Mark Stürmer | Großbritannien
Juli 2007
Liebes Umfulana-Team,
wir denken immer noch gerne an diesen wunderschönen Urlaub zurück. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation im Vorfeld. Die umfangreichen Reiseunterlagen haben unsere Neugierde geweckt, und wir sind nicht enttäuscht worden. Alle Unterkünfte waren etwas Besonderes und auf ihre Weise einzigartig.
Im Folgenden werden wir kurz über die Stationen unserer Reise berichten.
1. Edinburgh, Cambridge Street (Gastgeber: Helène und Erland)
Von außen eher mit einer unscheinbaren Fassade versehen, entpuppte sich das Haus als viktorianisches Schmuckstück mit liebevoller Einrichtung und hilfsbereiten Gastgebern. Ein weiteres Highlight dieses Aufenthalts war das Frühstück, dem man den französischen Einfluss der Gastgeberin anmerkte und das jeden Morgen aufs Neue überraschte.
Alles in allem ein gelungener Start in unserer Schottland-Urlaub, der Lust auf Mehr machte. Einziger Hinweis: die Anfahrtsskizze war leider fehlerhaft, was uns einige Anlaufschwierigkeiten beim Auffinden der Unterkunft bereitete.
2. Greenhead of Arnot (Pertshire; Gastgeber: Maggie und Malcolm)
Farmhaus in ruhiger Lage mit tollem Blick auf die umliegende Landschaft und zwei großen aber freundlichen Hunden. Jeden Nachmittag wurde uns Tee am Kamin im Wohnzimmer serviert, und das Frühstück war sehr reichhaltig. Hier fand auch die erste Begegnung mit Porridge statt. Leider haben wir den Hausherrn Malcolm nicht persönlich kennengelernt, da er sich auf Dienstreise befand.
3. Lochside Cottage (bei Oban; Gastgeber: Earle und Stella)
Eines der Highlights unserer Reise. Das Zimmer im Erdgeschoss und vor allem das dazugehörige Bad waren nicht der allerhöchste Standard, aber das wurde durch den feinen schottischen Humor und den großen Charme der Gastgeber mehr als wettgemacht. Auch den Haushund Poppy haben wir in unser Herz geschlossen. Eine sehr angenehme Erfahrung war das Dinner, das durch eine üppige Käseplatte mit einer Auswahl vorzüglicher schottischer Käsesorten abgerundet wurde.
4. Greshornish House Hotel (Isle of Skye)
Ein liebevoll eingerichtetes Hotel in schöner Lage. Nach drei Stationen Bed & Breakfast haben wir aber festgestellt, dass uns diese persönliche Betreuung durch die Gastgeber sehr viel besser gefällt als die unpersönlichere Atmosphäre eines Hotels. Das Dinner, das vom Hotel angeboten wird, ist von der Qualität gut, aber überteuert. Daher würden wir empfehlen, ein Restaurant in der Nähe aufzusuchen (z.B. Lochbay Seafood Restaurant).
5. The Old Kirk (bei Inverness; Gastgeber: Christine und Uwe)
Den Umbau der Kirche kann man wirklich nur als gelungen bezeichnen. Unser Zimmer und das dazugehörige Bad waren mit Liebe zum Detail gestaltet und wunderschön in das alte Gebäude integriert. Das Gemeinschaftszimmer mit großer Buntglasscheibe, Kamin und Hauskater laden zum Verweilen ein. Obwohl wir bis zu diesem Zeitpunkt fleißig die schottischen Spezialitäten zum Frühstück (z.B. Porridge, Black and White Pudding, Kipper) probiert haben, haben wir uns über die Abwechslung eines kontinentalen Frühstücks sehr gefreut. Ein Dinner wird nicht angeboten, aber in der näheren Umgebung gibt es zahlreiche Alternativen.
6. Dinnet House (Aberdeenshire; Gastgeber: Sabrina und Marcus)
In einem Wald gelegenes imposantes Jagdschloss mit 45 Zimmern. Im Empfangsbereich fällt der Blick automatisch auf zahlreiche Fotos, die die Gastgeber und deren Familie mit Mitgliedern des englischen Königshauses zeigen. Auch der Stammbaum des Gastgebers, der einige Jahrhunderte zurückverfolgt werden konnte, war sehr beeindruckend. Leider hatten wir keine Gelegenheit zum Dinner, aber das Rowan Tree in Ballater war eine empfehlenswerte Ausweichmöglichkeit.
7. South Branchal House (bei Glasgow; Gastgeber: Caroline und John)
Ein optimaler Abschluss unseres Urlaubs und aufgrund des großen Charmes der Gastgeber unser Highlight. Caroline und John waren äußerst herzlich und hilfsbereit und zeigten auch großes persönliches Interesse. Man hat ihnen angemerkt, dass sie sehr viel Spaß am Umgang mit Gästen haben. Wohn- und Essbereich waren stilvoll eingerichtet.
Unsere allgemeine Empfehlung lautet, für Edingburgh kein Auto zu mieten, da Parkplatzmangel herrscht und sehr schnell teure Knöllchen verteilt werden. Außerdem ist in der Stadt sowieso alles gut zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar.