Land der sengenden Sonne: Arizona und New Mexico - USA
Sonora-Wüste

Land der sengenden Sonne

Arizona und New Mexico

USA Reisen nahe der mexikanischen Grenze führen durch ein Land unbegrenzter Weite, in dem die spanisch-indianische Prägung stärker zu spüren ist als anderswo. So auch in den Unterkünften: in Santa Fe übernachtet man in einem Haus im Pueblo Stil. (Mindestalter 10 Jahre)

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Phoenix nach Scottsdale

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: Alamo USA – West
Fahrzeug: Intermediate SUV (Group IFAR)
Tarif: Intermediate – Flydrive Gold incl EP
Station: Phoenix

Von Phoenix nach Scottsdale

12 Meilen | 23 Minuten
A

Phoenix

Grüne Stadt in der Wüste Arizona

Die Haupt­stadt von Arizona hat heute über 1,6 Millionen Einwohner – in der Region leben mehr als 4 Millionen Menschen.

Dabei sind die ersten weißen Pioniere erst um 1860 in das Valley of the Sun einge­wandert. Vorher lebten die altindia­ni­schen Hohokam an den Ufern des häufig ausge­trock­neten Salt River. Dank des Roosevelt Damms und eines ausgeklügelten Bewäs­se­rungs­system ergrünt heute die Wüste in und um Phoenix, sodass Wein und Südfrüchte mit über 140 Golf­plätzen konkurrieren. Wegen des ganzjährig warmen und trockenen Klimas haben sich viele Pensio­näre ange­siedelt. Eine besondere Sehens­wür­digkeit ist das Heard Museum, das Kunst und Kultur des Indianer ausstellt.

Zu Gast in einem Boutique-Gasthaus in Scottsdale

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das 2013 eröffnete Boutique-Gast­haus liegt im ange­sagten Arts District von Scottsdale. Das ange­schlos­sene Restau­rant mit eigenem Kräu­ter­garten hat bereits einen Preis gewonnen.

Hier wird täglich von 10 – 14 Uhr ein üppiges Brunch serviert, das nur vor Ort gebucht werden kann. Vorbild für das Design waren kleine euro­päi­sche Hotels, So wirkt die Einrich­tung mit vielen Antiqui­täten unge­wohnt individuell. Gäste kostenlos Fahr­räder für die Erkundung der reizvollen Umge­bung ausleihen. Der Pool auf dem ­Son­nen­deck ist lang genug für ein paar kräf­tige Schwimmzüge.

Desert Bota­nical Museum

Der Bota­ni­sche Garten nahe dem Zoo von Phoenix zeigt Wüstenpflanzen aus allen trockenen Regionen der Erde, vor allem aber aus der südli­chen Arizo­nawüste. Das 140 Hektar große Areal wur­de 1937 gegründet und umfasst heute mehr als 21.000 Pflanzen, darunter 139 Arten, die selten, bedroht oder gefährdet sind. Besonders erwäh­nens­wert sind die reichen Samm­lungen von Agaven und Kakteen. Sie sind nach Regionen und Ökosys­temen geordnet.

Mystery Castle

Skuriles Bauwerk aus Müll

Das „Schloss der Geheim­nisse“ am Rand der South Moun­tains ist eines der merkwür­digsten Gebäude in Arizona. Erbaut wur­de in den 1930ger Jahren von Luther Boyce Gulley, einem verrückten Künstler, der wegen seiner Tuberku­lo­sekr­an­heit von Seattle in die Wüste gezogen war. Das Castle besteht aus 18 Zimmern und drei Stock­werken. Neben einer Kapelle gibt es eine Kantine und ein Verlies. Verbaut wurden Steine, Lehm, Auto­teile, gestoh­lene Schienen aus einer Mine und Tele­fon­masten. Nach seinem Tod über­nahm die Tochter das Anwesen und begann, Führungen durch das Haus anzubieten. Heute wird es von einer Stif­tung geführt.

Apache Junc­tion

Gräber­stadt am Apachenpfad

An der Straßenkreuzung 32 Kilometer östlich von Phoenix endete früher der alte Apachenpfad. Dort hat sich im 19. Jahr­hun­dert eine Zechen­stadt namens Goldfield gebildet. Die alte Goldgräber­stadt ist heute eine Touris­ten­at­trak­tion, wo man mit der Dampflok fahren kann oder Touren in die Zeche machen kann. Manchmal wird im Saloon Wildwest gespielt – mit Pokern und Pistolendu­ellen.  Hinter dem Ort ragen die Super­sti­tion Moun­tains empor, wo einst die legendäre  Lost Dutchman Goldmine war. Mindes­tens acht Leute verloren dort ihr Leben und viele andere sind spurlos verschwunden.

