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©Heike Hurley
Sunset Vancouver
Sunset Vancouver – ©Heike Hurley
Helmcken Falls
Helmcken Falls – ©Heike Hurley
Maligne Lake
Maligne Lake – ©Heike Hurley
Sonnenuntergang Tofino
Sonnenuntergang Tofino – ©Heike Hurley
Grassi Lake
Grassi Lake – ©Heike Hurley
Emerald Lake
Emerald Lake – ©Heike Hurley
Chinese Garden
Chinese Garden – ©Heike Hurley
Okanagan Lake
Okanagan Lake – ©Heike Hurley
Ein schwarzer Bär steht auf einem Feld
Schwarzbär am Wegesrand: Reisefoto von – ©Heike Hurley

Heike Hurley | Kanada

Juni 2009

Hallo Frau Hellack,
leider hat mich der Alltag mit viel Arbeit gleich wieder fest im Griff und so komme ich erst jetzt dazu einen Bericht zu schreiben. Unsere Reise hatte einen etwas holprigen Start (die Daten für unseren Flug sind nicht übermittelt worden und somit sind wir nur über eine Warteliste in den Flieger gekommen) aber unsere erste Unterkunft in Vancouver mit den netten Gastgebern Ruth und Rex hat uns den Ärger gleich vergessen lassen. Vancouver ist eine tolle Stadt in der es viel zu tun gibt (z.B. Stanley Park, Granville Island, Chinese Garden und Grouse Mountain). Weiter ging unsere Reise nach Summerland im Okanagan Valley wo wir mit dem Country House ebenfalls eine super Unterkunft hatten. Barry und Emily sind unheimlich nette hilfsbereite Gastgeber mit vielen guten Tips. Der Wein der Region ist auch nicht zu verachten. Auch unsere dritte Unterkunft im Kicking Horse Mountain Resort war schön. Obwohl etwas größer mußten wir auf die persönliche Betreuung nicht verzichten. Super sind der Jacuzzi hinterm Haus und der Kamin. Auf dem Weg nach Golden haben wir dann auch unseren ersten Schwarzbären gesehen. Am nächsten Tag haben wir die nähere Umgebung von Kicking Horse erforscht. Vom Haus aus erreicht man schnell die Skiloipen die im Sommer als Wanderwege dienen, ein vielverzweigtes Netz mit Natur pur. Auf dem Weg nach Canmore haben wir einen Stop am Emerald Lake eingelegt. Ein Wanderweg führt rund um den schönen See und er ist nicht annähernd so überlaufen wie der ebenfalls schöne Lake Louise. Die Straße zu den Takakkaw Fällen war leider noch geschlossen (haben wir nachgeholt bevor wir auf den „Icefield Parkway“ nach Jasper gefahren sind). Das B&B in Canmore war, wie nicht anders zu erwarten, toll. Der Wasserfall im Garten ist schon etwas Besonderes. Ann und Pat haben sich sehr viel Zeit für Ihre Gäste genommen und man fühlte sich sehr willkommen. Den Tag haben wir verbracht mit einem Ausflug zu den „Grassi Lakes“- super schön, und einen Trip nach Banff wo wir auf den Sulphur Moutain gefahren sind, leider Regen und fast keine Aussicht. Gegen Abend haben wir uns auf anraten von Pat auf die Kananaskis Road begeben wo wir Elche, Weißwedelwild, Maultierwild, einen Kojoten, Murmeltiere, Dickhornschafe mit Jungen und Wapiti Hirsche gesehen haben! Am nächsten Tag stand dann der „Icefield Parkway“ auf dem Programm und wir hatten Kaiserwetter. Als Erstes haben wir einen Grizzly gesehen und nur kurze Zeit später einen Schwarzbären. Die Landschaft ist faszinierend. Die Seen, die Berge, die Wasserfälle und die Gletscher sind atemberaubend schön. Einer der zahlreichen Stops die wir eingelegt haben war am Athabasca Gletscher zu dem wir hoch gelaufen sind. Das B&B in Hinton ist zwar schön und Cheryl ist auch wirklich um Ihre Gäste bemüht aber für unseren Geschmack war es einfach zu weit von Jasper und dem Park enfernt. Hinton hat als Stadt nicht viel zu bieten außer dem schön angelegten Beaver Boardwalk wo wir einen