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04.02.2010 |
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Südafrika Reise von Klaus Leineweber (kur.leineweber@t-online.de) Bergisch Gladbach, Deutschland |
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Liebes Umfulana Team, liebe Frau Tiemann,
wir haben zwei unterschiedliche Touren in Südafrika gemacht. Nach Weihnachten 2009 sind wir für knapp eine Woche im Krüger Park gewesen. Wir waren überwiegend in Lower Sabie. Die Gegend ist sehr tierreich und das Camp ist zum Teil renoviert und die Lage sehr schön. Man sollte unbedingt versuchen, eine neu renovierte Hütte zu bekommen (Hütten 2-14). Sie sind super!
Danach waren wir in Olifants. Die Lage ist gigantisch, aber die Hütten sind schlecht und sehr alt. Renovierte Hütten gibt es dort bisher nicht; dafür ein neues Restaurant. Wegen des schlechten Zustands der Hütten kann man Olifants fast nicht mehr empfehlen.
Abschließend waren wir Sylvester außerhalb des Parks, in der Panoramalodge in der Nähe von Hazyview. Dies ist eine tolle Lodge, Frau Tiemann – vielen Dank! Wir waren in Haus Nr. 5 – ein Traum, geräumig und toll eingerichtet. Wir werden wohl bei zukünftigen Reisen darauf zurückkommen.
Unsere zweite Tour führt uns danach in die Drakensberge, den Royal Natal National Park. Dort waren wir einige Tage in der Mountain Lodge. Wir kannten sie bereits von einer früheren Reise und der alte Eindruck wurde bestätigt: eine tolle Anlage mit sehr schönen Hütten, perfekt eingerichtet, einem sehr guten restaurant, sehr gutem Personal und einer Traumlage. Da muß man einmal gewesen sein!
Liebe Frau Tiemann, sie haben uns wieder einmal nicht enttäuscht und Olifants waren wir ja selbst Schuld.
Bis zum nächsten Mal mit Umfulana
Klaus + Rosmarie Leineweber |
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01.02.2010 |
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Südafrika Reise von Kristin Winkelewski Berlin, Deutschland |
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Liebes Umfulana-Team,
zurück von einer großartigen Reise aus dem sonnigen Südafrika möchten wir uns auf diesem Wege für die sehr gute Betreuung und die (wie immer) hervorragend zusammengestellte Reise durch Ihr Team bedanken.
Unsere gut zweiwöchige Tour (21.12.2009 – 07.01.2010) führte uns erneut in den Südosten Südafrikas, in die Provinzen Mpumalanga und KwaZulu-Natal und erstmals in das kleine Königreich Swasiland.
Aufgrund der wetterbedingten Verspätung von ca. 20 Stunden hatten wir in der Berglodge nur 1 Übernachtung und leider zu wenig Zeit, die landschaftlichen Höhepunkte entlang der Panorama-Route am Blyde River Canyon zu genießen. Die Lodge ist ein guter Ausgangspunkt für Touren zu den vielen Sehenswürdigkeiten im Blyde-River-Canyon-Gebiet. Unbedingt die Bourke`s Luck Potholes und einige der vielen Wasserfälle besuchen. Für einen Abstecher nach Pilgrim`s Rest fehlte uns die Zeit.
Weiter ging es zum Krüger-Park – endlich, darauf hatten wir uns besonders gefreut. Die private Lodge liegt im Sabie Sand Game Reserve im Westen des Krüger-Parks und übertraf alle unsere Erwartungen.
Nach zahlreichen Game-Drives in verschiedenen Wildgebieten ist die ursprüngliche Begeisterung schwer wiederzufinden. Aber Georges (seit 26 Jahren als Ranger tätig und 1999 auf dem Titel des National Geographic) hat uns einen völlig neuen Eindruck vom „Tiere beobachten“ vermittelt. Wie selbstverständlich hat er uns während der drei Game-Drives alle Big Five gezeigt bzw. für uns aufgespürt. Erstaunt waren wir aber besonders über das „zutrauliche“ Verhalten der Tiere. Auf früheren Fahrten hatten wir von scheuen Zebras und manchmal agressiven Elefanten gehört, denen man sich nur bis zu einem bestimmten Punkt nähern durfte. Hier führten uns die Touren mitten in Elefantengruppen von ca. 60 Tieren, die friedlich fraßen während wir sie aus 1,5 m Entfernung beobachten konnten. Weder Büffelherden noch Löwen ließen sich durch unsere recht unmittelbare Anwesenheit stören. Erklärt wurde das mit dem unterschiedlichen Alter der Parks. In den älteren Parks sind die Tiere an die Wildfahrten gewöhnt und man kann sich Ihnen (im Wagen) gut nähern und natürlich hervorragende Fotos schießen.
