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Sundowner Kalahari Lodge
Sundowner Kalahari Lodge – ©Peter Moser-Kamm
Wolwedans
Wolwedans – ©Peter Moser-Kamm
Gästehaus an den Dünen
Gästehaus an den Dünen – ©Peter Moser-Kamm
Sossusvlei / Deadvlei
Sossusvlei / Deadvlei – ©Peter Moser-Kamm
Walvis Bay
Walvis Bay – ©Peter Moser-Kamm
Twyfelfontein
Twyfelfontein – ©Peter Moser-Kamm
Lodge an der Vingerklippe
Lodge an der Vingerklippe – ©Peter Moser-Kamm
Etosha
Etosha – ©Peter Moser-Kamm
Guest Farm
Guest Farm – ©Peter Moser-Kamm

Peter Moser-Kamm | Namibia

Juli 2007

Unsere 3-wöchige Reise ist bereits Vergangenheit. Mit einem Strauss bunter Erlebnisse und Eindrücke sind wir wieder zurück im Alltag. Interessante Begegnungen mit Menschen, vielfältige Tierbeobachtungen und grandiose Landschaften bleiben natürlich haften.
Ein grosses Dankeschön für die tadellose Organisation der Reise geht ans Umfulana-Team. Bereits zum zweiten Mal durften wir erfahren, welch hohen Stellenwert der Begriff „Umfulana“ in der Lodge-Szene hat. Wir wurden immer sehr zuvorkommend willkommen geheissen und erhielten nach unserer Meinung eigentlich immer auch die besten Zimmer.

Alles lief rund – bis auf eine kleine Autopanne ca. 50 km vor Khorixas: Es stank plötzlich sehr nach Diesel. Die Tankanzeige bewegte sich rekordmässig gegen den Nullpunkt, und als wir anhielten, tropfte der Treibstoff fast in Strömen unters Auto. Ein Schlauch hatte sich gelöst, wir befestigten ihn, und das Problem war behoben. Wir machten darauf eine kleine Pause und standen wohl noch etwas ratlos am Strassenrand. Es fuhren ein paar wenige Autos vorbei, am Steuer sassen Weisse; ein einziges Auto hielt an und der Fahrer erkundigte sich, ob wir ein Problem hätten und ob er helfen könnte. Es war ein Schwarzer…
Auf den 3000 km hatten wir glücklicherweise keine einzige Reifenpanne. Unsere zweite Tour hatten wir so optimiert, dass wir eigentlich nie mehr als 300 km pro Tag fahren mussten. Die Reise sollte auch Ferien und Erholung beinhalten und nicht nur Kilometerbolzerei.

Lodge in Windhoek
Eine gastfreundliche Oase am Rand von Windhoek, wir genossen die Ruhe und die grosszügige Zuvorkommenheit der Gastgeber nach dem 9stündigen Air Namibia-Flug sehr.

Lodge in der Kalahari
Die Lodge wurde stark vergrössert, so dass auch Busse vorfahren können. Die Zimmer mit Blick auf die Kalahari sind aber immer noch einen Umweg wert, und den Sundowner sollte man nicht verpassen.

Platz der tanzenden Hyänen
Das Dune Camp war einer der Höhepunkte. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Jedes Zelt hat quasi noch eine Privatdüne. Wir kamen erst um 15.30 Uhr an und liessen uns gleich auf den Sundowner entführen, und am nächsten Tag gabs einen Ausflug, der bis halb vier dauerte. Es war zwar höchst interessant, aber bei einem nächsten Mal würde ich nur noch einen halbtägigen Ausflug machen und sonst einfach Aussicht und Ruhe geniessen…

Gästehaus an den Dünen
Hier hat es uns auch sehr gut gefallen, zuvorkommendes Personal, gutes Essen, Blick in die Weite direkt aus dem Bett. Sehr gut geeignet für Ausflüge nach Sossusvlei.

