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Waterfront in Kapstadt
Waterfront in Kapstadt – ©Inke & Stefan
Chapman's Peak Drive
Chapman's Peak Drive – ©Inke & Stefan
Unsere Unterkunft in Swellendam
Unsere Unterkunft in Swellendam – ©Inke & Stefan
Monkeyworld
Monkeyworld – ©Inke & Stefan
Flucht aus Monkeyworld ;-)
Flucht aus Monkeyworld ;-) – ©Inke & Stefan
Tsitsikamma Nationalpark
Tsitsikamma Nationalpark – ©Inke & Stefan
Sunset im Tsitsikamma Nationalpark
Sunset im Tsitsikamma Nationalpark – ©Inke & Stefan
Gepard im Tenikwa Game Park
Gepard im Tenikwa Game Park – ©Inke & Stefan
Erfrischende Pools im Royal Natal Park (Drakensberge)
Erfrischende Pools im Royal Natal Park (Drakensberge) – ©Inke & Stefan
Wasserbeschaffung
Wasserbeschaffung – ©Inke & Stefan
Durstiger Elefant im Krüger
Durstiger Elefant im Krüger – ©Inke & Stefan
Neugieriege Hyäne im Scheinwerferlicht
Neugieriege Hyäne im Scheinwerferlicht – ©Inke & Stefan

Inke & Stefan | Südafrika

April 2012

Liebes Umfulana-Team
Ferien in Südafrika, das spukte schon lange in unseren Köpfen rum.....
Als eine Kollegin uns von Südafrika erzählt hat, haben wir beschlossen, doch mal einen Fuss auf einen Kontinent zu setzen, wo wir noch nie waren.

Die Buchung war extrem einfach...ein paar Mails zwischen Frau Tiemann und uns und die Reise stand innert wenigen Tagen. Die Reiseunterlagen waren grossartig und wir waren hellauf begeistert. Alle Unterlagen in einer handlichen Ledermappe, dazu noch Reiseführer und Strassenkarte, wir waren komplett ausgestattet!

Über Johannesburg flogen wir nach Kapstadt und besuchten dort natürlich die Stadt (die Waterfront ist zum Bummeln und Essen bestens zu empfehlen) und fuhren noch ans Kap (ein Besuch am Boulders Beach bei den Pinguinen musste selbstverständlich sein). Das Wetter war herrlich, aber der Wind blies uns fast weg. Die Rückfahrt nach Kapstadt führte uns über den Chapman’s Peak, eine Art Passstrasse, immer wieder mit tollen Ausblicken auf die Küstenlandschaften.

Da wir ja noch mehr von Südafrika sehen wollten, sind wir nach nur 2 Nächten im Guesthouse (am Fusse des Signal Hills mit Aussicht über Kapstadt und von der einen Ecke des Balkons konnten wir sogar noch den Tafelberg sehen) weiter gefahren.
Entlang der Gardenroute war unser nächste Übernachtung in Swellendam im Guesthouse. Wir wurden wie bereits in Kapstadt herzlich empfangen und gleich auf die Veranda zu einem Rooibos-Tee eingeladen. Die Restaurant-Empfehlung von Bridget war ein Volltreffer und wir genossen unser erstes afrikanisches Nachtessen (Straussenfilet und Bobotie), lecker!!!!

Am nächsten Tag ging es weiter nach Knysna, wo wir zwei Nächte eingebucht waren. Von Knysna haben wir natürlich die Heads besucht und noch Ausflüge zum Knysna Elephant Park, zu Monkeyworld und zum Birds of Eden unternommen. Ein unbeschreibliches Gefühl, die Elefanten aus nächster Nähe zu sehen, zu füttern und zu streicheln. Den Affen hat man angesehen, wie gut es Ihnen in der Auffangstation geht und einmal in einer riesigen Vogel-Voliere zu stehen, wo einem die Vögel um die Ohren flitzen, ist unvergesslich.

Nach einer Fahrt durch’s Hinterland verbrachten wir die nächste Nacht im Tsitsikamma Nationalpark. Die Tsitsikamma Lodge hat uns nicht so gefallen, vielleicht waren wir durch die grosse Gastfreundschaft die Tage vorher schon verwöhnt? Ein Besuch des Nationalparks stand natürlich auch noch auf dem Programm und die kleine Wanderung entlang der Küste bis zu den Hängebrücken war gut zu bewältigen.

