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Ein Tal mit einem See und Bergen im Hintergrund
Akaroa – ©Hans Beylschmidt
Zwei Menschen gehen an einem sonnigen Tag am Strand entlang .
Hilltopwanderung – ©Hans Beylschmidt
Ein Blick auf einen Strand mit Bergen im Hintergrund
Lovers Leap – ©Hans Beylschmidt
Eine Luftaufnahme eines schneebedeckten Berges
Mt. Cook – ©Hans Beylschmidt
Ein Feld mit gelben Blumen vor einem schneebedeckten Berg
Rob Roy Glacier – ©Hans Beylschmidt
Eine Gruppe von Menschen geht durch ein Feld mit gelben Blumen .
Rob Roy Glacier – ©Hans Beylschmidt
Ein Feld mit Bäumen und Blumen mit einem Berg im Hintergrund .
Tongariro Nationalpark – ©Hans Beylschmidt
Zwei Seelöwen spielen miteinander am Strand .
Waipapa Point – ©Hans Beylschmidt
Ein Pool mit einer Palme und einem Sonnenuntergang im Hintergrund .
Rarotonga – ©Hans Beylschmidt

Hans Beylschmidt | Neuseeland

Januar 2008

Hallo Frau Hellack,

Wie fasst man ein solches Erlebnis zusammen?
Was waren die Erwartungen?: Eine großartige Natur, eine Tierwelt, die uns fremd ist, aber der man fasziniert gegenüber steht, Menschen mit vielleicht anderen Ansichten, Eigenschaften, über die es sich nachzudenken lohnt.

Ich denke, wir haben von allem reichlich erfahren dürfen.

Deshalb anschließend einige herausragende Erlebnisse, denn ein Reisebericht en Detail würde den Rahmen sprengen.

Schon nach unserem Zwischenaufenthalt in Singapur, der den Jetlag deutlich minderte, war der erste Nachmittag mit der Bootstour in Akaroa ein erstes Highligt, sahen wir doch Hectordelpine, die ersten Robben und Vogelkolonien. Der Abend bei Liz und Jim war „einer bei Freunden“.
Kaikura na ja. Wir haben Wale gesehen und gefühlt, dass wir hier mitten in der Tourismusindustrie gelandet sind. Dann am Nachmittag die Wanderung um die Halbinsel, die den Besuch dieses Ortes für sich alleine rechtfertigt.
Robben, auf die man tritt, wenn man nicht aufpasst, ein Küstenlandschaft wild und ungestüm und mit dem Fyffe House ein Blick zurück in die Vergangenheit.

In Lake Tekapo war sicher der Flug über die Südalpen herausragend, aber auch die Wanderung im Mt. Cook NP trotz Regens war beeindruckend – wo gibt es in Europa solche Gletscherszenarien.

Auf der Fahrt von Tekapo nach Otago war für uns die Stadt Oamaru ein Kleinod. Liebevoll gestaltet die Speicherstadt und – welch ein Glück – ein Gelbaugenpinguin, der eigens wegen uns, so vermuten wir,
am hellichten Nachmittag seine Nahrungssuche aufgegeben hat, um sich zu zeigen.

Dann die Otago Halbinsel. Chris und Margret haben eine Wandertip der Extraklasse. Unvergesslich wir der Weg über das „Lovers Leap“ sein.
Dies sollten Sie auch anderen Gästen im Vorfeld empfehlen. Kombiniert mit Larnach Castle und der Albatross Kolonie, sowie am späten Abend die Landung der blauen Pinguine war dies mit er ereignisreichste und beglückenste Tag der Reise.

Über die Schönheiten der Southern Scenic Route haben Sie sicher schon viel geschrieben bekommen. Wir haben diese Fahrt genossen und sind sogar am anderen Morgen von dem Farmstay zurück zur Cathedral Cove gefahren, da es die Ebbe zuliess. Diese steht der auf der Nordinsel um nichts nach.
Zuvor aber ein wort zur Schafsfarm. Leider kocht die Gastgeberin altersbedingt nicht mehr für Gäste. Aber Sie versteht es, ein heimeliges Gefühl zu verbreiten, man möchte gar nicht mehr fort. Am Abend dann Pinguine, Seehunde und eine See, von der wir uns erst spät in der Dunkelheit trennen konnten.

