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Lebensmittelladen in Florenz
Lebensmittelladen in Florenz – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Florenz - Ponte Vecchio im Abendlicht
Florenz - Ponte Vecchio im Abendlicht – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Lucca - Piazza dell'Anfiteatro
Lucca - Piazza dell'Anfiteatro – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Lucca - Blumenschmuck
Lucca - Blumenschmuck – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Sassetta
Sassetta – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Südtoskana - Typische Landschaft
Südtoskana - Typische Landschaft – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Montepulciano
Montepulciano – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Südtoskana - Wolken
Südtoskana - Wolken – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer
Siena - Palazzo Pubblico
Siena - Palazzo Pubblico – ©Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer

Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer | Italien

Mai 2010

Auch von unserer zweiten Umfulana-Reise, diesmal vom 31.05. – 10.06.2010 in die Toskana, sind wir restlos begeistert. Das Umfulana-Team hat wieder alles hervorragend organisiert, die Unterkünfte waren sehr gut gewählt.

Den Flug nach Florenz hatten wir ja selbst gebucht, dort angekommen ging's per Taxi zum Florentiner Palazzo. Von Roberto, dem Besitzer, wurden wir sehr nett empfangen, die Pension machte einen gemütlichen und gepflegten Eindruck. Das Zimmer war zwar nicht sehr groß, hatte aber alles, was man so braucht und war sehr sauber und ruhig gelegen. Außerdem hatten wir ein schönes Badezimmer. Die Auswahl beim Frühstück war für italienische Verhältnisse auch in Ordnung, es gab ein kleines Buffet mit Müsli, verschiedenen Joghurts, mehrere Sorten Marmelade und Toast. Super ist natürlich die Lage fast direkt am Arno und ca. 20 Minuten zu Fuß von Ponte Vecchio und Piazza della Signoria entfernt.

Die Tage in Florenz waren sehr entspannt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hatten wir bereits bei früheren Besuchen „abgehakt“. Wir konnten also nach Lust und Laune durch die Gassen bummeln, uns das eine oder andere nochmals ansehen oder uns auch ganz gemütlich bei einem Glas Wein oder einem Espresso vor ein Lokal setzen und die Leute beobachten. Sehr interessant war auch ein Bummel durch die Markthallen, hier werden die ganzen toskanischen Spezialitäten, für's Auge schön angerichtet, verkauft. Man konnte auch mal die berüchtigten Trippa (Kutteln) im Rohzustand besichtigen.

Für uns sehr praktisch war auch die kurze Entfernung vom Hotel zur Niederlassung von AVIS, man konnte zu Fuß gehen. Die Übergabe des Mietwagens, ein Fiat Punto, verlief unkompliziert, die Damen bei AVIS waren sehr nett. Dann ging's los, hinein ins italienische Verkehrschaos. Wir hatten unser Navigationsgerät mitgenommen und das hat sich sehr bewährt, da vor allem Straßenschilder schwer zu finden sind. So sind wir gut durchgekommen, außerdem hatten wir ja auch noch die Wegbeschreibungen von Umfulana, um die Unterkünfte letztendlich zu finden.

Auf dem Weg von Florenz nach Lucca haben wir einen Zwischenstopp in San Miniato eingelegt, einem sehr hübschen kleinen Städtchen mit Festung und Dom. Dann ging's weiter über Vinci, dem Geburtsort Leonardos und Montecatini Terme, einem typischen Kurort – für Montecatini Alto war leider keine Zeit mehr – nach Lucca.