Camel­back Moun­tain

Auf dem Echo Trail

Der Berg, der einem knie­enden Kamel ähnelt, ist eines der Wahrzei­chen von Phoenix. Auf der Nord­seite des 407 Meter hohen Berges wurden in einer Höhle Fossile gefunden, die darauf hindeuten, dass die Hohkam-People den Ort als heilige Stätte nutzen. 1879 wur­de rund um den Berg ein 4000 Quad­ratki­lometer großes Reservat für India­ner­stämme einge­richtet, dass jedoch schon ein halbes Jahr später wieder aufge­hoben wur­de, um 5000 euro­päi­schen Sied­lern den Zugang zu Waswer zu ermög­li­chen. Heute ist das Massiv ein Natur­schutzgebiet, mit mehreren Wander­wegen. Der Echo Canyon Trail führt bis zum Gipfel. Man sollte ihn morgens oder abends gehen, um der Mittagshitze auszuwei­chen. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 432 Meter)

Von Scottsdale nach Tucson

145 Meilen | 3:00 h

Saguaro-Natio­nal­park

Riesenk­ak­teen in arten­rei­cher Wüste

Der 370 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park bei Tucson schützt einen der schönsten und arten­reichsten Abschnitte der Sonora-Wüste, die sich bis weit nach Mexiko erstreckt Eine herausra­gende Pflanze hat dem Park seinen Namen gegeben: Der Saguaro ist ein riesiger Kande­la­b­erkaktus (Carne­giea gigantea). Auch sonst ist die Wüste nicht so leblos, wie es auf den ersten Blick scheint. Mehr als 1000 Pflanzen­arten sind im Saguaro-Natio­nal­park beheimatet. Auch Tiere gibt es erstau­n­lich viele: Kojoten und die schweineähn­li­chen Hals­bandpe­karis, Pumas und Schwaz­bären durch­streifen die Wildnis

B

Tucson

Geschichtsträchtiger Ort in der Sonora-Wüste

Die von knapp 2,900 Meter hohen Gebirgsketten besiedelte Hoch­e­bene  war bereits um 12.000 v. Chr. von soge­nannten Paläo-India­nern besiedelt.

Nahe dem heutigen Stadt­zentrum wurden Reste eines Dorfes gefunden, das hier etwa 1000 v. Chr. stand. Zwischen 1200 v. Chr. und 150 n. Chr. wur­de die Gegend um Tucson land­wirt­schaft­lich genutzt. Die Stadt gehört damit zu den am längsten fort­wäh­rend besiedelten Orten der USA. Die ersten Euro­päer waren spani­sche Missio­nare, die die San Xavier del Bac grün­deten. Später gehörte Tucson zu Mexiko und kam erst 1853 zu den USA. Nach dem Zweiten Welt­krieg ließen sich hier viele ehema­lige Soldaten nieder und mit dem Aufkommen von Klima­anlagen zogen immer mehr Menschen nach Tucson.  Das Arizona-Sonora Desert Museum im Nordwesten der Stadt ist ein Zoo und Bota­ni­scher Garten. Es beherbergt nahezu alle Pflanzen und Tiere, die in der Sonora-Wüste vorkommen.

Zu Gast auf einer Ranch bei Tuscon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Casita heißt über­setzt kleines Zuhause. Die Gäste­zimmer der in den 1950er Jahren erbauten Ranch sind in sieben Bungalows – Casitas – unter­ge­bracht und man fühlt sich sofort wohl: eine voll ausge­stat­tete Küche, großzügige Bäder ein Kamin und ein weit­läufiger Blick von der eigenen Veranda auf den Saguaro Natio­nal­park sorgen für einen komfor­ta­blen Aufent­halt.

Die Wüste, so heißt es, hat eine ganz besondere Energie, die man hier zu spüren bekommt: eine perfekte Basis für  Ausritte, Jeep-Touren und Wande­rungen. Bei der Orga­ni­sa­tion dieser Aktivi­täten sind die Gastgeber gerne behilf­lich. Zutaten für das Früh­stück stehen in der Casita bereit.W-Lan und Fern­seher sucht man in der Casita vergeb­lich.

Rincon Creek Trail

Durch die Einsamkeit und Weite Arizonas

Der Rincon Creek ist ein klein es Gewässer, das vor Jahr­tausenden viel größer gewesen sein muss, sonst hätte es nicht ein ganzes Tal graben können. Die Wande­rung folgt dem Bächlein bis hinauf zu einem hohen Gebirgs­kamm, auf dem man weiter bis zum Rincon Peak gehen kann. Allerdings ist der Aufstieg zum Joch schon beschwer­lich genug. Wer ihn gehen möchte, sollte viel Wasser, Proviant und Kleidung für alle Tempe­raturen mitnehmen. Dafür wird man mit einer grandiosen Weite und Einsamkeit belohnt, die Arizona an manchen Stellen noch bietet. (hin und zurück 21 Kilometer, 6:30 Stunden, auf und ab: 1055 Meter)

Rincon Peak Trail

Auf dem Dach der Welt

Der 2.585 Meter hohe Berg gehört zu den höchsten Erhe­bungen Arizonas. Er wird nur selten bestiegen, da er abge­legen und der Aufstieg lang und anstren­gend ist. Dafür ist er tech­nisch einfach. Wer sich nicht abschre­cken lässt, wird oben mit dem Gefühl belohnt, auf dem Dach der Welt zu sitzen. Die phäno­me­nale Aussicht teilt man mit Millionen von Mari­enkäfern. Allerdings muss man viel Wasser mitnehmen, früh anfangen und Kleidung für alle Tempe­raturen dabei­haben. (hin und zurück 21 Kilometer, 7 Stunden, auf und ab: 1370 Meter)

Von Tucson nach Mesilla

261 Meilen | 4:30 h

Chiricahua National Monu­ment

Bizarre Felsentürme, die die Phan­tasie anregen

Am Übergang von der Chihuahua- zur Sono­r­awüste stehen bizarre Felstürme, die aus gewal­tigen Vulkan­ausbrüchen vor rund 27 Millionen Jahren hervor­gegangen sind. Das umliegende Land wur­de mit eine 600 Meter dicken Schicht aus Asche und Sand bedeckt, die im Laufe der Jahr­tausende zu Tuff­stein wur­de. Durch Erdver­schie­bungen kam es zu Brüchen und Anhe­bungen. Wasser und Wind spülten weichere Mate­rialien aus und formten eine Felsen­landschaft, die die Phan­tasie anregt. Ein Fels heißt Camel Rock, ein anderer Duck on the Rock, zwei weitere The Kissing Rocks. Am Besu­cher­zentrum beginnt der Bonita Canyon Drive, der zum Massai Point führt.

C

Las Cruces

Zweitgrößte Stadt New Mexicos am Fuß der Organ Mountains

Die mit knapp 100.000 Einwoh­nern zweitgrößte Stadt von New Mexico liegt auf 1.200 Höhenme­tern am Fuß der Organ Moun­tains, die die Silhou­ette der Stadt prägen.

1598 kamen die ersten Siedler an; die enorme Hitze und Trocken­heit der Chihuahua-Wüste und Angriffe der Apachen, die ihr Terri­to­rium vertei­digten, kosteten allerdings viele von ihnen das Leben. Nach einem Angriff markierten die über­lebenden Siedler die Gräber der Toten mit Kreuzen, was der Stadt ihren Namen einge­tragen hat. In der Umge­bung wird extrem scharfer Chili ange­baut. Im nahen Mili­tär­stütz­punkt werden Raketen statio­niert, was zum Aufschwung der Stadt beige­tragen hat.

Zu Gast auf einer Hazienda in Mesilla

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Mit dem Erwerb der Hazi­enda wollten die Hutch­in­sons, Tom, Jerean und ihr Sohn Chri­s­to­pher, Reisenden die Möglichkeit geben, die Geschichte und Kultur von Old Mesilla kennenzulernen und gleichzeitig komfor­tabel zu wohnen.

Heute bieten sie 14 voll ausge­stat­tete Hotelzimmer in verschiedenen Stilen an, die mit ausge­suchten Möbeln und authen­ti­scher Deko­ra­tion ein tradi­tionelles und komfor­ta­bles Ambi­ente besitzen. Das Restau­rant serviert tradi­tionelle, regio­nale Gerichte wie Enchi­l­adas, Meeresfrüchte, Steaks, Geflügel und Salate. Die Umge­bung bietet zahlreiche Ausflugsmög­lichkeiten und Aktivi­täten: Wandern, Radfahren oder Tages­ausflüge zu histo­ri­schen Stätten oder in die beein­dru­ckende Natur. Wer einfach nur entspannen möchte, kann das auf einer Sonnenliege am Pool machen.

White Sands National Monu­ment

Gigan­ti­sche Sand­dünen auf einem Gipsfeld

Das Natur­schutzgebiet im Norden der Chihuahua-Wüste umfasst ein über 700 Quad­ratki­lometer großes Gipsfeld, auf dem sich eine riesige Düne gebildet hat. Die leuch­tend weißen Dünen verändern sich ständig: sie wachsen, verändern ihre Form und stürzen wieder in sich zusammen. Sie sind immer in Bewe­gung. Ange­trieben von starken Südwest­winden begräbt der Sand alles unter sich, was sich auf seinem Weg befindet. Eine Dünen­straße führt vom Besu­cher­zentrum in die Wunderwelt. Schaukästen entlang der Route erläu­tern die Geologie. Von manchen Halte­punkten aus kann man die Dünen zu Fuß zu erkunden. Der Alkali Flat Trail verläuft 3,5 Kilometer durch die Dünen und endet am Bett des ausge­strock­neten Sees. Wer zu Fuß geht, muss Wasser mitnehmen.

La Cueva Loop Trail

Am Fuß der Organ Moun­tains

Eine Alter­na­tive zur schwie­rigen Besteigung der Organ Needle ist die gemäch­liche Rund­tour am Fuß der blauen Berge. Sie beginnt am Visitor Centre und führt über den Crawford Trail und den Fill­more Trail. Dabei kommt man an der La Cueva Cave (Hermit's Cave) vorbei, an der archäo­logi­sche Ausgra­bungen vorgenommen werden. (hin und zurück 4,7 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab 134 Meter)

