Namibia

Reiseberichte

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Etosha Nationalpark

5 von 5 Sternen

Markus | Namibia

November 2022

Die gewonnenen Eindrücke waren überwältigend

Unsere Selbstfahrer-Safari in Namibia im November 2022 führte uns von Windhoek über Swakopmund (inklusive Walvis Bay), die Hohenstein Lodge bei Usakos, zwei Destinationen beim Etosha Nationalpark und Waterberg zurück nach Windhoek. Die von Umfulana vorgeschlagene Reise war fantastisch ! Die relativ lange Fahrt (ca. 7 Stunden) auf Schotterpiste mit dem brandneuen AVIS-Mietwagen Toyota Fortuner 4x4 durch die Wüste nach Swakopmund war sehr eindrücklich, die von Umfulana dort vorgeschlagenen, spannenden und lehrreichen Ausflüge mit einem Motorkatameran ab Walvis Bay aufs Meer zur Tierbeobachtung (Pelikane, Robben etc.) sowie in die lebendige Namib-Wüste (Pflanzen, Schlangen. Skorpione etc.) waren auch dank den hervorragenden Tourführenden schlicht grossartig (den relativ kühlen Temperaturen auf dem Meer und der Hitze in der Wüste sind wir mit entsprechender Kleidung entgegengetreten), der Aufenthalt auf der schönen, kulinarisch guten Hohenstein Lodge nutzten wir für eine erste Begegnung mit wilden Tieren auf dem Land im Rahmen einer kleinen Abendsafari, dem Besuch des eindrücklichen Spitzkoppe-Massivs sowie für ein paar entspannte Stunden am Pool. Die nächste Destination gleich innerhalb des Eingangstors zum Etosha Parks verwöhnte uns mit einem fantastischen Blick auf ein unmittelbar angrenzendes Wasserloch, an welches Herden von verschiedensten Tieren (Giraffen, Zebras, Löwen, Elefanten, Nashorn etc.) pilgerten bzw. sich vorsichtig annäherten, um den Durst zu löschen. Dies entschädigte für die saubere, aber relativ einfache Lodge. Auf einer geführten, frühmorgendlichen Auto-Safari trafen wir verschiedenste Tiere in freier Wildbahn aus nächster Nähe. Unsere Weiterfahrt nach Mushara war wiederum geprägt von der Begegnung mit vielen Tieren und dem Besuch der eindrücklichen Etosha-Pfanne (der Weg ist das Ziel...), bis wir das wunderschöne und tadellos geführte Camp erreichten, wo das Schwimmbad zu einem Bad einlud und es abends auch ein tolles, kulinarisch hochstehendes Candle-Light Dinner im Freien zu geniessen gab. Am nächsten Tag ging es nochmals auf eine Fahrt mit vielen Wildbegegnungen im Park. Bei unserem Aufenthalt am Waterberg nutzten wir die Gelegenheit, auf den kleinen Waterberg zu wandern, was relativ anstrengend und schweisstreibend war; die Abkühlung im kleinen Pool war da höchst willkommen. Am nächsten Tag ging es dann zurück zum Airport in Windhoek, der reibungslos verlaufenen Mietwagenrückgabe und dem Rückflug nach Kapstadt. Die ganze Organisation der Reise funktionierte absolut reibungslos, alles war sehr sauber, kulinarisch oft hochstehend und die Leute sehr hilfsbereit. Die gewonnenen Eindrücke waren überwältigend, auch wenn es uns verwehrt blieb, von den Tieren die „BIG FIVE“ in Natura zu sehen (Leoparden und Büffel blieben uns verwehrt); das ist sicher ein guter Grund für eine Rückkehr in dieses wunderschöne, endlos grosse und vielfältige Land ! Wir haben sicher auch davon profitiert, dass wir ausser auf der Bootstour immer tolles,...

