Italien

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Peter | Italien

August 2022

Auf jeden Fall unvergesslich, die gesamte Reise

Reisebericht Italien 2022Und wie haben wir uns gefreut! Endlich sollte es soweit sein, Urlaub. Eine Woche vor der Abfahrt wollten wir die Reisedetails noch einmal checken: Umfulana hatte pünktlich die Unterlagen geschickt und die Checkliste sind wir dann durchgegangen. Start in Verona, eine bezaubernde Innenstadt, sehr belebt und voller neugieriger Touristen. Nach einer Pizza am Piazza Erbe fanden wir fast von allein die Arena und haben die Oper „Carmen“ sehr genossen. Wie wir am darauffolgendem Tag in einem entspannten Nachfrühstücksgespräch mit Gästen vom Nachbartisch erfahren haben, war Carmen wohl die bessere Wahl! Fahrt an die Cinque Terre. Mit dem Zug nach Riomaggiore und von dort über den Berg nach La Spezia. Herrlicher Weg, aber anstrengend; bei 30 Grad und gefühlter 100%iger Luftfeuchtigkeit ca. 500 Höhenmeter! Sehr schöne Wegpassagen. Man merkte deutlich, dass hier nicht der große Touristenstrom vorbei floss. Ruhig, einsam, wunderschöne Landschaft, Steintreppen, Mauern und immer wieder Weinreben mit saftigen großen Weintrauben, aber auch Müllhalden und verschüttete Wege. La Spezia hat uns enttäuscht. Aber vielleicht sind wir auch nicht in der richtigen Ecke vorbei gekommen. Im Gemüsemarkt haben wir Feigen, Weintrauben und Pfirsiche gekauft und hungrig verspeist. Mit dem Boot zurück und in Monterosso gemütlich gegessen. Sehr angetan von der Unterkunft, dem Service, der Landschaft, dem Wetter, dem Essen und nicht zuletzt auch dem Wein, haben wir uns nach dem Frühstück, etwas schweren Herzens aber mit Vorfreude auf das neue Quartier, auf den Weg gemacht. Auf Stau und Probleme in Genova hatten wir uns vorbereitet, kam aber nicht. Kurz vor Imperia konnten wir das Auto nochmal bei Ionity laden. Eine Pause und Lunch im Städtchen am Meer. Klang sehr verheißungsvoll: Imperia! Ein hektisches Plätzchen mit ein paar schönen Ecken… Weiter nach Borgomaro. Sehr verträumtes Dorf im Tal mit gefühlt einer Kirche auf jedem Hügel in der Umgebung. Sehr zuvorkommender Empfang, abgeschlossener Parkplatz mit Steckdose zum Laden, kleines Elektroauto für den Transport der Koffer in „unser“ Häuschen mitten im Dorf am Hang. In den Gassen sieht man den Kontrast zwischen alt, verfallen, leer und alt, geschmackvoll renoviert mit neuem Leben, fast an jeder Ecke. Zum Sitzen, Lesen und Schwatzen ist das große Zimmer in der oberen Etage mit dem Balkon einfach nur wunderbar. Wir fühlen uns hier sehr wohl und obwohl uns das Quartier in Levanto sehr gefallen hat, begeistert uns dieser Platz hier deutlich mehr. Vor allem das Konzept ist nachhaltig und in unserem Sinne. Einheimische Infrastruktur, Geschäfte, Restaurants und die Bausubstanz des Dorfes werden gefördert, erhalten und zum Teil auch wieder aufgebaut. Die Wanderung heute führte uns bis auf 1000 Höhenmeter und mit richtig guten Aussichten: Zum Meer /Imperia und Diano Marina, den alpinen Bergen im Hinterland und den malerischen Dörfern in der Umgebung. Die 300 und etwas… Kilometer gingen ganz schnell und im Nu waren...

Unterkunft in Belmonte Calabro "Hotellobby"
Agriturismo bei Paestum: Terrasse
Morigerati Mühle
Tropea
Craco
Matera
Monopoli
Alte,ursprüngliche Trulli
Gallipoli
Castel del Monte
Trani
Barletta
Apulische Landgut Innenhof
Blick auf den Vesuv von Palazzo in Sorrento
Ravello über der Amalfiküste