Organ Needle

Charak­te­ris­ti­scher Gipfel über der Tula­rosa Ebene

Der drama­ti­sche Berg ähnelt einer gigan­ti­schen Orgel­pfeife. Hoch und spitz über­ragt er die Tula­rosa Ebene um 1.220 Meter, von der er nur drei Kilometer entfernt ist. West­lich vom Visitor Centre beginnt ein Pfad an der Pick­nick-Area, der bis zum Gipfel führt. Aber Vorsicht: der Weg ist extrem steil und anstren­gend. Der Unter­grund ist an vielen Stellen bröckelig. Wasser gibt es unter­wegs keines. Wer sich davon nicht abschre­cken lässt, wird mit einem der großar­tigsten Blicke belohnt, die Neumexiko zu bieten hat. (hin und zurück: 9,3 Kilometer, 7 Stunden, auf und ab: 1018 Meter)

Von Mesilla nach Santa Fe

292 Meilen | 4:30 h

Bosque del Apache National Wildlife Refuge

Vogel­pa­ra­dies am Rio Grande

Der Name des Natur­re­servats bezieht sich auf die Zeit, als die Apachen noch regelmäßig ihre Zelte im Auen­wald am Rio Grande aufge­schlagen haben. Den Kern bildet ein 15 Quad­ratki­lometer große Feuchtgebiet. Es wird von einem viel größeren Wildnis-Gebiet umgeben, das aus der Steppe am Fuß der Chupadera Berge besteht. Einge­richtet wur­de das Reservat als Vogel­schutzgebiet. Tatsäch­lich sind mehr als 370 Vogel­arten regi­s­triert. Viele von ihnen sind Zugvögel, die hier überwin­tern. Durch das Reservat führt eine 20 Kilometer lange Panora­ma­straße. Am Besu­cher­zentrum beginnen mehrere kurze Wander­wege.

D

Santa Fe

Hauptstadt von Neu Mexiko im Pueblo-Baustil

Die Haupt­stadt von Neu Mexiko auf 2.000 Metern Höhe hat ein ange­nehmes Klima und eine grandiose Umge­bung.

Sie wird von drama­ti­schen, 3.000 Meter hohen­ Bergen über­ragt. Als die Spanier im 16. Jahr­hun­dert eine Sied­lung errich­teten, gab es bereits seit 400 Jahren eine India­ner­sied­lung. Die Pilgerväter landeten mit der Mayflower erst zehn Jahre später an der Ostküste, so dass La Villa Real de la Santa Fé de San Francisco de Asís die älteste Kirche der USA besitzt. Heute hat sich eine bedeu­ten­de Kunst­szene ange­siedelt, was sich in über 200 Gale­rien nieder­schlägt. Da bereits früh der india­nisch inspi­rier­te Pueblo-Baustil vorge­schrieben wur­de, ist das Stadt­bild in den USA einzig­artig.

Zu Gast in einem Country House im Pueblo-Stil

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Kräf­tige Farben, ein blüh­ender Garten, den man sich im Sommer mit zahl­losen Kolibris teilt, und Kunst­objekte: Das private Gäste­haus im Pueblo-Stil gehört zu den schönsten Unterkünften in Santa Fé.

Es liegt etwas außer­halb und ruhig am histo­ri­schen Santa Fé Trail. Die Plaza ist fünf Meilen entfernt, während erstklas­sige Gale­rien und Restau­rants schon in zwei Minuten zu errei­chen sind. Wer will, kann nach dem Dinner im kleinen Whirlpool noch ein Bad unterm Ster­nenhimmel nehmen oder mit Besitzer Judge einen Blick durchs Tele­skop werden. Die Besitzer wohnen auf dem Gelände und sind freund­lich und großzügig. Das Früh­stück mit Schoko­laden-Crèpes ist ein idealer Start in den Tag.

Santa Fe Opera House

Opern unter der Ster­nenhimmel

Man muss kein Opernliebhaber sein, um von dem Gebäude sieben Kilometer nörd­lich von Santa Fe faszi­niert zu sein. Das Gebäude ist über­dacht und dennoch offen. Über dem Orchester­gr­aben funkelt der Ster­nenhimmel von New Mexico. Auffürh­rungen finden nur im Sommer statt. Wer eine Auffüh­rung miter­leben möchte, kann online buchen.

Camel Rock

Skuriler Fels am Highway 84

Wer auf dem Highway 84 von Santa Fe nach Norden fährt, sieht auf der Ostseite einen Felsen, der verblüf­fend einem ruhenden Kamel ähnelt. Leider hat das Kamel vor einigen Jahren seine Nase eingebüßt, seitdem ist der Fels zum Schutz vor Kletterern eingezäunt. Trotzdem lohnt ein Halt auf dem Park­platz des Camel Rock Indian Casino mit kurzem Spaziergang. Vermut­lich ist der Fels durch Erosion entstanden. Die oberste Platte war härter als der Unter­grund, so dass rings um den Felsen die Erosion rasch fort­schreitet, während der Kamelkopf selbst geschützt ist.

