 4:30 h

Québec

Eingangstor nach Nord­ame­rika
Die franzö­sisch­spra­chige Provinz in Ost-Kanada bietet eine faszi­nierende Mischung aus Alter und Neuer Welt. Die char­manten Altstädte von Québec und Montréal erin­nern eher an euro­päi­sche Städte als an nord­ame­rika­ni­sche Metro­polen. Vor allem aber gibt es eindrucksvolle Landschaften zwischen der Hudson Bay im Norden und dem Sankt-Lorenz-Strom im Süden, der ein gigan­ti­sches Eingangstor nach Nord­ame­rika ist. Das Klima in der Provinz, die fast fünfmal so groß ist wie Deutsch­land ist konti­nental – auf kalte Winter folgen warme Sommer, wobei es nach Norden hin deut­lich kälter wird. Fast alle Bewohner wohnen in den großen Städten im Süden, der Norden ist menschenleer. Durch­schnitt­lich leben auf einem Quad­ratki­lometer fünf Einwohner.

Sankt-Lorenz-Strom

Ein Fluss wie ein Meer
Der Fluss im Nord­osten Kanadas ist einer der größten der Erde. Er fließt nach­ein­ander durch die Großen Seen, Lake Huron, Lake Erie und Lake Ontario. Dort bildet er die Grenze zwischen Kanada und den USA. Am Unter­lauf führt er durch­schnitt­lich mehr als 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, fast viermal so viel wie der Rhein. Unter­halb von Québec weitet sich der Strom zu einem gewal­tigen Mündungs­gebiet, das über 500 Kilometer lang und bis zu 100 Kilome­tern breit ist. Im Mündungs­gebiet werden regelmäßig Blau-, Finn- und Weißwale gesichtet. Seinen Namen verdankt der Strom seiner Entde­ckung am 10. August 1535, dem Namenstag von Sankt Lorenz.

Trois-Rivieres

Verträumte Altstadt am Rivière Maurice
Die Stadt, die 1634 als Pelzhandels­posten begonnen hat, ist wegen ihrer güns­tigen Lage zwischen Montréal und Québec und ihrer Nähe zur USA inzwi­schen auf über 120.000 Einwohner ange­wachsen. Sie liegt übri­gens nicht an drei Flüssen, sondern nur am Rivière Maurice. Aus einem bestimmten Blickwinkel hat es aber den Anschein, als seien es drei Flüsse. Wer durch die Rue des Ursulines geht, bekommt einen Eindruck von der Pracht der franzö­si­schen Kolo­ni­alzeit.

Mont Orford National Park

Edelhir­sche und Wanderfalken am Aussichtsberg
Der knapp 60 Quad­ratki­lometer große Park wur­de 1938 einge­richtet, um den Mont Orford vor indu­s­tri­eller Nutzung zu schützen. Ab den 1980er Jahren sollte das Gebiet zu einem Ski- und Freizeit­zentrum ausge­baut werden. Der Kampf dagegen dauert fast 30 Jahre. 2010 mussten die Golf­plätze und Hotel-Baustellen renatu­riert werden. So ist bis heute das Wandern die beste Möglichkeit, den Park und seine Aussichts­punkte zu erkunden. Unter­wegs kann man Hirschen und Reihern begegnen. Darüber hinaus sind seltene Amphibien und Reptilien heimisch. Wir empfehlen den Sentier du Cerf (hin und zurück: 12,7 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 531 Meter).
E

Québec City

Frankophones Bollwerk auf dem amerikanischen Kontinent

Die 500.000-Einwohner-Stadt auf einem Felsvor­sprung am Sankt-Lorenz-Strom ist die einzige in Nord­ame­rika, die eine intakte Festungs­anlage und einen Altstadt­kern besitzt.

Als Haupt­stadt von Neuf­rank­reich ist sie zugleich ein kuli­na­ri­sches Boll­werk auf dem Fast-Food-Konti­nent. Das Stadt­bild wirkt eher euro­päisch als amerika­nisch: Kopf­steinpflaster, grüne Dächer und schmale Gassen verbreiten euro­päi­sches Flair, das durch die franzö­si­sche Sprache noch unter­s­tri­chen wird. Größte Sehens­wür­digkeit ist die Zitadelle, mit der Franzosen und Briten die Stadt gegen die nahen Verei­nigten Staaten vertei­digten. Sie ist nach allen Regeln der euro­päi­schen Festungs­kunst erbaut. Im Sommer findet hier morgens um 10 Uhr die Wach­ab­lösung statt, ein bemerkens­wertes Schau­spiel von briti­schem Charakter, aber in franzö­si­scher Sprache.

