Joachim Saynisch | Baltikum
August 2008
1. Ankunft mit Balkanair in Riga. Zum Hotel mit Taxi.
2. Riga ist eine schöne, helle und freundliche Stadt. Die Bausubstanz ist schon zum Teil rekonstruiert.
4. Übernahme Mietwagen. Wir hatten noch nie solch ein Auto mit solch vielen Kratzern.
5. Hotel Lepanina hat uns sehr gefallen. Hatten einen schönen Sonnenuntergang.
6. Die Ostseeinsel Saaremaa ist interessant. Das Hotel war gut, da wir dort ein Schwimmbad vorfanden und auch saunieren konnten, leider immer getrennt. Das Zimmer, Bild 1295, war ausreichend. Bild 1291 zeigt ein schönes Bushäuschen. Es besteht aus zwei Räumen. Ein beheizbarer Warteraum mit Tisch, Stühlen und einer Liege sowie einem WC.
7. Interessant fanden wir die Stadt Haapsalu. Hier besonders den „Kuursaal“ . Wir haben lecker gegessen.
8. Tallin begeistert. Wer mittelalterliche Innenstädte liebt ist hier genau richtig. Unmittelbar im Zentrum befindet sich das Gasthaus Old Hanse. Hier lecker Essen und vor allem das Honigbier und den Beerenschnaps sollte man probieren. Lustig sind die „Örtchen“.
9. Auf dem Weg nach Osten, in Kiiu, gelegen an der Straße von Tallin nach Narva erkundeten wir einen kleinen Wohnturm (Bild 0983). Er beherbergt seit den 70-zigern ein kleines Cafe über alle Etagen.
10. Saka Cliff Hotel. Das Hotel liegt unmittelbar vor der Abbruchkante des Cliff. Das Restaurant hat eine gute Küche. Interessant war der Aussichtsturm, der noch näher an der Abbruchkante steht. Er diente der Roten Armee zur Kontrolle des Finnischen Meerbusens. Eine neue toll gebaute Treppenanlage (Bild 1012) führt zum Strand, der etwa 50 m tiefern liegt. Ein kleiner Rundweg ist ausgeschildert. Am östlichen Strandende beginnt der Aufstieg erst nach dem Wasserzufluss in die Ostsee. Etwas genauer hinsehen. Erst geht es durch den Wald und dann über eine steile Treppe nach oben.
11. Die besten Bademöglichkeiten am Peipussee befinden sich im Norden, am Zeltplatz Kauksi. Das Wasser ist braun . Entlang der Straße nach Tartu kann man an an solch gekennzeichneten Straßenständen) frisch geräucherten Fisch kaufen.
12. In Tartu bezogen wir das beste Zimmer, . Diese Stadt hat uns sehr gefallen. Sie gilt als Uni mit Stadt. Und in der Tat viele junge, fröhliche Leute. In einem Eckhaus, direkt am Markt befindet sich ein Souvenirladen. Dieser wird von einer sehr, sehr aufmerksamen jungen Frau betrieben, die mehrere Sprachen spricht und sich jeder Vater als Schwiegertochter wünscht. Diese Frau hatten wir schon zum Mittwochmarkt in Tallin getroffen. Dort ist sie mit ihrem Stand einmal im Monat. Der durch Tartu fließende Fluss hat braunes Wasser und strömt in den Peipussee. Für Interessierte ist das Alte Anatomikum auf dem Domberg zu empfehlen. Eine Dame mittleren Alters sprach sehr gut deutsch. Hier gewinnt man einen guten Eindruck über die deutschen Professoren und deren Verdienste der Uni.
13. Sigulda und Turaida sind interessant. Für Reisende mit Herzschmerz ist die Legende der Rose von Turaida Pflicht. Durch die getrennte Lage beider Ortschaften gibt es mehrere Treppenanlagen, die in der Regel abkürzen. Unser Hotel war gut. Das Frühstück am besten und das Restaurant zu empfehlen. Man kann hier schön einen Teil des Sonnenunterganges von der Terrasse aus beobachten. Sigulda war die einzige Stadt wo wir nicht im Zentrum abgestiegen sind. Denn es gab ach keins.
14. Rückfahrt nach Riga. Nicht alle Tankstellen verfügen über eine Waschanlage. Tankstellen mit Waschanlagen werden mit einem gesonderten Verkehrszeichen angekündigt. Der Rückflug nach Berlin war gut.
15. Fazit:
A) Überraschend war, das wir selbst bei nur +20°C ins schwitzen kamen. Das es Tagestemperaturen von +27°C gab. Sowohl in Riga als auch in Tallin. Die hohe Luftfeuchtigkeit mache ich für das gute Wetterempfinden verantwortlich.
B) Die Bäder waren nicht immer nach DIN gebaut. Dies ist keine Kritik sondern nur eine Feststellung. Hier betraf es die Elektroinstallation im Nassbereich als auch die Wandabstände der Sanitärobjekte zu den Wänden. Denn die meisten Hotels waren ja Neubauten.
C) Die meisten Zimmer hatten Zwangsentlüftung, trotz Fenster. Was empfindliche Schläfer stören könnte.
D) In der hälfte der Bäder fand man das WC-System von Gustavsberg. Hier wird professionell Wasser gespart. Leider in Deutschland nicht verbreitet.
E) Mit Englisch kommt man wirklich über all durch. Russisch und Deutsch muß man testen.
F) Es gibt einen sehr deutlichen historischen deutschen Hintergrund in Lettland und Estland. Erstaunlich fand ich nur, dass an den meisten Museen es keine deutschsprachigen Flyer gab.
G) Würde ich die Reise noch einmal machen wollen, würde ich Riga, Lepanina, Tallin um eine Übernachtung kürzen. Haapsalu dazunehmen und in Tartu zwei Übernachtungen buchen.
H) Zu empfehlen sind folgende Broschüren für Estland:
- Die vier besten Jahreszeiten für Ihre Estland-Reise
- Estland-Reiseziel für Naturtourismus
- Estland-klein, aber fein
In Estland-klein, aber fein findet man eine Fülle von Sehenswertem, geordnet nach Landesregion. Zu beziehen in den Stadtinformationen.
I) Alles hat geklappt. Umfulana Sie haben Ihre Arbeit gut gemacht!!!