Die 2 Tage vergingen viel zu schnell, gern wären wir einen weiteren Tag geblieben um nochmal beim Frühstück einen Blick auf vorbeiziehende Antilopen oder Elefanten und anfliegende Störche zu genießen.
Das Guesthouse mit dem ungewöhnlichen Namen in Komatipoort war unser nächstes Ziel. Von hier aus – nur wenige km vom Crocodile River Gate im Süden des Krüger-Park – wollten wir den Park noch ein wenig auf eigene Faust erkunden.
Natürlich war die Unterkunft nicht mit der Game Lodge zu vergleichen, aber die Herzlichkeit und Offenheit von Sue und Martyn machten den Aufenthalt zu etwas Besonderem.
Wir hatten bereits vor Reiseantritt für den Anreisetag zum Guesthouse und den folgenden Tag Vorabbuchungen für den Eintritt in den Krüger-Park durch Umfulana vornehmen lassen.
Dazu folgende Tipps:
Unbedingt die Reservierungsnummer mitteilen lassen, ansonsten braucht man ggf. viel Zeit und Beharrlichkeit um nicht noch einmal zahlen zu müssen.
Wenn man wie wir durch den Park anreist sollte man sehr früh aufbrechen um nicht in der Mittagszeit durch den Park zu fahren – da sind dann wirklich fast gar keine Tiere zu sehen. Oder man entscheidet sich für die etwas längere, aber sicher wesentlich schnellere Strecke um den Park herum.
Momentan gibt es am Crocodile River Gate nur eine schmale Brücke über den Crocodile River. Als wir dort waren, war diese Brücke offiziell wegen Überflutung gesperrt, auf eigene Gefahr durfte man sie überqueren. Das wäre mit einer normalen Limousine (Standardangebot bei dieser Reise) nicht möglich gewesen. Es gab, wie bei all unseren Reisen, mehrere (z.T. wetterbedingte) Situationen in denen wir mit einem nicht geländetauglichen Wagen (hohe Bodenfreiheit) Probleme bekommen hätten. An dieser Stelle sollte man nicht sparen.
Als nächstes ging es nach Swasiland. Von Komatipoort hat man die Wahl zwischen der Fahrt über Mananga (boring but fast) oder Jeppe`s Reef (longer but lovely). Wir haben uns von Sue beraten lassen und uns für die längere Tour entschieden. Es war genug Zeit, um die reizvolle Landschaft zu genießen und auch ein Abstecher in die Ngwenya glass factory war noch drin.
Das Camp im Mkhaya Game Reserve bietet eine exklusive Wildlife-Erfahrung – die Unterbringung erfolgt in reetgedeckten Chalets, die nur von einer ca. 1m hohen Mauer begrenzt werden. Nach dem Game-Drive (hier mit eher mäßigem Erfolg) gab es am Abend das Dinner am Lagerfeuer und dann ging es mit der Petroleumlampe zurück ins Chalet.
Von dort aus führte uns unsere Reise in die Safari Lodge im Pongola Nature Reserve – einem Wildreservat am Pongola-Stausee. Untergebracht im luxuriösen Safarizelt fühlten wir uns hervorragend betreut, vor allem durch unseren Ranger Freedom. Leider waren die Affen nicht über unsere Weckzeit 5.00 Uhr informiert, sie begannen bereits etwas früher mit ihren morgendlichen Spielen auf unserem Zeltdach . Unbedingt die Gelegenheit einer Bootstour über den riesigen Pongolaseee nutzen, es gibt viel zu sehen und es ist so schön entspannend.
Den Jahreswechsel verbrachten wir in der Lodge im Zululand Rhino Reserve – einer Game-Lodge mit vielen Auszeichnungen. Auch hier hatten wir weniger Glück mit Tierbeobachtungen aber die Lage mit der phantastischen Aussicht bis zu den Lebombo Bergen und die sehr schönen Chalets mit gemütlicher Hängematte auf der überdachten Veranda waren perfekte Entschädigung.
Ein unbedingtes Muss – der Besuch des Hluhluwe Game Reserve. Das Eingangstor ist innerhalb einer knappen Stunde zu erreichen. Der Park ist nicht so groß und so hat man Zeit neben den Tierbeobachtungen auch die abwechslungsreiche Landschaft zu genießen.
