Christian Berkemeier | Südafrika
Juni 2007
Wir entschieden uns für Umfulana als Organisator unserer Rundreise, da wir uns dadurch eine gut durchdachte Rundreise erhofften. Um es vorweg zu nehmen: Unsere Entscheidung haben wir in keiner Weise bereut und würden jedem, der das erste mal nach Afrika reist, empfehlen über Umfulana zu buchen.
Unsere Route führte von Johannesburg durch den Krügerpark und Swaziland nach Durban. Nach einem Inlandsflug nach Port Elizabeth fuhren wir über die Garden Route nach Kapstadt.
Auf unserer Reise haben uns viele Dinge sehr gut gefallen:
Die Landschaften, die man bei seiner Rundreise durchquert sind absolut beeindruckend und abwechslungsreich. Südafrika braucht hier den Vergleich mit Australien oder dem Südwesten der USA nicht scheuen. Man hat hier (wie auch die Werbung verspricht) die Welt in einem Land. Die Tierwelt ist überwältigend, und das nicht nur in den Parks. Wir haben zwar leider keine Raubkatzen gesehen, aber Elefanten, Giraffen, Nashörner und vieles Mehr. Besonders empfehlenswert sind die „Bushwalks“ in den Nationalparks. Hier erfährt man wesentlich mehr als bei den Gamedrives und ist näher an der Natur.
Das Essen in Südafrika ist sehr lecker und beim derzeitigen Wechselkurs auch extrem günstig. Man sollte auf jeden Fall auch die Südafrikanische Küche probieren, z.B. Springbok oder Strauss. Der Service in den Restaurants ist erstklassig und wer die Möglichkeit hat, sollte sich auch in den Unterkünftigen bewirten lassen.
Ein Hinweis zur Jahreszeit: Wir waren im Südafrikanischen Winter unterwegs (Juni). Im Norden des Landes regnet es im Winter gar nicht und die Temperaturen tagsüber sind angenehm. Nachts wird es manchmal sehr kühl (wir haben bis -6 Grad erlebt). An der Gardenroute hatten wir Glück und es war ebenfalls warm (auch nachts nicht unter 0 Grad). In Kapstadt ist der Winter so wie bei uns der April. Bei uns hat es fast durchgehend geregnet und somit haben wir uns viel in Shopping-Malls und Museen aufgehalten. Kapstadt hat hier aber reichlich zu bieten. Leider fiel unsere Tour zum Kap der guten Hoffnung auch ins Wasser. Die Nebensaison hatte aber auch einen großen Vorteil: Wir mussten nie anstehen und in vielen Unterkünften waren wir die einzigen Gäste. Wir konnten alle „Attraktionen“ in Ruhe ohne große Touristenströme genießen.
Noch ein paar Worte zur Kriminalität: Von den Einheimischen haben wir erfahren, daß es eigentlich überall sehr sicher ist. Man sollte aber auf jeden Fall immer sämtliche Gegenstände (alles!) aus dem Mietwagen mit in die Unterkunft nehmen. Unser Auto wurde in Kapstadt aufgebrochen, weil wir auf dem Rücksitz zwei Jacken liegen hatten. Sehr ärgerlich. Ansonsten ist uns aber nichts negatives aufgefallen und wir sind nur netten und hilfsbereiten Menschen begegnet.
Zu den Unterkünften sei nur so viel gesagt: Umfulana hat hier wirklich absolute Top-Arbeit geleistet. Nur die Park-Camps im Krügerpark waren sehr spartanisch ausgestattet, aber man hat dort keine Alternative (außer man übernachtet außerhalb des Parks). Zwei Highlights waren das B&B in Sedgefield und die Lodge am Tsitsikamma. Gerd und Monika waren außergewöhnlich gute Gastgeber und wir haben uns in Sedgefield pudelwohl gefühlt. Frühstück, Reiseplanung, Abendessen: Alles war absolut genial. Im Tsitsikamma Park wohnten wir in einer luxuriösen Lodge mit großer Whirlpool-Badewanne und offenem Kamin, das ganze in der wunderschönsten Landschaft. Echt genial.
Vielen Dank nochmal an Umfulana für die gute Reiseorganisation.
Christian Berkemeier und Sebastian Rott