Biber zu Gesicht bekommen haben. Eine Unterkunft in der Nähe von Jasper wäre bestimmt von Vorteil. Auf jeden Fall sollte man einen Ausflug zum Maligne Lake machen. An der Straße dorthin sieht man ebenfalls viele Tiere (Scharzbären, Weißwedelwild etc) und man kommt an dem sehr schönen „Medicine Lake“ vorbei. Auf dem Weg zum B&B in Clearwater fährt man durch den Mount Robson Park mit dem beeindruckenden Mount Robson. Das B&B war klasse, etwas abseits gelegen wurden wir von Kyle und seinem „Zoo“ (2 Esel,3 Alpakas,5 Hunde und 3 Katzen)herzlichst empfangen. Die Zimmer sind sehr schön möbliert und das Frühstück ist auch hier sehr gut. Der Wells Gray Park zeichnet sich durch seine vielen Wasserfälle aus von denen der Schönste der Helmcken Fall ist. Wir haben auch hier zwei Schwarzbären gesehen. Nachmittags setzte dann der Regen ein der uns bis nach Whistler begleitet hat. Leider hat man nur eine Nacht in Whistler, ich hätte mir mehr Zeit gewünscht um auch hier die Gegend ein wenig anschauen zu können. Der nächste Aufenthaltsort war die Sunshine Coast. Das B&B in der Half Moon Bay hat eine super Lage mit hervorragendem Ausblick. Der Aufenthaltsbereich für die Gäste ist sehr gut ausgestattet mit Pooltisch, Jacuzzi etc. Unser Schlafraum das „Surf“ war leider sehr klein und das Prinzip das jeder sein Frühstück alleine einnimmt hat uns nicht zugesagt weil wir gerade den Austausch mit anderen Gästen am Frühstückstisch sehr schätzen. Die Gastgeber waren zwar freundlich aber nicht so herzlich wie in den Unterkünften zuvor. Den Tag haben wir mit einem Ausflug in den Sargeant Bay Park und dem Smugglers Cove Marine Park verbracht wo es einige schöne Wanderungen gibt. Dann folgte die Überfahrt nach Vancouver Island und das Wetter zeigte sich von seiner Sonnenseite. Es war alles prima organisiert und das einchecken zu den Fähren verlief reibungslos. Unser erster Stop auf Vancouver Island war „Cathedral Grove“ mit seinen riesigen alten Bäumen, ein Stop der sich auf jeden Fall lohnt. Das Cottage in Tofino sollte unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tagen sein. Die Gastgeberin Robin ist eine sehr hilfsbereite herzliche Person und die Lage des B&B ist klasse, nur 2 Minuten bis zum Strand wo man einen tollen Sonnenuntergang beobachten kann! Am nächsten Morgen haben wir einen Teil des Wild Pacific Rim Trails erkundet und zwar den „Lighthouse Loop“, sehr schön. Bis zu dem am Nachmittag geplanten Whale Watching Termin war noch Zeit den „Schooner Trail“, eine kurze Strecke mit vielen Treppen durch den Regenwald, zum Strand zu laufen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, schöner fast menschenleerer Strand und wir hatten das Glück einen Weißkopfseeadler in einem Baum zu entdecken. Der Trip mit dem Boot zu den Grauwalen war etwas ganz Besonderes. Wir haben viele Wale gesehen, sogar ein Muttertier mit Jungem und außerdem noch ein Seeadler Nest mit zwei Jungvögeln. Dann stand auch schon unser letzter Aufenthaltsort auf dem Programm – Victoria. Auch hier hatten wir eine super Unterkunft mit der Villa am Beacon Hill Park. Nette Gastgeber, schönes Zimmer und gute Lage. Unser letzter Tag war auch gleichzeitig Canada Day, das hieß viele Events und viele Menschen. Nach der Ruhe der letzten 3 Wochen wurde uns der Trubel etwas zu viel und wir entschlossen uns kurzfristig noch mal Whale Watching zu machen. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht und haben eine ganze „Familie“ von 24 Orcas gesehen.

Welch ein Abschluß zu einem wirklich fantastischem Urlaub.