Auf der Fahrt nach Te Anau am Waipapa Point 2 Seelöwen bei Ihrem Schmusen und das alles in Steinwurfweite von uns entfernt – unvergesslich.

Der Doubtful Sound war wunderschön, Ihr Rat, hier den Fjordland Park zu besuchen, absolut richtig, wenn wir von anderen Reisenden hörten, wieviel Schiffe sich im Milford Sound bewegen, konnten wir erst begreifen, welches Erlebnis wir hatten.

Das Quartier am Clutha River war für uns mit das schönste auf der Reise. Die Wanderung an den Fuss des Rob Roy Glaciers ist beeindrucken.
Wir sind noch gut 2 Stunden weitergestiegen und haben kein Ende des Bergweges gesehen. Gibt es hier vielleicht einen Rundwanderweg.
Die Zeit lies uns umkehren – leider.

Die Überquerung der Südalpen führt uns in den 2 Regentag.
Der Fox Glacier noch gut zu besuchen, war Franz Josef am anderen Tag etwas für Hartgesottene, zu den wir uns aber zählten. Am Abend dann Aufklaren und ein Gastgeber – Ehepaar, ein Abendessen und ein Abend vom Feinsten. Riesen Kompliment an dieses Haus.

Ähnliches gilt für die Lodge in der Golden Bay. Trisch hat uns einen Wandertip gegeben der es ebenfals wert wäre, anderen Gästen zugänglich zu machen. Der Weg heist Hilltopwanderung und führt von einer wahren Traumbucht über die Hügelkette bis zum Eingang zu Farewell Spit.
Gigantische Aussichten, Robben mit Jungen, Windzerzauste Bäume und eine Aussicht auf die Golden Bay. Top.

Dann im Eco-Retreat in den Marlborough Sounds, ein Anwesen in das wir uns sofort verliebten.
Natürlich würde man sich die Toilette im Raum wünschen, Natürlich könnte man an dem Strand Liegstühle haben, aber wo erleben Sie, dass beim Abendessen ein Wal in der Bucht bläst und anschliessend die Ehefrauen ein Rosenbad direkt am Strand geniessen und Gute Nacht Kinderlieder in die Nacht singen. Kurzum unvergesslich und nochmals herzlichen Dank an die Beiden und das vorzügliche Abendessen.

Und nun die Nordinsel. Die Fahrt entlang des Whanganui Rivers war wundervoll. Ein kurze Jetboot fahrt war Gaudi aber auch ein Einblick in die Geschichte dieser Wasserstrasse.

Ein Flug über die 3 Vulkane, die wir am Tag zuvor per Pedes erkundeten, war schön, aber die Wanderung über den Tongariro musste verletzungsbedingt ausfallen und das war schade

Rotorua war wie Kaikura, Tourismusindustrie pur und nicht ganz unsere Welt. Am schönsten empfanden wir Orakei Orako.

Dann Cathedral Cove und Hot Waterbeach – Pflichtprogramm für jeden Neuseelandreisenden. Aber nicht abwertend, sondern sicher sehenswert, auch wenn die Hot Waterbeach daran erinnert, wie schnell man wieder zum Kinde werden kann.

Der nächste Regentag hat uns nicht davon abgehalten, herrliche Kauri Bäume und einen Wasserfall auf einer kurzen Rundreise zu besichtigen.
Das war schon beeindruckend aber der große Baum „Tane Mahuta“ sollte ja noch kommen.

Die Bay of Island war mit Delphintour und Segelschiff „Tucker“ ausgefüllt.
Wunderschön, erlebnisreich (Schwimmen mit den Delphinen) und trotzdem erholsam die beiden Tage, bevor es über den Hokianga Habour zu Tane Mahuta ging. Wenn man aus dem Wald auf die Lichtung kommt, wird man vor der gewaltigen Ausdehnung dieses Baume ganz erschlagen.

Zu guter Letzt. Rarotonga. Ein reizendes Hotel zum Relaxen, Radfahren, Strandwandern, gut gehen lassen und wünschen, dass die Zeit stehen bleibt, was sie leider nicht tat.

Ein unvergesslicher Urlaub, an dem Sie, liebe Frau Hellack massgeblichen Anteil hatten, war zu Ende und wir denken, dass wir nicht zum letzten Male mit Umfulana verreist sind.

Seien Sie herzlich gegrüßt

Ihr Hans Beylschmidt

P. S. Eine kleine Auswahl Bilder schicke ich Ihnen separat.