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Eine Statue eines Mannes und einer Frau hält ein Gebäude in ihren Händen
Dom von Monreale: Kreuzgang – ©Peter Schmidt

Peter Schmidt | Italien

April 2008

Sehr geehrter Herr Bach,

Das ausgewählte Photo von einem Kapitell im Kreuzgang des Doms zu Monreale zeigt den Bauherrn des Doms, wie er der Muttergottes samt Jesuskind ein Modell des Doms überreicht. Als Architekt hat mich diese Darstellung natürlich besonders beeindruckt.

Wie ich Ihnen schon schrieb, ist die Reise sehr gut gelaufen. Dank und Lob für Ihre Planung und die Auswahl der Unterkünfte. Viele Sterne am Hotelhimmel verdienen die Villa bei Syrakus (gleich zu Anfang unserer Reise) und die Villa in Taormina (als Schlusspunkt unserer Reise). Sehr erfreulich war auch die Unterbringung im Bergbauernhof bei Tortorici, wenngleich noch Hinweise zur Erwanderung des Nebrodi-Parks fehlen. Das für Neureiche mit viel Pomp und Glitter protzende, ansonsten recht unpersönlich geführte Strandhotel in Porto Empedocle war nicht nach unserem Geschmack (reine Geschmacksache, keine Beanstandung), man kann aber vom Hotel zu Fuss am Strand endlang zum Naturwunder der „Türkischen Treppe“.

Insgesamt gesehen waren unsere 12 Tage gerade richtig, und nur eine Woche wäre eher zu kurz gewesen. Die von Ihnen vorgesehenen jeweils zwei Nächte an einem Standort trugen zur Rückschau und Entspannung bei, denn wir sind immerhin wohl gut 1600 km im Auto gefahren.

Neben den „Weltwundern“ im Valle di templi bei Agrigent, in Selinunt, Selesta, Syrakus und Palermo mit Monreale hat uns auch die Barockstadt Noto sehr gut gefallen – sie ist überraschend gut wieder repariert (im Vergleich zu meinem Besuch vor 12 Jahren). Dagegen hat sich das Bergstädtchen Erice leider zu einem Touristenrummelplatz entwickelt.
Soweit diese paar Reiseeindrücke, die Ihnen vielleicht bei weiteren Reiseplanungen rund-um Sizilien nützlich sein können.

Nochmals besten Dank!
Peter Schmidt