5 von 5 Sternen

Karl | Italien

September 2022

Die Tipps in der Reiseunterlage waren durchweg wertvoll

Eine sehr schön arrangierte Reise durch den Süden Italiens mit vielen interessanten Unterkünften und Eindrücken. Am besten hat uns die Unterkunft in Belmonte Calabro gefallen mit den liebevoll restaurierten Häusern und Wohnungen. Außerdem war Gabriella in ihrer Begeisterung für das Projekt mitreißend.Die Tipps in der Reiseunterlage waren durchweg wertvoll. Wir hätten wahrscheinlich Morigerati und die Höhle von Busanto nicht ohne weiteres auf dem Reiseplan gesetzt. Übrigens sehr empfehlenswert. Wir haben von dort aus unseren Weg an die Küste fortgesetzt und dann weiter bis Scalea. Eine sehr empfehlenswerte Strecke. Von Scalea ging es zurück in die Berge wieder zur Autobahn. Auch hier landschaftlich wundervoll.Ein weiteres Highlight war Tropea, auch wenn es touristisch sehr erschlossen ist. Jedoch die Lage, der Strand und das tiefblaue Wasser muß man gesehen haben. Beeindruckend auch die karge Landschaft der Basilikata und die Geisterstadt Craco.Ein weiterer absoluter Höhepunkt war Matera. Wunderschön bei Tag und Nacht mit einer hochinteressanten Unterkunft. Tipp: Vor der Reise Carlo Levi lesen. Da bekommt man nochmal einen anderen Blick auf die Gegend und Matera.Bari und das Land der Trulli natürlich ein Highlight, auch die Masseria war eine sehr angenehme Unterkunft mit einem hervorragenden Essen.Wunderbar mitten in Gallipolli zu wohnen. Auch eine überaus sehenswerte Stadt. Allerdings hat uns die Gegend nicht so sehr zugesagt, so dass wir hier vielleicht keine 3 Tage hätten verbringen müssen.Lecce und und Trani sehr schön und absolut sehenswert Castel del Monte. Ein wirklich beeindruckender Bau. Auf Empfehlung des apulischen Landguts waren wir abends noch in Barletta und waren sehr angetan von der wirklich sehr schönen Innenstadt.Die Amalfiküste kann man sich getrost sparen, zumindest unten am Meer. Vor lauter Verkehr und Touristen ist kein genießen der schönen Landschaft möglich und wir hatten bis dahin auf unserer Reise mindestens ebenso schöne Landschaften durchquert. Absolut empfehlenswert ist ein Ausflug von Vico Equense über die Berge nach Ravello. Atemberaubende Ausblicke auch auf die Amalfiküste und eine landschaftlich sehr schöne Anfahrt. Ein wunderschönes Städtchen mit den sehr sehenswerten Villen und die Touristen hielten sich in Grenzen.Dies ist eine kurze Zusammenfassung einer wirklich sehr gelungenen Reise. Vielen Dank an das Umfulana Team für die gelungene Zusammenstellung

Palermo: Cattedrale Maria Santissimi Assunta
Palermo: Blick auf die Piaza Pretoria
Palermo: Cattedrale Maria Santissimi Assunta
Blick von der Insel Salina auf den Stromboli
Taormina am Abend
Taormina: Blick vom alten griechischen Theater auf den Ätna
Syracus: Piazza Duomo
Noto: Piazza del Municipio
Blick vom Tal der Tempel auf Agrigento
Caltabellota
Selinunte
Burg von Erice
Tempel von Segesta