Zu Gast in einem Country House in Sillery

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, hervor­ra­gende Gäste­haus liegt zentral im vornehmen Stadt­teil Sillery. Der parkähn­liche Garten mit großen Bäumen, der bis ins Detail durch­ge­zogene Cots­wolds-Stil und die unauf­dring­liche Gastfreundschaft der Besitzer machen den Aufent­halt zu einem besonderen Erlebnis.

Einige gute Restau­rants sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Zur Old Town gibt es eine gute Busanbindung.

Chateau Fron­tenac

Monu­men­tales Schlosshotel und Wahrzei­chen von Québec
Wahrzei­chen von Quebec ist das Schlosshotel Fron­tenac, das 1884 zusammen mit der Cana­dian Pacific Railway eröffnet wur­de. Das monu­men­tale Luxus­hotel mit über 600 Zimmern ist einen Besuch wert. Es prägt nicht nur das Stadt­bild von Québec, sondern war mindes­tens einmal im Fokus der Welt­ge­schichte. 1943 wur­de mitten in der Hoch­saison und unter strengster Geheimhal­tung im Hotel die Landung der Alliierten in der Normandie geplant. Unter den fast 900 Teil­nehmern der Geheimkon­ferenz waren der amerika­ni­sche Präsident Roosevelt und der briti­sche Premier Chur­chill. In einer weiteren Konferenz wur­de 1944 über den Morgenthau-Plan beraten, demzu­folge Deutsch­land ein Agrar­land geworden wäre.

Place Royale

Wiege des franzö­si­schen Amerikas
1608 ließ Samuel de Cham­p­lain, der Kolo­ni­sator und franzö­si­sche Entde­cker Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom einen Handels­posten befes­tigen, wo franzö­si­sche Pelzhändler mit den Urein­woh­nern Handel trieben. Der Garten rings um das hölzerne Fort wur­de bald zum Markt­platz, der sich zur Unter­stadt von Québec auswei­tete. Als 1886 eine Statue von Ludwig IVX. aufge­stellt wur­de, erhielt er seinen Namen: Place Royale. Von hier aus begann die euro­päi­sche Entde­ckungs­ge­schichte Nord­ame­rikas. Heute ist der in den 1960ger Jahren restau­rierte Platz im Sommer von Musikern und Gauk­lern belebt.

Montmorency-Falls

Naturwunder am Sankt-Lorenz-Strom
13 Kilometer nord­öst­lich von Québec, gegenüber der Südwest­spitze der Île d’Orléans, stürzt der Montmorency-Fluss über eine Felswand 83 Meter tief in den Sankt-Lorenz-Strom. Das Fluss­be­cken am Fuße des Wasserfalls ist 17 Meter tief. Heute zählt der Montmorency-Fall zu den belieb­testen Touris­ten­at­trak­tionen von Québec. Eine Luft­seil­bahn befördert Besu­cher auf die obere Ebene des Wasserfalls. Eine Treppe führt durch die Felswand. Direkt über dem Wasserfall verbindet eine Hängebrücke die beiden Fluss­ufer mitein­ander. Wenn im Winter die Kaskaden vereisen, kann man den Eiskletterern zusehen.

Von Quebec nach Montréal

265 km | 3:30 h

Lac Saint-Pierre

Para­dies für Wasservögel
Am 29. Juni 1603, dem Gedenktag des Heiligen Petrus, passierte der erste euro­päi­sche Entde­cker, Samuel de Cham­p­lain, den See auf dem Weg durch den Sankt-Lorenz-Strom, weshalb er bis heute nach Saint-Pierre benannt ist. Der See liegt nur drei Meter über dem Meer­es­spiegel, ist 35 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Er besitzt Dutzende von kleinen Inseln, die saisonal überflutet werden und wich­tige Rast­plätze für Hundert­tausende von Zugvögeln bieten. Nirgendwo in Nord­ame­rika ist die Konzent­ra­tion der Reiher höher als hier, weshalb der See als Biosphären reservat der UNESCO geschützt ist.

