Baltikum

Reiseberichte

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Morgenstimmung im Memeldelta
Steilküste bei Jukrante

5 von 5 Sternen

Tobias und Susann | Baltikum

September 2022

Es war wirklich eine Traumreise

 Wir hatten im Vorfeld das „Standardprogramm“ von Umfulana etwas angepasst, da wir nur 14 Tage unterwegs sein konnten. Nach Ankunft in Riga und Übernahme des Mietautos ging es weiter nach Rundale zur ersten Übernachtung. Am nächsten Früh dann Besichtigung des riesigen Barockschlosses" in the middle of nowhere". Anschließend fuhren wir nach Vilnius. Vilnius ist eine lebendige Stadt mit einer gut erhaltenen Altstad, einem ganz besonderen Flair durch einen Mix von Barock, Klassizismus und moderneren Gebäuden. Die von Umfulana organsierte Stadtführung mit Dalia war ausgesprochen interessant. Wir haben Vieles über die besondere Geschichte des Baltikums insbesondere aber auch über die jüngere Geschichte nach 1918 bis heute erfahren. Danach kam eines der Highlights der Reise, die Kurische Nehrung. Die Pension lag unmittelbar am Haff, die nette Eigentümerfamilie war sehr gastfreundlich. Spektakulär waren die Sanddünenlandschaft (litauische „Sahara“) und die Bootsfahrt auf dem Memeldelta. Auch das Sommerhaus von Thomas Mann ist sehenswert. Auf dem Weg nach Liepaja haben wir zunächst in Palanga halt gemacht und das Kontrastprogramm (belebter Badeort an einem der letzten warmen Tage) erlebt. Dann ging es zum Pape-See (Vogelschutzgebiet) und an die lettische Küste. Liepaja selber ist auf den ersten Blick eher enttäuschend, die Stadt war im Sozialismus Sperrgebiet und eine riesige Marinebasis. Aber die Stadt wird europäische Kulturhauptstadt 2027 und die Vorbereitungen laufen schon. Auf den zweiten Blick sieht man auch unglaubliche Jugendstilgebäude und noch gut erhaltenen Häuser in Holzbauweise. Und der Strand vor der Stadt ist traumhaft. Nördlich von Liepaja beginnt die „Steilküste“- Die ist nicht mit Rügen zu vergleichen aber trotzdem wunderschön. Insbesondere die Gegend um Jukrante hat uns gefallenDann waren wir in Kuksas in der kurischen Schweiz, eine angenehme Landschaft mit vielen Hügeln und Seen. Die dortige Unterkunft auf dem Gutshof von Kuksas quillt über vor Antiquitäten, die der Betreiber, ein deutscher Unternehmer im Ruhestand., zeitlebens mit viel Leidenschaft angesammelt hat. Auch hier gibt es lohnende Ausflüge (nach Kuldiga, zum Schloss Jaunmokas usw...). Dann fuhren wir nach Jurmala (der ehemalige Nobelbadevorort von Riga). Wieder ein traumhafter Strand und eine Stadt im Umbruch. Viel Neues, aber auch noch einiges verfallenes Altes. Dann besuchten wir Riga. Mitten im Jugendstilviertel waren wir in einem Art-Deco-Hotel untergebracht  und wir haben das Cross Over genossen !! Die Vielzahl der noch erhaltenen Jugenstilgebäude in Riga ist wirklich bemerkenswert. Auch hier war die Stadtführung ganz ausgezeichnet und hat uns einen sehr guten Querschnitt über die verschiedenen Gesichter der Stadt gegeben. Wir haben auch viel über das Leben im heutigen Lettland erfahren.Insgesamt eine exzellente Kombination aus Natur, Stadt, Geschichte, Gegenwart und dem einen oder anderen ganz ausgezeichneten Restaurant. Wirklich zu empfehlen. Und ja, Estland holen wir...