Baobab

Wilfried | Namibia

Juli 2022

Es ist ein Geschenk, die liebenswerten Menschen zu erleben in ihrem Stolz und ihrer Würde

2017, durch eine Reise in Namibia und der Chobe- Region, wurden wir vom ‚Afrika-Virus‘ infiziert. Folgereisen scheiterten infolge der Corona-Epidemie. 2022 konnten wir endlich wieder unserem Wunsch nachgehen. So erlebten wir, daß der afrikanische Winter in den Nächten sehr frostig sein kann, am Tage nur mäßig warm, was dann aber Tag für Tag besser wurde. Gelandet in Windhoek ging die Reise zu Farmen am Waterberg und ins Erongoland. Von dort eine Flugsafari über das Kaokoveld, die Epupafälle und die Skelettküste- eingebettet ein eindrucksvoller Besuch beim Volk der Himba. Die Etoscha-Pfanne ist ein Muß mit viel Zeit für geführte und eigene Tierbeobachtungstouren. Danach ging es in den Norden, nach Rundu und durch den Caprivistreifenin in das namibische Feuchtgebiet, den Mamili-Nationalpark, ehe wir nach Botswana zum Chobe Elephant Park reisten. Bakwena bleibt auch ein Highlight auf dieser Reise. Danach ging es auf löchrigen, z. Teil auch fehlenden Straßen, zu einem botanischen Leckerbissen, den noch lebenden Baobabs. Ein weiterer Höhepunkt folgte mit dem Besuch des Okavangodeltas. In diesem Jahr leider nicht so wasserreich wie sonst beschrieben, aber mit seinem Reichtum an Pflanzenfressern und Raubtieren. Über zwei weitere Zwischenstops errichten wir wieder Windhoek nach etwa 4000 km Fahrstrecke. Für jeden Naturfreund ist es ein bleibender Eindruck, die verschiedenen Landschaftstypen zu erleben, die darin beheimatete Vogelwelt, die großen Herden der Pflanzenfresser und die Raubtiere die, wenn man Glück hat, mit gerade erlegter Beute am Riß sind. Das alles in Nahdistanz ohne störende Zäune.Und es ist ein Geschenk, die liebenswerten Menschen zu erleben in ihrem Stolz und ihrer Würde. Der grandiose Gesamteindruck der perfekt organisierten Reise, wie immer bei Umfulana, können kleine negative Erlebnisse nicht schmälern.

Etosha - wilde Zebras
Zebra - Fotomodell
Zebra - Gruppenfoto
Gepard - the top of the big five
Etosha - Giraffen beim Nachttrinken
Elefanten unterwegs zum Chobe-Fluss
Chobe NP - Vorbereitung Attacke
Chobe - Teil vom Rudel
Kanana Camp - Löwenbabys

Felix | Namibia

August 2022

Unsere Erlebnisse werden uns noch lange begleiten

Wir haben eine sehr vielfältige und interessante Reise hinter uns. Einmal mehr wurden wir mit unglaublichen Tiererlebnissen überrascht. Etosha: Was ist das für ein Erlebnis, wenn sich gegen 100 Zebras zum künstlichen Wasserloch begeben, nachdem die Giraffen und Kudus die Tränke verlassen haben. Mit dem gemieteten Fahrzeug über die Sandpisten haben wir viele Tierbegegnungen hautnah erlebt. Viele der harmloseren Tierarten begegnen den Touristen auf nächste Nähe ohne Scheu. Das Auto stellt sich für sie als keine Gefahr dar und somit sind sie nicht flüchtig sondern eher neugierig.Chobe National Park: Ein Rudel von 20 Löwen, welche sich zu einem Angriff auf 5 Giraffen bereit machte, unter Einbezug der noch jungen und unerfahrenen Löwenkinder. Das Vorgehen und ihre Taktik mitzuerleben, hat uns sehr beeindruckt. Leider konnten wir das „grosse Finale“ nicht mehr miterleben, da der Park bei Einbruch der Dämmerung geschlossen wird. Wir mussten zum Gate zurückkehren.Wenn sich die Elefanten zum Chobe-Fluss hinunter begeben, und wenn mindestens 100 Kleine und Grosse im Laufschritt direkt vor unserm Jeep vorbeilaufen. Wenn dir ein Elefant auf die Distanz von einem Meter direkt in die Augen schaut. Wenn die Elefanten den Fluss überqueren. Was sind das für Bilder? So eindrücklich.Kanana Lodge: Sehr eindrücklich war unsere Begegnung mit einer Löwenmutter und ihren drei zweimonatigen Babys. Wo haben wir die Möglichkeit, dass wir solche Tierliebe in einer freien Wildbahn erleben dürfen. Verspielte Löwenbabys, welche noch nicht beissen können, welche noch an der Mutter säugen, welche noch keine Gefahren in der Wildnis kennen, welche sich gegenüber den wenigen Besuchern zeigen, keine Hemmnisse haben. Gerne hätten wir eines mitgenommen. Einmal mehr hat uns Umfulana tolle Unterkünfte ausgesucht. Jede Lodge war speziell schön, jede Lodge hat uns mit ausgezeichneter Verpflegung verwöhnt. Jeder Gamedrive war immer wieder speziell und einzigartig. Mit viel Begeisterung haben sich die Guides nach dem zweijährigem Lockdown für die nun wieder kommenden Besucher eingesetzt. Die Freude und Motivation von ihnen war sehr eindrücklich. Unsere Erwartungen in diese Tierwelt sind weit übertroffen worden, waren wir doch schon mehrmals in diesen Regionen. Wir sind in eine faszinierende Tierwelt eingetaucht. Unsere Erlebnisse werden uns noch lange begleiten. Wir sind zurückgeflogen mit der Eurowings nach Frankfurt. Reich an tollen Erlebnissen. Dann erfolgte noch die abenteuerliche Rückfahrt mit der Deutschen Bahn in die Schweiz. Ohne Kommentar nur unser Fazit: Nie mehr Deutsche Bahn.