Die Villa liegt etwas außerhalb in den Hügeln südlich von Lucca. Als wir ankamen, kam uns auch schon Signora Gabriella mit einem „welcome, welcome“ entgegen. Der Empfang war wirklich sehr herzlich. Sie hat uns dann ihr schönes Gästehaus und unser Zimmer gezeigt. Es war sehr geräumig und gemütlich eingerichtet, im Badezimmer hatten wir ebenfalls viel Platz. Das beste war aber die Aussicht. Über Olivenbäume und Weinberge hinweg hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt Lucca mit den Apuanischen Alpen im Hintergrund. Zum Abendessen hat uns Gabriella einen Tisch im gut fünf Minuten Fußmarsch entfernten Restaurant reserviert. Das Lokal war ein Volltreffer, Essen und Wein waren hervorragend, es gab typische Luccheser Gerichte, die Besitzer haben sich sehr nett um ihre Gäste gekümmert. Wir haben dann an beiden Abenden dort gegessen und der Weg zurück bei Dunkelheit war wirklich, wie von Gabriella angekündigt, sehr romantisch, von Glühwürmchen beleuchtet.

Während der zwei Nächte waren wir Gabriellas einzige Gäste und wir haben uns bei ihr wirklich sehr wohl gefühlt. Mit dem Frühstück hat sie sich viel Mühe gegeben, es gab reichlich Brot mit verschiedenen Marmeladen sowie am ersten Morgen zum Start sehr leckeres Bruscetta und zum Schluss Obstsalat sowie natürlich Kaffee, Tee und Orangensaft. Am zweiten Morgen war das Wetter schon richtig schön und sie hatte unseren Frühstückstisch auf dem kleinen Balkon gedeckt. Statt Bruschetta gab's Tomate mit Mozzarella und zum Schluss Honigmelone. Der Orangensaft wurde durch Eistee ersetzt.

An unserem Aufenthaltstag haben wir zunächst Collodi besucht, den „Geburtsort“ Pinocchios. Ihm begegnet man ja in der Toskana überall. Den Nachmittag haben wir dann in Lucca verbracht. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen, man kann sehr schön durch die vielen Gässchen bummeln. Natürlich musste man mal zur Piazza dell'Anfiteatro und zum Dom. Außerdem sind wir auf den Torre Guinigi geklettert, von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über die Dächer der Stadt. Dann noch ein kurzer Spaziergang auf der Stadtmauer, auf der man die ganze Stadt umrunden könnte, und dann war der Tag auch schon wieder vorbei.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Signora Gabriella. Wir hatten beschlossen, die Autobahn zu meiden und auf kleinen Straßen Richtung Süden zu fahren. Auch das uns schon bekannte Pisa haben wir rechts liegen lassen. Mittagspause machten wir in Bolgheri, einem netten kleinen Örtchen, zu dem die angeblich längste Zypressenallee der Toskana führt. Dann ging's weiter auf kurvigen kleinen Sträßchen über Castagneto Carducci, Sassetta – hat uns sehr gut gefallen, ist noch recht ursprünglich – und Suvereto, vorbei an Massa Marittima, nach Tatti.

Obwohl Tatti ein recht kleiner Ort ist, hatten wir erst Schwierigkeiten, die Fattoria zu finden. Wir dachten, da wäre bestimmt ein großes Hinweisschild angebracht, aber dem ist nicht so. Ein hilfsbereiter Einwohner hat uns dann den Weg gewiesen. Die Räume der Fattoria liegen im zweiten Stock des großen Gebäudes, man erreicht sie über ein impossantes Treppenhaus, ähnlich wie im Palazzo in Florenz. Auch in Tatti war der Empfang wieder sehr herzlich und da Maria, die Besitzerin, aus der Schweiz kommt, angenehmerweise auf Deutsch. Wir hatten ein riesengroßes Zimmer, wieder mit einer wunderbaren Aussicht. In der Ferne konnte man sogar das Tyrrhenische Meer sehen. Die Möblierung war komplett anders als bei Gabriella, schnörkellos und in kräftigen Farben, aber auch hier haben wir uns sehr wohl gefühlt. Zum Frühstück hatten wir Gesellschaft von einem sehr netten Paar aus der Schweiz. Es gab ein richtiges Buffet u.a. mit dem besten Brot der Reise, Wurst, Käse, Schinken etc. und einer großen Auswahl an von Maria selbst gemachten leckeren Marmeladen. Praktischerweise gibt es in Tatti ein gutes Restaurant nur ein paar Schritte von der Fattoria entfernt und so war das Abendessen auch gesichert, Maria hat uns an beiden Abenden einen Tisch reserviert.

