Reiseplanung starten
Auf Skye wird die Nordsee gefüllt
Auf Skye wird die Nordsee gefüllt – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
In the middle of nowhere - trotzdem gute connections
In the middle of nowhere - trotzdem gute connections – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Duntlum Castle, Isle of Skye
Duntlum Castle, Isle of Skye – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
See an der Highlandroute B 869
See an der Highlandroute B 869 – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Das gibt es nur in Schottland
Das gibt es nur in Schottland – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Bischhofssitz in Kirkwall, Orkney Island
Bischhofssitz in Kirkwall, Orkney Island – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Falls of Foyers, östlich von Loch Ness
Falls of Foyers, östlich von Loch Ness – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Fischerdorf Pennan, westlich Fraserburgh
Fischerdorf Pennan, westlich Fraserburgh – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz
Ritterspiele bei den Highlandgames in Ballater
Ritterspiele bei den Highlandgames in Ballater – ©Horst Baranowski und Barbara Lutz

Horst Baranowski und Barbara Lutz | Großbritannien

Juli 2008

Nach Abschluss unserer Schottlandrundfahrt vom 28.07.2008 bis 20.08.2008 möchten wir Ihnen einige Eindrücke schildern.
Die Reise war von Ihnen sehr gut und detailliert vorbereitet. Wir haben sie sehr genossen!!
Nach Ankunft mit der Fähre in Newcastle ging die Fahrt zunächst nach Edinburgh zu Mrs McPherson, die eine entgegenkommende und freundliche Gastgeberin war. Edinburgh fanden wir heiter und in Festival-Stimmung vor.

Danach ging es an die Westküste in die Nähe von Oban. Im alten Farmhaus erwartete uns Familie Broadbant zum five o´clock tea, den sie uns zusammen mit kleinen Leckereien servierte. Auch das Abendessen in ihrem Haus war ein Hochgenuss. Der nächste Tag führte uns nach Oban, in die empfohlene Whisky-Destillerie und zu einem Stadtbummel.

Nach zwei Tagen, in einer landschaftlich sehr schönen Umgebung, ging die Reise weiter auf die Insel Skye. Im Haus des Inselkämmerers in Portree – einem alten Herrenhaus – kamen wir sehr gut unter und hatten Gelegenheit zu einem Besuch der Highlandgames.
Selbstverständlich gehörten auch Trotternish und Waternish zu unserem Besuchsprogramm.

Weiter ging´s nach Ullapool. Wir hatten dort Gelegenheit zu einer Wanderung auf den „Hausberg“, von dem wir einen wunderschönen Blick auf Ullapool und das Meer hatten. Auf einer kleinen Schiffsreise kamen wir dem Wasser sogar noch näher und konnten Seevögel und Robben erleben. Und weiter ging´s… Das nächste Ziel war Durness. Wir entschieden uns auf der Küstenstraße (B 869) zu fahren und wurden mit einer wildromantischen Landschaft belohnt. Vor Erreichen unseres Tageszieles gab es auf dieser Route noch einen weiteren Höhepunkt: Mit Minifähre und Minibus gelangten wir zum Cape Wrath, dem nordwestlichsten Punkt des britischen „Festlandes“. Der Weg dahin führte auf einer holprigen Straße durch eine karge, unbewohnte Landschaft und endete an steil abfallenden Klippen. Nach Rückkehr in die Wirklichkeit beendeten wir die Fahrt nach Durness. In einem kleinen, aber feinen Hotel (Landhotel in Durness) konnten wir bei einem exzellenten Abendessen im dortigen Restaurant den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es die Küste entlang über Thurso, Dunnet Head und John o´Groats nach Wick. Aus unserer Sicht erfüllte das Hotel nicht die Erwartungen, die wir aufgrund der Beschreibung von Umfulana hatten. Unterbringung und Frühstück waren angemessen, aber wir merkten doch an „Kleinigkeiten“, dass die beste Zeit für dieses Hotel vorbei ist. Insgesamt machte Wick auf uns nicht den Eindruck einer Stadt, die das Wiederkommen lohnt. Am Sonntag fuhren wir für einen Tag zu den Orkney- Inseln. Aus religiösen Gründen waren alle Geschäfte und die meisten Restaurants und Cafés geschlossen. Wir empfehlen daher dringend, den Besuch auf einen Wochentag zu legen! Ansonsten war die Rundfahrt lohnenswert und führte uns über Stromness, Kirkwall, den Ring of Brodgar und die Italienische Kapelle um die Hauptinsel.

Nächstes Ziel: B&B bei Inverness. Hier hatten wir bei der Anfahrt einige Schwierigkeiten. Der Kartenausschnitt und die mitgelieferte Beschreibung des Weges führten uns in die Irre. Man darf nicht nach Culloden, sondern muss nach Culloden Muir, bzw. Culloden Battlefield fahren.

Die Unterkunft entschädigte uns für das kleine Malheur: Unsere Gastgeber taten alles für einen angenehmen und sehr persönlichen Aufenthalt. Die Gespräche in der Küche mit den Gastgebern und anderen Gästen waren anregend. Wir erhielten kleine Tipps zum Reiseverlauf (Besuch von Loch Ness besser am Vormittag, Abstecher in das pittoreske Küstendorf Pennan) und plauderten in einer netten Atmosphäre. Die weniger befahrene Uferseite von Loch Ness beeindruckte uns durch die Falls of Foyers. Weiter ging die Reise über Fraserburgh nach Alford. Für alle Technikfans ist der Besuch des Leuchtturmmuseums in Fraserburgh lohnenswert.

Im gastlichen Haus der historischenFarm bei Alford verbrachten wir drei Tage und besuchten von hier aus die Umgebung des Balmoral Castles, die Highlandgames in Ballater und den Glen Esk.

In einer großen Schleife fuhren wir um den Cairngorms National Park herum nach Blair Atholl. Nach einer Besichtigung des Blair Castles machten wir noch einen Trip zum Loch Rennoch und Loch Tummel und schlossen damit unsere Fahrt durch die Highlands ab.

Der nächste Tag führt uns zurück an die Nordsee. Vor Perth besichtigten wir das Museum der Stanley Cotton Mills, ein neues Museum – sehr empfehlenswert.

Wir übernachteten im alten Bahnhof bei St. Andrews. Auch wenn kein Zug mehr an diesem Bahnhof hält: Eine Reise dorthin lohnt sich in jedem Fall. Schon am nächsten Tag ging es zurück nach Newcastle, von wo uns die Fähre wieder auf´s Festland brachte.

Es war ein erlebnisreicher und interessanter Schottlandurlaub, der uns bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Wir können die Organisation durch Umfulana wärmstens empfehlen.

Herzlichst
Ihr Horst Baranowski und Ihre Barbara Lutz

Anmerkung der Redaktion:
Die Wegstrecke zum B+B bei Inverness wurde korrigiert.
Das Hotel bei Wick war unsere Alternative vor Ort. Wir werden es zukünftig – auch nach den Erkenntnissen, die eine Dienstreise in diese Region brachte – nicht mehr verwenden.