Parc nature La Gabelle

Spaziergang am Seeufer
Wo der erste Austausch zwischen den amerika­ni­schen Urein­woh­nern und den franzö­si­schen Kolo­nisten stattfand, befindet sich heute ein Stausee mit  einer großen Turbine an der Staumauer. Rings um den See führen schöne Spaziergänge. Unter­wegs sind immer wieder Skulpturen von Künst­lern zu bewundern. Von der Staumauer und mehreren Boots­stegen hat man einen Blick über den See – besonders im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt. Eine kurze Wande­rung am Seeufer führt an vielen kleinen Wasser­fällen vorbei. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 206 Meter)
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Montreal

Frankophone Metropole am Sankt-Lorenz-Strom

Nach Paris ist Montreal die zweitgrößte franzö­sisch­spra­chige Stadt der Welt. Im Großraum leben etwa 3,7 Millionen Menschen.

Obwohl der Anteil der eng­lisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung bei fast 30% liegt, ist englisch im Straßenbild nicht oder nur im Zusam­menhang mit franzö­sisch zuge­lassen. Montréal, wie die Stadt auf franzö­sisch heißt, ist die Haupt­stadt der fran­kophonen Provinz Québec, in der es immer wieder Bestre­bungen zur Loslösung der „Belle Provence“ von Rest-Kanada gibt. Die Auto­no­mie­be­we­gung hat ihre Wurzeln auch im sozialen Gegen­satz zwischen der ärmeren franzö­sisch­spra­chigen Bevöl­ke­rung und der anglophonen Ober­schicht. Auf kulturellem Gebiet kann sich angeb­lich keine andere nord­ame­rika­ni­sche Stadt mit Montreal messen. Gemeinsam mit Toronto bildet die Stadt am Zusam­menfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom das Wirt­schafts­zentrum im Osten Kanadas.

Zu Gast in einer Stadtresidenz nahe des Botanischen Gartens

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Die Stadt­residenz in der Nähe des Bota­ni­schen Gartens verbindet den Charme eines Boutique-Gäst­e­hauses mit dem Komfort eines 4-Sterne-Hotels.

Die Atmo­sphäre ist locker, das wech­selnde franko-kana­di­sche Früh­stück erstklassig und das Ambi­ente persön­lich. Petra, die deutsch­stäm­mige Gastgeberin, freut sich, Gäste in ihrer Mutter­sprache begrüßen zu können und gibt gerne Insider­tipps zur Stadt. Monsieur Petit, der kleine weiße Pudel, freut sich ebenso über Besuch und bekundet das mit freund­li­chem Schwanzwe­deln. Das Stadt­zentrum und die Altstadt erreicht man bequem und schnell in einer halben Stunde mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln wie Bus und Metro.

Jardin bota­nique de Montréal

Fern­öst­liche Märc­hen­landschaften zwischen Seen und Wasser­fällen
Der 75 Hektar große Park west­lich vom Olym­pi­a­stadion ist der zweitgrößte bota­ni­sche Garten der Welt und gleichzeitig einer der inter­essanten. Nicht nur, dass hier über 21.000 Pflanzen­arten aus aller Welt zu sehen sind, auch das Konzept der Anlage, das während der Welt­wirt­schafts­krise in den 1930ger Jahren von einem deut­schen Emigranten entworfen wur­de, ist gekonnt. Von den 30 Themen­gärten sind zwei fern­öst­liche besonders bekannt: Der Chine­si­sche Garten mit Teichen und Pavillons ist der größte seiner Art außer­halb von China. Der japa­ni­sche Garten ist ein Gesamtkunst­werk des Friedens und der Harmonie.