Die Umgebung von Tatti bietet sehr viele Ausflugsmöglichkeiten. Da dies jedoch der einzige Tag in Meeresnähe war, haben wir uns entschieden, den Tag auch dort zu verbringen. Wir sind zur Halbinsel Monte Argentario gefahren, die durch drei Dämme mit dem Festland verbunden ist. Wir haben uns das Hafenstädtchen Porto Santo Stefano angesehen und dort auch zu Mittag gegessen und sind dann noch ein bißchen über die Insel gefahren. Zum Abschluss haben wir noch eine kleine Wanderung durch einen auf dem südlichen Damm gelegenen Pinienwald gemacht und das Strandleben an der Lagune beobachtet. Auf dem Rückweg gab's noch ein Eis im kleinen Hafenstädtchen Talamone.

Dann mussten wir wieder die Koffer packen, schade, es gäbe noch so viel zu sehen. Durch eine herrliche Landschaft, immer mit Blick auf den Monte Amiata, den höchsten Berg der Toskana, führte uns die Fahrt Richtung Umbrien. Die Mittagspause hatten wir in Montalcino geplant, vorher machten wir aber noch einen Abstecher zur sehr idyllisch gelegenen Abteikirche Sant' Antimo. In Montalcino haben wir dann ein nettes Lokal gefunden, wo wir auch den berühmten Brunello verkosten konnten. Weiter ging's dann über San Quirico d'Orcia und Bagno Vignoni – auf den Spuren einer früheren Toskanareise – vorbei am Bolsenasee und dem Stausee Lago di Corbara nach Todi.

Das ehemalige Kloster erreicht man über eine schmale ungeteerte Straße. Hier wurden wir von einem Angestellten begrüßt, der uns gleich das ganze Anwesen gezeigt hat. Das Haus ist voll von Antiquitäten, Familienfotos, Büchern etc., wirkt aber sehr gemütlich. Wir haben das Chinesische Zimmer bekommen, wunderschön eingerichtet – in manchen Bereichen vielleicht nicht ganz zweckmäßig – und wieder mit einer ganz tollen Aussicht. Nachdem wir zunächst der Meinung waren, die Unterkunft wäre viel zu vornehm für uns, haben wir uns dann doch auch hier richtig wohlgefühlt. Im Gegensatz zu den vorherigen Häusern bekommt man die Besitzerin nicht zu Gesicht, um die Gäste kümmern sich sehr nette Angestellte. Außerdem gibt es ein paar bemerkenswerte Haustiere, zunächst zwei sehr liebe Katzen und dann den Papagei Mozart, der zwar verschiedene Sprachen spricht, aber nicht, wenn man direkt vor ihm steht. Sobald man aber außer Sicht ist, legt er los. Am besten kann er aber die Katzen imitieren – wir hörten ihn ständig miauen – und das Klingeln eines alten Telefons nachmachen. Wir haben sehr über ihn gelacht. Die Anlage selbst ist wunderschön, es gibt unheimlich viele gemütliche Plätze, sowohl außen als auch im Haus. Da das Anwesen auf einem Hügel liegt, hat man auch großartige Ausblicke. Im Osten liegt auf einem Hügel die Stadt Todi, in der anderen Richtung sieht man den Stausee. Außer uns war nur noch ein anderes Paar da, wir hatten also die Anlage fast für uns allein.

Da wir am Ankunftstag etwas spät dran waren und keine Lust mehr hatten, noch zu fahren, nahmen wir den Vorschlag, im Haus zu essen, an. Serviert wurde im stilvollen Rahmen ein Viergängemenü zum Preis von 40,00 EUR pro Person, welches das Geld aber nicht wert war. Als Hauptgericht gab es Hähnchen, auf einem unserer Teller lag der Hals und ein Flügel – doch etwas dürftig. Die anderen Gänge waren in Ordnung, die Preise für Wasser und einen sehr guten Weißwein sogar recht günstig. Auch über das Frühstück konnte man sich nicht beschweren, das Buffet bot alles, was man sich wünschen kann und der Frühstückstisch auf der Terrasse war sowieso ein Traum.

