Reiseplanung starten
Eine kleine Bucht mit einem kleinen Hügel im Hintergrund
Segeltörn in der Bay Of Islands – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Bei der Quad-Tour auf dem Ninety Mile Beach
Bei der Quad-Tour auf dem Ninety Mile Beach – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Coromandel Coastal Walkway
Coromandel Coastal Walkway – ©Andrea und Jürgen Fiedler
White Island mit Vulcanheli
White Island mit Vulcanheli – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Bellbird Lodge im Abel Tasman NP
Bellbird Lodge im Abel Tasman NP – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Im Doubtful Sound bei unserer Overnight-Kreuzfahrt
Im Doubtful Sound bei unserer Overnight-Kreuzfahrt – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Mount Cook - höchster Berg Neuseelands
Mount Cook - höchster Berg Neuseelands – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Am Strand von Manuia Beach - Rarotonga
Am Strand von Manuia Beach - Rarotonga – ©Andrea und Jürgen Fiedler
Island Night im Manuia Beach am Abschlussabend
Island Night im Manuia Beach am Abschlussabend – ©Andrea und Jürgen Fiedler

Andrea und Jürgen Fiedler | Neuseeland

März 2008

Kia Ora Frau Hellack,

der Alltag hat uns nun nach 5 Wochen Urlaub (4 Wochen Neuseeland, 1 Woche Cook Islands) wieder. Kurz gesagt, unsere Reise nach Neuseeland war einfach wunderbar und vom ersten Tag an erlebnisreich. Es war die beste Entscheidung, die Reise mit Umfulana zu machen. Die Organisation, die Auswahl der B&Bs, die Routenbeschreibung usw., alles absolut perfekt! Die Übernahme sowie der Wechsel des Mietwagens klappte ebenso reibungslos und unbürokratisch wie die Fährüberfahrt und die bereits vorgebuchten Aktivitäten. Man musste nirgends – wie hier üblich – endlose Formulare ausfüllen.
Unsere Route führte von Auckland über
· Paihia (Bay Of Islands),
· Coromandel Halbinsel,
· Cambridge (Waitomo Caves),
· Whakatane (Ohope Beach),
· Ohakune (Tongariro NP),
· Wellington,
· Kaiteriteri (Abel Tasman NP),
· Greymouth,
· Franz Josef,
· Manapouri (Doubtful Sound),
· Dunedin,
· Twizel (Mt. Cook),
· Christchurch bis nach
· Rarotonga (Cook Islands).
Das ganze Land hat uns mit seinen sich ständig wechselnden Landschaften beeindruckt. So wurden auch die Fahrtage nie langweilig! Die Fahrtage selbst waren allesamt locker zu bewältigen und nie zu lang. Hier zeigte sich auch die tolle Planung von Umfulana: Die Zeit- und Kilometerangaben passten immer, wobei wir fast immer – unter Einhaltung des Speedlimits – etwas schneller als angegeben waren, trotz zahlreicher Fotostopps. Das Fahren in Neuseeland kann noch als entspannend bezeichnet werden und es fällt schwer, sich wieder an die Hektik in Deutschland zu gewöhnen. Die Beschilderung und Ihre Anfahrtsbeschreibungen waren absolut treffsicher. Ein Navi-System vermissten wir nie und ist nach unseren Erfahrungen nach auch nicht notwendig. Lediglich ein detaillierter Road-Atlas von Kiwimaps (gibt’s in jedem i-Site) ist empfehlenswert.
Als absolut richtig hat sich erwiesen, die Zeit in den großen Städten auf das Notwendigste zu beschränken und sich mehr Zeit in der wunderschönen Natur zu gönnen. Wir hatten Auckland noch am Ankunftstag erkundet, obwohl wir erst am Morgen gelandet waren und haben damit dem Jetlag getrotzt. Mit dem Auckland Explorer Bus wird man an die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gefahren und bekommt einen schönen Eindruck von der City Of Sail (Skytower nicht vergessen!). Wellington und Christchurch können jeweils an einem halben Tag stressfrei besichtigt werden.
Die Bed and Breakfast-Häuser waren allesamt sehr schön und übertrafen fast immer unsere Erwartungen. Von der Gastfreundlichkeit, der Hilfsbereitschaft bei der Auswahl von Aktivitäten und Restaurants bis hin zu den Frühstücken passte einfach alles. Jedes B&B hatte irgendwie seinen eigenen Charme.
Am Ankunftstag wurden wir in Devonport von der Gastgeberin Christine gleich mit leckeren Bananenmuffins in Neuseeland willkommen geheißen. Klar, dass wir uns gleich das Rezept geben ließen.
Die Bay Of Islands ist für Liebhaber von glasklarem Wasser und idyllischen Inseln ein Traum. Absolut zu empfehlen ist der Segeltörn mit Rick und Robin von der Phantom Yacht. Sogar Delfine begleiteten uns zeitweise. Morgens wurden wir von Heinz mit seinem tollen Frühstück auf der Sonnenterrasse verwöhnt. Der Ausblick auf die Bay Of Islands war einfach gigantisch!
Auf der Coromandel Halbinsel hat uns der Coromandel Coastal Walkway mit seiner abwechslungsreichen Szenerie beeindruckt. Der Heli-Ausflug zu White Island mit Vulcanheli war sehr erlebnisreich und informativ.Es war schon ein komisches Gefühl, auf einem noch aktiven Vulkan herumzulaufen. Überall qualmte und blubberte es.
