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©Britta Lesaar
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Britta Lesaar | Südafrika

September 2009

Ich kann von Südafrika nur schwärmen! Die lange Anreise über Dubai hat sich gelohnt, denn was wir auf unserer 13-tägigen Rundreise erlebt haben, wird noch lange nachwirken. Zunächst haben wir uns in der Nähe von Pretoria bei Ted sehr gut erholt. Die Betten haben uns die Möglichkeit gegeben, wieder zu Kräften zu kommen, um dann später auf die Panorama Route zu gehen. Glücklicherweise hat uns Felix, unser Gastgeber in Sabie, sehr gute Unterstützung bei der zeitlichen Planung der Tour gegeben. Es gelang uns, alle wichtigen Stellen, die Abbruchkante, die wirklich sehr (!) hoch ist, die Wasserfälle, die Bergmassive und die tollen Aussichten zu erkunden. Weiter ging es in den Krüger-Nationalpark auf mehrere Safaris. Das war schon echt atemberaubend und spannend, sich den Tieren zu nähern und sie in freier Wildbahn zu beobachten. Irgendwie war es so, als gäbe es keine spürbare Trennung zwischen Tier, Natur und Mensch, super! Ein kleiner Tipp für alle, die noch hinfahren werden, um Elefant, Giraffe und Co. zu sehen: Nehmen Sie sich einen Geländewagen oder ein Auto, das ein bisschen höher ist. Wer höher sitzt, kann viel besser in den Busch und in die Gräser gucken! Vom Krüger-Park aus ging es dann weiter nach Mkhaya, wo wir eine Übernachtung in einer offenen Hütte im Buschcamp hatten: Das war aufregend! Die Geräusche, der Luftzug, die Petroleumleuchten (es gibt dort keine elektrisches Licht). Am nächsten Morgen waren um unsere Hütte herum die verschiedensten Tierspuren zu erkennen. Wahnsinn! Auch hier nahmen wir an der Safari teil, die im Vergleich zu den voherigen noch näher an der Natur war. Es gab nur kleine, enge Schotterwege, gelegentlich musste man sich vor Ästen und Sträuchern, die man streifte, schützen. Unsere nächste Station führte uns in den Hluhluwe-Umfolozi-Nationalpark, ins Hilltop-Camp. Hier haben wir uns in unserer Unterkunft sehr wohl gefühlt, das abendliche Büffet im Restaurant ist in jedem Fall zu empfehlen. Eines Abends sind wir leider zu spät wieder im Camp eingetroffen, weil sich auf unserer Fahrt durch den Park bei Einbruch der Dämmerung ein riesiger Elefant auf der Straße richtig schön mit dicken Ästen, Blättern und Palmen satt essen wollte. Er tat dies in aller Ruhe und blockierte damit unsere Weiterfahrt (und die Weiterfahrt von etwa 20 anderen Autos!). So nah bin ich einem Elefanten noch nie gekommen, ein bisschen beängstigend war es schon, aber wer frisst, ist friedlich. Über die Dolphin Coast, die bei gutem Wetter bestimmt zum Baden und Sonnen einlädt, waren wir letztlich in den Drakensbergen, die uns sehr gut gefallen haben. Wir konnten Wandern, sind bis auf 1865m Höhe zum Mushroom-Rock gekraxelt (Hin- und Zurück 5 Stunden) und haben die überwältigende Aussicht auf die Berge genossen. Das Klima dort war sehr angenehm, die Unterkunft außergewöhnlich. Alles in allem ein Urlaub der besonderen Art, der sehr gut vorstrukturiert war und in dem alles gut geklappt hat. Es gab keine gefährlichen Situationen und auch keine Schwierigkeiten mit dem Ablauf. Wir sind froh, Südafrika auf diese Weise erobert zu haben...