Siegfried Rautenberg | Südafrika
Dezember 2008
Liebe Frau Tiemann,
vielen Dank für die Mail. Wir sind wohlbehalten und voller bunter Eindrücke aus Südafrika zurück. Alles hat prima geklappt – dafür noch einmal herzlichen Dank. Das Eingewöhnen fällt uns nach dieser Reise besonders schwer – das Leben dort unterscheidet sich doch sehr von unserem hier. Vom Wetterunterschied im Moment einmal ganz zu schweigen. Trotzdem hoffen wir, ein wenig von der Entspanntheit der Menschen dort in unseren Alltag herüberretten zu können.
Die Unterkünfte, die Sie für uns ausgewählt haben, waren alle sehr schön.
Die Farm am Sabie River toll als Start/zum Eingewöhnen. Hans ein netter Gastgeber.
Die Anfahrtbeschreibung zur Bush Lodge war ein wenig schwierig zu interpretieren, aber die Lodge selbst super und die Game Drives auch.
Das Satara Camp hat uns auch gut gefallen, eben auch wegen des Unterschiedes zu einer privaten Lodge. Auch das eigenständige Fahren im Krüger Park war hoch spannend. Besonders, da es ziemlich stark geregnet hatte und einige Wege dadurch etwas aufgeweicht waren.
Leider war durch den Hochstand des Flusses auch die Crocodile Bridge weggeschwemmt und der Zugang nur über das Malelane Gate möglich. Das hat uns bei unserer nächsten Etappe von Komatipoort einige km mehr gekostet, aber dadurch tolle Erlebnisse (und natürlich Fotos) beschert.
Das B&B Trees Too ist ein wenig abgewohnt, was aber durch Sue und Martyn mehr als wett gemacht wird; nicht zu vergessen ihr tolles Essen (mit den von Ihnen erwähnten Restaurants ist es offensichtlich nicht so weit her); also als Tipp: lieber bei TT zum Essen anmelden!
Von den beiden haben wir denn auch den Tipp bekommen, lieber über Jeppe's Reef/Piggs Peak den etwas längeren Weg durch Swaziland zu nehmen und für die Fahrt durch Manzini etwas Zeit einzuplanen.
Mkhaya Game Reserve war das Highlight schlechthin. Die Unterkunft, das Essen (samt „Silvesterunterhaltung“) und die Drives im uralten Jeep.
Die Lodge im Zululand ist superb in Bezug auf Unterkunft, Essen und besonders die Aussicht. Die jungen Leute, die dort tätig sind, sind ausgesprochen nett. Leider sind die Game Drives ziemlich langweilig – besonders, wenn man vorher schon so viel gesehen hat. Die Leute haben allerdings ein großes Wissen über Pflanzen und Tiere, was die Ausfahrten dann doch wieder interessant macht. Man darf halt nur keine „großen Tiere“ erwarten.
Vielleicht wäre der Hluhluwe Umfolozi Park eine Alternative?
In Salt Rock wurden wir von unseren Gastgebern ausquartiert, weil das B&B überbucht war. Dafür hatten wir allerdings ein ebenfalls nettes B&B mit Meerblick! Und zum Frühstück und einem tollen Abendessen waren wir dann wieder dort. Ausgesprochen stilvolles Ambiente und liebenswürdige Gastgeber (die uns sogar noch afrikanische Musik auf CD gebrannt haben und am Abreisetag unser Auto haben waschen lassen...). Also eine gute Empfehlung.
Auch unsere letzte Station, die Mountain Lodge lässt nichts zu wünschen übrig!
Ein wunderschöner Abschluss für diese Reise.
Insgesamt waren wir nach fast 3.000 gefahrenen km ein wenig eingerostet, aber dafür ist unser Kopf voller neuer Eindrücke und unsere Seele voll guter Erinnerungen.
Vielen Dank dafür und alles Gute für Sie und Ihr Team. Die nächste Reise, die wir in diese Richtung machen, werden wir sicher über Sie planen lassen.
Herzlichen Gruß aus Hamburg -
Carola + Siegfried Rautenberg