Alexander Federle | Südafrika
Februar 2008
Umfulana Reisebericht 6.2.08 – 27.2.08
Tour: Johannesburg; Krüger Park; Lesotto; Ostküste; Drakensberge; Garden Route; Kapstadt
Erst mal ein großes Lob an euer Team, es hat wirklich alles einmalig geklappt, alles war perfekt organisiert und unsere Unterlagen waren ein hilfreicher Wegbegleiter.
Die Automietung war problemlos und unkompliziert. Alle Unterkünfte waren – jede für sich eine Besonderheit und wir haben uns sehr wohlgefühlt! Wir hatten nicht einmal ein Problem wg. Kriminalität, den Unterkünften, dem Essen oder mit den Menschen.
Wir werden euch mit bestem Gewissen weiterempfehlen…und immer und immer wieder mit euch nach Afrika fliegen J
1. Unterkunft:, Villa in Sabie/2 Nächte mit Frühstück
Ankunft nach 450 km
Sehr schöne, Unterkunft mit exzellentem sehr liebevoll gestaltetem Frühstück. Wir durften das Frühstück auf der Terasse zu uns nehmen. Sehr saubere Zimmer, Kaffee-und Teekochgelegenheit im Zimmer, ebenso hatten wir direkten Poolzugang
Felix und Uta verwöhnen ihre Gäste wirklich sehr und nehmen sich sehr viel Zeit (tausend Dank Felix!!!)für die Gäste und mögliche Routen durch Südafrika.
Die Lone Creek Falls, God´s window, Berlin Falls, Pot Holes und Bourke´s Luck, Three Rondavels, Lowfeld View Side und Pilgrims Rest konnten wir während der empfohlenen Tour bewundern. Der Blyde River Canyon und Umgebung ist wirklich traumhaft! WOW! Da uns Felix eine Kühlbox fürs Picknick geliehen hat, konnten wir alles in Ruhe anschauen! (ca 220km)
Unser Tipp: Für die Selbstverpflegungsunterkünfte bietet es sich an im Ort eine Kühltasche zu kaufen, um Fleisch, Gemüse und Wasser kühl zu halten. Es befindet sich an allen Selbstverpflegungsunterkünften ein Grillplatz…
2. Unterkunft: Lower Sabie Camp/Krüger National Park
(150 km) Kurz nach der Einfahrt in den Krüger NP sind wir einer Herde Elefanten begegnet die uns sehr beeindruckt hat. In Skukuza durften wir dann gleich einem Büffel sehr nahe kommen und die wunderbare Atmosphäre am Fluss geniessen mit dem Vogelgezwitscher und gaaaanz viel Natur um uns!
Unser Tipp: Bis Skukuza fahren, dort einkaufen: Kohle, Anzünder, etc. es steht KEIN
Geschirr und Besteck zur Verfügung!! Wem dies zu umständlich erscheint kann im Nahe gelegenen Restaurant Frühstücken und Abendessen. Wir haben jedoch das Grillen am Fluss sehr genossen!...
Am nächsten Tag sind wir um 6 Uhr losgezogen um eine Safari auf eigene Faust zu unternehmen. Wir waren von den vielen Tieren und dem schönen Park wirklich beeindruckt. Wir haben Zebras, Büffel, Elefanten, Hippos, Antilopen, Gnus, Giraffen, Wasserböcke, Warzenschweine und Schildkröten gesehen. (180 km durch den Park)
Bei einem Sunset – Drive mit einem Tour Guide(zu buchen an der Rezeption) durften wir dann noch Hyänen, Krokodil,. Leopard und Löwe sehen.
Das Camp war sehr schön wobei die Infotafel etwas überholen bräuchte. Im Großen und Ganzen war jedoch alles ok. Unsere Hütte war sauber und einfach eingerichtet aber völlig ausreichend. Der Blick auf den Fluß und die trinkenden Tiere die man abends dort beobachten kann ist einfach genial.
Weiter ging es über die Crocodile Bridge nach Swaziland. Noch bevor wir den Krüger NP verlassen haben, haben wir die BIG FIVE komplett gemacht und sind einem Nashorn begegnet. J JUHU!
3.Unterkunft: Wilderness Camp/Swaziland/1 Nacht; Vollverpflegung
Ankunft nach380 km; Abgeholt wird man um 16 Uhr am Parkplatz hinter dem Shop…
Kurze Safari mit dem Guide durch das Privatreservat. Der Guide erklärt viel über das Leben der Tiere.
Eine sehr einzigartige Erfahrung in einem Haus ohne Fenster und Türe zu schlafen…
Und der Kudu grüßt schon zur Morgentoilette J
Sehr nett gestaltete Unterkunft und einfach mal was ganz anderes!
Abendessen am Lagerfeuer mit Swazi – Frauen und – Männern die später traditionelle Tänze aufgeführt haben.
Um 5.30 Uhr Wecken durch die Swazi-Frauen und dann Safari durch das Wildreservat. Sehr schöne morgendliche Tour (sehr lehrreich), anschliessend Frühstück in der Sonne! MMHHHHH! Danach wurden wir wieder zu unseren Autos gebracht um unsere Tour fortzusetzen!
4. Unterkunft: Zuckerrohrfarm bei Empangeni (Lebombo Berge, Zulu-Land) B&B
Bei der Ankunft (nach 380km) wurden wir von fünf Hunden und der Chefin mit einem Tee begrüsst.
Das Farmhaus ist sehr schön gelegen mit traumhaft angelegtem Garten mit Pool; die Zimmer sind sehr liebevoll eingerichtet. Am Abend wurden wir mit dem perfekten Dinner des Junior-Chefs verwöhnt. (wirklich ausgezeichnet!!!)