Bagatelle Game Ranch
Bagatelle, Oryx-Antilope
Bagatelle, Breitmaulnashörner
Sossusvlei, Dune 45
Sossusvlei, Dead Vlei
Spitzkoppe, Natural Arch
Etusis Lodge
Etusis, Otjipateramassiv
Etusis, Marmorberge
Etosha, Schildraben
Etosha, Schmetterlingsfinken
Etosha, Old Bull
Etosha, Löwinnentrio
Etosha, Elefantenjunges
Walvis Bay, Pelikan on Board

5 von 5 Sternen

Ulrich | Namibia

August 2022

Die Landschaft und die Natur, die wir erleben durften, sind einfach grandios.

Natürlich sind drei Wochen für ganz Namibia zu kurz, insbesondere, wenn man auf die vielfach zu beobachtende Reisehektik – Ankunft in der Lodge 15 Uhr, Sundowner Drive 16 Uhr, am nächsten Morgen Game Drive um 7 Uhr, danach Frühstück und Abreise zur nächsten Station – keine Lust hat.Aber Dank der guten Auswahl durch Umfulana und dem Mut, auch das eine oder andere wegzulassen, haben wir doch in einem einigermaßen entspannten Tempo viele der Hauptsehenswürdigkeiten kennengelernt und auch noch Zeit für die eine oder andere Aktivität „am Wegesrand“ gehabt.Die Landschaft und die Natur, die wir erleben durften, sind einfach grandios. Es gab viele nette Begegnungen mit den Gastgebern (Renette in Windhoek, Theresia auf der Robbentour, Johan in Etusis, Fam. Diekmann auf Hamakari!) , aber auch Einheimischen und anderen Reisenden. Leider gab es jedoch auch die in ärmeren Ländern nicht seltenen unangenehmen Begegnungen von der Art nicht loszuwerdender Andenkenverkäufer, Bettler sowie aufdringlicher „Dienstleister“ (z.B. ganzer Horden selbsternannter Parkplatzwächter und Autowäscher), und das nicht nur in Windhoek. Die begeisterte Erinnerung an die Reise kann das allerdings nicht wirklich trüben.Trotz der teilweise vorhandenen Möglichkeiten, viele Aktivitäten und Ausflüge auch mit dem eigenen Auto zu machen, haben wir gerne die (kostenpflichtigen) Angebote vor Ort in den Lodges mit erfahrenen Guides angenommen und immer mehr gesehen, gelernt und erlebt, als es sonst vorstellbar gewesen wäre. Statt viel über den Reiseverlauf zu berichten verweise ich einfach auf die optimal gestaltete große Namibia Rundreise auf der Umfulana-Homepage. Wir haben nur den Fish River Canyon zugunsten einiger zusätzlichen Übernachtungen in den anderen Lodges ausgelassen.Zum Schluss zwei Tipps: weniger ist mehr – keine „Stopp-Over-Tour“ machen! Und: zur deutschen Sommerzeit genügend Winterkleidung nach Namibia mitnehmen!