Den nächsten Tag haben wir für einen Ausflug nach Orvieto genutzt, dessen Altstadt man schon von weitem auf einem Tuffsteinplateau liegen sieht. Uns hat die Stadt sehr gut gefallen. Auch hier haben wir wieder einen Turm bestiegen, den Torre del Moro, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Im Unterschied zu Lucca hatten wir den Turm ganz für uns allein. Dann sind wir durch die Gassen, vorbei an Restaurants und Souvenirläden, Richtung Dom gegangen. Nachdem wir ausgiebig die prachtvolle Fassade des Doms bestaunt hatten, bot sich der Domplatz mit seinen Lokalen als idealer Platz für die Mittagspause an. Auf der Terrasse einer Enoteca haben wir uns Salami, Käse und ein Gläschen Weißwein schmecken lassen.

Da wir vom Ort Todi noch nichts gesehen hatten, haben wir beschlossen, am Abend dort zu essen und vorher ein bisschen zu bummeln. Leider sind wir etwas spät losgekommen, sämtliche Parkplätze oben im Ort – es geht ziemlich steil auf und ab – waren belegt. Wir mussten unten parken und zu Fuß hochgehen und dann gestaltete sich die Suche nach einem Restaurant etwas schwierig, da das eine oder andere Montags Ruhetag hatte. Schließlich haben wir noch ein nettes Gartenlokal gefunden, wo wir gut gegessen haben. Der Marsch durch die nächtlichen Gassen hinunter zum Parkplatz war dann auch noch recht interessant.

Am nächsten Morgen nahmen wir Abschied vom Kloster. Es ging Richtung Siena. Erstes Tagesziel war Montepulciano, die Stadt des Vino Nobile. Wie die meisten Orte in der Toskana liegt auch Montepulciano auf einem Hügel. Wir haben die Stadt durch eines der Tore betreten und sind dann, an vielen Lokalen und Weinhandlungen vorbei immer weiter hoch bis zur Piazza Grande. Hier steht u.a. der Dom und der Palazzo Comunale, das Rathaus. Außerdem gibts natürlich auch ein paar Lokale, der geeignete Platz, um den Vino Nobile zu probieren und zu Mittag zu essen.

Danach wollten wir eigentlich auf kleinen Straßen durch die beeindruckende Landschaft der Crete bis Siena fahren, doch kurz nach der Abtei Monte Oliveto Maggiore, die vor allem wegen der Fresken im Kreuzgang bekannt ist und die wir auf dem Weg noch besichtigt haben, war die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir mussten also ein ganzes Stück wieder zurückfahren, haben dann die stark befahrene Hauptverbindungsstraße nach Siena genommen und sind relativ spät auf dem Weingut im Chianti nördlich von Siena angekommen. Das Anwesen erreicht man über eine Schotterstraße, die von Zypressen gesäumt ist.

Nachdem wir uns an der Rezeption gemeldet hatten, hat man uns gleich einen Begrüßungsdrink angeboten. Das Gläschen Weißwein und einen kleinen Snack haben wir dankend angenommen, denn der Tag war lang und heiß. Eine deutsch sprechende Angestellte hat uns dann die Einrichtungen wie Frühstücksraum, Restaurant und Pool gezeigt und uns zum Zimmer gebracht. Hier stand zur Begrüßung eine Obstschale sowie eine Flasche Wasser und eine Flasche Rotwein bereit. Zu Abend haben wir dann im hauseigenen Restaurant gegessen. Das Essen war zwar nicht ganz billig, aber sehr gut, auch das Ambiente hat uns wirklich gut gefalllen und die Bedienung war sehr zuvorkommend, wie überhaupt alle Mitarbeiter auf dem Weingut sehr nett und hilfsbereit sind.