Unser letztes Ziel war die Lodge in Shakas Rock an der Nordküste von Durban. Eine traumhafte Unterkunft mit Blick über den Indischen Ozean. Ein ganz lieber Dank an die Gastgeber Caryl und Errol, die uns mit ihrer herzlichen Art das Gefühl gaben zu Hause zu sein.
Es war schön, dass wir mit 4 Tagen viel Zeit hatten den Strand zu genießen, Ausflüge zu unternehmen und Durban kennen zu lernen. Durban war mit dem Auto gut in 45 min zu erreichen. Beeindruckend waren der Besuch der Marine World, einer riesigen Aquariumanlage und die Tour durch das neue „Moses Mabhida Stadion“.
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| Big Five: Leopard auf der Pirsch in der Nähe der Lodge Inyati |
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| Big Five dicht dran: Elefanten kannten keine Furcht im Krüger |
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| Büffel gehören ebenfalls zu den Big Five |
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| Löwen sind eigentlich immer nur müde... |
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| Ein wuchtiger Auftritt eines Nashorns |
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| Braune Elefanten bei der White Elephant Lodge |
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| Zebra im Hluhluwe Park |
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| Spielende Hippos im St. Lucia Wetland Park |
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| Eine von vielen Giraffen |
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30.01.2010 |
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Südafrika Reise von Robert van den Brink Epse, Niederlande |
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Liebe Christine,
Endlich die versprochenen Erfahrungen von unserer Reise durch Südafrika.
Villa in Sabie: Gemütlich, gute Beratungen für die Gegend und die Reise durch Afrika.
Lower Sabie Camp: sehr schöne Lage um abends die Tiere zu sehen. Viele Fliege im Zimmer und auf der Terrasse. Das Essen nicht so gut.
Vielleicht zu empfehlen einen Safari zu machen, im Mietwagen sieht man nicht soviel.
Unterwegs nach Swaziland habe wir uns ein bisschen verfahen: Tshaneni stand nicht auf dem Schild, den Namen hatte sich inzwischen geändert und den Weg nach Big Bend war schwer zu finden. Die Bevölkerung hatte noch niemals von Big Bend gehört!
Waren aber zeitig in Mikhaya Game Resort, was eine Erlebnis war. Eine Nacht war zu kurz.
die Zuckerrohrfarm bei Empangeni war wieder eine Ueberrasschung: Nette junge Leute, sehr gutes Essen, mit ausgezeichneter Wein. Vielleicht zu empfehlen Huhluwe Park auf dem Hinweg zu besuchen, ist ziemlich weit zurück.
Dann kommt der unvergessliche Besuch an Morgentau, nicht nur wegen die liebe Quanta, aber auch durch die interessante Geschichte über die deutsche Missionäre und die Ausflüge die wir gemacht haben. Das Essen war auch sehr gut und besonders originell.
Didima Camp: Schöne Aussicht aus geräumigen modernen Chalets. Essen gut aber im Cathedral Peak Hotel eine erlebnis!
Oranje Guest Farm: Eine kleine Enttäusschung. Der Empfang nach ermüdeter Reise war nicht so herzlich wie in den anderen B. und B."s, mit Kaffee und Thee und weil es Sonntag war gab es kein Essen und musste man fur ein Restaurant ins nächste Ort fahren (20 Km hin, 20 Km zurück). Wir waren zu müde nach unserer Reise.
Eine kalte Platte wäre auch gut geschmäckt haben! Frühstück gut, aber kein frischer Kaffee doch selbst Nescafe machen. Eine Nacht war hier genug.
Den weg nach Graff Reinet war lang aber die Mühe werd. Eine Strecke mit viel "Potholes" aber mit dem Mietwagen hat auch alles gut geklappt. Unterwegs in einem Restaurant am Fluss bei einer Tankstelle etwas gegessen und ausgeruht.
Graff Reinet war auch wieder ein Höhepunkt. Einen herzlichen Empfang und alles sehr Englisch. Gute Restaurants in der Nähe. Graf Reinet ist ein interessantes Städtchen und auch f'ür die Umgebung würde ich 2 Tage empfehlen.
Badger"s Lodge in Knysna: Ideale ruhige Lage, nicht weit vom Zentrum und Waterfront. Das Frühstück ist gut aber nicht reichhaltiger als bei den anderen B. und B"s.
Das B&B in Kapstadt: Etwas spezielles! English orientiert, leicht zu finden (an der Ueberseite liegt das Fussballstadion!) und in der Nähe vom Waterfront und Zentrum.