5 von 5 Sternen

Karin und Raimund | Italien

September 2022

Wir waren das erste Mal in Sizilien, aber sicherlich nicht das letzte Mal

16 Tage Sizilien, an 6 verschiedenen Orten. Start in Palermo, einer quirligen und lebendigen Stadt, wir waren froh, dass wir hier noch kein Auto hatten, die Gassen sind ziemlich eng, und man kann ohnehin fast alles zu Fuß erreichen. Die extra für uns gebuchte Stadtführung war super, sehr informativ, vieles hätten wir ohne die deutschsprachige Führerin wohl nicht gesehen. Gerne wären wir noch einen Tag länger in Palermo geblieben! Von Palermo mit dem Zug nach Milazzo und weiter mit der Fähre nach Salina. Hier gibt es zwar relativ wenig an Kultur zu sehen, aber der Erholungswert im schönen Hotel mit dem Blick auf den Stromboli ist hoch! Zurück in Milazzo haben wir das Mietauto geholt und sind, mit einem Zwischenstopp in Savoca („Der Pate“ wurde hier gedreht), nach Taormina gefahren. Super Quartier mit Blick auf die Altstadt und den Ätna! Die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit dem antiken Theater lassen sich gut in einem Tag entdecken, einen weiteren Tag haben wir am Strand verbracht. Für den Ätna hat es leider zeitlich nicht gereicht. Auf dem Weg in den Süden haben wir einen halben Tag in Siracusa verbracht (sehr schön!) und sind dann weiter nach Marina di Modica gefahren. Von dort aus haben wir am nächsten Tag das nach dem Erdbeben im Barockstil wieder aufgebaute Noto besucht, aber auch, etwas außerhalb, die noch verbliebenen Reste der alten zerstörten Stadt besichtigt. Auf dem Weg nach Realmonte haben wir Halt gemacht in der Villa Romana del Casale: Diese ausdrucksstarken bunten römischen Mosaiken muss man gesehen haben, wirklich toll!! Von Realmonte sind wir dann in das nahe gelegene einzigartige Valle dei Templi gefahren, wo sich zwar viele Touristen aufhalten, die sich aber letztlich in dem weitläufigen Gelände doch verteilen. Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug nach Caltabelotta unternommen, einer pittoresken Kleinstadt, die sich an einen Hügel klammert, und wo die Zeit etwas stehengeblieben scheint. Toller 360°-Blick vom Gipfel des Hügels auf die umliegende Landschaft. Und wer schon mal in Caltabelotta ist und italienisches Essen liebt, muss unbedingt Einkehr halten im Restaurant Mates. Wir haben oft in Sizilien gut gegessen, aber nirgends so gut wie hier. Auf der Rückfahrt nach Realmonte sind wir noch in Eraclea Minoa gewesen, das man sich aber sparen kann, wenn man nicht gerade ein hochgradiger Experte für Ausgrabungen ist, und haben bei Sonnenuntergang auch noch die Scala dei Turchi gesehen. Nächster Zwischenstopp auf dem Weg zum letzten Quartier war dann die weitläufige Tempelanlage von Selinunte, die man nicht versäumen soll (unbedingt Eintrittskarte mit Bus nehmen!). Letzte Station war Scopello, ein kleiner Ort an der Nordküste von Sizilien. Von hier aus haben wir einen Ausflug nach Erice unternommen und bei der Rückfahrt den Tempel (und das Theater) von Segesta besichtigt. Beides sehr sehenswert! Leider war in Scopello die Bucht mit der alten Thunfischfabrik geschlossen, aber wir konnten uns mit einem schönen Wanderausflug in den Zingaro-Nationalpark...

Arena von Verona
Blick auf Verona von unserer Terrasse
Florenz Ponte Vecchio
Florenz - Blick aus den Uffizien
Pisa
Lucca
Unterwegs in der Toskana - Blick auf San Gimignano
Blick vom Hotel in Montepulciano
Unsere Unterkunft in Montepulciano
Arezzo
Ein Weingut im Chianti
Im Dom von Siena
Siena
Dom von Siena
Toskanische Landschaft

5 von 5 Sternen

Susanne | Italien

September 2022

Der Urlaub war einfach rundum schön und perfekt organisiert, und wir werden sicher gerne wieder in die Toskana reisen

Im September 2022 waren wir für 2 Wochen mit dem eigenen Auto in der Toskana unterwegs. Die Reise war wie immer perfekt von Umfulana organisiert und vorbereitet worden....vielen Dank, Frau Schütz!!Die lange Anreise hatten wir in Verona unterbrochen, wo wir auf einem Weingut oberhalb der Stadt untergebracht waren. Der Blick von der Terrasse unseres Zimmers auf die Stadt, der schöne Garten mit Pool, das Essen...alles traumhaft. Von dort ging es weiter nach Florenz. Die Stadt war trotz Nachsaison immer noch außerordentlich gut besucht, die Florentiner Stadtresidenz dagegen eine Oase der Ruhe, obwohl mitten in der Innenstadt gelegen. Das reichhaltige Frühstück oben auf der Dachterrasse mit Rundblick auf Florenz ein absolutes Highlight! Wir hatten 3 verschiedene Touren über Umfulana gebucht, und unsere Führerin Juliane Krummacher hat uns Florenz auf wunderbarste Weise näher gebracht.Als nächstes waren für 3 Tage in der Nähe von Lucca in einem wunderbaren kleinen Landhotel mit jeglichem Komfort untergebracht, das sich als ideale Ausgangsbasis für Ausflüge nach Pisa, in die Weingegend von Bolgheri und ins sehr sehenswerte Lucca erwies.Es folgten 3 Tage in Montepulciano, ein wunderbarer und noch vergleichsweise ursprünglicher kleiner Ort hoch auf einem Felsen. Unser kleines Hotel lag an der höchsten Stelle des Ortes mit fantastischem Blick in die herrliche toskanische Landschaft. Unser Aufenthalt hier war sehr „genußlastig“, mit Schwerpunkt auf die Erkundung verschiedener Weingüter in Montepulciano und dem nahegelegenen Montalcino. Auch das kleine Restaurant in unserem Hotel ist sehr empfehlenswert. Die Gegend rund um Montepulciano ist wirklich wunderschön mit vielen netten Städtchen, und abends, wenn die Tagestouristen weg sind, geht ein besonderer Zauber vom Ort aus. Erwähnt sei, dass die Ein- und Ausfahrt in den Ort je nach Autogröße durchaus herausfordernd sein kann :-)Als letzte Station hatten wir Chianti gewählt und waren im traumhaften Weingut in Chianti außerhalb von Siena untergebracht. Das Hotel könnte schöner nicht sein und bietet jeglichen Komfort. Das Restaurant ist hervorragend, und die Landschaft ringsum war genauso, wie wir uns die Toskana immer vorgestellt haben. In Siena, das wunderschön ist und längst nicht so überlaufen wie Florenz, hatten wir wieder eine sehr kurzweilige Stadtführung über Umfulana vermittelt bekommen, die viele Einblicke in das lokale Leben geboten hat. Der Urlaub war einfach rundum schön und perfekt organisiert, und wir werden sicher gerne wieder in die Toskana reisen.

