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Markt in Keat's Drift
Markt in Keat's Drift – ©Ursula Diegelmann
Mit Vic Schütte im Kraal
Mit Vic Schütte im Kraal – ©Ursula Diegelmann
St. Lucia Lagune
St. Lucia Lagune – ©Ursula Diegelmann
Amphietheater nach dem Gewitter
Amphietheater nach dem Gewitter – ©Ursula Diegelmann
Christin's Rührei mit allem
Christin's Rührei mit allem – ©Ursula Diegelmann
Valley of Desolation
Valley of Desolation – ©Ursula Diegelmann
Auf der Terrasse von De Hope
Auf der Terrasse von De Hope – ©Ursula Diegelmann
Mit Shireen im Malaienviertel
Mit Shireen im Malaienviertel – ©Ursula Diegelmann
Blick aufs Kap der guten Hoffnung
Blick aufs Kap der guten Hoffnung – ©Ursula Diegelmann

Ursula Diegelmann | Südafrika

November 2008

Hallo Herr Garstka, liebes Umfulana Team,
wir sind am 09, Dezember wieder wohlbehalten aus Südafrika zurückgekehrt. Nicht die großen Tierparks waren dieses Mal unser Ziel. Wir wollten Menschen unterschiedlicher Hautfarbe in ihrem Lebensumfeld kennen lernen, wir wollten die Seele baumeln lassen in unberührter Natur. Das ist uns geglückt.
So war der Ausflug mit Vic Schütte für uns alle ein großes Elebnis. Dass wir dank seiner Hilfe als Übersetzer der Zulusprache mit der Großmutter im Kral kommunizieren konnten, dass wir die Freude der Enkelkinder über das Mitgebrachte erleben konnten, dass wir richtiges Marktleben am „Rentenzahltag“ als einzige Weiße erleben konnten, da waren Momente großer Dankbarkeit.
Da war Shireen, eine Malayin, die uns in einer Führung durch ihr Stadtviertel Bo-Kaap viel Persönliches erzählte und uns zum Abschluss in ihr Haus zum Tee mit Fingerfood einlud. (Barry in Jambo's Guesthouse hatte uns den Tip gegeben.) Anschließend wurden wir in zwei Autos verfrachtet und von Sohn und Ehemann zu ihrer Mutter gebracht, die hoch über dem Malaienviertel am Signal Hill ihr Haus gebaut hatte und das ihr Mann für die Großfamilie immer wieder erweitert hat und inzwischen auch ein Restaurant eingerichtet hat.
Der Besuch auf Robben Island mit den bewegenden Schilderungen eines ehemaligen Gefangenen hat uns sehr bewegt. Seine letzten Worte, wie man die Kluft zwischen den Rassen überwinden könnte, waren: education, education, education.
Da war der Besuch in den Townships, bei der uns zwei Farbige (der eine selbst Kämpfer für den ACN) an ausgewählten Stellen vom Alltag und dem Leid der Farbigen unter der Apartheit einen Eindruck vermittelten.
Da war der Bäcker in Bhambanana an der T-Gabelung zur Straße nach Thonga Beach. Er schenkte uns zwei Pack Toastbrot, damit wir nicht verhungerten, denn die Straße sei very bad! Und das war sie auch. 43 km Schlagloch an Schlagloch. Besser den Umweg über Hluhluwe wählen.

Und die Seele baumeln lassen?
Da war die Thonga Beach, wirklich nahe am Paradies. Ein Traum!Da war das Buchu Bushcamp, einsam, doch mit allem Komfort. Schade, dass wir dort nur eine Nacht waren. Da war Dophin Dunes mit seiner Lage hoch über dem Meer, mit einer Terrasse, wie geschaffen für uns 6. Da war Avondrust in Graaf Reinet mit dem großen Poolbereich und den freundlichen, hilfsbereiten Gastgebern Haniki und Nico. Nico setzte sich für uns mit Merwin Rabe wegen eines geplatzten Reifens in Verbindung. Dieser arrangierte einen Fahrzeugwechsel in George, was prima klappte. Da war das Thendele Camp, wo wir zwar keinen Sonnenaufgang aber ein heftiges Gewitter mit einem eineinhalbtägigem Stromausfall erlebten. Da war St. Lucia's Wetlands Guesthouse, wo uns Hetie und Eric für den Abend nach unseren Ausflügen mit Obst, Häppchen, Wein, Bier und Brandy verwöhnten. Da war Quanta, die mit ihrem Charme und ihrer Kreativität gut tat, die uns mit einem „Bonus“ von Umfulana überraschte. Herzlichen Dank. Wir haben uns gerne ein Bad geteilt! Da war Christin in Ladybrand, die
uns beim Frühstück mit besonderen Kreationen überraschte. Da war das Ithala Camp Ntshondwe, dessen Chalets ein wenig in die Jahre gekommen sind, wir aber nicht missen wollten. Da waren Barry und Mina in Jambo's Guesthouse. Da scheiden sich die Geister. Wir jedenfalls genossen die Nähe zur City, die Ruhe im Garten und die Hilfsbereitschaft der Gastgeber.

Und was uns bei dieser Reise wieder geholfen hat, war Ihr Ansprechpartner vor Ort. Dies gibt ein gutes Gefühl der Sicherheit bei irgendwelchen Pannen.

Zum Schluss noch ein Hinweis:
Die Grove Road ist Sackgasse und sehr schmal. In der Pine Street hat Barry zwei Parkplätze vor dem Haus. Man fährt von der Mainrd. in die Wigtownstreet, erste Str. rechts und wieder rechts in die Pine Street.
Shireen wird sich mit Umfulana in Verbindung setzen. Sie ist sehr kompetent. Ich habe ihr Ihre Web -Adresse gegeben.

Fazit: Wir waren auch bei dieser 2. Reise bei Umfulana gut beraten und aufgehoben.
Gleichzeitig möchte ich mich im Namen unserer Reisegruppe für die guten Wünsche zu Weihnachten bedanken. Ich gebe diese an das gesamte Team zurück und wünsche ihm für die neuen Reiseziele viel interessierte Kunden.

Herzliche Grüße aus dem Fuldaer Land

Ursula und Günther Diegelmann,
Gisela und Richard Frank
Gusti und Oswald Heumüller