Ostseestrand - Friesisches Haff, Polen
Unterwegs - Masurische Seenplatte, Polen
Stadtansicht Danzig - Polen
Mittelalterliche Burg - Kaunas, Litauen
Shakespeare Hotel - Vilnius, Litauen
Kathedrale - Vilnius, Litauen
Jugendstilfassade - Riga, Lettland
Alte Holzkirche - lettisches Freilichtmuseum
Hotel auf Muhu, Estland
Mittelalterliche Tür - Tallinn, Estland
Riga - Litauen
Tallinn - Estland
stop war

5 von 5 Sternen

Susanne | Baltikum

Juli 2022

Vielfältige Eindrücke und Erlebnisse: eine Reise durch Polen und die Baltischen Staaten

Im Juli 2022 machten wir einen von Umfulana organisierten Roadtrip durch Polen und die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Umfulana erarbeitete die Route, reservierte die Hotels und Fährverbindungen und organisierte private Stadtführungen in Danzig und den drei baltischen Hauptstädten. Zum Start unserer Reise bekamen wir ein umfangreiches Roadbook mit allen notwendigen Informationen und vielen Hinweisen für Sehenswertes unterwegs. So waren wir perfekt vorbereitet, die Informationen waren auch über die Umfulana-App, die wir hauptsächlich genutzt haben, ebenfalls abrufbar. Gestartet sind wir mit dem eigenen Auto in Hamburg, die Rückreise ging von Tallinn per Fähre über Helsinki nach Travemünde. Insgesamt sind wir knapp dreitausend Kilometer gefahren. Von dieser Reise durch 5 Länder einen Kurzbericht zu erstellen ist eigentlich unmöglich, denn ich könnte nun berichten von aufstrebenden polnischen Ostseebädern und menschleeren Stränden, entschleunigten Autofahrten auf ruhigen Landstraßen durch menschenleere Landschaften, von den vielen Storchennestern oder Elchen am Waldrand, von faszinierenden Städten mit atemberaubender Architektur und Geschichte – von Danzig mit seinen Kaufmannshäusern, Vilnius mit seinen über 50 Kirchen, Riga mit über 800 Jugendstilhäusern oder Tallinn mit seiner vollständig erhaltenen mittelalterlichen Innenstadt. Und alles untermalt von einer wechselvollen Geschichte, die u.a. auch eng mit unserer deutschen verbunden ist. Dazwischen von Umfulana geplante „Verschnaufpausen“ an der masurischen Seenplatte oder auf der einsamen estnischen Insel Muhu in einem schönen Hotel in einem ehemaligen Gutsherrenhof mit Spitzenküche. Auch das gehört natürlich zu einem gelungenen Urlaub: überall haben wir sehr gut gegessen. Die polnischen und baltischen Restaurants sowohl mit regionaler als auch internationaler Küche müssen den Vergleich mit westeuropäischen nicht scheuen. Unterwegs haben wir sehr wenige Touristen getroffen, Ausnahme war nur Tallinn aufgrund der Kreuzfahrtschiffe, die hier Station machen. Für uns war das sehr angenehm, uns ist aber bewusst, dass die fehlenden Besucherströme aufgrund des Krieges in der Ukraine zu schweren wirtschaftlichen Einschnitten im Tourismusbereich führen. Auch bei unseren zahlreichen Stopps an sehenswerten Klöstern, Kirchen, Burgen, Heimatmuseen etc. sind wir auf wenig anderes Publikum gestoßen.So waren vielfältige Begegnungen mit Einheimischen möglich und unsere Gespräche mit ihnen haben uns sehr beeindruckt. Besonders hervorheben möchte ich die von Umfulana gebuchten Stadtführer:innen, die uns nicht nur kenntnisreich über ihre Länder und Heimatstädte informiert , sondern aus ihrem aktuellen Alltag berichtet und klar Stellung zu der politischen Lage in ihren Ländern und zum Krieg in der Ukraine bezogen haben. Alle ohne Ausnahme waren aktiv bei den Freiheitsbewegungen 1989 dabei und ihre Solidarität mit der Ukraine, die überall sichtbar ist, sollte uns ein Vorbild sein. Freiheit und Frieden...