Schweizer Gästehaus
Hier schien die Zeit seit unserem letzten Besuch stillgestanden zu sein. Die Pläne für den Ausbau hingen noch immer an der Wand, das Frühstückbuffet war zwar immer noch sehr einladend, am Abend jedoch waren wir fast die einzigen Gäste, und Berner Sennenhunde hats nun zwei.

Lodge am Brandberg
Diese Anlage hat uns etwas befremdet. Die Zimmer befinden sich in Reihenhäusern, ein paar hundert Meter vom Hauptgebäude entfernt. Wir entdeckten relativ frische Elefantenspuren auf dem (Fuss)Weg zum Hauptgebäude und erhielten den Rat „run for your life“, falls die Wildelefanten auftauchen sollten, und zum Dinner sollten wir besser das Auto nehmen.

Übernachtung am der Fingerklippen
Wieder ein Höhepunkt. Unsere ältere Tochter feierte ihren 15. Geburtstag, und es gab eine Geburtstagstorte mit Kerze, Sekt und „Happy Birthday“. Die ganze Anlage ist sehr schön in die traumhafte Umgebung eingebettet. Leider wurde nun auf dem Felsplateau hinter der Lodge ein kleines Restaurant hingestellt, welches schon von weither sichtbar ist, was die Einmaligkeit der Landschaft erheblich beeinträchtigt. Auf einer Farm wenige Kilometer von der Lodge entfernt gibt’s interessante Felsmalereien zu besichtigen.

Park Camp im Etosha Park
Wir erhielten noch ein praktisches Family Chalet mit eigener Küche und Grillplatz. Zur Abwechslung kochten wir uns Spaghetti und gingen erst am zweiten Abend ins Restaurant. Das Nachtessen dort war schlicht ungeniessbar. Zum Glück gab der Chor der Primarschule ein Konzert, dies wertete den Abend total auf.
Die Family Chalets sollen auch umgebaut werden, sie haben dann keine Küche und wohl auch keinen Grillplatz mehr.

ehemalige deutsche Polizeistation
Hier wohnten wir quasi auf der Baustelle. Die Häuser waren z.T. noch nicht nummeriert, wir erhielten Schlüssel und suchten dann das passende Haus. Auf Grund der diversen Baumaterial- oder Schutthaufen konnten wir uns mit der Zeit sehr gut orientieren. Vom Parkplatz führen neu Holzstege zu den Wohneinheiten. Ein Staketenzaun versperrt den Blick auf die grosse Eingangsschiebetür – aber auch den Blick hinaus. Die umgebauten Häuser sind wie in Okaukuejo durchgestylt, es sieht im Moment noch alles sehr neu aus und riecht auch entsprechend. Obwohl man vielerorts liest, dass man Wasser sparen soll, hat es Badewannen und 4 Duschbrausen. In Namutoni war das Essen ok. Ab Herbst werden in den Park-Camps auch die Preise durchgestylt.

Guest Farm
Auf diese Unterkunft und v.a. die Besitzer freuten wir uns sehr. Wir hatten in der Zwischenzeit E-Mail-Kontakt gehabt, und es war wie nach Hause kommen. So gut wie hier haben wir kaum an einem Ort gegessen. Das Meiste stammt aus eigener Produktion und kommt somit sehr frisch auf den Tisch. Wenn ich an den frisch gepressten Grapefruit-Saft denke, läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Der blühende Garten lädt zum Verweilen ein, oder man kann verschiedene Spaziergänge durch den märchenhaften lichten Wald machen.

Mount Etjo
Sehr grosszügige Zimmer und Anlage – ein Ort zum Ausspannen: am Wasser sitzen, Hippos und Vögel beobachten und zur Abwechslung auf eine Pirschfahrt gehen.

Heinitzburg
Der krönende Abschluss unserer Reise.
Das Nachtessen nahmen wir auf Empfehlung von Michael und Patrizia (Matunda) im La Marmite ein, welches von einem kamerunesischen Koch geführt wird und von Schwarz und Weiss gleichermassen besucht wird. Sehr gutes Essen und passende Atmosphäre.