Bucht von Ha Long

Bizarre Wunderwelt: Halong Bay

Bizarre Wunderwelt: Halong Bay

Die 1.500 km² große Bucht im Norden von Vietnam ist geprägt von knapp 2.000 Inseln aus Kalkfelsen, die zum Teil mehrere 100 Meter über das Meer hinausragen. Diese Märchenwelt hat seit je die menschliche Phantasie angeregt. So soll ein Drache (Ha Long heißt „untertauchende Drache“) aus dem Meer heraufgestiegen und den Vietnamesen zur Hilfe geeilt sein, als diese von ihren Feinden bedroht wurden. Mit dem Schwanz habe das freundliche Ungetüm Berge und Inseln gespalten.
Geologen haben eine andere Erklärung. Demnach ist die Bucht ein ertrunkenes Flusssystem, das durch Erosion, Wind und Gezeiten entstanden ist. Eine bizarre Felsenwelt hat sich gebildet, deren zahllose Grotten und Höhlen heute grün überwuchert sind. Am besten lernt man die Ha Long Bucht per Boot kennen. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit einer Dschunke zu verschiedenen Inseln und Höhlen, von denen die Sung Sot Höhle als die schönste gilt. Ausgangspunkt für die Exkursionen mit der Dschunke ist der Ort Ha Long City, welcher in den letzten Jahren stark gewachsen und ursprünglich aus zwei Fischerdörfern hervorgegangen ist.



Sehenswürdigkeiten Bucht von Ha Long


Cat Ba

Die größte Insel in der Halong Bucht, Cát Bà, wird seit 1986 von einem Nationalpark geschützt, der für die Artenvielfalt der Region besonders wichtig ist. Das Korallenriff, die Sumpf- und Mangrovenwälder enthalten viele endemische und gefährdete Pflanzen und Tiere, darunter Orchideen, Sukkulenten und seltene Baumfarne. Cát Bà besitzt darüber hinaus 42 archäologische Fundorte; einige von ihnen stammen aus der Altsteinzeit.




Reisebeispiele Bucht von Ha Long

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