Babette Krasselt | Neuseeland
Januar 2009
Liebe Frau Parkin,
wie die Zeit rennt. Jetzt sind wir schon bald 3 Wochen zu Hause und schwelgen jeden Tag von unserer Traumreise nach Neuseeland.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen und dem Team von Umfulana für die tolle, perfekte Organisation bedanken.
Alles hat reibungslos geklappt. Am Flughafen Auckland wurden wir von dem freundlichen Fahrer des Taxiunternehmens erwartet. Er zeigte uns, wo wir unsere ersten Neuseelanddollars am Automaten ziehen konnten und klärte uns während der Fahrt nach Devonport über die politischen Verhältnisse in Neuseeland (dasselbe Wahlrecht wie in Deutschland) auf. So wurden unsere Englischkenntnisse schon in den ersten Stunden in NZ auf die Probe gestellt.
Die Unterkünfte waren alle vorzüglich und es fällt uns schwer, eine Hitliste ab zu geben. Hervorheben möchten wir aber Robyn und Jim in New Plymouth. Die beiden hatten schreckliches Mitleid mit uns, da es die beiden Tage „cats and dogs“ regnete und sich der Mt. Taranaki nicht zeigte. So verwöhnten Sie uns mit einem Pot Tee nach dem nächsten. Robyn backte köstliche Muffings für uns. Immer wieder setzten sie sich zu uns, unterhielten sich mit uns und hellten unsere Laune auf. Natürlich gaben sie uns auch wertvolle Tipps, was man in New Plymouth alles im Regen anstellen kann. Vielleicht war es ein Wink des Schicksals, denn jetzt wollen wir unbedingt wiederkommen um den Berg mal zu Gesicht zu bekommen und vielleicht besteigen:-)
Wir können eigentlich nur jedem empfehlen, nur eine Insel während des Urlaubs zu bereisen. So war der Urlaub sehr entspannt und wir haben Ecken von der Nordinsel gesehen, sie auch viele Kiwis noch nicht kennen.
Lohnenswert ist auf jeden Fall eine Übernachtung am East Cape und der etwas anstrengende Aufstieg zum Leuchtturm vor Sonnenaufgang. Die Stimmung ist einfach einmalig, sowie das Gefühl, als erste Menschen den neuen Tag begrüßen zu können.
Ein weiteres Highlight war der Helicopterflug nach White Island. Der sehr sachkundige Pilot Robert flog uns und zwei andere Pärchen auf die Insel, rüstete uns mit Helm und Gasmaske (die wir tatsächlich auch benutzten) aus und führte uns ca. 1 Stunde über die Insel zum kochenden Kratersee, machte Fotos und gab uns einen kurzen Einblick in die Evolution. Der Blick vom Hubschrauber auf die Insel war ebenfalls fantastisch.
Der nächste Traum erfüllte sich am Tongariro-Nationalpark. Obwohl wir bei Nieselregen ankamen, war die Wetterprognose für den nächsten Tag gut und unsere Gastgeberin Gayle buchte den Transfer für das Crossing. So wanderten wir am nächsten Tag die 19 km in den unterschiedlichsten Vulkanlandschaften und konnten uns an dem Farbenspiel nicht sattsehen.
Wir waren begeistert von der Freundlichkeit und Hilfbereitschaft der Menschen. Unsere Gastgeber verwöhnten uns durch die Bank mit den unterschiedlichsten köstlichen Frühstücken. Mal mit ham and eggs, mal mit Muffins, mal Kuchen, meistens etwas selbst gebackenes, viel Biokost, immer leckeren Jogurt uns so reichhaltig, daß es oft bis zum Abend anhielt.
Wir freuen uns schon, irgendwann auf dieselbe Weise die Südinsel zu erkunden.
Haere ra
Babette + Uwe Krasselt