Quar­tier des Specta­cles

Kultureller Mittel­punkt von Montréal
Das Kunst- und Unter­hal­tungs­viertel in der östli­chen Down­town Montreal ist Mittel­punkt für kulturelle Veran­stal­tungen und Festivals in Montreal konzi­piert wur­de. Das knapp einen Quad­ratki­lometer große Areal beherbergt heute viele der wich­tigsten Festivals von Montreal, darunter das Montreal Inter­na­tional Jazz Festival, das Francofolies und das Just for Laughs Comedy Festival. Zu den städtebau­li­chen High­lights des Quar­tiers gehören neben über 30 Konzerträumen die gestuften Grün­flächen mit Mauer­werk und beleuch­tete Brunnen. Teilweise verbreiten Nebel­ma­schinen eine mysti­sche Atmo­sphäre. Am besten erkundet man das Areal zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Atwater Market

Bauern­markt und Art-Deco-Halle
Der Bauern­markt in Saint-Henri wur­de 1933 eröffnet. Im inneren Bereich gibt es Metzge­reien, Bäcke­reien und das Restau­rant Première Moisson. Rund um die Markt­halle im Art-Deco-Stil verkaufen Farmer einheimi­sche und impor­tierte Produkte. Eine Fußgänger- und Radbrücke verbindet den Markt mit der Saint-Patrick Street und dem Lachine-Kanal, weshalb viele Kunden ohne Auto kommen und sich eine sommer­lich entspannte Atmo­sphäre ausbreiten kann.

Mont Royal (Montreal)

Aussichtsberg mitten in Montreal
Mitten in der Stadt Montreal liegt der gleich­na­mige 232 Meter hohe Berg, der 1876 zu einem großen Landschafts­park umge­staltet wur­de. Spazier­wege mäandrieren zwischen alten Zedern, Fichten und Ahornbäumen. Oben liegt das Belvédère du Chalet, ein Aussichts­punkt, der sich zu jeder Jahres­zeit lohnt. An klaren Tagen schaut man weit über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu Adiron­dacks um US-Staat New York. Unser Wandervor­schlag beginnt am Park­platz am See. (Hin und zurück: 8,4 Kilometer, 1:45 Stunden, auf und ab: 214 Meter)

Von Montréal nach Kingston

295 km | 3:30 h
Die Strecke führt den Saint Lawrence River strom­aufwärts bis nach Kingston, wo der Fluss aus dem Onta­riosee herausfließt. Der Grenzfluss zwischen Kanada und den USA verbindet die großen Seen mit dem Atlantik.

Lake Ontario

Weinbau und 1.500 Inseln
In der Sprache der Wyandot-Indianer heißt Ontario „großer See“. Tatsäch­lich ist er mit gut 19.000 Quad­ratki­lome­tern nur der kleinste der fünf großen Seen Nord­ame­rikas. Seine Waser­ober­fläche ist so groß wie Rhein­land Pfalz.Rund 1.500 Inseln sind im See, die meisten sind unbe­wohnt. Der Niagara River, der aus dem Erie-See kommt, ist der Haupt­zu­f­luss. Der Abfluss ist der Sankt-Lorenz-Strom. Drei Monate im Jahr ist das Seeufer im Jahr zugefroren. Im Sommer aber spei­chert er so viel Wärme, dass rund um die Niagara-Fälle Wein ange­baut werden kann.

Upper Canada Village

Leben am Sankt-Lorenz-Strom um 1860
Das histo­ri­sche Frei­lichtmuseum am Sankt-Lorenz-Strom liegt in der Nähe von Morrisburg. Anhand von etwa 40 Gebäuden, darunter Mühlen, Säge­werke und Werk­stätten, wird das Land­leben um das Jahr 1860 präsen­tiert und insze­niert. Im Sommer werden Boots­touren und Kutschfahrten ange­boten. Im histo­ri­schen Gast­haus bekommt man Speisen nach altka­na­di­schen Rezepten.

1000 Islands Tower

Ausblick über die Inselwelt am Sankt-Lorenz-Strom
Der Name besagt es schon: Von dem 130 Meter hohen Turm hat man eine sensa­tionelle Aussicht auf die Inselwelt im Sankt-Lorenz-Strom, wie man sie sonst nur auf einem Hubschrau­berflug erleben kann. Manager des Turms, der bislang kaum in einem Reiseführer erwähnt wird, sind Heidi und Konrad, ein deut­sches Auswander­paar. Sie stehen meist auf einer der Platt­formen, die alle mit dem Aufzug zu errei­chen sind, und erläu­tern das Panorama. Da der Turm auf der einzigen Insel steht, auf der Autos fahren dürfen, ist er relativ gut zu errei­chen.
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Kingston

Hauptstadt der Britischen Kolonien am Ontariosee

Die 120.000-Einwohner-Stadt liegt am nord­öst­li­chen Ende des Onta­rio­sees an der Stelle, wo der Sankt-Lorenz-Strom austritt.

