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©Peter und Ilona Burger
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Peter und Ilona Burger | Tansania

Dezember 2010

Hallo Frau Tiemann,
seit Montag sind wir nun zurück von einer unvergesslichen Reise durch Tanzania. Vorab möchte ich mich ganz herzlich für die wieder einmal perfekte Organisation bedanken. Es hat alles wunderbar geklappt und selbst meine Bedenken bezüglich des Fahrers waren vollkommen grundlos. Die Zusammenarbeit mit Akorn hat sich als sehr gut herausgestellt und unser Fahrer „Abdul“ war einmalig. Hier nun unser Reisebericht:

Angekommen in Arusha wurden wir von Akorn erwartet und wurden zur Arumeru-River-Lodge gebracht. Dort verbrachten wir zum eingewöhnen zwei Tage. Die Lode liegt sehr schön, allerdings hat sie im September den Besitzer gewechselt und das neue Management braucht noch etwas Zeit, um alles ins Lot zu bringen. Durch Akorn haben wir dann unsere weiteren Reiseunterlagen bekommen und auch eine ausführliche Beschreibung der Reise wurde uns durch einen Agent übergeben. Unser Fahrer für die nächsten 14 Tage war dann ABDUL, mit dem wir sehr viel Spaß hatten. Er war ein ausgezeichneter Fahrer und am Ende ein wirklich guter Freund (bitte teilen Sie dies auch nochmals Akorn mit). Unsere erste Station war dann der Arusha-Nationalpark: dieser ist nicht ganz so bekannt, aber ein Besuch ist empfehlenswert. Die vielen kleinen Seen mit tausenden von Flamingos waren sehr beeindruckend. Die Reise führte uns weiter in den Tarangire Nationalpark, welcher uns sehr gut gefallen hat. Eine wunderschöne Landschaft und sehr viele Elefantenherden waren hier das Bild. Übernachtet haben wir in der Tarangire Sopa Lodge, die in Ordnung war. Weiter ging es in den Norongoro Nationalpark und den Norongoro-Grater. Der Grater war ein überwältigendes Schauspiel zwischen beeindruckender Landschaft und ein sehr abwechslungsreiches Tieraufkommen. Auch ein Ausflug in ein Massai-Dorf war sehr interessant und wird uns unvergesslich bleiben. Hier wurde uns hautnah die Kultur der Massai sehr persönlich und unaufdringlich näher gebracht. Gewohnt haben wir hier in der Plantation-Lodge, die war sehr schön, aber irgendwie zuviel des Guten und die Besitzer waren uns zu überheblich. Von hier haben wir noch einen Abstecher in den Lake Manyara Nationalpark gemacht. Dieser ist sehr klein, hat aber seinen Reiz und hat uns sehr gut gefallen. Dann führte uns die Fahrt durch die Serengeti und wir hatten hier das große Glück, direkt in die „Great Migration“ zu gelangen. Dieses Schauspiel hat uns mehr als beeindruckt und wird unvergessen bleiben. Zumal wir hier leider vom Weg abgekommen waren, da einige „Straßen“ gesperrt waren. Nach sage und schreibe acht Stunden „Irrfahrt“ durch tausende von Knus fanden wir dann mit Hilfe von Funkrufen dann das Kusini Tented Camp. Diese Fahrt war einmalig und wird uns immer in Erinnerung bleiben. Im Kusini Camp wurden wir dann sehr freundlich empfangen und für uns war dies das absolute Highlight: hier stimmte einfach alles, angefangen vom Management, der Unterkunft, dem sagenhaften Essen und nicht zu vergessen die unglaubliche Atmosphäre. Einfach einmalig! Nach einigen Pirschfahrten durch die Serengeti kamen wir dann im Mbuzi Mawe Tented Camp an. Nach dem Kusini Camp war dies dann leider eine kleine Enttäuschung und dort fühlten wir uns nicht wirklich wohl. Von dort führte uns die Fahrt dann an den Lake Viktoria in die Speke Bay Lode. Der Lake Viktoria liegt sehr schön und wir hatten das Glück, dass unser Fahrer über einen Einheimischen einen Besuch im Dorf ermöglicht hat und wir hautnah das Leben der Fischer am See erleben durften. Zur Speke Bay Lodge muss ich leider sagen, dass hier das Management komplett versagt und wir hier sehr enttäuscht waren. Leider mussten wir uns nun von unserem Fahrer verabschieden und flogen dann nach Arusha zurück, wo wir noch zwei Tage in der Arusha Coffee Lodge verbracht haben. Diese Lodge war wirklich sehr angenehm und wir konnten uns auch noch Arusha anschauen. Danach flogen wir in das Selous Game Reserve und verbrachten drei wundervolle Tage im Rufiji River Camp. Dieses Camp liegt wunderbar am Rufiji River und die Beobachtungen der Hippos waren hier sehr beeindruckend. Auch die sehr familiäre Atmosphäre und die sehr individuelle Betreuung zeichnen dieses Camp aus. Leider mussten wir uns dann auch hier verabschieden und flogen dann nach Sansibar in die Hakuna Matata Lodge. Die Lodge zeichnet sich natürlich durch das hervorragende Essen und die wirklich liebevolle Betreuung durch Rose und Fritz aus. Nach 7 Tagen (war etwas zu lang für Sansibar) mussten wir dann leider den Heimflug antreten.
Eine wunderschöne, unvergessliche Reise ging nun leider zu Ende.
Es war jetzt unsere 5. Reise mit Umfulana und mit Sicherheit nicht die Letzte. Hierfür nochmals vielen lieben Dank.