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C. u. A. Weihs | Namibia

Juni 2016

Die Highlights waren für uns ganz klar der Etosha Park, wo wir neben Löwen sogar Geparden und Leoparden bei der Jagd beobachten konnten.

Liebes Umfulana-Team, liebe Frau Hillermann
 
Nun ist es doch schon fast zwei Monate her, dass wir in Namibia waren. Der Alltag hat uns schon wieder fest im Griff. Wir denken aber immer noch sehr häufig und gerne an unsere Reise zurück. Anbei der Bericht und ein paar Fotos (Fotograf Arnold Weihs)
 
Zurück aus Namibia geben wir Ihnen sehr gerne ein Feedback bzw. berichten von unserer Reise. Wir hatten uns bei unserem ersten Besuch in Namibia auf die Highlights in der Mitte und gen Norden konzentriert. Mit der Übernahme des Mietwagens (4x4, Toyota Fortuner) hat alles sehr gut geklappt – es gab sogar eine Einführungsveranstaltung inkl. Film, wie man sich auf den „namibischen Strassen“ zu verhalten hat. Wir hatten im Voraus bereits zwei Ersatzreifen bestellt, welche auch vorhanden waren. Gottseidank haben wir diese gar nicht gebraucht. Allerdings sind uns auf unserer Tour immer wieder viele Mitreisende begegnet, denen es anders ergangen ist. Bei der Mietwagenübernahme hatte unser erstes Fahrzeug einen defekten Tankdeckel, welcher sich nicht mehr öffnen liess. Dies wurde durch Austausch des Fahrzeugs bei der zweiten Niederlassung von Avis in Windhoek noch am selben Vormittag behoben. Da wir eine Übernachtung in Windhoek hatten kein Problem. In Windhoek selbst waren wir nur eine Nacht, was wir als ausreichend empfanden (vielen Dank für den Tipp!). Die Unterkunft und das Essen waren hervorragend und der perfekte Einstieg. Mit Blick über die Stadt konnten wir uns am hoteleigenen Pool entspannen. Am nächsten Tag ging es direkt auf einer der landestypischen Schotterstrassen Richtung Sossusvlei. Die Desert Lodge entsprach unseren Vorstellungen. Wir hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass es so heiss werden würde. Uns wurde gesagt, dass es im April diesen Jahres etwa 10 Grad wärmer wäre als sonst. Bei Temperaturen um die 40 Grad kühlte selbst das Zelt nicht mehr ab. Aber dafür konnten wir den unglaublich klaren Sternenhimmel in der Wüste geniessen. So etwas hatten wir auf unseren vorherigen Reisen so beeindruckend noch nicht gesehen. Nach Besuch der Dune 45, des Sossusvlei und des Deadvlei machten wir uns nach zwei Übernachtungen auf den Weg nach Swakopmund. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war sonnig und warm. Hier haben wir einen Tagesausflug in die Wüste zwischen Walvis Bay und Swakopmund mit Living Desert Adventure gemacht. Diese Tour, bei welcher man die „Little Five“ der Wüste sieht, ist sehr zu empfehlen. Unser Guide und Besitzer der Firma Chris hat uns auf seine ganz eigene Art die Wüstenbewohner näher gebracht. Wir hatten vorher keine Erwartungen an die Tour und würden diesen Tag heute als einen der Highlights bezeichnen. Danach ging es weiter in eine Zeltlodge in den Erongobergen bei Omaruru, mit Umweg über den Welwitschia Trail (lohnt sich in unseren Augen nicht wirklich, die Strasse ist ausserdem in einem sehr schlechten Zustand). Die Lodge ist traumhaft in den Felsen gelegen, das Personal sehr freundlich und das Essen sehr gut. Das Highlight war die Wanderung mit unserem Guide zum Sonnenaufgang. Wir entschlossen uns, Omaruru zu vernachlässigen und stattdessen mehr Zeit in unserer Lodge zu verbringen. Nach zwei Nächten ging es in den Etosha Nationalpark mit der ersten Übernachtung im westlichen Teil des Parks. Wunderschön gelegen, merkte man jedoch beim Service und Essen, dass wir uns in einem staatlichen Camp befinden. Da Umfulana uns aber bereits vorab darauf hingewiesen hatte, war das völlig in Ordnung. Hier sahen wir die ersten Elefanten und Nashörner auf unserer Reise. Die zweite Nacht verbrachten wir ebenfalls in einem Camp im Park. Dieses war im Süden des Parks gelegen, und auch durch seine Grösse sehr touristisch und überlaufen (auch hier wurden wir vorab gewarnt). Das im Camp gelegene Wasserloch verspricht nicht zu viel – fast jede Nacht kommen hier die Nashörner, Elefanten und Giraffen. Am nächsten Tag fuhren wir weiter durch den Park zum östlichen Gate. Die Tiervielfalt im Etosha Park ist wirklich unglaublich, wir sahen in zwei Tagen 18 Löwen! Selbst Südafrika wurde somit übertroffen. Unsere anfänglichen Bedenken, ob wir genügend Tiere auf unserer Reise sehen würden aufgrund der Jahreszeit, waren somit aus dem Weg geräumt. Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir ausserhalb in einem privaten Wildreservat, wo wir mit Abstand das beste Essen auf unserer Reise hatten. Wenngleich wir in diesem Urlaub fast immer sehr gut gegessen haben. Danach ging es in eine Lodge auf dem Waterberg Plateau. Die Lage und Aussicht sind sehr beeindruckend. Allerdings waren wir in dieser Lodge vom Service, Personal und dem Essen sehr enttäuscht. Hier hatten wir mehr erwartet, auch nachdem die Unterkunft sogar im Reiseführer als hervorragend bezeichnet wird. Hinzu kam, dass es hier sehr viele Schlangen gibt, wir hatten einige direkt vor unserer Hütte. Damit muss man in diesem Land sicherlich rechnen, aber ein kleiner Hinweis wäre nicht schlecht gewesen. Von daher freuten wir uns umso mehr auf unsere letzte Unterkunft, die wir als Highlight der Reise bezeichnen würden. In Okonjima werden u.a. verwundete Wildkatzen gepflegt und wieder ausgewildert (Anmerkung: Die Wegbeschreibung bzw. die Bezeichnung der Strasse stimmte nicht ganz in der Wegbeschreibung, die Lodge war aber gut ausgeschildert). Die Unterkunft war eine der besten, die wir hatten. Das Essen war sehr gut, das Personal zuvorkommend und unser Guide, den wir die ganzen drei Tage hatten, war sensationell. Wir haben hier zum Abschluss viel über die Tiere gelernt und uns nochmal erholt, bevor es dann am letzten Tag zurück zum Flughafen ging.
Es war eine sehr gelungene Reise. So, wie wir es von Umfulana von unseren früheren Reisen gewöhnt sind. Die Highlights waren für uns ganz klar der Etosha Park, wo wir neben Löwen sogar Geparden und Leoparden bei der Jagd beobachten konnten. Jede der Unterkünfte war wie immer einzigartig. Besonders hervorheben möchten wir aber die Felsenlodge in den Erongobergen, das private Gamereserve nach dem Etosha Park sowie unsere letzte Unterkunft. Diese haben uns ausserordentlich gut gefallen. Wir waren sicherlich nicht zum letzten Mal in Namibia. Es gibt noch viel zu sehen. Dann auf jeden Fall wieder mit Umfulana.

Bis zum nächsten Mal, Gruss aus der Schweiz von C. und A. Weihs
 
 
Freundliche Grüsse
Constanze Weihs