Wir hatten noch 3 Tage übrig und haben die verbracht in Stellenbosch in Klein Akkerdraai. was uns sehr gefallen hat: ruhige Lage zwischen Stellenbosch und Somerset West, gute Restaurants in der Umgebung, nette Betreuung, Schwimmbad für uns alleine, der Bauernhof für uns allein, richtige Platz zum ausruhen von unserer unvergesslicher Reise durch Südafrika.! Viele Grüsse von Fam. van den Brink.
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14.01.2010 |
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Südafrika Reise von Simone Schmidt Lüdenscheid, Deutschland |
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Liebes Umfulana Team, liebe Frau Tiemann!
Wir hatten tolle Tage in Südafrika. Das schon mal vorweg!!!
Wo soll ich anfangen?
Kapstadt ist eine sehr reizvolle Stadt. Angefangen von der Waterfront über den Tafelberg und die traumhaften Strände. Natürlich darf man Cap Point nicht vergessen. Leider hatten wir dort sehr starken Wind.
Stellenbosch hatten wir uns ganz anders vorgestellt. Es ist eine richtige Stadt und die Weinplantagen liegen in der Stadt und nicht am Hang wie hier bei uns.
Von Johannesburg waren wir nicht sehr angetan, zumindest nicht von der Innenstadt. Wir waren froh, dass unser Auto von innen verriegelt war.
Der Krügerpark ist sehr grün. Das hätten wir nicht erwartet. Es war sehr schwierig Tiere zu beobachten. Trotzdem haben wir viele gesehen.
Das Mkhaya Game Reserve und dem dazugehörigen Wilderness Camp war klasse. Wir haben eine Elefantenherde gesehen, die direkt vor unserer Nase hergewandert ist. Allerdings mussten wir auch unseren Jeep verlassen, da wir einen Platten hatten. Wir hatten ein sehr mulmiges Gefühl. Aber Alles ist gutgegangen. Die Nacht im Camp war zwar ohne viel Schlaf, dafür aber ein unvergessliches Abenteuer!
In Ballito angekommen sind wir erst mal zum Strand gefahren. Wir haben nicht erwartet, dass es hier an einem sehr schönen sonnigen, windstillen Tag so hohe Wellen geben kann. Die Strömung hat einen von den Beinen gerissen. Da man nur an ausgewiesenen Stellen baden kann (Haigefahr und Strömung) drubbelte es sich im Wasser. Zum Abkühlen hat es aber gereicht. Schade ist nur, dass es so herrliche Strände überall gibt und niemand (ausser den Wellenreitern) traut sich ins Wasser.
Alles in Allem muss ich sagen, es hat alles super geklappt von den Flügen, über unseren Mietwagen bis zu den Unterkünften. |
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| Waterfront u. Tafelberg in Kapstadt |
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| Weinplantage in Stellenbosch |
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| Elefant im Mkhaya Game Reserve |
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| Die 3 von der Tankstelle im Hluhluwe Park |
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10.01.2010 |
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Südafrika Reise von Prof. Dr. Bernd Buchholz (dr.sigrid.buchholz@web.de) Hamburg, Deutschland |
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Liebes Umfulana-Team, insbesondere lieber Herr Garstka,
noch haben wir keine Fotos von unserer wunderschönen Reise – die werden nachgeliefert – aber wir können immerhin von unseren durchweg positiven Erfahrungen berichten:
Die Kombination aus Erlebnis- und Entspannungsreise, die wir bereits vor knapp zwei Jahren genossen hatten, hat sich auch diesmal wieder als für uns ideal erwiesen.
Dass wir die erste Station, die Victoria-Fälle. aufgrund des Eis- und Schnee-Desasters in Deutschland nicht haben besuchen können, haben wir zwar sehr bedauert, empfanden unser reduziertes Safari-Programm dann jedoch im Grunde als vollkommen ausfüllend und rund – mehr wäre vielleicht sogar zuviel gewesen.
Es bot sich uns so viel Abwechslung: Das Chilwaro-Camp am Chobe-River ist ein wunderbares Anwesen, exzellent geführt und mit dem Chobe-National-Park in eine Umgebung eingebettet, die ein hohes Aufkommen an Giraffen, Löwen, Büffeln, Krokodilen, Flusspferden, Affen und natürlich vor allem Elefanten garantiert. Wer Tiere unter fachkundiger Anleitung erleben und beobachten möchte, ist hier genau richtig. Unseren Ranger Rogers, dessen Wissen und Klugheit nicht nur hinsichtlich Natur und Tieren uns sehr beeindruckt hat, möchten wir gern einmal wiedersehen. Unvergesslich ist uns der Abend des 24. Dezembers: Wir saßen in einem Boot, das in der untergehenden Sonne auf dem Chobe-River dahin fuhr und betrachteten die trinkenden, badenden und spielenden Elefanten – ein unvergleichliches Erlebnis!
Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die wir im Chilwaro-Camp erlebten, fand ihre Fortsetzung im Okavango-Delta. Das Jacana-Camp, in das uns Joseph, der für uns zuständige Ranger, nach einem spannenden Flug über den Norden Botswanas, fuhr, liegt in einer wunderschönen Landschaft, die einen ganz besonderen Zauber ausübt. Das Leben im Camp unterliegt klaren Regeln, die durch den Rhythmus und die Lebensweise der Tiere bestimmt werden. Dass sich immer wieder einmal ein Flusspferd oder Elefant in den Campbereich 'verirrt' und die gesamte Affenbande nur darauf lauert, etwas zu stiebitzen, durften wir selbst erfahren. Mit Danielle und Peter, unseren sympathischen Gastgebern, haben wir Adressen ausgetauscht und freuen uns, sie bald einmal bei uns in Europa begrüßen zu dürfen. Unser Kontakt war so gut, dass wir sogar darauf hoffen, dass unser Sohn Sebastian über Peters Vermittlung eine Zivildienststelle in Südafrika erhält.
Zurück ging es am 27.12. über Maun nach Johannesburg, in das Hotel 'The Saxon', um am nächsten Tag gen Mozambique zu reisen. Anfangs waren wir skeptisch, ob sich der Aufwand, quer durch Johannesburg zu fahren, um eine Nacht in einem bestimmten Hotel zu verbringen, wirklich lohnen würde, aber, lieber Herr Garstka, Sie hatten recht – dieses Hotel ist ein Erlebnis und wir haben jede Minute, die wir dort waren, genossen – es hätten ruhig noch etwas mehr sein können!
'Runderneuert' und luxuriös 'aufgefrischt' traten wir sodann unseren Flug gen Mozambique an – so dachten wir zumindest. Hier wurden wir allerdings eines besseren belehrt: Laut Air Mozambique war unsere Reservierung gecancelt und wir hatten keinerlei Möglichkeit, einen Platz in der Maschine nach Maputo zu ergattern. In langen, zähen Verhandlungen gelang es uns schließlich, doch noch Bordkarten zu erhalten und unser Gepäck aufzugeben. In Maputo war die Situation ebenfalls chaotisch – nachdem wir unser Gepäck geholt und die Visa- und Zollformalitäten geregelt hatten, wurde uns bedeutet, dass es keinerlei Tickets mehr für uns gäbe, die Maschine nach Pemba wäre voll. Dank der ortsansässigen 'Beförderungsmafia' wurden wir schließlich doch an den Schalter geschoben und konnten unsere Tickets lösen. Kein Problem mehr war dann der Flug von Pemba zum Medjumbe-Island – hier lief alles bestens.
Die 5 Tage auf Medjumbe haben wir sehr genossen – nichts als Luft, Meer, Sand und immer wieder köstliches Essen – dies ist ein wunderbar abgelegener Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Wie Yanni – der Manager – uns erzählte, waren wir die ersten deutschen Gäste, die diese Insel besuchten. Das aber sollte so nicht bleiben – die Insel ist ein wunderbares Reservat für Meeresliebhaber, die eine gewisse Abgeschiedenheit suchen, dabei jedoch gern auch einmal Kontakt mit Menschen unterschiedlichster Nationalitäten haben möchten – man ist dort ganz unter sich!
Zusammenfassend können wir dem Umfulana-Team nur bescheinigen, einen guten Weg hinsichtlich eines sanften, nachhaltigen Tourismus eingeschlagen zu haben. Wir haben viel erlebt und viel gelernt, nähern uns diesem Kontinent in kleinen Schritten und versuchen, unseren Kindern die Schönheit, aber auch die Probleme Afrikas, die ja ursächlich auch mit uns und unserer Geschichte zu tun haben, nahezubringen.
Ganz aus der Perspektive des verwöhnten Europäers wünschen wir uns zudem, dass Sie Ihre Begabung, schöne, besondere Unterkünfte zu finden nicht verlieren werden.
Sigrid, Bernd und Sebastian Buchholz
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