Reiseplanung starten
Ein Häuschen mit Strohdach steht inmitten einer felsigen Landschaft
Canon Lodge am Fish River Canon – ©Sonja Schwind
Ein Sonnenuntergang mit Bäumen im Vordergrund
Traumhafter Sonnenuntergang – ©Sonja Schwind
Ein großer Fluss fließt durch eine Schlucht in der Wüste
Fish River Canon – ©Sonja Schwind
Ein kleines Haus inmitten einer felsigen Landschaft
Eagles Nest - Häuschen – ©Sonja Schwind
Eine Wüste mit einem großen Hügel im Hintergrund
Tolle Farben im Sossuslvei – ©Sonja Schwind
Ein kleines Gebäude mit einem blauen Schild darauf
Deutsches Flair in Swakopmund – ©Sonja Schwind
Ein Mann sitzt in einer Höhle mit Blick auf die Berge
Phillip's Cave im Erongo Gebirge – ©Sonja Schwind
Ein Elefant steht in der Nähe eines Wasserlochs
Dickhäuter im Etosha Park – ©Sonja Schwind
Eine Gruppe von Giraffen, die in einem Feld spazieren gehen
Highlight: 9 Giraffen auf einmal! :-) – ©Sonja Schwind

Sonja Schwind | Namibia

August 2007

Hallo liebes Umfulana Team,

erstmal vielen Dank für die tolle Organisation. Unsere 3-wöchige Reise nach Namibia war der absolute Wahnsinn! So ein tolles Land, eine ganz andere Welt! Wir wollten gar nicht mehr nach Hause. Die Reise war nach Neuseeland meine 2. Reise mit Umfulana – und sicher nicht die letzte! ;-)

Hier ein kurzer Bericht unserer Erlebnisse:

Windhuk:
Leider war unser Mietwagen (4x4) noch auf dem Weg von Südafrika nach Namibia bei unserer Ankunft, sodass wir zunächst einen normalen PKW bekommen haben. Aber Hertz und das südafrikanische Umfulana-Büro waren sehr rührig, sodass wir am nächsten Morgen unseren bestellen Jeep zur Unterkunft gebracht bekamen.
Das Tamboti Guesthaus ist wirklich empfehlenswert. Nette Gastgeber, schöne Anlage, saubere Zimmer, leckeres Frühstück. Perfekt für den Ankunfts- oder Abreise-Tag.
Im „Luigi and the Fish“ kann man super Fisch essen in lockerer Atmosphäre mit fast nur Einheimischen.

Kalahari:
Dass wir schon am 2. Tag Afrika pur erleben mit rotem Sand und ganz vielen Tieren, hat uns echt überwältigt, toll!:-)
Die Oase bei Mariental ist traumhaft schön! Toller Bungalow mit schöner Aussicht, leckeres Essen, netter Service und ein toller Kamin für abends (wo es schon etwas kühler wird). Absolut empfehlenswert ist die Sundowner-Fahrt zu den roten Dünen der Kalahari. Unterwegs haben wir auch schon viele Tiere gesehen (Zebras, Strauße, Erdmännchen, Oryx, Springböcke).

Fish River Canon:
Auf dem Weg von der Kalahari runter in Richtung Fish River Canon ist ein Abstecher zum Köcherbaumwald und Giant's Playground sehr empfehlenswert. Die urwüchsigen Bäume und die riesigen Felsen sind sehr beeindruckend!
Die Lodge ist super schön! Tolle Häuschen mitten im Fels, sehr nette Leitung und Service, schöner Speisesaal mit offenem Kamin und gutes Essen. Empfehlenswert ist die geführte Fahrt im offenen Jeep (warm anziehen!) früh morgens. Der absolute Hit: abends warteten Wärmflaschen in unseren Betten!:-)

Aus:
Die Felsenlodge war unsere absolut schönste Unterkunft! Wahnsinn! Ein tolles Haus mitten in einer Felsenlandschaft, sogar mit einem riesigen Felsen ins Haus eingebaut. Terasse mit Blick Richtung Sonnenuntergang. Der Super-Service: von Aus konnten wir ein Braai-Paket (Grill-Paket) und ein Frühstück-Paket mit in unser Nest nehmen, sodass wir dieses tolle Häuschen auch in vollen Zügen genießen konnten! Einfach traumhaft! Eine Nacht war dort fast etwas kurz. Auf dem Weg dahin (oder während man auf das Braai-Paket wartet), lohnt sich ein Abstecher zu den Wildpferden in Carub.

