Ho Chi Minh City

Das Leben spielt sich im Freien ab: Saigon

Das Leben spielt sich im Freien ab: Saigon © Anton_Ivanov / Shutterstock.com

Die größte Stadt Vietnams hieß bis 1976 Saigon nach dem Saigon-Fluss, der durch sie hindurchfließt. Der alte französische Stadtkern ist das eigentliche Saigon, daneben gibt es Cholon, das ehemalige Chinesenviertel. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Stadt rasant verändert. Während 1946 etwa 500.000 Menschen in Saigon wohnten, sind es heute über sieben Millionen. Im Schnellverfahren wurden Hochhäuser rund um die Altstadt gebaut. Dennoch hat das Stadtzentrum einen Charme bewahren können. Viel spielt sich im Freien ab: Männer spielen Brettspiele, Fahrradfahrer klingeln und Schuhputzer werben um Spaziergänger.

Information zu den Unterkünften: die Hotels in Saigon entsprechen nicht dem Umfulana Stil, sie fungieren eher unter dem Motto: quadratisch, praktisch, gut und sauber! 



Sehenswürdigkeiten Ho Chi Minh City


Restaurant: Quan An Ngon

Hier werden die besten Gerichte der sogenannten Straßenküche angeboten und von den besten Straßenköchen zubereitet. Bitte planen Sie hier eine Wartezeit ein, da die Lokalität bei den Vietnamesen sehr beliebt ist.

www.quanngon138.com/


Tunnel von Cu Chi

Dem massiven Verkehrsaufkommen kaum mehr gewachsen, führt von Ho Chi Minh City die N22 nordwestwärts durch nicht enden wollende Vororte zur kambodschanischen Grenze. Beinahe nahtlos geht die Metropole nach vielen Kilometern in ein Meer endloser Reisfelder über. Während Saigon abgesehen von gelegentlichen Vietkong-Attacken vom Kriegsgeschehen weitgehend unberührt blieb, tobten in dem vietnamesischen Grenzgebiet zu Kambodscha, wo der Ho-Chi-Minh-Pfad endete, jahrelang erbitterte Kämpfe. Als Aufmarschgebiet der Vietcong wurde die Region vor den Toren der südvietnamesischen Metropole, das so genannte „Eiserne Dreieck“, vom US-Kommando zur „Feuerfreien Zone“ erklärt. Nachdem sie zehntausende von Zivilisten, Männer, Frauen und Kinder, zwangsweise in strategische Wehrdörfer" umgesiedelt hatten, belegten die Amerikaner das Gebiet mit Bombenteppichen. Unter dem Druck der massiven amerikanischen Flächenbombardements und auch, um möglichst viele der eigenen Soldaten so nah wie möglich vor Saigon zu konzentrieren, entwickelten die Untergrundkämpfer der Vietkong eine Strategie und vergruben sich unter der Erde.

Bereits während des Ersten Indochina-Krieges hatten in der Gegend um Cu Chi Vietminh-Widerstandskämpfer in kleinen Gruppen von drei bis fünf Mann ein etwa 50 km langes Tunnelsystem angelegt, in dem sie ihre Waffen, Munition und Lebensmittelvorräte vor den französischen Kolonialstreitkräften versteckten,. Als sich nach dem Abzug der Franzosen die Amerikaner in Vietnam zusehens militärisch engagierten, begannen Vietcong-Rebellen das Tunnelsystem zu einem unterirdischen Netz mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 km auszubauen, das von der kambodschanischen Grenze bis in die Vororte von Saigon reichte.

Heute sind zwei gut erhaltene bzw. restaurierte Teile des ehemaligen Tunnelsystems von Cu Chi für Touristen geöffnet. Hauptanlaufstelle ist die 10 km nordöstlich von Cu Chi gelegene Sektion Ben Duoc. Ein ca. 100m langer Tunnelabschnitt wurde für den Körperbau westlicher Touristen verbreitet.




Reisebeispiele Ho Chi Minh City

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