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Ganz traut er dem Nashorn wohl doch nicht
Ganz traut er dem Nashorn wohl doch nicht – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Am Wasserloch
Am Wasserloch – ©Peter-Wilhelm Schäfer
'erst mal die Krallen schärfen...'
'erst mal die Krallen schärfen...' – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Tierischer sundowner
Tierischer sundowner – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Und hier die Variante für die Zweibeiner
Und hier die Variante für die Zweibeiner – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Und dazu die passende Aussicht
Und dazu die passende Aussicht – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Morgenritt
Morgenritt – ©Peter-Wilhelm Schäfer
Von unten...
Von unten... – ©Peter-Wilhelm Schäfer
...und von oben: die Victoriafälle
...und von oben: die Victoriafälle – ©Peter-Wilhelm Schäfer

Peter-Wilhelm Schäfer | Namibia

Mai 2009

Wieder ein sehr interessanter Urlaub, vielen Dank für die gewohnt gute Wahl der Unterkünfte.

Windhoek mit der für den deutschen Touristen üblichen Zielen (alte Feste, Reiter, Christuskirche...) bot einen interessanten ersten Eindruck, kann aber ansonsten auch ausgeklammert werden, falls man nicht gerade besonders gerne derartige Städte besucht.

Der Weg zum Waterberg ließ schon die Weite und Leere des Landes erahnen, wenn ich auch aus Zeitmangel nicht die dafür bekanntesten Regionen, etwa das Kaokoveld oder die Namib besuchen konnte.

Der Waterberg selbst war dann im zur Wilderness Lodge gehörenden Bereich mit seiner sehr unregelmäßigen Oberfläche ganz anders als ich es erwartet hatte,dennoch konnten Antilopen und Klippschliefer zu Fuß beobachtet werden, während sich ein Guide während einer Pirschfahrt (erfolgreich) als rhino-whisperer betätigte.

Was mich bei derartigen Aufenthalten neben der Natur immer fasziniert ist die Begegnung mit den Menschen und ihrer Lebensweise – gut möglich z.B. in Okakarara (und ich meine damit nicht das von der Bundesrepublik gesponsorte ‚Museumsdorf‘) incl. Verkosten von frischer Buttermilch und dem lokalen ‚booze‘ aus vergorenen Beeren (auf den man aber auch verzichten kann).

Etosha belohnte dann mit Spitzmaulnashörnern und einem Kätzchen am Wegesrand...

Im Caprivi hat mich dann das Leben der Landbevölkerung erstaunt, deren Transportmittel des Schlittens mit 3er-Eselgespann ebenso wie die Behausungen von einer noch ursprünglicheren Lebenshaltung kündete als im sonstigen südl. Afrika.

Der Chobe wird mir durch meine erste Begegnung mit Elefanten vom Fluß aus immer in Erinnerung bleiben, während ansonsten bedingt durch die diesjährigen kräftigen Niederschläge die Wildsichtungen hinter dem sonst möglichen zurückblieben.

Diese Wassermassen sind auch ‚schuld‘ daran, daß ich auf jeden Fall die Victoriafälle noch einmal bei geringerem Wasserstand besuchen muß, da auf 2/3 des Weges nur noch eine weiße Gischtwolke zu sehen war, die alles im Nu durchtränkte, was nicht unter dem Regencape verstaut war.

Highlights waren hier natürlich der Helikopterflug über die Fälle sowie der Elefantenritt.
Kontrastprogramm bildete die Bevölkerung – morgens begegnen einem auf der Fahrt nach Vic Falls Jogger, während einfachen Menschen schon froh sind, wieder mit Grundnahrungsmitteln versorgt zu werden.

Auch um diese stets netten und höflichen Menschen zu unterstützen kann ich diese Reise wärmsens empfehlen!