Peter und Ilona Burger | Namibia
Dezember 2009
Liebes Umfulana-Team,
am 29.12.09 sind wir nach dreiwöchiger Rundreise aus Namibia zurückgekehrt und möchten nun gerne unsere Eindrücke kurz beschreiben:
Zu Anfang sei gesagt, dass wir in 22 Tagen 4.565 km durchs Land gefahren sind und aufgrund eines sehr guten Fahrzeugs diese vielen Kilometer problemlos zurücklegen konnten. Einzig der viele Sand im Fahrzeug zeugte von dieser gewaltigen Tour über weite Schotterstraßen.
1) Kalahari – Lodge bei Mariental:
Die Lodge ist trotz ihrer Größe und der vielen Gruppenreisenden sehr freundlich und doch noch familiär. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und der Sundowner mit Ranger Timo war einmalig schön. Hier haben wir auch mal einen gewaltigen Regenguss in der Kalahari erlebt und danach den schönsten Sonnenuntergang während unserer Reise. Das Essen war hervorragend und das Personal sehr freundlich. Dieser Platz war ein sehr guter Einstieg für die Namibia-Reise.
2) Fish River Canyon – Canon Village:
Der FIsh River Canyon ist wirklich sehenswert, die Aussichten sind gewaltig. Hier hatten wir auch das Glück, die seltenen Bergzebras zu sichten. Sollte man bei einer Namibia-Reise wirklich nicht versäumen.
Die Canon Village war uns zu unpersönlich, das Essen eher Durchschnitt. Eine Überschwemmung in unserem Zimmer durch ein defektes Rohr an der Toilettenspülung interessierte die Managerin nicht wirklich. Hier sollte man wohl eher die Canon Lodge vorziehen.
3) Aus – Felsenlodge:
Unbedingt empfehlenswert: Ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Wildpferde zu beobachten, die man keinesfalls versäumen sollte. Auch Tagesausflug nach Ketmanskop und Lüderitz sind empfehlenswert.
Eagels Nest war ein absolutes Highlight und wir hatten hier das Glück, im „Eagels View“ zu übernachten und haben dort auch das Grillpaket und das Frühstückspaket für das Chalet in Anspruch genommen. So hatten wir ein besonderes Erlebnis in völliger Abgeschiedenheit zu grillen und den grandiosen Sonnenuntergang zu genießen. Unbedingtes Muss!
4) Sossusvlei-Sesriem – Gästehaus am Rande der Dünen:
Zum Geburtstag meines Mannes hatte ich hier mit Hilfe von Umfulana (nochmals vielen Dank, auch an Merwin im Büro Südafrika) als Überraschung eine Ballonfahrt über die Dünen von Sossusvlei gebucht. Ist zwar nicht ganz billig, aber es war ein großartiges Erlebnis, was ich wirklich empfehlen kann. Mit den Piloten von Namib Sky Balloon Safaris sind wir zum Sonnenaufgang gestartet und die Dünen und auch Tiere vom Ballon aus zu sehen, ist einmalig schön. Nach der Landung gab es dann noch ein gewaltiges Champagner-Frühstück in den Dünen. Auch die Fahrt mit dem Allrad-Shuttle zu den Dünen war einmalig schön und man hier wirklich genügend Zeit, die Dünen dann zu Fuß zu erkunden. Das Gästehaus war nach anfänglicher Skepsis wunderbar: Sehr freundlich und zuvorkommend, Essen war sehr sehr gut.
5) Swakopmund – Central Guest House:
Swakopmund ist nett und schön, uns aber absolut zu deutsch. Hier aber unbedingt empfehlenswert: eine Bootstour mit Pelikan-Tours in Walvis Bay. Die Fütterung der Pelikane und der Robben war einmalig und tatsächlich ist die Robbe „Robby“ auch zu uns auf's Boot gekommen. Die Atmosphäre dort ist locker, privat und macht wirklich sehr viel Spaß. Das Guest House ist wirklich ein sehr schönes Haus, uns war es aber irgendwie zu „steril“. Hier hat mir das „Wohlfühlen“ gefehlt.
6) Omaruru – Immenhof Hunting and Guest Farm:
Ein absolutes Highlight unserer Reise: Die Familie von Seydlitz auf dem Immenhof war uns vom ersten Moment an ans Herz gewachsen und man fühlt sich hier wirklich zu Hause. Das Essen ist hervorragend und jederzeit ist jemand von der Familie da, der einem Auskunft gibt bzw. wunderbare Geschichten erzählen kann. Mit Werner von Seydlitz haben wir einen Rundflug mit dem eigenen Flugzeug gemacht und der Besuch eines Himba-Dorfes bei den Epupa-Falls wird für uns unvergessen bleiben. Sollte man wirklich nicht versäumen.
7) Twyfelfontein – Twyfelfontein Country Lodge:
Die Höhlenzeichnungen der San sind hier wirklich sehenswert und wir hatten auch das Glück, bei einer Ausfahrt die seltenen Wüstenelefanten zu sichten. Die Country-Lodge war uns zu kommerziell und unpersönlich.
8) Etosha Park Süd – Okaukuejo Camp
Hier waren wir wirklich überrascht: denn für ein staatliches Camp ist das Okaukuejo-Camp erstaunlich gut. Die Chalets waren toll, das Essen für ein staatliches Camp erstaunlich gut und das Personal freundlich. Lohnt sich auf jeden Fall, allein durch das gut besuchte Wasserloch. War jeden Abend ein spannender Krimi.
9) Etosha Park Ost – Busch Lodge:
Leider hatten wir hier nur eine Nacht, die Mushara Lodge war einfach klasse, das Personal und das Essen hervorragend.
10) Waterberg – Pionierfarm:
Hier waren wir sehr enttäuscht: Wir hatten uns zum einen vom Waterberg mehr versprochen, aber hier sind die Aktivitäten doch sehr eingeschränkt, wenn man nicht gerade ausgiebige Wanderungen machen möchte. Die Lodge war leider überhaupt nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Sehr unpersönlich und von einer familiären Atmosphäre war absolut nichts zu spüren. Einzig und allein der Ausblick aus dem Chalet auf dem Waterberg Plateau war grandios.
11) GocheGanas Nature Reserve:
Nach vielen Kilometern war dies wirklich der einzig richtige Abschluss unserer Namibia-Reise: Hier kann man sich verwöhnen lassen, die Eindrücke einer großartigen Reise verarbeiten und sich einfach nur wohl fühlen. Die Massagen waren klasse, das Essen gut und das Personal sehr freundlich.
Dies war nun unsere 5. Reise mit Umfulana und mit Sicherheit nicht die letzte. Ich möchte hier wirklich nochmals ausdrücklich erwähnen, dass es für uns nichts besseres gibt, als mit Umfulana zu reisen. Die Planung, die Umsetzung, die persönliche Ansprache: es passt einfach alles. Deshalb nochmals unser herzliches Dankeschön an Frau Tiemann für diese mal wieder gelungene Reise.
Ilona und Peter Burger, Karlsruhe