An der stra­tegisch wich­tigen Stelle errich­teten die Franzosen bereits 1673 ein Fort, das später von den Briten und den Irok­esen gemeinsam zerstört wur­de. Für drei Jahre Mitte des 19. Jahrhunderts war Kingston sogar die Haupt­stadt der briti­schen Kolo­nien in Nord­ame­rika, wur­de aber bald von Montréal, Toronto und Ottawa über­flügelt. Aus dieser Zeit stammt die pompöse City Hall.

Zu Gast in einer alten Villa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Manor House von 1888 liegt in Sydenham Ward, dem alten Villen­viertel von Kingston.

Es versteckt sich in einem Garten mit alten Bäumen, der schon mehrere Auszeich­nungen erhalten hat. Das alte Haus wur­de mit viel Liebe in ein kleines Juwel verwandelt. Die origi­nalen Elemente wie die Dielen, das Treppen­haus oder die Stuckver­zie­rungen wurden sorgfältig restau­riert. Die Zimmer und Bäder sind modern einge­richtet. Bei schlechtem Wetter ist die großzügig ausge­stat­tete Bibliothek mit Klavier ein wunderbarer Ort, um Raum und Zeit zu vergessen.

Bellevue House National Historic Site

Sitz des ersten kana­di­schen Premiers
Die denkmalge­schützte Villa im italie­ni­schen Stil stammt von 1840, als Kingston noch Kanadas Haupt­stadt war. Hier wohnte von 1848 bis 1849 Kanadas erster Premiermi­nister, Sir John Alexander Macdo­nald. Das unsym­me­tri­sche Gebäude hat drei Hauptge­schosse mit sieben Ebenen. Im ersten Stock befindet sich der übergroße Salon, wo Empfänge stattfanden, darüber liegen die privaten Gemächer. Das Unter­ge­schoss war die Domäne der Bedi­ens­teten. Vom Turm aus hat man eine schöne Aussicht über den Lake Ontario. Der Garten lädt zu Spaziergängen ein.

Kingston Peni­ten­tiary

Führungen durch ein Hoch­si­cher­heits­gefängnis
Kingston Peni­ten­tiary war das erste Hoch­si­cher­heits­gefängnis in Kanada und wur­de schon 1835 eröffnet. Erst im Jahr 2013 wur­de es geschlossen und ist nun ein National Historic Site. Die ehema­ligen Gefäng­nis­wärter bieten heute Führungen an. Dabei erzählen sie anschau­lich und teilweise anek­do­tisch vom Alltag im Knast, von Ausbrüchen und von noblen Gefan­genen. Gegenüber ist ein Museum, in dem origi­nale Gegen­stände aufbe­wahrt sind.

Von Kingston nach Toronto

265 km | 3:30 h

Von Ost nach West folgt man dem Ufer des Onta­rio­sees. Obwohl er der kleinste der fünf Großen Seen Nord­ame­rikas ist, entspricht seine Fläche ungefähr der von Rhein­land-Pfalz.

Wie bei den anderen Großen Seen sind die Gezeiten spürbar. 1.500 Inseln liegen im See, die größten von ihnen im Osten.

Prince Edward County

Halb­insel im Lake Ontario
Die Halb­insel ragt von Norden in den Lake Ontario hinein, mit dem es eine Küste von fast 800 Kilome­tern Länge bildet. Wegen der vielen Wassersport- und Wandermög­lichkeiten ist das County zu einem beliebten Tages­ausflugs­ziel für gestresste Städter aus Toronto oder Montréal geworden. Neben den Natur­schön­heiten gibt es die reiche Geschichte der Urein­wohner, die Tausende von Jahren zurück­reicht. Sichtbarer allerdings ist die Geschichte der euro­päi­schen Einwanderer in Kolo­ni­al­bauten und vielen Museen.
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Toronto

Glitzerskyline mit vielseitiger Musik- und Theaterszene

Die mit 2,5 Millionen Einwoh­nern bevöl­ke­rungs­reichste Stadt Kanadas liegt im Golden Horseshoe, der dicht bevöl­kerten Region zwischen Onta­riosee und Niagara Falls.

