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Udo Land | Namibia

Juli 2007

Hallo Herr Garstka,

vielen Dank für Ihre eMail. Gerne berichten wir von unserer Reise durch Namibia.

Vorweg: es gab bis auf den Mietwagen keine Probleme. Wir hatten einen Nissan, der nach einigen Tagen in einen neuen Polo umgetauscht werden musste, da die AC nicht mehr funktionierte. Das eigentliche Problem lag aber im Abschluss des Versicherungsscheines. Leider konnten wir den englischen Fachausdrücken und den Mitarbeitern von AVIS nicht immer folgen. Hatten wir nun eine Vollkasko oder hatten wir keine. M.E. waren die von mir unterschriebenen Formulare widersprüchlich.
Empfehlenswert ist ein Allradantrieb und ein altes Auto. Obwohl wir Schotterpisten vermieden haben (wo wir konnten) war die neue Windschutzscheibe übersät mit Steinschlagspuren.
Noch ein Tipp: Bei Sandsturm in Swakopmund nicht mit dem Auto fahren. Ansonsten wird es teuer. Es ist, als ob ein Fahrzeug gesandstrahlt wurde. (Ist uns dank Hinweis Vermieter nicht passiert, wir haben einen halben Tag gewartet und sind dann die ersten 50 Km sehr langsam gefahren).

Zur Reise:

Windhoek sollte man nur einen Tag besuchen, eine Übernachtung ist nicht unbedingt erforderlich. Wenn überhaupt reicht eine Übernachtung bei Ankunft. Joes Beerhaus ist zum Einstieg der Reise Pflicht. Auch Shopping in Windhoek ist unbedingt angeraten. Schwierig bei der ersten Reise die Preise zu vergleichen. Teilweise sind die Angebote in anderen Städten oder Unterkünften preiswerter. Die Auswahl in Windhoek ist natürlich riesig. Original Namibia Gifts bekommt man zu erschwinglichen Preisen im Mamibia Craft Centre.

Unterkunft in Windhoek war OK. Achtung: 1000 Volt-Spannung auf den Sicherheitsanlagen!

Auf dem Weg nach Swakopmund :
Langsam fahren, denn die ersten Wildtiere, Paviane, Strauße, Warzenschweine sind am Straßenrand zu sehen.
Hervorragende Unterkunft mit wertvollen TIPs der Vermieter. Katamaranfahrt und Wüstensafari sind unbedingt zu empfehlen. Auch das Chriestall Museum. Essen bei Erichs, oder in der Kupferpfanne ein besonderes Erlebnis.
3 Tage Aufenthalt war einfach Klasse.

Lodge am Hohenstein
Wir waren drei Tage lang die einzigen Gäste!! Nur schwarze Einheimische ohne Deutschkenntnisse. Toll! Wir hatten exklusiv ALLES für uns alleine. Kerzenlicht beim sehr gutem Abendessen, Frühstück bei toller Aussicht. Wir haben zusammen mit den Beschäftigten getanzt, gesungen, – es war hervorragend. Die Ruhe, die Führungen und Fahrten – ein bleibendes Erlebnis ganz anderer Art.

Farm bei Outjo
Die Km-Angabe stimmte nicht, es sind ca. 320 km Hohensteinlodge bis Matunda Farm.
Wieder eine andere Umgebung mit ihrem eigenen Flair. Vielleicht zu weit vom Etosha Nationalpark mit 100 km. Dafür aber sehr gute Gastgeber mit vielen Tips für die Reise und über das Land. Hervorragende Küche der Gastgeberin mit Gemüse, Kräutern und Obst aus eigener Ernte. Hier ergibt sich auch die Möglichkeit den Gastgeber zu buchen und mit ihm einige Tage durch Namibia zu fahren.
Der lange Aufenthalt in Afrika merkt man den Gastgebern an. Absolut zu empfehlen.

Mount Etjo Safari Lodge
Ein weiteres Highlight unseres Urlaubs. Auf der Anreise die Cheetah-Farm besichtigt und bei Hannelore in gegessen.
Tolle Unterkünfte in der Lodge, Am Wasserloch war immer Aufregung. Gute Erholung und hervorragende Führungen incl. Löwenfütterung. Die Wanderung war wieder exklusiv für mich (meine Frau war einen Tag krank). Sicher war den anderen Gästen das Aufstehen (6.00 Uhr) zu früh. Sie haben aber einiges verpasst.

Zusammenfassend:
3 Tage auf jeder Lodge war hervorragend. Wir konnten Kontakte knüpfen, uns erholen und viel sehen. Die Fahrtstrecken waren sehr gut zu bewältigen. Wir werden die Reise wiederholen.

Vielen Dank für die Organisation.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Land