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Eine große Kathedrale mit vielen Statuen und Fenstern
Wells Cathedral – ©Ditte Heitfogel
Eine Reihe von Booten, die in einem Hafen festgemacht sind
Clovelly – ©Ditte Heitfogel
Bodmin Wells
Bodmin Wells – ©Ditte Heitfogel
Cape Cornwall
Cape Cornwall – ©Ditte Heitfogel
Helston
Helston – ©Ditte Heitfogel
Stonehenge
Stonehenge – ©Ditte Heitfogel
Lost Gardens of Heligan
Lost Gardens of Heligan – ©Ditte Heitfogel
Lydford Gorge
Lydford Gorge – ©Ditte Heitfogel
Isle of Wight
Isle of Wight – ©Ditte Heitfogel

Ditte Heitfogel | Großbritannien

Mai 2009

Wir sind jetzt gerade knapp 2 Wochen wieder in Deutschland und würden am liebsten sofort wieder zu einer weiteren Tour durch Südengland aufbrechen – so begeistert sind wir von Land, Leuten und natürlich den wundervollen Unterkünften.

Es gab so viel Interessantes, Spannendes und Neues zu entdecken, daß die Tage wie im Flug vergangen sind.
Jede der Unterkünfte war bestens ausgewählt, mit interessanten und liebevollen Hosts sowie einer traumhaften Umgebung. Mit Spannung haben wir jeder neuen Etappe entgegengefiebert und wurden nicht enttäuscht.
Die teilweise angebotenen Dinner sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, da sie amüsant und köstlich waren und unterhaltsame Gespräche mit anderen englischen Gästen mit sich bringen. Den Mythos, die englische Küche sei nicht gut, kann man getrost vergessen!

Beginnend in Jordans bei London mit dem unglaublich herzlichen Paar John und Norma wurden wir mit Tea und selbstgebackenem Shortbread wunderbar auf unseren Aufenthalt eingestimmt (Das Rezept durften wir auch mit nach Hause nehmen).

Danach haben wir bei Avis unseren Mietwagen (ein toller neuer Ford Focus) in Empfang genommen und sind nach Wells aufgebrochen wo wir in Beryl in einem wunderschönen Landhaus mit riesigem Garten untergebracht waren.
Dort ist unbedingt ein Besuch im Wookey Hole Inn zu empfehlen – von außen nicht unbedingt auffällig, aber mit sehr guter Küche in entspannter Atmosphäre. Die Wells Cathedral sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen!

Die dritte Unterkunft war ein verstecktes, altes Manor zwischen Liskeard und Bodmin, daß mit den Gastgebern Anthony (und seinem britischen Humor) und Carolyn ein weiters Highlight war.
Hier sollte man auf keinen Fall den Besuch von Eden Project verpassen, wenn man ein Natur und Pflanzenfreund ist!

Halbzeit der Reise war in Helston – oder besser gesagt Gunwalloe – bei Lands End, wo wir in einem Haus direkt am Strand ein Zimmer mit traumhaften Meerblick hatten.
Von hier aus haben wir einige der schönsten Ausflüge z.B. nach Cape Cornwall – eine tolle Alternative zu dem touristisch Vermarkteten Lands End, Sennan Cove, Minnack Theatre und St.Ives machen können – unbedingt empfehlenswert ist hier das Porthminster Beach Cafe wo man sehr gut Fisch mit Meerblick genießen kann. Allerdings sollte man vermeiden St.Ives mit dem Auto zu erkunden, da hier ein verwirrendes System von Umleitungen den Zugang zu gesperrten Stadtgebieten verhindert und man nie dort ankommt, wo man eigentlich hin möchte.

Auf unserem Rückweg vom westlichsten Zipfel war die nächste Station in Dartmoor in einer ehemaligen Rectory. Ein wunderschönes Haus, da mit Jill eine excellente Gastgeberin und Danny dem Cockerspaniel einen großen Unterhaltungswert hat.
In Dartmoor haben wir tatsächlich die Schafe und Ponys auf der Straße angetroffen, seelenruhig und von Touristen völlig unbeeindruckt. Wer nicht nur das Moor durchwandern möchte sollte der Lydford Gorge einen Besuch abstatten. Sie ist die tiefste Schlucht Südwest Englands und läßt sich wunderbar durchwandern.

Vorletztes Ziel war das Seglerörtchen Bosham mit eigenem Hafen in der Nähe von Portsmouth.
Dort hatten wir ein sehr geschmackvoll und modern eingerichtetes Appartement – eine schöne Abwechslung zu dem englischen Stil der Vorgänger.
Wenn man genug Zeit hat (mindestens 1 Tag) lohnt sich hier auf jeden Fall der Besuch der Isle of Wight per Fähre. Falls man nicht das Auto mitnimmt, sollte man sich auch auf abenteuerliche Busfahrten gefasst machen.
Ebenso sehenswert ist das beeindruckende Arundel Castle in West Sussex.

Das letzte Quartier vor unserer Rückfahrt lag in Hellingliy in East Sussex und bescherte uns ein exzellentes Dinner zubereitet von der ehemaligen Beatles Köchin und Besitzerin Alison.
Von hier aus kann man perfekt Glyndebourne erreichen – aber ebenso lohnt es sich den etwas weiteren Weg nach Canterbury oder Sissinghurst auf sich zu nehmen.

Leider mußten wir nach 16 Tagen dann schon wieder den Weg nach Hause antreten, aber diese Reise war sicher nicht unser letzter Besuch in Südengland. Auch wenn die Zeit mit den jeweils 2 Übernachtungen manchmal etwas knapp war, hat man doch von allen Gebieten mit seinen Verschiedenheiten einen Eindruck gewonnen und kann bei weiteren Besuchen zu einem späteren Zeitpunkt das nachholen, was man vielleicht verpasst. hat.

Ein großes Lob und unseren herzlichsten Dank an Umfulana – speziell Jessica Parkin, die diese Reise für uns so perfekt geplant haben!
Wir werden sicher nach Frankreich und Südengland noch weitere Reisen von Ihnen zusammenstellen lassen!