Besonders herausragend und wohl einzigartig waren unsere Gastgeber im Abel Tasman Park. Anthea und Brian verwöhnten uns von der ersten Minute an fürstlich. Am Ankunftstag wurden wir sogar mit einem Geburtstagskuchen und „Happy Birthday“ für meine Frau überrascht. Nach drei Tagen fiel uns der Abschied sehr schwer und wir durften sogar einen Pin in Brians gut gefüllte Gäste-Weltkarte stecken. Anthea hatte uns sogar noch Sandwiches für unsere Fahrt nach Greymouth mitgegeben. Wir werden mit Sicherheit mit Anthea und Brian in Kontakt bleiben.
Im wuseligen Queenstown haben wir uns für einen Ausflug auf den Dart River entschieden und haben auch damit wieder alles richtig gemacht. Vom durch verschiedene Filmdreharbeiten berühmten Ort Glenorchy ging es per Jet Boot über den Dart River. Hier wurden wir bei jedem Stop des Bootes von den Sandflies regelrecht überfallen. Die 360-Grad-Spins durften natürlich nicht fehlen.
Die Entscheidung, den Doubtful Sound dem touristisch überlaufenerem Milford Sound vorzuziehen, hat sich ebenfalls als absolut richtig erwiesen. Die Übernachtkreuzfahrt mit der Fjordland Navigator war ein unvergessliches Erlebnis. Obwohl es hier an 300 Tagen im Jahr regnet, hatten wir zwei wolkenlose Tage.
In Dunedin waren die Pinguin- und Albatrossbeobachtungen sehr eindrucksvoll. Die fachkundige Tour von Hildegard werden wir nicht vegessen.
Am Mount Cook ist der Ausflug zum Tasman Glacier mit Glacier Explorers absolut empfehlenswert. Hier wurden wir Zeugen, als ein riesiges Stück Eisberg abgebrochen ist und den gesamten Gletschersee in Schwingung gebracht hat. Wir hatten mit unserer japanischen Führerin so viel Spass, dass sie zum Schluss sogar kleine „360-Grad-Spins“ mit dem Schlauchboot gemacht hat. Das B&B in Twizel war ebenfalls einzigartig. Die lieben Gastgeber gaben uns bereits am Ankunftstag wertvolle Tipps zu Aktivitäten und Gastronomie.
Die Anreise zu unserem 6-tägigen Stopover auf den Cook Islands verlief Dank des sehr guten Services von Air New Zealand und des ruhigen Flugwetters sehr entspannend. Die Auswahl des Hotels (Manuia Beach) war ebenfalls perfekt und ist trotz diverser Kritiken auf den einschlägigen Beurteilungsseiten wie holidaycheck.de oder tripadvisor.com absolut zu empfehlen. Der Service im Restaurant ist sehr gut. Die Speisen im Restaurant sind allesamt sehr lecker und frisch zubereitet. Das Preisniveau bewegt sich etwa auf neuseeländischer Höhe. Von der Sauberkeit der Bungalows waren wir sehr positiv überrascht. Da wir am Samstag spät abends wieder unsere Rückreise nach Deutschland antreten mussten, haben wir leider nur einen Teil der Island-Night miterlebt. Auch hier zeigte sich das Hotel kulant und berechnete uns nur einen Teil der Veranstaltung. An- und Abreise zum Hotel waren wie immer von Umfulana pefekt organisiert.
Das einzig negative Erlebnis unserer Reise waren die Zwischenstopps in Los Angeles, vor allem bei der Hinreise. Obwohl man sich in Transit befindet, muss man in die USA einreisen, sein Gepäck entgegennehmen und anschließend das Gepäck wieder an einem separatem Transit-Schalter aufgeben (Anmerkung von Umfulana: Das Gepäck muß nur entgegen genommen werden, wenn man von Air New Zealand auf Lufthansa oder umgekehrt umsteigt. Fliegt man durchgehend mit Air New Zealand bleibt das Gepäck in der Maschine und muß nicht entgegen genommen werden) . Die Einreiseprozedur gestaltete sich ziemlich langwierig. Da vor uns anscheinend noch eine weitere große Maschine angekommen ist, sahen wir eine nicht enden wollende Schlange vor uns an der Immigration, während wir draußen am Gepäckband bereits unsere Koffer und Taschen kreiseln sahen. Wir können nur dazu raten, die Asienroute zu wählen und nicht über die USA nach Neuseeland zu reisen. Aufgrund unseres Stopovers in Rarotonga war dies aber nicht anders möglich. Zu allem Überfluss fehlte bei unseren Bekannten bei der Ankunft in Auckland ein Koffer. Nach Auskünften des sehr bemühten Personals am Airport in Auckland sei das bei Maschinen, die aus Los Angeles kommen, nichts Ungewöhliches. Nach fünf Tagen wurde uns der Koffer von Air New Zealand dann direkt bei unserem B&B in Coromandel unbürokratisch zugestellt.
Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Urlaub faszinierend und einzigartig war. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Wir können allen Interessierten nur empfehlen, dieses begeisternde Land zu bereisen und das in jedem Fall mit Umfulana!
Herzlichen Dank nochmal für diese unvergessliche Zeit
Andrea und Jürgen Fiedler