Atalaya Moun­tain Trail

Hausberg von Santa Fe mit toller Aussicht

Die beliebte Wander­route führt auf den Hausberg von Santa Fe, den fast 2.800 Meter hohen Atalaya Moun­tain am Rande der Picos Wildernis. Meist führt der Weg durch dichten Kiefern- und Doug­la­sen­wald. Auch der Gipfel ist noch von Bäumen bestanden. Trotzdem eröffnet sich von oben ein toller Blick auf Santa Fe. Trotz der stetigen Steigung ist die Wande­rung auf dem gut ausge­bauten Weg einfach. (hin zurück: 9,7 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 540 Meter)

Von Santa Fe nach Hesperus

241 Meilen | 4:30 h
Auf halbem Weg kann man dem Chaco Culture National Histo­rical Park einen Besuch ab­stat­ten. Das präh­is­to­ri­sche India­nerdorf ist inzwi­schen Welterbe der UNESCO.

Chaco Culture National Histo­rical Park

Altindia­ni­sche Über­reste in abge­legenem Canyon

Der abge­legene und unwirt­liche Canyon im Nordwesten New Mexicos war zwischen 900 und 1200 das geis­tige Zentrum der Pueblo-Indianer New Mexicos und der Hopi Arizonas. In einer 15 Kilometer langen Mulde auf einer steppen­haften Hoch­fläche finden sich die Über­reste der altindia­ni­schen Kulturen. Die Bauten aus Sand­stein verjüngen sich nach oben und stehen an Straßen, die nach den Himmelsrich­tungen ausge­richtet sind. Die Baumeister verfügten offenbar über ein beacht­li­ches geome­tri­sches und astro­no­mi­sches Wissen. 1987 wur­de der National Histo­rical Park zum Welterbe der UNESCO erklärt. Im gut orga­ni­sierten Touristen Informa­ti­ons­büro „Gateway Park“ findet man nicht nur das Visitor Center mit Informa­tionen zur Umge­bung, sondern auch ein Museum. Es finden dort Kunst­aus­stel­lungen, Fotowett­bewerbe, Verkauf von Art´s & Craft´s der Native Americans(Kunst & Hand­arbeiten der Indigene Völker) und andere High­lights über das Jahr verteilt statt. Ab hier führt auch eine Straße zu den Haupt­se­hens­wür­digkeiten des Canyons.

Farmington

Spani­sche Einwanderer und amerika­ni­sche Farmer

Die 41.000-Einwohner-Stadt in New Mexico geht auf spani­sche Einwanderer am Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Hundert Jahre später grün­deten Farmer die Sied­lung „Farming­town“, was später zu Farmington wur­de. Besonders inter­essant ist der Farmington Historic Down­town Commer­cial District. 62 histo­ri­sche Gebäude verteilen sich auf acht Häus­er­blocks zwischen der Main Street und dem Broadway.

E

Durango

Mit dem Dampfzug nach Silverton

Der 15.000-Einwohner-Ort in Colo­rado wur­de 1880 von einer Eisen­bahn­ge­sellschaft gegründet, um eine Verbindung nach Silverton zu schaffen, wo Silber abge­baut wur­de.

Wer heute nach Durango kommt, macht gleichzeitig eine Zeit­reise ins 19. Jahr­hun­dert. Der histo­ri­sche Orts­kern ist schön restau­riert. Ein Muss ist die drei­stün­dige Fahrt mit dem Dampfzug nach Silverton, die durch eine idylli­sche Bergwelt mit Schluchten und Wasser­fällen führt. Wer nicht ganz so früh aufstehen will, nimmt für die Hinfahrt den Bus und fährt von Silverton mit dem Zug zurück.

Zu Gast auf einer Ranch am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einem 80 Hektar großen Grund­stück, eine halbe Stunde Auto­fahrt außer­halb von Durango, liegt die Ranch, umgeben von üppigen Gärten und Weide­land, direkt an einem privaten Forel­lensee.

Sobald man das Haus betritt, spürt man die freund­liche Atmo­sphäre und fühlt sich will­kommen. Die Ranch hat 16 individuell gestal­tete Zimmer, Suiten und Hütten, die größ­ten­teils eine eigene Terrasse und einen Ausblick auf den Garten oder die impo­sante Bergwelt haben. Pfade führen hinunter zum See, an dem man schöne Spaziergänge machen und mit etwas Glück Hirsche sehen kann. Das Früh­stück ist reichhaltig und garan­tiert schon allein durch die Freund­lichkeit und Aufmerk­samkeit des Küchen­chefs und seines Perso­nals einen guten Start in den Tag.

Mesa Verde

Präh­is­to­ri­sche India­ner­sied­lungen unter über­hän­genden Felsen

Der „grüne Tisch“ rund 400 Kilometer südwest­lich von Denver ist der einzige Natio­nal­park in den USA, der zum Schutz archäo­logi­scher Stätten einge­richtet wur­de. Am Fuß des zerklüf­teten und bewal­deten Tafelbergs befinden sich die Ruinen von India­ner­sied­lungen. Die bis zu 800 Jahre alten Wohn­komplexe unter über­hän­genden Felswänden wurden im Lauf der Zeit immer weiter verfei­nert. Hervor­ra­gende Bewäs­se­rungs­sys­teme machten Bohnen- und Mais­anbau möglich. Die Frauen entwi­ckelten sich zu ausgezeichneten Töpfer- und Korbflech­te­rinnen. Längst vor dem Eintreffen der Euro­päer wurden die Sied­lungen jedoch verlassen, vermut­lich wegen einer jahrzehn­te­langen Dürre im 13. Jahr­hun­dert. Vom Visitor´s Center im Park fährt ein Shuttle Bus zu den Sied­lungen.

