Monika Maurer | Neuseeland
Dezember 2008
Hallo Frau Parkin!
Nun endlich kommen wir dazu, einen Reisebericht für Ihre Seite zu schreiben...
Zuerst ein dickes Lob für die tolle Organisation unserer Reise.
Es hat alles reibungslos geklappt – die Reise mit Flug, Auto und Fähre war bestens vorbereitet und auch wir haben uns sehr gut ausgerüstet gefühlt.
Das hat zusätzlich zu dem einzigartigen Land, den netten Leuten und dem tollen Wetter den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Von den einzelnen Unterkünfte waren wir von Ort zu Ort immer wieder positiv überrascht, teilweise überwältigt! Jede hatte ihre besondere Eigenheit und wir hätten keine davon missen vollen. Freundliche Gastgeber hatten wir ja schon erwartet, aber unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen – so viel Geschmack bei der Einrichtung, so tolle Aussichten auf Berge oder Meer, so leckere Frühstücke, so viel Entgegenkommen (Küchenbenutzung, Badehandtücher, Benutzung des Laptops, Frühstück zu „unchristlichen“ Zeiten,...)!
Besonders edel fanden wir die Lodge am Meer bei Greymouth, sehr genossen haben wir den Hot Pot und den tollen Erker mit Blick auf Kapiti Island und das Meer in der Unterkunft bei Country Patch Waikanae, ein kleines Abenteuer war das Cottage am Whanganui Fluss, zu dem wir mit der Gondel über den stark Hochwasser führenden Whanganui River „flogen“.
Highlights unserer Reise waren neben der tollen Landschaft, den Bergen, Seen und dem Meer
die Bootstour bei strahlendem Sonnenschein zum Doubtful Sound, bei der Delfine mit uns um die Wette schwammen (problemlos in NZ auch für Weihnachten/24. + 25.12. zu buchen)
die Besichtigung der Glowworm Caves am Lake Te Anau
die Wanderung zum Rob Roy Gletscher bei Wanaka
der Heli-Hike auf den Franz Josef Glacier
Paddeln und Wandern im Abel Tasman National Park: vom Onetahuti Beach mit dem Kajak zur Tonga Island (Seelöwenkolonie) und zur Bark Bay, Wandern zur Torrent Bay
die Besichtigung des Hidden Valley – Orakei Korako per Boot über den Waikato River zu farbenprächtigen und mannigfaltigen geothermalen Erscheinungen
Ganz begeistert waren wir auch von den Pinguinen, die wir zuerst bei einer Führung durch das Naturreservat für Gelbaugenpinguine (www.penguinplace.co.nz) auf der Otago Peninsula und dann ganz unerwartet am Strand der Curio Bay abends vor Sonnenuntergang ganz nahe bestaunen konnten. Auch die kleinen blauen Pinguine, die erst nach Sonnenuntergang am Pilots Beach (Otago Peninsula) in Scharen an den Strand kamen, waren das Warten auf sie wirklich wert!
Allen, die sich die Zeit nehmen können und eine etwas kurvige Straße nicht scheuen, sei die Strecke von Queenstown nach Wanaka über den Cordrona Pass (wunderbarer Ausblick) und das Tal (im Dezember blühen ganze Teppiche von bunten Lupinen) empfohlen! Ebenso lohnt sich die zwar größtenteils nicht asphaltierte, aber gut zu befahrende Straße durch die einzigartige Landschaft des Whanganui River (von Upokongaro über Jerusalem (!) nach Raetihi).
Viele Grüße,
Urich & Monika