1615 kamen die ersten Euro­päer in die Region und wurden von den Einheimi­schen zu ihrem Treff­punkt (india­nisch: Toronto) geführt. Erst 1793 wur­de von deut­schen Einwanderern an dieser Stelle eine Stadt gegründet, die 40 Jahre später den Namen Toronto erhielt. Heute ist die Haupt­stadt Onta­rios die am schnellsten wach­sende Stadt Kanadas. Hinter der Fassade einer typi­schen nord­ame­rika­ni­schen Mega-City mit glitzernden Hoch­häusern, Traffic Jam und gesichts­losen Vororten verbirgt sich eine viel­sei­tige Kultur­szene mit über 40 Konzert­hallen und Thea­tern, zahlrei­chen Jazz- und Pop-Festivals sowie bedeu­tenden Museen und Gale­rien.

Zu Gast in einem B&B in Toronto

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz (kostenlos)

Das Haus aus dem Jahr 1898 liegt in einer ruhigen Wohn­straße in Little Italy und dennoch nur wenige Minuten von der College Street im Herzen der Stadt entfernt.

Von 1905 bis 1921 lebte hier Monsi­gnor Athol Murray, ein bekannter Priester und Erzieher. Heute befindet sich in dem histo­ri­schen Haus ein B&B, das den alten Charme mit modernem Komfort verbindet. Viele Details wie Holzböden, bunte Blei­g­lasfenster und Eichenpaneele wurden liebevoll restau­riert. Die vier Gäste­zimmer sind individuell in hellen Farben einge­richtet und haben teilweise eine Küchen­zeile. Bei schönem Wetter lädt der gepflegte Garten mit großer Veranda zum Entspannen ein.

Kensington Market

Symbol der Tole­ranz
Kensington Market liegt im Herzen von Toronto und ist ein lebhaftes Stadt­viertel, in dem verschiedene Kulturen aufein­ander­treffen. 1880 als Sied­lung mit kleinen Häusern für irische und schot­ti­sche Immi­granten errichtet, steht das Viertel heute als Symbol für das tole­r­ante Toronto. Vikto­ria­ni­sche Häuser, teils mit Wandma­le­reien verziert, und authen­ti­sche Läden prägen das Bild, das man beim Durch­schlendern erhält. Individu­elle Geschäfte, Vintage-Boutiquen und Kunst­zentren sowie eine große Auswahl an Fein­kostge­schäften, tren­digen Bars, Cafés und Restau­rants ziehen Künstler, Touristen und junge Leute glei­cher­maßen an. Im Jahr 2006 wur­de Kensington Market zu einer National Historic Site of Canada erklärt.

China­town

Chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants
Das Chine­sen­viertel von Toronto gehört zu den größten in Nord­ame­rika. Wie die anderen zeichnet es sich durch zwei­spra­chige Straßen­schilder und zahlreiche chine­si­sche Geschäfte und Restau­rants aus. Es befindet sich im Bereich der Dundas Street unmit­telbar west­lich der Yonge Street.

City Hall

Avant­gardis­ti­sches Wahrzei­chen von Toronto
Mitten im Zentrum an der Kreuzung von Queen Street West und Bay Street liegt eines der Wahrzei­chen Torontos. Das avant­gardis­ti­sche Gebäude wur­de in den 1960er Jahren von dem finni­schen Architekten Viljo Revell errichtet. Eine muschelför­miger Plenar­saal im Parterre verbindet die beiden Hoch­häuser mit halbmondför­migen Grund­riss. Am Fuße des Rathauses befinden sich drei Statuen bzw. Monu­mente. Ein Mahnmal von Peace Garden zum Atombomben­abwurf über Hiro­shima, eine Statue von Winston Chur­chill sowie eine abstrakte Bron­ze­plastik von Henry Moore mit dem Namen Three-Way Piece No. 2,

Von Toronto nach Niagara-on-the-Lake

135 km | 2:00 h
Die Strecke führt am West­ufer des Ontario-Sees nach Süden. Unter­wegs kommt man durch Hamilton, eine Indu­s­trie­stadt im Niedergang, die sich gerade zu einem Dienst­leis­tungs­zentrum mausert.
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Niagara Falls

Tosendes, donnerndes Weltwunder

Die Wasser­fälle, die der Niagara River unter­halb des Erie­sees bildet, gehören zu den größten Naturwundern der Erde.