Animas Moun­tain Trail

Tolle Aussicht von Durangos Hausberg

Der knapp 2.500 Meter hohe Animas Moun­tain ist der Hausberg von Durango und bietet eine tolle Sicht über die Stadt und ihr Hinter­land. Auf den Berg führen zahl­lose Rundwander­wege, die man mitein­ander kombi­nieren kann. Im ersten Abschnitt ist der Weg recht steil. Dann führt er wesent­lich flacher nach Norden, allerdings muss man da auf Jogger und Moun­tai­nbiker Acht geben. (HIn und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Petro­glyph Point Trail

Ruinen und Felsgravuren in spekta­kulärer Land­schaft

Eine der schönsten Wande­rungen im Mesa Verde Park führt in einer mode­raten Schleife zu schönen Aussichten, Ruinen und Fels­zeich­nungen. Die Route wird vom Park als anstren­gend bezeichnet, ist aber ohne Probleme zu machen. Zwar gibt es im ersten Teil felsiges Terrain und beim Errei­chen des Gipfels eine leichte Kletterei, dafür ist der Rückweg flach und bequem. Die Petro­gly­phen, wie man die präh­is­to­ri­schen Felsgravuren nennt, sind leicht zu entde­cken und werden in der zweiten Hälfte zahlrei­cher. (Hin- und Rückweg: 2:00 Stunden, 6,6 Kilometer, 70 Höhenmeter)

Von Hesperus nach Chinle

146 Meilen | 3:00 h
F

Canyon de Chelly

Spuren altindianischer Kultur in bizarrer Felsenlandschaft

Der Canyon mit roten Felswänden, der über 300 Meter tief in die flache Steppen­landschaft eingegr­aben ist, gehört zu den weniger besuchten Naturwundern des Südwes­tens.

Dabei gibt es auch hier bizarre Fels­forma­tionen, allen voran den Spider Rock, eine durch Erosion entstan­dene Fels­nadel von fast 230 Metern Höhe. Wer auf der Ausflugs­straße durch den Park fährt, kann zudem Spuren altindia­ni­scher Kultur entde­cken, etwa Grubenhäuser oder Felsenbe­hausungen, die sich wie Adler­nester in die Nischen kauern.

Zu Gast in einem alten Handelsposten in Chinle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Im Navajo-Gebiet gelegen, ist das Hotel – errichtet an Stelle des ehema­ligen Handels­pos­tens – eine inter­essante Mischung aus modernem Komfort und alten Tradi­tionen.

Von hier sind 11 Aussichts­punkte entlang des Canyon de Chelly erreichbar, die einen beein­dru­ckenden Blick bieten. Wem das Panorama von verwit­terten Felsen und Klippen noch nicht ausreicht, der kann mit einem Guide in den Canyon hinab­steigen. Hier gibt es unter anderem Fels­zeich­nungen zu entde­cken. Nach solchen Stra­pazen bietet der Pool eine wohlver­di­ente Abküh­lung und im Restau­rant werden typi­sche Navajo Gerichte serviert.

White House Ruin Trail

Kurzwande­rung in den Canyon

Der Pfad führt durch die Klippen an der Südseite des Canyon de Chelly hinab in die Talsohle. Dabei überquert man den Chinle Wash, der allerdings nur selten Wasser führt. Auf der Talsohle kommt man schließ­lich zu der bekann­testen präh­is­to­ri­schen Wohn­stätte des Cayon of the Chelly, einem doppel­stö­ckigen Hauses. Der Weg ist breit und gut ausge­baut. (Hin und zurück: 4,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Von Chinle nach Holbrook

107 Meilen | 2:30 h

Crystal Forest Loop

Naturge­schichte zum Anfassen

Auch hier gilt: Raus aus dem Auto und zu Fuß durch die Wüste. Der kurze Panora­maweg bietet neben dem Giant Loop die schönsten Anblicke direkt vom Trail aus. Auf dem gesamten Gebiet liegen Versteine­rungen des Urzeit­waldes – teilweise groß und ideal als Fotomotiv. Es lohnt sich, anzuhalten und sich zu Fuß alles anzu­schauen. (hin und zurück: 1,4 Kilometer, 0:30 Minuten, auf und ab: 11 Meter)

Blue Mesa Trail

Spaziergang durch die Badlands

Von der Haupt­straße durch den Petri­fied Forest Park zweigteine Stich­straße durch eine hüge­lige Land­schaft zum Badland der Blue Mesa ab, hin und zurück sind es acht Kilometer. Die meisten Besu­cher fahren aus Zeitnot vorbei, dabei sind die Blue Mesa Badlands ohne Zweifel ein High­light des Natio­nalparks. Vom Park­platz startet ein kurzer teils asphal­tierter Rundweg hinunter in ein kleines vege­ta­ti­ons­loses Tal, wo man auch immer wieder versteinerte Holzreste entde­cken kann. Die hier sichtbaren Tonschichten des Blue-Mesa-Member von weißer, grauer bis blaugrauer Farbe gaben dieser fast unwirk­li­chen Mond­landschaft ihren Namen. Die Schichten der Hügel bestehen aus Vulka­na­sche, Sand­stein, Flusskiesel und Schiefer. Man ist in der der bizarren Mondl­anschaft meist ganz allein, denn die meisten Besu­cher begnügen sich mit einem Foto vom Aussichts­punkt. (hin und zurück: 1,7 Kilometer, 0:30 Minuten, auf und ab: 30 Meter)

