Sabine und Patrick M. | Großbritannien
August 2009
Unsere Schottland-Reise war durch die Buchung über Umfulana so sorgenfrei wie man es sich nur wünschen kann. Wir fühlten uns überall herzlich willkommen. Die Tipps der Gastgeber in unseren Unterkünften waren immer sehr hilfreich und wir haben sie gerne befolgt.
Über die schöne Landschaft ist sicher schon viel berichtet worden, daher hier nur kurz unsere weiteren persönlichen Highlights:
1. Die Destillerie-Führung in Aberlour.
Witzigerweise wurden wir von einem Kanadier herumgeführt. Aber er wusste echt alles und konnte es auch noch so super verständlich rüberbringen. Außerdem hatte er keinen schottischen Akzent ;-) Zum Abschluss bekam jeder sechs Gläser mit verschiedenen Sorten Whisky zum Probieren. Einfach klasse!
2. Unser Hotelzimmer in Ballator.
Herrlicher Blick über die bewaldeten Hügel. Hinter dem Haus beginnt gleich ein Wanderweg durch das Eichenwäldchen, der auf den Gipfel des Hügels führt.
3. Der geräucherte Lachs (Smoked Salmon) in Edinbane auf Skye.
Das Restaurant war ein Tipp unserer Gastwirtin. Wir fanden es so vorzüglich, dass wir am nächsten Abend nochmal dort hingegangen sind und das gleiche bestellt haben!
4. Oban.
Die Stadt an sich ist vielleicht gar nicht so spektakulär. Ein Touristenort mit viele Cafés, Pubs, Restaurants. Aber wir hatten einen ganzen Tag (zwei Übernachtungen), um uns hier umzuschauen und es hat einfach alles gestimmt. Unser kleines Hotel lag am Nordrand der Stadt mit herrlicher Bayview von unserem Zimmer aus. Zu Fuß hat man an der Promenade entlang einen schönen Spazierweg von ca. 15-20 Minuten in die Ortsmitte. Das höher gelegene Kollosseum bietet eine tolle Aussicht über den Hafen und zu den vorgelagerten Inseln hin. Selbstverständlich waren wir auch hier in der Whisky-Destillerie (es fing gerade an zu regnen:-). Bei der Fischbude am Pier gab es leckere Jakobsmuscheln. Außerdem haben wir beobachtet, wie dort gerade lebende Langusten angeliefert wurden. Abends waren wir im Restaurant „Waterfront“. Hummer, Langusten, Highland-Rind mit Aussicht auf Kollosseum und Hafen – wir kamen am nächsten Abend nochmal hierher.
Wir haben so viel Schönes gesehen – aber so im Nachhinein war es doch viel Fahrerei. 2.500 Kilometer in 11 Tagen. Bei der An- und Abreise hatten wir jeweils zwei lange Strecken an zwei aufeinander folgenden Tagen zu absolvieren. Das hatten wir uns zwar selbst so überlegt, aber gern wären wir doch auch länger in Nordengland geblieben, um uns in der Gegend umzuschauen. Schade. Beim nächsten Mal vielleicht.
Besonders nett fanden wir in den B&B- Unterkünften immer das Frühstück mit anderen Gästen. Übrigens fast alles Deutsche – manchmal auch Umfulanier. Es war schön, miteinander über den Urlaub zu plaudern. In den hotelartigen Unterkünften haben wir das etwas vermisst.
Ein Pärchen haben wir sogar auf der Fähre nach Hause wieder getroffen. Ein gemütliches gemeinsames Abendessen auf der Fähre sorgte für einen schönen Abschluss dieser gelungenen Reise.