Marcella Wüst | Südafrika
November 2007
Liebes Umfulana-Team,
auch nach 3 Wochen zurück im kalten Deutschland denken wir noch sehr oft mit viel Freude und tollen Impressionen zurück an unsere Zeit im frühsommerlichen Südafrika.
Zu Beginn ein dickes Dankeschön und Anerkennung für die professionelle Organisation unserer Reise.
Wir haben und werden Sie in Zukunft uneingeschränkt weiterempfehlen!!!
Wir haben uns in allen Unterkünften wohl gefühlt.
Hervorzuheben sind:
Mountain Lodge im Zululand: die neben dem Luxus-Feeling vor allem durch das persönliche Engagemant der Mitarbeiter beeindruckte.
Morgentau: Quantas persönliche Familiengeschichte lässt einen unmittelbar in die Zeit der Einwanderer eintauchen. Zudem fühlten wir uns – nicht nur beim stimmungsvollen Candlelight-Dinner – sofort wie zu Hause. Der Ausflug mit Vic Schütte hat uns einen authentischen Eindruck von Afrika und dem Leben der Zulu vermittelt; mit Sicherheit eines der eindrücklichsten Erlebnisse unserer Reise.
Thendele Camp: Gigantische Lage des Camps inmitten der wilden Berglandschaft, allerdings sind die Chalets mittlerweile in die Jahre gekommen. Wer den Zugang zu den vielen Wandermöglichkeiten sucht bzw. schätzt und sich auch an Affen auf der Terasse erfreut, ist hier richtig. Wer luxuriös und modern wohnen will und nicht gerne selber kocht oder grillt, sollte außerhalb dieses staatlichen Parks unterkommen. Wir haben das Natur-Erlebnis sehr genossen!
Ntshondwe-Camp (Ithala): Für uns der schönste Nationalpark mit gigantischer Lage der Chalets im Hang und ersten Tiererlebnissen direkt vor der eigenen Terasse. Empfehlenswert sind hier die Walking-Safaris; für das frühe Aufstehen (Beginn der Safari war für uns 6:00Uhr) wurden wir belohnt. Nach anstrengenden 2 Stunden Pirsch entdeckten wir tatsächlich ein Black Rhino mit seinem Baby ungefähr 100 Meter von uns entfernt im Busch. Ein ganz anderes Erlebnis als vom Fahrzeug aus!
Ein bißchen aus dem Rahmen fiel im Vergleich mit den anderen Unterkünften und Gastgebern das Guesthouse in Stellenbosch, das zwar von der Ausstattung zu den besten gehörte, allerdings sehr unpersönlich geführt wurde. Von einem Vier-Sterne Haus hätten wir doch einen professionelleren Service erwartet (so wurde uns beispielsweise ein Restaurant empfohlen, das wegen Brandschadens bestimmt nicht erst seit einem Tag geschlossen war). Waren evtl. die Inhaber im Urlaub und deren Kinder überfordert ?!? Leider konnten wir das nicht feststellen, da sich uns keiner der Mitarbeiter persönlich vorgestellt hatte.
Vielleicht waren wir aber auch nur durch die besondere persönliche und herzliche Betreuung sowie die ortskundigen Empfehlungen unserer anderen Gastgeber verwöhnt...
Abschließend noch ein Aspekt, der uns vor der Reise beschäftigt hat: Die persönliche Sicherheit.
Wir haben uns während der gesamten Reise stets sicher gefühlt. Wichtig ist es unseres Erachtens, nur an großen, übersichtlichen Orten Geld abzuheben. Hier haben wir auch gerne Tankstellen genutzt, wo sich der Geldautomat im Verkaufsraum befindet.
Man sollte immer genügend „Kleingeld“ dabeihaben, um einen Parkwächter (auch wenn er einem nicht immer notwendig erscheint...) zu engagieren (5 Rand).
Wir stellten mehrfach fest, das auch eine Kleinigkeit zu Essen (Chips oder Kekse) mit Dank entgegengenommen wurde.
Uns hat der Südafrika-Virus befallen. Wir werden sicherlich wieder dorthin reisen. Dann mit Schwerpunkt auf Natur und Tierwelt und vielleicht auch in Kombination mit Namibia.
Ein dickes Dankeschön von Sven und Marcella