G

Petrified-Forest-Nationalpark

Von Wind und Wetter zerfurchte Landschaft

Der 900 Quad­ratki­lometer große Park schützt einen Teil des Colo­rado Plateaus und der Painted Desert. In dem Gebiet wur­de verkie­seltes Holz gefunden – daher der Name.

Erosion durch Wind und Wetter haben eine grandiose Land­schaft geformt, die vor allem bei Sonnen­un­ter­gang Farb­spiele von außer­irdi­scher Schön­heit präsen­tiert. Fels­zeich­nungen und Reste von Sied­lungen deuten darauf hin, dass die Gegend schon vor über 2000 Jahren bewohnt war. Durch den Stein-Wald sind zahlreiche kurze Lehrpfade ange­legt worden. Für ausge­dehnte Wande­rungen eignet sich der Park wegen der schat­ten­losen Hitze kaum.

Zu Gast in einem B&B in Holbrook

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Art Deco Gebäude aus den 1930er Jahren liegt auf einer Anhöhe mit Blick auf Holbrook, die ehema­lige Route 66 und die White Moun­tains in der Ferne.

Eine perfekte Basis um den Nord­osten Arizonas zu erkunden: Navajo und Hopie Reservate, Petri­fied Forest und die Painted Desert liegen alle in der Umge­bung. Spekta­kuläre Sonnen­un­ter­gänge und beein­dru­ckende Ster­nenhimmel lassen sich von der Veranda aus betrachten. Die großzügigen Gäste­zimmer sind alle individuell einge­richtet und mit Werken lokaler Künstler bestückt, in Farbe und Stil des Südwes­tens. Ein ausgiebiges Früh­stück wird im Esszimmer oder auf der Terrasse serviert.

Von Holbrook nach Sedona

118 Meilen | 2:30 h

Homolovi Ruins State Park

Archäo­logi­sche Fund­stätte der Anasazi

Der knapp 20 Quad­ratki­lometer große Park wur­de zur Erhal­tung der archäo­logi­schen Stätten der Anasazi gegründet. Bereits zwischen 1200 und 1400 lebten in der kargen Land­schaft der Stamm der Hisatsinom. Der Pueblo soll bis zu 1200 Räume umfasst haben und wur­de wahr­schein­lich wegen einer Flutka­tastrophe aufge­geben. Homolovi ist ein Wort aus der Uto-azteki­schen Sprache, die die Hopi gespro­chen haben. Es bedeutet „Platz der kleinen Hügel“.

H

Red Rock Country

Unwirklichen Farbspiele an majestätischen Felsenburgen

Wer am Nach­mittag im Red Rock Country ankommt, wird überwältigt von den unwirk­li­chen Farb­spielen, die die majestätischen Felsenburgen und bizarren Forma­tionen in ein magi­sches Licht tauchen.

Kein Wunder, dass Sedona inmitten dieser Wunderwelt sich zu einer Künstler­ko­lonie entwi­ckelt hat. Bereits die Indianer haben den rot leuch­tenden Felsen, die sich über der öden Wüste erheben, magi­sche Kräfte zuge­schrieben. Heute ist die Stadt Zentrum einer New Age Bewe­gung. Ihre Anhänger wollen sich von der Kraft des Ortes inspi­rieren lassen. Geologen haben jedoch eine ganz einfache Erklärung für den Farb­zauber: der Sand­stein enthält eine große Menge Eisen­oxyd.

Zu Gast in einem B&B in Sedona

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Aufent­halt in der Lodge am Coconino National Forest ist etwas Besonderes. Dafür sorgt schon die sensa­tionelle Aussicht auf die Red Rocks von der privaten Terrasse oder dem Whirl Pool aus.

Es kommt aber noch mehr hinzu: die subtro­pi­sche Garten­anlage mit Teich und und Blumenmeeren, die großen Zimmer, deren Design schon an Mexiko denken lässt und die persön­liche Betreuung durch Sam und Irith. In der Umge­bung kann man ganz viel machen. Schade nur, dass man dazu das Haus verlassen muss.

