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Diklu
Diklu – ©Hans Reinerth
Frühstücksterasse Vilnius
Frühstücksterasse Vilnius – ©Hans Reinerth
Garten Wasowo
Garten Wasowo – ©Hans Reinerth
Haus in Nida
Haus in Nida – ©Hans Reinerth
Hotel Tallinn
Hotel Tallinn – ©Hans Reinerth
Masuren
Masuren – ©Hans Reinerth
Straßenmusikanten Riga
Straßenmusikanten Riga – ©Hans Reinerth
Tallinn Old Hansa
Tallinn Old Hansa – ©Hans Reinerth
Unicampus Vilnius
Unicampus Vilnius – ©Hans Reinerth

Hans Reinerth | Baltikum

Juli 2008

Hallo Herr Garstka,

inzwischen sind einige Tage seit unserer Rückkehr verstrichen und es wird einfacher die Umfulana-Reise zu bewerten.

Insgesamt kann die Tour mit dem Auto von Tallinn ins Schwabenland als sehr interessante Angelegenheit bezeichnet werden, die von Highlights wirklich gespickt war.
Die 3 baltischen Hauptstädte sind jede Einzelne für sich eine Reise wert. Die Krone würden wir trotzdem eindeutig Riga aufsetzen. Die musikgetränkte Altstadtatmosphäre, die gourmetversäuchten Markthallen sowie spontanwechselnde Gebäudeszenarien begeisterten auf eine sehr angenehme Art und Weise.

Die luxusgeschwängerte Atmosphäre von Pädaste wurde einzig und allein einem mächtig überteuerten Wein getrübt, der am nächsten Tag für den Preis einer Schachtel Zigaretten im normalen Supermarkt zu kaufen war.

Diklu scheint im Zeitalter der teuren Energie nicht angekommen zu sein. Trotz sehr hohen Temperaturen wurde das kleine Bad mit Vollgas beheizt, ohne eine Möglichkeit etwas einstellen zu können. Auch das quadratzentimeterdimensionierte Fenster in mehr als 2 m Höhe verhinderte geschickt den Abfluss der unerwarteten Hitze. Diklu passt von der Qualität des Services nicht zu der hochklassigen Hotelriege dieses Urlaubs.

Eine kurze Mail an die deutsche Umfulana Adresse machte einen Zimmerwechsel nach einer durchschwitzten Nacht, trotz ausgebuchtem Hotel, möglich. Danke und Respekt, Herr Garstka: so was nenn ich Kundenorientierung.
Ebenfalls sehr positiv muss die komplette Hotelauswahl bezeichnet werden. Ausnahmslos. Diese Auswahl stärkt mein Gefühl, dass dieses nicht die letzte Umfulana Reise war.

Und trotzdem gibt es kein Licht ohne Schatten. Die mehr als 500 km Strecke auf polnischen Landstrassen kann eher als Geduldstrainig für das Gott sei Dank gerade erholte Nervensystem oder als Willkommensgruß in der alltäglichen Realität denn als Urlaubsfahrt bezeichnet werden. Klar ausgedrückt: es ist einfach eine Zumutung nach so schönen Tagen auf so eine Reise geschickt zu werden.

Umfulana wird auch in Zukunft, gerade in der Erschließung neuer Reiseregionen, eine wichtige Rolle spielen… und das ist schön so.