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Blick von Scarborough Heights, Sumner (Christchurch)
Blick von Scarborough Heights, Sumner (Christchurch) – ©Karl-Heinz Krieg
Banks Peninsula
Banks Peninsula – ©Karl-Heinz Krieg
Akaroa, Banks Peninsula
Akaroa, Banks Peninsula – ©Karl-Heinz Krieg
Lake Tekapo
Lake Tekapo – ©Karl-Heinz Krieg
Lake Pukaki
Lake Pukaki – ©Karl-Heinz Krieg
Mirror Lake
Mirror Lake – ©Karl-Heinz Krieg
Milford Sound
Milford Sound – ©Karl-Heinz Krieg
Blue Pool/Franz Josel Glacier
Blue Pool/Franz Josel Glacier – ©Karl-Heinz Krieg
Okarito Lagoon
Okarito Lagoon – ©Karl-Heinz Krieg
Abel Tasman Coastal Track
Abel Tasman Coastal Track – ©Karl-Heinz Krieg
Mt. Ngauruhoe und Upper Tama Lake
Mt. Ngauruhoe und Upper Tama Lake – ©Karl-Heinz Krieg
Mt. Ruapehu und Lower Tama Lake
Mt. Ruapehu und Lower Tama Lake – ©Karl-Heinz Krieg

Karl-Heinz Krieg | Neuseeland

Januar 2009

4 Wochen Neuseeland vom 10.1. – 8.2.2009, zuvor 2 Tage Sydney, danach 2 Tage Singapur.

Individuelle Rundreise bis 29.1. organisiert durch Umfulana, Einzelreisender per Mietwagen zu den gebuchten Unterkünften und mit selbstgewähltem Programm unter Berücksichtigung der Vorschläge von Umfulana bzw. den Gastgebern vor Ort. Die Unterkünfte – private B&B mit maximal 5 Zimmern – waren durchwegs hervorragend, teils gar luxuriös und für eine Einzelperson oft „überdimensioniert“. Die Gastgeber überaus freundlich, teils herzlich, sorgten für Wohlbefinden.

Eine Überraschung gab es schon am Flughafen Frankfurt, wo für die 2 Tage Zwischenaufenthalt in Sydney EUR 45,00 für ein elektronisches Visum fällig wurden. Dort angekommen sorgten moderate Temperaturen von knapp über 20 Grad nach minus 15 Grad beim Start in Frankfurt für leichte Eingewöhnung.

In Neuseeland wurde zunächst die Südinsel bereist, Start in Christchurch und Banks Peninsula, dann über Lake Tekapo, Te Anau, Wanaka, Franz Josef Glacier Township, Greymouth und Ruby Bay zur Interislander-Fähre nach Picton. Für Naturliebhaber und Wanderfreunde ist diese Insel ein absolutes Muß, 4-6 Stunden am Tag wurden die Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet. Grundsätzlich waren die Wanderwege in gutem Zustand und ausgezeichnet beschildert. In besonderer Erinnerung bleiben die Schiffsfahrt auf dem Milford Sound, die Wanderung auf dem Roberts Point Track über den Franz Josef Gletscher, die Fahrt mit dem Wassertaxi von Kaiteriteri nach Totaranui und die Wanderung zurück auf dem Abel Tasman Coastal Track.

Wie zu erwarten konnte die Nordinsel in meinen Augen mit der grandiosen Landschaftsvielfalt der Südinsel nicht mithalten – Ausnahme waren die Wanderung im Tongariro National Park sowie der Cream Trip in der Bay of Islands in Begleitung großer Delphinfamilien – dafür bietet sie eine Vielzahl schöner Strände und interessantes Stadtleben in Wellington und Auckland. Empfehlenswert ist auch der Besuch des Te Papa Museums in Wellington. Ohnehin lag dieser Teil meiner Reise schwerpunktmäßig im Zusammensein mit Freunden in Auckland bzw. später zusammen mit meinem dort dienstlich eingeflogenen Sohn auf der Fahrt zur Bay of Islands – inklusive Vorbereitungen zum Waitangi Day – und Rückkehr über die Westküste mit den Kauriwäldern.

Zusammenfassend eine faszinierende Reise ans andere Ende der Welt, mit vielen Eindrücken von Land und Leuten, insbesondere aber der äußerst abwechselungsreichen Natur vom Gletscher über den Regenwald zur Küste, vom Vulkan zum Stadtvulkan, ein wassersportbegeistertes Volk und viele schöne Strände. Davon kann man lange zehren.