Flag­staff

Tor zum Grand Canyon

Die 70.000-Einwohner-Stadt in Arizona wird als Tor zum Grand Canyon bezeichnet. Zur südlichen Abbruchkante sind es knapp 80 Meilen, sodass man den Canyon in einem Tages­ausflug besich­tigen kann. Darüber hinaus gibt es in Flag­staff selbst einiges zu sehen. Der histo­ri­sche Ort liegt an der legendären Route 66, die in den 1920iger Jahren ange­legt wur­de. Damals schossen viele Hotels und Tank­stellen aus dem Boden. Wegen ihrer Höhenlage auf 2.100 Metern ist die Stadt auch Wintersportgebiet. Etwas nördlich erheben sich die San Francisco Moun­tains mit dem Humphrey Peak (3.854 m). Ein Sessellift führt auf den höchsten Berg Arizonas. 30 Meilen nordöstlich liegt das Wupatki Reservat mit über 1.000 Wohn­ruinen der altindia­ni­schen Sinagua-Kultur. Acht Meilen weiter östlich beginnt der Walnut Canyon mit einer einzig­ar­tigen Ansamm­lung von in den Hang gearbei­teten Felsenbe­hausungen.

Oak Creek Canyon

Wilder Canyon vor Sedona

Wer auf dem Highway 89A von Sedona nach Flag­staff fährt, kommt durch den eindrucksvollen Oak Creek Canyon, der an der brei­testen Stelle 1,5 Kilometer breit ist. Dass einem die Szenerie merkwürdig bekannt vorkommt, liegt an den zahl­losen Western, die hier gedreht wurden. Einen ersten Über­blick erhält am Park­platz des Aussichts­punktes Oak Creek Vista. Danach führt die Straße steil bergab in den Canyon. Der Canyon öffnet sich vor Sedona und gibt dessen einma­liges Panorama aus den roten Kuppen, Klippen und Spitzen frei.

Sedona

India­ni­sche Geschäfte und eine Künst­ler­ko­lonie

Die Stadt im Norden Arizonas liegt am Ausgang des Oak Creek Canyon im Verde Valley. Von ca. 4000 v. Chr. bis etwa 1350 siedelten die Sinagua-Indianer in ihren Pueblos im Verde Valley. Später folgten die Yavapai und Apachen. Die ersten Euro­päer in diesem Gebiet waren die spani­sche Gold­su­cher im 16. Jahr­hun­dert. Ein An­zie­hungs­punkt ist die Chapel of the Holy Cross, eine in einen Berg gebaute Kapelle. An der Haupt­straße gibt es india­ni­sche Geschäfte, ein mexika­ni­sches Shopping Center „Tlaque­paque“ und die Künst­ler­ko­lonie „Hillside“.

Boynton Canyon Trail

Rote Felsen und ein verlas­senes Indianer-Dorf

Der Boynton Canyon im Red Rock Country zeichnet sich durch spekta­kuläre rote Felsen aus. Unter­wegs kommt man durch eine Felsen­sied­lung der Sinagua-Indianer, die schon im 13. Jahr­hun­dert verlassen wur­de. Vom Ziel der Wande­rung einem Fels­pla­teau kann man weit nach Süden schauen. (Hin und zurück: 3 Stunden, 9,3 Kilometer, auf und ab: 290 Meter)

Von Sedona nach Phoenix

Mietwagenabgabe

Von Sedona nach Phoenix

121 Meilen | 2:30 h

Montezuma Castle National Monu­ment

Felsenbe­hausung der Sinagua-Indianer

Die Felsenbe­hausung aus dem 12. Jahr­hun­dert gehört zu den am besten erhal­tenen histo­ri­schen Gebäuden Nord­ame­rikas. Der von Sinagua-India­nern erbaute Komplex besteht aus 20 Räumen, die sich über fünf Etagen in eine Fels­ni­sche einpassen. Die Ruinen liegen an den Hängen des Beaver Creek und sind nur über Leitern zu errei­chen. Als erste Euro­päer wurden die Spanier auf die Behausungen aufmerksam. Sie hielten sie irrtüm­lich für ein Aztekenschloss. Die Sinagua-Indianer lebten vom Ackerbau. Zum Schutz vor feind­li­chen Stämmen legten sie ihre Wohnungen in den Felswänden an. Warum die Behausung verlassen wur­de, ist nach wie vor ein Rätsel. Vielleicht wurden die Sinagua von anderen Stämmen aus der Region verdrängt oder eine lang anhal­tende Dürrepe­riode zwang die Bewohner zur Abwande­rung.

Agua Fria National Monu­ment

Echsen und Ruinen im Schutzgebiet

Das knapp 300 Quad­ratki­lometer große Schutzgebiet in der semia­riden Halbwüste bewahrt ein Sied­lungs­gebiet der präh­is­to­ri­schen Anasazi- oder Sinagua-Kultur. Im Canyon des Agua Fria Rivers, der zwischen zwei Tafelbergen liegt, lebten zwischen 1250 und 1450 mehrere tausend Menschen. Aufgrund einer langen Dürre und der Über­nutzung der Böden wurden die Sied­lungen geräumt. Bisher wurden über 450 Ruinen entdeckt. Die Pflanzenwelt ist von Kakteen geprägt, die der 50 Zentimeter langen Gila-Echse Schutz bieten. Am Fluss wächst eine Gale­rie­wald mit Platanen und Pappeln. Aus dem angrenzenden Wald kommen spora­disch Wapitis und Schwarz­bären in das Schutzgebiet.

Mietwagenabgabe

Station: Phoenix

17 Tage
ab 2.619,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
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  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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