Im Piemont
Hotel Dimora Borsone, Gardasee
bei Cinque Terre
Ockerbruch in der Provence

5 von 5 Sternen

Sylvia | Italien

September 2022

Wir sind zum zweiten Mal mit Umfulana verreist und haben uns wieder eine sehr individuelle Reise zusammenstellen lassen

Wir sind zum zweiten Mal mit Umfulana verreist und haben uns wieder eine sehr individuelle Reise zusammenstellen lassen, diesmal durch Oberitalien und Südfrankreich. Und wieder waren wir sehr zufrieden mit der Auswahl der Hotels. Kleine individuelle Häuser, oft nur wenige Zimmer und geführt von den Eigentümern, dafür umso netter und origineller. Gut, man muss oft sein Gepäck über viele Treppen tragen.....dafür wird man mit spektakulären Aussichten oder Alleinlagen belohnt. Auch die Tipps, die Umfulana fürs „Sightseeing“ zusammenstellt, haben uns gut gefallen. Wir haben mit dem Lago Maggiore begonnen und waren sehr angetan vom Flair des Lago und von der schönen Villa bei Oggebbio. Danach ging es an den Gardasee. Leider konnten wir mangels Parkplatz (!) in Gardone Riviera nicht ans Ufer, holten dies aber an anderen Orten entlang des Sees nach. Die Unterkunft am Gardasee war spektakulär (Villa über dem Gardasee), umgeben von einem 80 Hektar großen Oliven- und Zitronenhain, mit guter Küche und wunderbarer Terrasse mit Ausblick über den See. Wir hatten sogar eine eigene kleine Terrasse im Garten. Dann ging es nach Cinque Terre. Im September (noch) nicht zu empfehlen, weil viel zu überlaufen!!! Zum Wandern zu heiß, zum Sightseeing zu voll! Wir fuhren anschließend ins Piemont, in die Nähe von Asti und Alba, was sehr schön war, vor allem für uns Weinliebhaber (Barolo ist ein nettes kleines Dorf mit guter Trüffelküche). Unser letzter Aufenthalt in Italien war die italienische Riviera (Casanova Lerrone). Hier waren wir in der sehr empfehlenswerten Unterkunft. Inhabergeführt, individuell und einfach nur nett, mit einem romantischen mediterranen Garten, selbstgemachter Marmelade zum Frühstück und dem Haushund, den jeder knuddelt!Dann fuhren wir nach Frankreich rüber. Der erste Aufenthalt war in der Nähe von Aix-en-Provence. Leider war das Schloss in der Provence ein echter Reinfall! Wir sind geflohen, in den Luberon in ein Auberge in Lagnes. Dort haben es wir es sehr genossen, gute Küche von „Madame“ persönlich gekocht, eine schöne Terrasse, angenehmes Umfeld. Danach logierten wir in einem Hotel in der Vaucluse, schon zum vierten Mal. Dies ist ein von uns immer wieder geliebtes kleines Hotel in Alleinlage, mit traumhafter Terrasse und wunderbarer Küche. Die restlichen Stopps im Burgund und im Elsaß waren schön und rundeten unsere Reise perfekt ab!