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Riesenschildkröte
Riesenschildkröte – ©Gisela S.
Coco de Mer im Vallée de Mai
Coco de Mer im Vallée de Mai – ©Gisela S.
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Propellermaschine nach Praslin
Propellermaschine nach Praslin – ©Gisela S.
Zimmer im Coco de Mer Hotel
Zimmer im Coco de Mer Hotel – ©Gisela S.
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Gisela S. | Seychellen

Juni 2007

Wir werden irgendwann wieder dorthin fahren!

Der runde Geburtstag sollte auf einer Trauminsel gefeiert werden. Dank der hervorragenden Planung und Organisation durch Frau Tiemann von Umfulana Reisen ist das auch gelungen. Selten habe ich eine derartig nach meinen Vorstellungen individuell zugeschnittene Reiseplanung erlebt. Selbst kurzfristige Änderungen vor der Abreise konnten noch abgewickelt werden.
Die Reiseleitung vor Ort betreute uns zuverlässig, freundlich vom Empfang am Flughafen bis zum Abflug am Urlaubsende.
So landeten wir am Mittag auf dem Flughafen von Mahé, der Airbus wirkte viel zu groß geraten für diesen beschaulich kleinen Seychelles International Airport. Wir waren in einer anderen Welt angekommen.
Eine freundliche Dame der Agentur begrüßte uns, wir bekamen unseren Reiseverlauf und sämtliche notwendigen Informationen ausgehändigt. Dazu eine Flasche kühles Wasser, eine Wohltat, wir waren in der tropischen Wärme der Seychellen angekommen.
Der nette Fahrer, der uns zum Hotel brachte, gab uns schon auf der Fahrt einige Infos zur Insel.
Unser erstes Domizil war das Plantation Club Hotel, eine großzügige Anlage mit einstöckigen Wohneinheiten, hübsch eingerichtet, gepflegte weitläufige Gartenanlage
Dass im Juni der Südwestwind weht, war uns bekannt, somit gab es auch keine Enttäuschung, dass das Meer sehr bewegt war und nicht zum Baden geeignet. Dafür entschädigte der riesige Pool. Wer nicht darauf verzichten möchte, wählt zu dieser Monsunzeit besser ein Hotel an der anderen Seite der Insel.
Ein Ausflug führte uns nach Victoria, mit dem Taxi schnell erreichbar. Natürlich besuchten wir den Markt, schauten dem geschäftigen bunten Treiben zu, bummelten durch die kleinen Straßen, und ließen uns die kreolische Küche schmecken, im “Rendezvous“, mit Blick auf die Kreuzung auf der die Nachbildung von Big Ben steht.
Am 3.Tag ging es mit einer kleinen Propellermaschine nach Praslin, wo das Coco de Mer Hotel unser Zuhause für die nächsten 7 Tage sein sollte. Während des 15minütigen Fluges hatten wir einen wundervollen Blick auf Mahé, und weitere Inseln wie Cousin Island, Cerf and St Anne.
Im Coco de Mer hat es uns besonders gut gefallen, die hübschen Zimmer, die nette Betreuung, das Essen, in Ort der Ruhe. Dazu wiederum die direkte Lage am Meer, das aber auch hier, wegen der Lage an der Inselsüdseite nicht so sehr zum Baden einlud.
Die Gartenanlage wieder sehr gepflegt, üppig grün und Blumen. Der Pool, großzügig, in der Poolbar gab es nachmittags Kaffee und Biscuits, was von uns gerne angenommen wurde, obwohl auch hier im Zimmer die Möglichkeit bestand reichlich Kaffee zu kochen, und es fehlte nie an Nachschub.
Wer auf Praslin ist, muss natürlich an einer Führung durch das Vallée de Mai teilnehmen, und die riesige Coco De Mer bestaunen. Auf eigene Faust erforschten wir die Nordseite der Insel, fuhren mit dem Public Bus für 3 Rupies nach Anse Lazio, wohin auch ein Hotelshuttlebus die Gäste brachte. Leider war auch hier das sonst um diese Jahreszeit ruhigere Meer sehr aufgewühlt, aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll.
Gut dass wir immer unseren großen Hotelschirm mitnahmen, so blieb unsere Kleidung, wenn wir zum Baden wollten, einigermaßen trocken. In tropischen Gegenden gibt es nun mal tropische Regengüsse.
Der wunderbar weiße Sandstrand, menschenleer, die wechselnden Farben des Meeres bleibende Eindrücke.
Natürlich besuchten wir auch die Insel la Digue, sahen die Riesenschildkröten, schauten zu wie die Kokosnüsse verarbeitet werden, und besuchten dann die berühmten Strände Anse Source d'argent, Anse la Reunion, la Grande Anse, sowie in nördlicher Richtung Anse Severe, wo wir uns erst noch mit einem creolischen Essen im Strandrestaurant stärkten.
Die letzte Nacht vor der Abreise nach Deutschland verbrachten wir in Mahé, im Hotel The Wharf am neuen Yachthafen, ein sehr gepflegtes durchgestyltes Hotel.
Außer einem jungen Mann an der Reception, der scheints Mädchen für alles war und sogar in aller Frühe das Frühstück brachte, sahen wir niemanden. Abends im Restaurant entdeckten wir, dass wir doch nicht die einzigen Gäste waren. Hier war alles etwas unpersönlicher, vielleicht liegt es daran, dass es häufig nur für eine Nacht gebucht wird. Trotzdem ein sehr schönes ansprechendes Hotel.
Anmerkung, der schön anzusehende Pool sollte nur von sportlichen Leuten genutzt werden, man kam zwar leicht hinein, aber mangels Treppe oder Leiter im Tiefbereich, nicht ohne weiteres wieder raus.
Wieder zuhause, erinnern die vielen Fotos an einen wunderbaren Urlaub, fern von Massentourismus in einer weitgehend unberührten Natur.
Wir werden irgendwann wieder dorthin fahren, und natürlich nur über Umfulana buchen.