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Ein Flusspferd schwimmt im Wasser und schaut in die Kamera
©Andreas Schmidt
Ein Elefant steht in einem Feld mit Wasser
©Andreas Schmidt
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Zwei schwarze Antilopen stehen auf einem Hügel
©Andreas Schmidt

Andreas Schmidt | Botswana

Oktober 2007

Die von Ihnen organisierte Reise durch 3 Länder des südlichen Afrika hat uns sehr gut gefallen und wir werden noch lange, auch anhand der vielen Fotos, von den Erinnerungen zehren können. Die dreieinhalb Wochen führten durch uns überwiegend unbekannte Gegenden (den Etosha-Park und den Waterberg in Namibia einmal ausgenommen). Als Gesamteindruck ist zunächst festzuhalten, dass die Fahrt durch die Kalahari im Vergleich zum namibischen Hochland und der Namib landschaftlich ziemlich monoton ist. Gleichzeitig haben wir aber auch noch nie soviel typisches Afrika mit so vielen Tieren erlebt wie in Botswana. Und bei aller Eintönigkeit auf guten Teerstraßen darf man nie den Überblick verlieren (wir sind nur durch eine Vollbremsung einem Zusammenstoß mit einem Kudu entgangen – immerhin Gelegenheit, einen großen Kudu mal im Sprung zu sehen). Als Highlights müssen natürlich der Aufenthalt im Delta, die Reise zu den Viktoriafällen in Zimbabwe sowie der Chobe NP und Etosha benannt werden. Während die grandiosen Viktoriafälle den landschaftlichen Höhepunkt darstellen, stand der Urlaub ansonsten im Zeichen der vielfältigen Tierwelt. Im Okavango-Delta haben wir vom wunderschönen Shinde Camp aus Bootstouren, Gamedrives und Wanderungen gemacht (in der Nacht zerlegte ein großer Elefantenbulle neben unserem Luxury Tent einen Baum und wurde nur durch das dann folgende heftige Gewitter übertönt – am nächsten Morgen sahen wir brennende Bäume im Delta). Auch der Flug über das Delta war übrigens unvergesslich – 30 Minuten absolute Wasser- Wildnis. Im Chobe NP wurden wir Zeugen, wie ca. 30 Krokodile einen toten Elefanten im Wasser zerlegten. Auch trauten wir unseren Augen kaum, als 2 Hippos, eigentlich doch Vegetarier von dem Aas naschten.

Alles in allem: eine Super-Abenteuerreise! An den Grenzübergängen, insbesondere nach Zimbabwe, muss man Geduld mitbringen und freundlich bleiben. So haben wir nur ca. 30 Minuten für die Formalitäten benötigt (andere standen dort 3x so lange). Abschließend noch eine negative Anmerkung: Die Sarasungu Lodge bei Rundu ist als einzige der Übernachtungen nicht zu empfehlen, und wir waren froh, dort nur eine Nacht gewesen zu sein.

Wir freuen uns schon auf die nächste Tour nach Afrika – wohl wieder mit Umfulana!