Sepp Heim | Neuseeland
Januar 2008
Reisebericht Familie Heim.
Unsere zweite Reise nach Neuseeland sollte diesmal in Gegenden führen die wir bei der ersten Reise nicht sehen konnten. Wir wollten also von Auckland zum East Cape und dann über Napier nach Wellington. Von hier aus mit dem Flugzeug nach Christchurch und dann der Ostküste entlang über Timaru, Dunedin zum Steward Island, dann am Fjordland National Park entlang über Te Anau nach Queenstown. Die Air New Zealand brachte uns dann nach Europa zurück.
Die gesamte Reise war ausgezeichnet vorbereitet, alle Buchungen und Voranmeldungen klappten hervorragend und lassen auf eine ausgezeichnete Organisation beim Reiseorganisator schließen. Das ging sogar soweit, dass das örtliche Büro von Umfulala mit Gasteltern in Kontakt war und sich nach dem Reiseverlaufs erkundigte. Bei allen B&B Gastgebern fanden wir das Gefühl, dass wir genau die Gäste waren auf die sie gewartet haben und fühlten uns immer als Eingeladene. Vor allem die verschiedenen regionalen Informationen und Anregungen halfen uns sehr Land und Leute besser zu verstehen.
Das East Cape mit seinem östlichsten Leuchtturm und den vielen Maori Ansiedlungen, deren kulturellen Informationen und Kultbauten und die ständigen Naturschönheiten war wirklich ein besonderer Teil dieser Strecke. Hervorzuheben ist auch der Aufenthalt in Havelock wo die Hausherrin neben der herrlichen Unterkunft auch noch das Erlernen der Silberschmuckbastelei anbietet. Eine nette Idee die sicherlich mit etwas mehr Zeit viele Besucher interessieren könnte.
Die Fahrt an den Küsten entlang nach Dunedin ist wie ein Wechselbad der Gefühle durch die herrlichen Ausblicke auf das Meer und die ständig wechselnde Landschaft. Der längere Auftakt in Dunedin erlaubte uns eine morgendliche Pinguin Tour sowie eine Besichtigung der Stadt mit näherer Umgebung und ein Besuch in der Albatroskolonie. Doch die Höhepunkte blieben uns auf der Scenic Route ins Southland durch die Catlins erhalten und endeten in einem exklusiven Abendessen mit den Gastgebern im Landhaus bei Invercargill.
Auf Steward Island haben sich unsere Erwartungen voll erfüllt, vor allem durch die umsichtige Fürsorge unserer Gastgeberin Wendy. Für eine tiefe Erkundung der Insel müsste man seinen Urlaub so planen, dass man mehrere Tage hier verbleiben kann da das gesamte Straßennetz auf der Insel nur 22 km umfasst. Aber auch so vermittelt der Aufenthalt einen tiefen Einblick in die ursprüngliche Natur, ebenso in die frühen Entwicklungen in diesem Teile Neuseelands. Der Besuch mit dem Wassertaxi zum Ulva Island rundet den Eindruck mit dem Regenwald und die erhaltenen Vogelwelt ab.
Auf dem weiteren Weg nach Queenstown hat es sich wirklich gelohnt einen längeren Aufenthalt zwischen Manpouri und Te Anau einzulegen, der zu längeren Wanderungen im Fjordland National Park Zeit ließ aber vor allem eine Schiffs Tour auf dem Doubtful Sound ermöglichte. Allein durch die Anreise über den Manapouri Lake und die Berge zur Anlegestelle im Doubtful Sound kamen wir voll auf unsere Kosten. Die anschließende Fahrt durch den Fjord bis ans offene Meer war in der Tat ein weiterer Höhepunkt dieser wunderbaren Reise, vor allem, da bisher das Wetter in ungewohnt schöner Form mitgespielt hatte. Der von der ersten Reise gewohnte Regen holt uns dann auf dem letzten Stück nach Queenstown wieder ein.
Alles in allem eine gelungene herrliche sehr instruktive Urlaubsreise, die Dank der guten Betreuung und Organisation von Umfulana ein sicherlich unvergessliches Erlebnis wurde.