Küste bei Vergi
Landschaft bei Palmse
im Lahemaa Nationalpark
auf dem Weg nach Pärnu
Strand bei Pärnu
im Soomaa Nationalpark
auf dem Weg nach Saaremaa
Küste auf Saaremaa
Ausblick vom Thakuna Leuchtturm
Halbinsel Sääretirb
Echter Meerkohl (lecker)
in Habsalu
Tallinn, Hotel Telegraph
Tallinn, Altstadt
Highlight des Urlaub: Unterkunft am Dagenhaus auf Saaremaa

5 von 5 Sternen

Genusstourer | Baltikum

Juni 2022

Abwechslungreiche Landschaft & gastfreundliche Menschen

Estland ist eines der sympathischsten Länder Europas. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und im Frühsommer vom üppigem Grün geprägt. Es findet sich viel Wald in den unterschiedlichsten Varianten, – von beeindruckendem Urwald bis hin zu den dürren Dünenwäldern an der Küste. Riesige Moore können auf langen Bohlenwegen durchwandert werden. Es gibt viel offenes und weites Land mit eingestreuten Dörfern und frei stehenden Gehöften,- alles gepflegt und ordentlich. In Abständen finden sich wieder schön hergerichtete oder verlassene alte Gutshöfe. Die Küsten werden oft von Schilfgürteln gesäumt. Es finden sich aber auch lange, wenig besuchte, feinsandige Küstenabschnitte und Buchten mit sehr flachem Wasser. Außerhalb Tallinns und abseits der Transitstrecken ist angenehm wenig Autoverkehr zu finden. Die ruhige und disziplinierte Fahrweise der Esten macht Autotouren zu einem entspannten Erlebnis. Das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut und gepflegt. Die Menschen sind durchweg freundlich und zugänglich. Mit Englisch ist es auch immer möglich sich verständlich zu machen. Die Gastronomie ist außerhalb Tallinns etwas dünn ausgebaut. Das liegt offensichtlich auch daran, dass es auf Grund der weniger Touristen die durch das Land reisen auch wenig Bedarf dafür gibt. Aber wenn man etwas gefunden hat, dann ist es auch lecker, es wird freundlich bedient und es gibt Neues zu entdecken. Fazit: Estland – ein Land für Menschen, die Ruhe (bis hin zur Einsamkeit) suchen, ein Muss für Pflanzen- und Vogelfreunde und eine reiche Fundgrube für Menschen, die sich für Historie interessieren. Dieses Land wird uns auf jeden Fall wiedersehen.

Auf dem Haff mit dem Segel
Cesis Burg
Cesis Schlossgarten
Vilniaus šv. Pranciškaus Asyžiečio (Bernardinų) parapija
Der Haffsegler
Majori
Haffpiraten
Sauna des Guthofs bei Cesis

5 von 5 Sternen

Gerd | Baltikum

August 2021

Das Baltikum: selbst bei durchwachsenem Wetter eine Reise wert!