Seine gewal­tigen Wasser­massen stürzen mit donnerndem Getöse zunächst über eine 58 Meter höhe Staumauer und zwängen sich anschließend durch eine enge Schlucht zum Onta­riosee.
Am besten besich­tigt man den vor 12.000 Jahren während der letzten Eiszeit geformten Wasserfall von der kana­di­schen Seite. Bei sonnigem Wetter sorgt dort die aufschäu­mende Gischt über den Fall­be­cken für einen großar­tigen Regenbogen.
Die Besich­tigung, die gut einen Tag dauern kann, sollte am Visitor Centre beginnen, das direkt ober­halb der Fälle liegt. Mit einem Aussichts-Fahr­stuhl gelangt man von dort abwärts zu einem gut gesi­cherten Fußweg, der ein Stück fluss­abwärts führt.
Eben­falls sehr beein­dru­ckend sind die beiden Aussicht­s­türme mit Restau­rant, die einen überwäl­tigenden Blick eröffnen. Unter­halb der Fälle gibt es eine Boots­anlege­stelle, wo Spezi­al­boote mit starken Motoren zu Rund­touren unter­halb der Horseshoe-Falls aufbre­chen. Für die 40-minü­tige Rundfahrt werden den Passagieren Regenja­cken ange­boten.

Zu Gast in einem Inn am Shaw Theatre

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das denkmalge­schützte Gäste­haus aus dem Jahr 1842 liegt abseits der Haupt­straßen in einem üppigen Garten am Shaw Theatre und nahe der Queen Street mit ihren Geschäften und Restau­rants.

Der Stil der Anlage, das Früh­stück und die Gastfreundschaft suchen ihres­glei­chen in Niagara-on-the-Lake.

Skylon Tower

Aussicht auch die Niata­rafälle
Der 160 Meter hohe Aussicht­sturm steht auf einem kleinen Hügel über den Niaga­rafällen am west­li­chen Rand des Queen Victoria Park rund 200 Meter vom Ufer des Niagara River auf Höhe der Niaga­rafälle. Von der Aussichts­platt­form hat man einen Über­blick über die gesamten Niaga­rafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Onta­rio­sees und des Erie­sees erkannt werden. Die Sichtweite wird mit bis zu 130 Kilomtern bei klarer Sicht angegeben. Die Aussichts­platt­form lässt sich durch drei gelbe Außen­fahr­stühle in 52 Sekunden errei­chen. Das Treppen­haus hat bis zur Spitze 662 Treppen­stufen.

Niagara River Recrea­tion Trail

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad am Niagara-River
Der gepflas­tere Trail am Niagara River führt vom Fort Erie zum Fort George. Es gibt viele Einstiegs­punkte. Da er unter­halb der Straße verläuft, gibt er einen Einblick in die Fluss­landschaft, die man vom Auto aus nicht sieht. Wer will, kann sich für die Strecke auch ein Fahrrad leihen. Es gibt einen Fahr­radver­leih am Whirlpool. Es lohnt sich, unter­wegs häufig abzu­steigen und die Aussicht zu genießen. (Hin und zurück: 26 Kilometer, zu Fuß: 5 Stunden, auf und ab: 420 Meter)

Von Niagara-on-the-Lake nach Buffalo

Mietwagenabgabe

Von Niagara-on-the-Lake nach Buffalo

67 km | 53 Minuten
Die kurze Strecke führt über Grand Island, die von zwei Armen des Niagara Rivers umschlossen wird, nach Süden.

New York State

Naturwunder zwischen New York City und Kanada
Der Bundes­staat New York wird über­strahlt von seiner wich­tigsten Stadt, der Welt­haupt­stadt glei­chen Namens. Dabei ist New York City nicht einmal die Haupt­stadt des Bundes­staates, sondern Albany mit knapp 100.000 Einwoh­nern. Abge­sehen von New York City ist New York State zwar nur wenig bevöl­kert, hat aber zwischen dem Atlantik und den großen Seen im Norden doch viel zu bieten, unter anderem die Niagara-Fälle, die Wein­güter an den Finger Lakes und die Catskills im Adiron­dack National Park, wo der Hudson River auf 1600 Metern Höhe entspringt.

Mietwagenabgabe

Station: Buffalo Intl. Airport

21 Tage
ab 3.049,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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