Dr. Isolde Maeder-Kruse | Spanien
April 2008
Liebe Fr. Maier,
unsere 8tägige Andalusienreise war eine sehr positive Erfahrung. Wir blieben zwei Tage in Jerez und hatten dadurch die Möglichkeit, dort die Bodega Tio Pepe zu besichtigen und alles über die Herstellung von Sherry und Brandy zu erfahren. Am Samstag abend war dann die Flamenco-Darbietung der Familie Parrilla in ihrem Lokal ein echtes Erlebnis. Das sollte man nicht versäumen.
Danach fuhren wir ins Landesinnere, vorbei an Arcos und anderen weißen Dörfern bis nach Ronda, um uns in der alten Mühle einzuquartieren. Diese alte Mühle ist sehr schön und romantisch, aber leider waren die beiden Swimming-Pools nicht benutzbar. Man hatte sich offenbar zu dieser Jahreszeit noch nicht darauf eingestellt, dass Gäste baden wollen. Von Sauna ebenfalls keine Spur. Dieser Wermutstropfen zwang uns dazu, mehr Besichtigungstouren zu machen.
Nach 3 Tagen reisten wir ab und fuhren auf Nebenstrecken mitten durch die Sierra nach Conil. Der Strand war wunderbar. Leider war der Atlantik noch zu kalt zum Baden. Im Ort waren kaum Touristen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Das Hotel ist absolut empfehlenswert und nur 100 m von der Strandpromenade entfernt.
Wir haben Cadiz besucht und von Tarifa aus, nach Afrika hinübergewunken. Gibraltar erschien uns entbehrlich. Es war eine lohnende Reise, um mehr über die Kultur und Lebensart der Andalusier zu erfahren.
Herzliche Grüße