Arnd v. Hofe | Südafrika
April 2008
Unsere Reiseroute
Wir sind in 3 Wochen von Kapstadt über die Garden Route und die große Karoo in die Drakensberge und von dort über Swaziland in den Krüger Nationalpark mit Rückflug von Johannesburg gefahren.
Reiseplanung & Buchung
Die Reiseplanung war exzellent, alle Strecken- und Zeitangaben waren korrekt und realistisch. Sehr angenehm war u.a. die Platzreservierung im Flugzeug, insbesondere da wir viel Fußraum und vegetarisches Essen brauchten. Die Unterkünfte waren – bis auf eine Ausnahme – sehr komfortabel und dennoch mit viel Charakter. Wir sind immer sehr nett und zuvorkommend empfangen und bewirtet worden.
Allgemeine Eindrücke
Diese Reise war unser erster Kontakt mit Südafrika und wir waren begeistert von der Vielfalt des Landes und von der Herzlichkeit der Menschen. Wir hatten eine wunderschöne, interessante und aufregende Zeit und waren daher sicherlich nicht zum letzten Mal dort zu Besuch.
Unsere Highlights
Informativ: Bei Quanta (Morgentau in Hermannsburg) haben wir in so kurzer Zeit so viel über Südafrika erfahren.
Kulinarisch: Die 4-Gänge-Menüs in der Zimbete Country House (Empangeni) waren unübertroffen gut.
Aktiv: Die Wanderung im Sonnenuntergang bei aufgehendem Vollmond auf den Lions Head (Kapstadt) mit Blick auf die 12 Apostel, den Tafelberg und Kapstadt war unvergesslich schön.
Tierisch: Von den Game Reserves war der Hluhluwe-Umfolozi Park nicht nur die richtige Mischung aus Tierschutz und Tierbeobachtung, sondern auch landschaftlich sehr reizvoll.
Abenteuerlich: Fast in der Natur schlafen, ohne Elektrizität auskommen und Tiere hautnah erleben, das war unser aufregender Aufenthalt im Mkaya Game Reserve.
Bergig: Vom Schlafzimmer im Thendele Camp konnten wir auf das Amphitheater sehen, unsere Wanderung zur Tugela Gorge war jede Minute der sieben Stunden wert.
Landschaftlich: Die Vögel des Valley of Desolation (Graaff Reinet) im Sonnenuntergang bei der Jagd zu beobachten und die karge Landschaft zu genießen war atemberaubend.
Afrikanisch: Die Grenzübertritte von/nach Swaziland sowie der Markt/Busbahnhof in Sibayeni auf halber Strecke von Swaziland nach Komantipoort waren sehr afrikanisch.
Unheimlich: Einer der zyklischen Stromausfälle in Südafrikas traf uns tief in den Sudwala Höhlen. Bis nach wenigen Minuten der hauseigene Generator ansprang, war es stockfinster.
Allgemeine Anmerkungen
• Die Sicherheitslage war deutlich entspannter, als man uns in Deutschland erzählt hat.
• Gerade im April/Mai ist es nachts recht kühl. Die meisten Häuser sind weder isoliert noch besitzen Zentralheizung, das ist für Deutsche sehr ungewohnt (und kalt).
• Ein SUV mit Vierradantrieb macht sehr viel Sinn, da die Straßen oft viele und große Schlaglöcher besitzen, besonders interessante Straßen häufig nur Kieswege sind und Tiere von der höheren Sitzposition aus viel besser zu sehen sind.
• Guter Internetzugang ist schwierig zu finden.
• Es gibt landesweit koordinierte Stromausfälle. Die meisten Supermärkte haben kleinere Notstromaggregate, häufig aber nicht für Kühlschränke und –truhen.
• Der dampflokgetriebene Zug „Outeniqua Tjoe Choo“ fährt aufgrund von Streckenschäden nicht mehr bis Knysna. Die Reparaturarbeiten haben noch nicht begonnen.