Nach über einem Jahr Wartezeit und vielem Hin- und Hergebuche sind wir am Sonntag dem 15.08. endlich nach Riga losgeflogen. Wir hatten den Aufenthalt um einen Tage nach vorne verlängert, was sich als sehr sinnvoll erweisen sollte. So konnten wir noch am Sonntagnachmittag das Schwarzhäupterhaus besichtigen, das ansonsten Montags und Dienstags geschlossen hat. Wir hatten im Wetterbericht den Regen ab Dienstag gesehen und uns entschlossen den sonnigen Montag 16.08. am Strand in Majori zu verbringen. Mit dem Bummelzug sind wir unproblematisch dorthin gelangt. Lediglich am Morgen kam ein wenig Stress auf, bis wir alle im Bahnhof, auf dem richtigen Gleis und im Zug waren. Es empfiehlt sich die Tickets online zu kaufen. Der Strand war herrlich, die Ostsee frisch ;-) und Majori ein hübsches, gepflegtes Strandbad. Am Dienstag liefen wir durch die Stand bis zum Jugendstil Viertel. Nach einer Fotosession und einem Kaffee in Art Cafe Sienna (wahrscheinlich das teuerste Cafe in Riga, aber dafür sicher mit dem besten Service) wollten wir zu Fuß ins Kalniciema Viertel. Just auf der Brücke kam dann der versprochene Regen, aber mit aller Macht. Ziemlich durchgeweicht retteten wir uns in die Fazenda Bazars Nometnu iela 7. Bei vorzüglichem Essen und noch besserem Kuchen warteten wir das Ende des Regens ab und wurden wieder trocken. Ein echter Tipp für Gourmets, wenn auch sicher kein Geheimtipp mehr. Nach dem Kalniciena Viertel ging es mit der Straßenbahn wieder zurück über die Daugava. Abschließend noch ein Abstecher ins Designmuseum. Am Mittwoch dem 18.08. wurde uns das Mietauto, ein Passat um 11:00 am Hotel übergeben. Nach der Einweisung ging es auch gleich los in Richtung Gauja. Die Fahrt war entspannt und das erste Ziel mit Sigulda bald erreicht. Nachdem wir durch die Burg gelaufen waren, ging es den Hang hinunter zur Gutmannshöhle. Danach ging es wieder rauf vorbei am Krimulda Castle, von dem nur noch die Grundmauern stehen zum Schloss Krimulda und zu Stärkung auf eine Suppe in „Majas Kukas“. Da es nicht mehr regnete, haben wir uns die Seilbahn für den Rückweg gespart und sind noch einmal runter über die Gauja und wieder rauf zurück nach Sigulda. Das Country Hotel bei Cesis mit seiner hauseigenen Storchenfamile war schnell erreicht. (Die Störche sind mittlerweile ins Winterquartier abgereist). Donnerstag 19.08. Da weiterhin Regen angesagt war, wurde die Kanutour gestrichen. Rückblickend die richtige Entscheidung. Morgens gab es einen kleinen Spaziergang auf dem Rundweg zur Amata. Es war nach all dem Besichtigen eine schöne Abwechslung die Wälder im Nationalpark kennen zu lernen. Die Fahrt nach Cesis war nicht weit und die Laternentour in der alten Burg ein echtes Erlebnis. Bei dem Abstecher nach Erglu-Klintis schlug der Regen wieder heftig zu. Aber auch bei Regen hat die Landschaft ihren Reiz. Den Nachmittag genossen wir in der Sauna auf dem Gutshof. Am Freitag 20.08 stand die lange Fahrt nach Wilna an. Auf dem Weg dorthin und sicher eines der Highlight der ganzen...

5 von 5 Sternen

Frauke | Baltikum

Juli 2020

Eine tolle Reise, die uns Lust auf mehr Reisen mit Umfulana gemacht hat!

Erst einmal vielen lieben Dank für die problemlose Möglichkeit zur Umbuchung und die Unterstützung dabei. Wir fühlten uns zu jeder Zeit bei Ihrem Unternehmen sehr gut aufgehoben, was in diesen Zeiten sicher wichtig ist.Alle Hotels haben sich doch sehr um die nötigen Veränderungen in Corona-Zeiten bemüht, so dass wir uns immer „sicher“ gefühlt haben! Grundsätzlich nehmen aber die Vorgaben von Polen nach Estland ab, so dass wir in Estland beinahe vergessen haben, dass Covid-19 existiert. Viele Hotels haben derzeit auf individuelles Frühstück umgestellt, was wir sehr schön fanden, da man gemütlich am Tisch bedient wurde.Lodz hat uns besser gefallen, als erwartet, wir haben die Stadt unterschätzt! Wir empfehlen zu Beginn die Touristeninformation aufzusuchen, die sehr gutes Infomaterial auch auf Deutsch hat. Leider war dann in den Masuren das Wetter nicht so schön, die Hitze hatten wir in Lodz gelassen, so dass wir die Anlage nicht wie erhofft nutzen konnten. Zudem fanden wir aufgrund der hohen Anzahl an Familien die Anlage nicht wirklich ruhig, für Erholungssuchende – zumindest im August – nur bedingt geeignet. Da ist die Pension am Jezioro Swiecajty sicher für Ruhe die zwar einfachere, aber diesbezüglich bessere Unterkunft.Die weiteren Unterkünfte waren wie immer von Ihnen toll ausgesucht, in den Städten Kaunas und Tartu immer mitten in der Stadt, so dass man das Auto gut stehen lassen konnte. In Kaunas war es aber etwas schade, dass wir weder das Kloster noch das Apothekenmuseum ansehen konnten, da beides am Sonntag und Montag geschlossen hat, vielleicht ist das bei Planungen beachtbar. In Tartu war es dafür gut, dass wir dort über das Wochenende waren, da ab Freitag 18 Uhr bis Montag 8 Uhr keine Parkgebühren anfallen! Die Stadt hat uns im Übrigen sehr gut gefallen und dürfte in den nächsten Jahren mit der weiteren Entwicklung hin zum Jahr als Kulturhauptstadt sicher noch zulegen! Zwischen den beiden Städten hatten Sie uns ins Herrenhaus bei Ziedkalne und ins Schloß von Birini geschickt, diesen Wechsel zwischen Kultur und Natur hatten wir bereits bei unserer ersten Reise mit Ihnen besonders schön gefunden! Zu der Unterkunft bei Ziedkalne hatten wir Sie ja bereits informiert, die Lage ist sehr schön, denn auch hier hat man Natur (Tervete Naturpark) und Kultur (Rundalepils) in unmittelbarer Nähe. Zu Birini kann man nur die dringende Empfehlung abgeben, vor Ort zu essen, da dort exzellent gekocht wird.Auf der Fahrt von Tartu nach Vihula kann man dringend einen Abstecher an den Nordrand des Peipussees mit seinen wundervollen Stränden empfehlen – unglaublich feiner Sand und extrem flaches Ufer.Leider hat uns dann die Unterkunft im Lahemaa Nationalpark – der Gutshof -  enttäuscht. Wir können nur vermuten, dass man in diesem Jahr die Preise gesenkt und damit auch den Service reduziert hat. Je nachdem, welchen Preis Sie gezahlt haben, da wir ja diese Unterkunft bereits vor der Corona-Phase gebucht hatten, im Vergleich mit den anderen Unterkünften muss man...