Nach einem hervorragenden Frühstück sind wir am nächsten Tag nach Siena aufgebrochen. Wir wollten eigentlich am Stadion parken, aber da war gerade Markt und es ging ziemlich chaotisch zu. Nachdem wir ein paarmal gekreist sind und keinen Parkplatz gefunden haben, sind wir den Hinweisschildern Richtung Parkhaus Campo gefolgt. Da gab's dann einige freie Parkplätze. Sollten wir nochmals nach Siena kommen, werden wir gleich das Parkhaus anfahren, das spart Zeit und Nerven. Da wir die Hauptsehenswürdigkeiten schon bei früheren Reisen besichtigt hatten, sind wir einfach ein bisschen herumgebummelt und haben dann eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Siena ist leider, da die Innenstadt nicht sehr groß ist, ziemlich überlaufen. Eigentlich sollte man mal in der Stadt übernachten und abends durch die Gassen bummeln, wenn die meisten Touristen weg sind.

Wir sind dann zeitig wieder zum Weingut zurückgefahren, denn wir hatten noch einiges vor. Zunächst haben wir an einer Weinprobe teilgenommen, die im Übernachtungspreis enthalten war. Die Weinprobe hat ungefähr eine Stunde gedauert und war sehr gut gemacht, zweisprachig italienisch und englisch. Zunächst ging's in den Weinkeller, der letzte Wein wurde dann in einer etwas ungewöhnlichen Umgebung probiert, nämlich in der Kapelle des Weingutes. Zum Schuss gab's dann im Verkaufsraum noch einen Grappa. Anschließend hatten wir ca. eine Stunde Zeit, dann stand der nächste Termin an. Mittwochs ist das Restaurant zu, es gibt im Weinkeller ein Candlelight-Dinner. Man hat uns das Dinner sehr empfohlen, vor allem auch, weil für den Tag nur ca. fünfzehn Personen angemeldet waren. Oft sind es über vierzig Leute, die teilnehmen. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dafür entschieden und es nicht bereut. Es war der absolut passende Abschluss einer wunderschönen Reise.

Treffpunkt war auf der Terrasse, wo es zur Einstimmung Weißwein oder Rosè und Knabberzeug gab. Eine Dreimann-Band, ausgerüstet mit Gitarre und Mandoline, machte stimmungsvolle Musik – der älteste der Herren war über achtzig. Dann ging es in den Weinkeller, wo die festliche Tafel gedeckt war. Man hat ein sehr leckeres Vier-Gänge-Menü serviert, dazu gab es Wasser und Rotwein. Zum Dessert dann einen Vinsanto und Espresso, das Ganze zum Preis von 45,00 EUR pro Person incl. Getränke. Die Band lief im Laufe des Abends zu Höchstform auf und es wurde für uns eigentlich ein bisschen spät, da wir ja noch packen mussten. Am nächsten Vormittag ging es dann auf direktem Weg nach Florenz zum Flughafen, die Rückgabe des Mietwagens war schnell erledigt und ein paar Stunden später waren wir wieder zu Hause.

Zusammenfassend können wir sagen, es gab wirklich nichts zu beanstanden, wir würden die Reise jederzeit wieder so machen. Manches, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir aus zeitlichen Gründen und auch aufgrund der Hitze – es hatte meist um die dreißig Grad, da hat man z.B. keine Lust auf größere Wanderungen – nicht machen, aber man kann ja wieder kommen. Nach Tatti in die Fattoria und zum Weingut im Chianti, für uns als Weinliebhaber ein Traum, werden wir auf jeden Fall nochmal fahren und auch Gabriella in Lucca möchten wir gerne nochmal besuchen.

Liebe Frau Parkin, liebes Umfulana-Team, nochmals vielen Dank für alles und sicher bis zur nächsten Reise im nächsten Jahr.

Viele Grüße aus Würzburg
Erika Bogenreuther u. Wolfgang Spanheimer