Sossusvlei/Sesriem:
Die Lodge ist sehr schön. Das runde Häuschen, das wir zur Hälfte bewohnten war sehr geräumig und toll eingerichtet. Das Essen war mit das leckerste unseres Urlaubes. Allerdings waren im Speisesaal die Plätze am Kamin hart umkämpft, da es abends dort sehr kalt war. Absolut empfehlenswert ist die geführte Tour in einem Jeep nach Sossusvlei zu Sonnenaufgang (warm anziehen!). Das frühe Aufstehen wird von leuchtend roten Dünen und einem tollen Frühstück mitten in dieser wunderschönen Landschaft belohnt! Wenn man 2 Tage Zeit hat dort, ist auch eine Wanderung in der Naukluft sehr schön! Festes Schuhwerk, genügend Wasser und Achtung: Affen am Wegesrand! ;-)

Swakopmund:
Nach einer 6-stündigen Fahrt durch die Namib kommt einem Swakopmund ein bisschen wie eine Fatamorgana vor, wie es auf einmal aus dem Wüstensand auftaucht. Ziemlich unwirklich, wie die Dünen direkt bis ans Meer ranreichen und es war auch noch ziemlich nebelig. Auch irritierend ist das deutsche Flair in Swakopmund, überall Bäcker/Fleischerei/Schwarzwälder Kirschtorte und man wird oft auf Deutsch angesprochen. Die Fußgängerzone ist schön, man bekommt dort alles (Mitbringsel, Lebensmittel, etc.). The Secret Garden war eine tolle Unterkunft, sehr nette Besitzer mit guten Tips, sehr schönes Zimmer, sehr leckeres Frühstück. Fisch essen kann man gut im „The Lighthouse“ und im neu-eröffneten „Kücki's Pub“. Empfehlenswert ist eine Katamaran-Tour von Walvis Bay aus, bei der man Robben, Delphine und ganz viele Pelikane sieht.

Erongo Gebirge:
Die Lodge ist sehr schön gelegen mitten im Gebirge mit einer tollen Aussicht. Zimmer und Restaurant sind schön, allerdings noch ein bisschen kühl eingerichtet. Das Essen war sehr lecker und der Service nett. Empfehlenswert ist eine Wanderung zu Phillip's Cave, wo man tolle Höhlenmalereien aus der Steinzeit bewundern kann (weißer Elefant). Früh losgehen (wg. Hitze) und genügend Trinkwasser mitnehmen!

Etosha Park:
Die Matunda Gaestfarm war unsere persönlichste Unterkunft! Patrizia und Michael aus Heilbronn haben ein tolles Anwesen, bauen viel Gemüse sogar selbst an, das dann auch lecker zubereitet auf den Tisch kommt. Beim Abendessen sitzt man an einem großen Tisch, da die Farm nur 4 Doppelzimmer hat. Hier haben wir sehr nette Leute kennengelernt und viele schöne Gespräche geführt. Und der Etosha Park ist natürlich toll! Gegen Abend haben wir gleich am Okaukuejo Wasserloch 8 Elefanten, viele Zebras, Oryx und Springböcke gesehen. Wenn man 1 Tag Zeit hat, empfiehlt sich eine kleine Wasserloch-Tour. Wir haben ca. 8 Wasserlöcher bequem abfahren können. Man sollte unbedingt die Rückfahrt einkalkulieren und niemals im Dunkeln fahren!

Mount Etjo:
Die Mount Etjo Safari Lodge war der krönende Abschluss unserer Reise. Auch wenn der Park in gewisser Weise angelegt wurde und die Tiere teilweise auch ein bisschen gefüttert werden – bei 30.000 Hektar fühlt man sich nicht wie in einem Park. Wir hatten eine richtige Suite mit Whirlpool auf der Seite des Wasserloches (bei der Buchung mitbestellen!). Toll war auch der Speisesaal mit offenem Kuppeldach und Lagerfeuer in der Mitte. Das Essen vom Grill war superlecker! Die Löwenfütterung abends ist evtl. nichts für schwache Nerven. ;-) Der Game Drive früh morgens ist sehr zu empfehlen, hier haben wir Nashörner, Nilpferde und alles gesehen und auch ziemlich nah!
Wer 2 Tage dort ist, kann einen Ausflug zu den Dinosaurier Footprints in der Nähe machen, sehr beeindruckend!

Allgemeines:
Wir haben uns immer wieder über unseren 4x4 Jeep gefreut. Sicherlich kommt man in der Trockenzeit auch mit einem normalen PKW zurecht. Aber auf den Schotterpisten hat man im Jeep einfach ein besseres Gefühl, kein Problem mit Reifenpannen und man sieht durch die hohe Sitzposition einfach auch besser.
Unbedingt mitnehmen: Fernglas! Bei den Game Drives oder im Etosha Park unerlässlich für Tierbeobachtungen!
Auch beruhigt hat uns unser ausgeliehenes Satelliten-Telefon. Auch wenn wir es nicht gebraucht haben, es gibt kaum Handy-Netz. Und wenn man wirklich mal eine Panne o.ä. hat, ist man froh, auf den menschenleeren Pisten, Telefon zu haben.
In der Trockenzeit (Winter) ist es abends und morgens sehr kalt, man braucht genügend warme Sachen!
Wir hatten Glück und haben keine einzige Mücke gesehen. Die Trockenzeit und auch unser bereistes Gebiet ist wohl hinsichtlich Malaria absolut unkritisch. Dennoch schadet es nichts, Nobite o.ä. dabei zu haben.

Es war mal wieder ein super toller Urlaub mit Umfulana, der uns ewig in Erinnerung bleiben wird! Unsere Erwartungen wurden (hinsichtlich Unterkünfte und auch bzgl. des Landes) oft weit übertroffen! Und vielleicht war das auch nicht unsere letzte Reise nach Namibia, denn man infiziert sich ja leicht mit dem Virus Africanus! ;-)

viel Spaß allen, die's noch vor sich haben!
viele Grüße aus Speyer,
Sonja & Wolfgang