Leere Plätze in Riga, selbst vor dem berühmtesten Gebäude
Zimmer Altstadthotel in Riga
Blick auf das Boutique Hotel auf Saareema
Leere Strände an der Küste oberhalb von Riga
Schönes Altstadthotel in Tallinn
Auch in Tallinn leere Plätze
Auch Tartu ist eine Reise wert
Landhotel im Gauja Nationalpark
Blick aus dem Zimmerfenster
Vilnius
Etwas abseits vom Trubel - Unterkunft auf der Kurischen N.
Gutshof von Kuldiga - traumhafte Lage, traumhaft restauriert
hier lässt sich entspannen
Abendstimmung
Kurische Nehrung - wer suchet der findet auch dort die Ruhe

5 von 5 Sternen

Patrick | Baltikum

Juli 2020

Wir haben es nicht bereut, trotz Corona, die Reise angetreten zu haben

Insgesamt hat uns die Reise sehr gut gefallen. Die Etappen und Orte waren gut gewählt, die Verweildauer an den jeweiligen Orten war angemessen. Wir haben sehr viele neue Eindrücke bekommen, die ich hier nicht alle wiedergeben kann.Von Corona hat man in Lettland und Estland kaum etwas gemerkt. Außer Desinfektionsmittelflaschen oder -spendern in Hotels und Geschäften gab es dort keine Einschränkungen. An die Abstandsregeln hat sich dort niemand gehalten. Einzig in Litauen galt in öffentlichen Gebäuden die Maskenpflicht. Auch in den Hotels wurde größtenteils Normalbetrieb gefahren.Sehr angenehm war, dass an den meisten Orten verhältnismäßig wenig Betrieb war. Es waren nur wenige Touristen unterwegs, die nicht aus den baltischen Staaten stammten. Einzig in Nida und Vilnius war es recht lebhaft und voller auf den Straßen und Wegen.Da wir vor allem an der Natur interessiert waren hat uns der Aufenthalt im Gauja Nationalpark und der kurischen Schweiz am besten gefallen. Auch die etwas abgelegeneren Unterkünfte waren für uns die schönsten Aufenthalte, auch wenn die Wege dahin recht staubig waren.Die drei Hauptstädte waren alle drei sehr beeindruckend und sollten unbedingt besucht werden. Wenn ich die baltischen Länder nochmal besuchen würde, würde ich mir den Besuch auf Saaremaa und der kurischen Nehrung sparen. Saaremaas Landschaft war doch recht eintönig, es bestanden wenig Wandermöglichkeiten und die Anreise war dafür recht aufwendig (Fähre, Entfernungen). Auf der kurischen Nehrung war uns einfach zu viel touristischer Betrieb und zu wenig Möglichkeiten, die Natur dort kennen zu lernen.