Der Nächste Tag war sehr regnerisch im Umfulozi-Hluhluwe Park. Doch gegen Mittag wurde das Wetter besser und wir haben ausser „Katzen“ und Elefanten alle gängigen Tiere gesehen.
Unser Tipp: es reicht wenn man nur den „unteren“ Teil des Parks – den Umfulozi sieht. Dieser ist schon gross genug für eine Tagestour mit dem Auto.
à Sehr schöner Park;
sehr schöne Unterkunft mit „ 5-Sterne-Koch“ und sehr freundlichen Gastgebern!
5. Unterkunft: ehemalige Missionsfarm/Hermannsburg/1 Nacht; Vollpension
Nach ca: 300 km erreichen wir die kleine Farm von Quanta, der Besitzerin. Das Haus liegt sehr abgelegen ca: 2 km von dem Missionarsdorf Hermannsburg entfernt.
Abstecher zu den Lilani Schwefelbädern.
Abends: (es war der 14.2.) „Valentine´s-dinner“ mit sehr liebevollem Ambiente und vorzüglicher „südafrikanischer Küche“. Mit den beiden anderen Gästen (Peter und Garry) saßen wir zusammen an einem Tisch und führten sehr angeregte Gespräche. Bei sehr wohlschmeckendem Weisswein erzählte uns Quanta sehr viel über Land und Leute. J
Am nächsten Tag, Besuch des Museums Hermannsburg.
Fazit: Traumhafte Lage der Unterkunft.(Fabrik in unmittelbarer Nähe) wird beim Anblick des Anwesens aus dem Kopf gelöscht!:-)) Man kann hier sehr viel erfahren und genießen. DANKE für alles Quanta!
6. Unterkunft: Park Camp/Drakensberge/2 Nächte; Selbstverpflegung
Einkaufen im Sparmarkt in Bergville.
Ankunft nach ca: 280 km; Rezeption schliesst um 17 Uhr. Schlüssel hängt aber aussen am Schlüsselbrett – also kein Problem wer später ankommt ….Anmeldung am nächsten Tag…(der Park schliesst aber um 19 Uhr…)
Atemberaubendes „Amphitheater“ direkt vor dem Camp, das man nicht oft genug Fotografieren kann….
Möglichkeit für viele Wanderungen; schönes Challet mit vielen „Hühnern“ und Baboons…
7. Unterkunft: Villa in Ladybrand/1 Nacht B&B
(300 km) Nette und freundliche Unterkunft, in der Stadt gibt es nichts Sehenswertes
Ausflug nach Lessotho möglich
Am Sonntag hatte nur der Thailänder auf, wo wir jedoch gut gegessen haben in nettem Ambiente.
8. Unterkunft: historische Villa in Graff Reinet /1 Nacht B&B
Ankunft nach 560 km durch´s Karoo-Land. Sehr grosses herrschaftliches Haus mit freundlichen Besitzern. Die Gäste werden in extra Häusern untergebracht. Sehr schöner Garten mit Pool.
Ausflug zum Reservat Valley of Desolation; Abendessen im Restaurant (Kudu, Strauß und Springbock)à sehr lecker!(Vorreservierung durch Hausherrin empfehlenswert!)
9. Unterkunft: Lodge in Knysna/Gardenroute/3 Nächte B&B
Abstecher zum Baden in St. Francis Bay.
Ankunft nach 580 km
Joachim empfängt uns mit einem kühlen Bier und erzählt gleich was wir alles unternehmen können. à Ausflüge, Wanderungen, Strände – Möglichkeiten gibt’s gerade genügend und man will am liebsten alles machen … wieder mal ist die Zeit zu knapp …
Fazit: sehr schöne Lodge, sehr sehr nette, freundliche und hilfsbereite junge deutsche Familie die seit 8 Jahren dort leben!
10. Unterkunft: B&B in Higgovale/Kapstadt/4 Nächte mit Frühstück
Fahrt über den Schwarzenberg-Pass zu den Tropfsteinhöhlen Cangoo Caves
Weiterfahrt nach Kapstadt
Ankunft nach ca. 600 km; sehr herzlicher Empfang von Janine J
1.Tag: Fahrt zum Kap; Stopp in Simonstown – Pinguine beobachten; Kap der Guten Hoffnung; Chapman´s Peak Drive; Hout Bay; Viktoria Road
2.Tag: Der Berg ist frei à Aufstieg zum Tafelberg, Runter mit der Bahn; gigantische Ausblicke; Anschliessend die verdiente Abkühlung im Pool; danach flanieren an der Waterfront.
3.Tag: Shopping in der Stadt; Besuch des Botanischen Gartens Kirstenbosch
4. Tag: Township-Tour durch Kapstadt …sehr beeindruckend wie hier eigentlich wirklich gelebt wird (die armen Viertel)…
Abflug nach Deutschland …
Fazit der Reise:
Sehr schöner individueller Urlaub (Erlebnisreise) mit sehr schönen, sauberen, freundlichen Unterkünften. Es bieten sich sehr viele Möglichkeiten um Land und Leute kennenzulernen. Die Schwarzen sind sehr freundlich und hilfsbereit, auch wenn man sich bei der Ankunft in Johannesburg erst mal an die andere Hautfarbe und Mentalität gewöhnen muss … (Wer winkt in Deutschland fröhlich zu wenn ein anderer auf der Landstrasse entgegen kommt!??)
Wir wollten eigentlich überhaupt nicht mehr nach Hause fliegen und werden mit Sicherheit wieder kommen… Und dann mit Umfulana!