Am nächsten Tag sind wir noch einige Kilometer zurück gefahren, da wir unbedingt den Tenikwa Game Park noch besuchen wollten. Eindrücklich, wenn man Raubkatzen so aus der Nähe beobachten kann. Wir konnten in das Gehege der Geparden und das Schnurren der Katzen während wir Fotos mit ihnen machen konnten, war kaum zu überhören.

Um schon mal eine kleine Erfahrung zu machen, wie sich eine Self-Drive Safari anfühlt, haben wir spontan einen Abstecher zum Seaview Game & Lion Park kurz vor Port Elizabeth gemacht. Mit dem eigenen Auto fährt man durch einen kleinen Park und sieht Zebras, Giraffen und unzählige Antilopen. Die Löwen und Tiger (eigentlich nicht typisch für Südafrika) sind allerdings separat eingezäunt, wir waren solchen Tieren noch nie so nah. Der Höhepunkt für uns war allerdings das Spielen mit zwei kleinen Tigerbabys (3 Monate alt).

Von Port Elizabeth ging es am nächsten Morgen per Flugzeug nach Durban, um die zweite Ferienwoche im Hinterland von Südafrika zu verbringen.

Die Fahrt von Durban zu den Drakensbergen war etwas beschwerlich, da das Auto nicht besonders stark motorisiert war. Das Thendele Camp im Royal Natal Nationalpark liegt mitten in einem Amphitheater und die Aussicht auf die Berge rundherum war toll. Um den Park richtig zu erleben, ist eine der vielen Wanderungen unbedingt zu empfehlen. Leider klebten unsere Blicke immer auf dem Wanderweg, um sicherzugehen, dass wir auf nix traten (wir haben einen grossen Respekt vor den Schlangen) und prompt schlängelte sich eine kleine Schlange vor uns über den Weg, aber eh wir es recht begriffen haben, war sie auch schon wieder weg.

Weiter ging’s zum Blyde River Canyon. Wir waren die ganze Zeit auf einem Hochplateau unterwegs und hatten immer wieder unendliche Ausblicke über die Weiten Südafrikas. Von dort war es dann nicht mehr weit zum Krüger Nationalpark. Im Krüger haben wir im Pretoriuskop Camp übernachtet, wo wir uns leider nicht so wohlgefühlt haben, denn das Personal (vor allem an der Rezeption) wirkte sehr unmotiviert, nicht gerade hilfsbereit und etwas hochnäsig. Die Bungalows waren einfach aber zweckmässig eingerichtet. Am Tag unserer Ankunft haben wir gleich eine Sunset-Tour gebucht, der Guide (eine Dame) war entweder neu oder noch nicht so erfahren, denn bei fast jedem Abzweig war sie am Zweifeln, wo sie denn nun lang fahren müsste (aber wir haben den Heimweg wieder gefunden ;-)). Den nächsten Tag sind wir selbst durch den Park gefahren und haben jede Menge Tiere gesehen. Elefanten, Zebras, Giraffen, Nashörner, Flusspferde, Wasserbüffel, Warzenschweine, Schildkröten, Antilopen, Hyänen, Krokodile und eine Puffotter (uuäääääh). Eine Raubkatze haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen, bestimmt beim nächsten Besuch.

Unsere erste Südafrika-Reise hat uns super gefallen, was sicher auch der tollen Organisation von Umfulana zu verdanken war und wir waren ganz sicher nicht zum letzten Mal dort. Wir waren uns anfangs sehr unsicher, was die Kriminalität etc. betrifft, aber wir haben durchweg nur positive Erlebnisse gehabt. Wenn man sich vorsichtig verhält und Wertgegenstände nicht offen liegen lässt, ist es nicht gefährlicher als in irgendeiner anderen Grossstadt auf der Welt. Die einheimische Bevölkerung war immer ausgesprochen nett und höflich, nur selten wurden wir angebettelt oder von fliegenden Händlern belästigt. Ein höfliches Nein genügte und wir konnten weiter.

Bei unserer nächsten Reise werden wir uns im Krüger Nationalpark eher eine Lodge oder Guesthouse gönnen, denn im Vergleich dazu ist das Camp schon sehr einfach.
Auch bei der Mietautowahl würden wir eine höhere Klasse wählen, mit Automatikgetriebe und besser motorisiert, denn auch den Luxus einer Zentralverriegelung per Knopfdruck haben wir doch etwas vermisst.