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Am Chobe River
Am Chobe River – ©H.-P. Muth
Besuch in der Nxabega Lodge
Besuch in der Nxabega Lodge – ©H.-P. Muth
Blick in das Okavango Delta
Blick in das Okavango Delta – ©H.-P. Muth
Empfang in der Nata Lodge
Empfang in der Nata Lodge – ©H.-P. Muth
Er trocknet sein Gefieder
Er trocknet sein Gefieder – ©H.-P. Muth
Hauptgebäude Nxabega Lodge
Hauptgebäude Nxabega Lodge – ©H.-P. Muth
Sonnenuntergang auf dem Okovango
Sonnenuntergang auf dem Okovango – ©H.-P. Muth
Tolles Bild
Tolles Bild – ©H.-P. Muth
Zeltunterkunft Nxabega Lodge
Zeltunterkunft Nxabega Lodge – ©H.-P. Muth

H.-P. Muth | Botswana

Oktober 2007

Die Reise begann, bedingt durch den Lokführerstreik, doch mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt, der Flug mit Air Namibia war wieder o.k.

Im Hotel Heinitzburg waren wir bestens untergebracht, Service und Ambiente sind einfach wunderschön.

Am zweiten Tag ging es über gute Straßen zur Lodge am nördlichen Waterberg, eine schöne und geschmackvolle Unterkunft mit sehr gutem Service. Die Lodge wird von einem Deutschen geführt, der auch unseren Game Drive sehr kompetent führte, den Höhepunkt bildete das Beobachten von Breitmaulnashörnern.

Die nächste Etappe ging zur Guest Farm zu Familie Beyer. Irmgard und Max sind sehr gesellig, somit verging die Zeit wie im Flug. Wir haben Neues und Interessantes über Rinderzucht erfahren.

Am vierten Tag ging es nach Rundu in die River Lodge. Die zuerst angebotenen Unterkünfte haben wir abgelehnt, sind aber dann doch noch in fast neuen Bungalows untergekommen (mit Blick auf den Okavango). Der Service dort war etwas schleppend, dafür entschädigte uns aber ein sehr gutes Essen.

Die nächste Etappe, mit über 400 km die längste, zur Country Lodge am Mudumu Park haben wir mit einem Abstecher zu den Popa Falls verschönert. Die Unterkunft ist sehr schön, prima Service, großzügige Unterkünfte. Auf einem geführten Bush Walk zu einem Museumsdorf haben wir eine Schwarze Mamba gesehen. Im Dorf wurde einiges über das Leben der Bevölkerung erzählt und Vorführungen über den Alltag dargeboten.

Dann ging es nach Botswana, schon auf dem Weg zur Safari Lodge waren Elefantenherden direkt an der Straße. Die Lodge ist sehr schön, großzügig aber leider wurde der Pool und das Restaurant gebaut, wir durften aber den Pool in der Nachbarlodge nutzen. Am Abend die erste Enttäuschung, das Abendessen war miserabel,aber es wurde an den darauffolgenden Tagen besser. Entschädigt wurden wir durch die vielen, vielen Tiere am Fluss (auch 3 Löwinnen), es war einfach unvorstellbar.

Der geführte Tagesausflug nach Simbabwe zu den Victoria Fällen wurde ein ganz besonderer Höhepunkt unserer Reise, die Formalitäten am Grenzübergang dauerten allerdings eine nervende Stunde. Die Fälle haben uns sehr beeindruckt, so ein Naturschauspiel bekommt man sehr selten zu sehen. Das Mittagsaufenthalt im Vic-Falls-Hotel war sehr angenehm.
Man kann sich überlegen die Tour auch privat zu fahren, die Unabhängigkeit dann vor Ort wäre von Vorteil wenn man nicht so gern auf Holzmärkten ist.

Sonntags fuhren wir weiter zur Nata Lodge. Wir haben Geier, Elefanten und Strauße gleich neben der Straße stehen sehn. Die Unterkünfte und das Ambiente dort sind sehr schön aber der Service ließ zu wünschen übrig (unfreundlich und unfähig).

Am Montag haben wir die letzten 300 km hinter uns gebracht und waren gegen Mittag in Maun im Cresta Riley’s Hotel (gutes Mittelklassehotel). Maun ist im Herbst fast unerträglich heiß, die Aktivitäten hielten sich daher auch in Grenzen. Der anschließende Flug ins Okovango – Delta wurde durch CC Afrika in Maun bestens organisiert.

Wir wurden im Nxabega Okovango Safari Camp sehr liebevoll empfangen. Tolle Unterkünfte in Zelten mitten in der Wildnis, ohne Zäune so dass wir sogar täglich Besuch von einem frei lebenden Elefanten hatten. Die Betreuung während unseres Aufenthaltes im Camp besonders durch unsere zwei Guides Basha und KB, die uns mit Safariausflügen per Jeep, Motorboot oder mit Mokoro-Boot vieles gezeigt und erklärt haben, war toll. Verwöhnt wurden wir von unserer Butlerin Susen. Das Essen war etwas gewöhnungsbedürftig, es war afrikanisch, also nicht so toll für uns europäische „Fleischfresser“.

Die Heimreise dauerte insgesamt 21 Stunden, davon 13 Flugstunden, das war schon lang, aber die wunderschönen Eindrücke dieser Traumreise bleiben.

Sehr angenehm waren die relativ kurzen Fahrstrecken, wir waren immer am frühen Nachmittag am jeweiligen Ziel und konnten noch etwas unternehmen, ebenso die längeren Aufenthalte im Delta und am Chobe.

Vielen Dank für die wie immer perfekte Organisation, es war traumhaft!
Im Oktober 2009 möchten wir wieder nach Südafrika, in Richtung Durban.
Wir melden uns.
Wir verbleiben jetzt erst einmal mit herzlichen Grüßen aus Thüringen

Ihre Familien Muth und Risch