Silbereisen | Namibia
Juli 2016
Liebes Umfulana-Team,
da unsere Namibia-Reise nicht die erste Reise mit Umfulana war, konnten wir ahnen, dass die Planung der Reise sehr gut werden würde. Die vierwöchige Reise führte uns von Windhoek an den Rand der Kalahari, von dort über Keetmanshoop (sehr empfehlenswert Gesserts Frühstückspension mit dem wohl wirklich besten Frühstück Namibias und der Abstecher in den Mesosaurus Fossil Site & Quiver Tree Dolerite Park), den Fish River Canyon und Aus (mit einem Ausflug nach Lüderitz und Kolmannskoppe), dann weiter zum Tok Tokkie Trail, der sicherlich eines der Highlights unseres Urlaubs war.
Wir erlebten knapp drei beeindruckende Tag mit unserem Guide Sebastian und seinem back-up-Team Belinda und Willie – unvergesslich die zwei Nächte in der Namib unter dem klaren Sternenhimmel (einschließlich einiger Sternschnuppen) und der deutlich sichtbaren Milchstraße. Hier kann man wohl am besten erleben, was Umfulana über Namibia schreibt: „Stille, Raum und Weite -Namibia hat von allem im Überfluss…, ein uferloses Meer aus Sand und besonders in der Dämmerung Farbspiele von überirdischer Schönheit."
Übrigens war die Fahrt zum Tok Tokkie Trail über die D 7007 wesentlich angenehmer zu fahren als manche Strecken auf C-Straßen.
Über Sossusvlei) mit seinen Dünen und Rostock Ritz ging es weiter in das sehr neblige Swakopmund, wo wir u.a. eine geführte Township-Tour (Mondesa) gebucht hatten. Von dort führte uns die Reise in das Erongo-Gebirge und nach Twyfelfontein.
Zwar hatten wir ein Auto mit etwas mehr Bodenfreiheit, aber keinen 4x4. Schon auf der Fahrt nach Twyfelfonteil deutete sich an, dass die Straßenzustände immer schlechter wurden. Dies zeigte sich dann
besonders auf den ca. 120 km nach Palmwag. Alle Reiseführer, die wir in Palmwag trafen, sagten uns, dass diese Strecke selten so schlecht gewesen sei. Hier hätten wir uns einen 4x4 gewünscht, auf dem diese Strecke besser zu fahren gewesen wäre. Und prompt hatten wir dann kurz vor Palmwag unsere zweite Reifenpanne (nach Sossusvlei).
Auf einer 4-tägigen geführten Safari durch das Konzessionsgebiet der Palmwag Lodge konnten wir die Einsamkeit und endlose Weite des Damaralandes bis hoch zum Kaokoveld bewundern, waren den Wüstenelefanten und den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern erfolgreich auf der Spur und besuchten abschließend ein Himbadorf. Das Aufbauen der Camps mit Buschtoilette und Eimerdusche, , das abendliche Grillen und das Übernachten auf bequemen Feldbetten in Safarizelten hinterließ bleibende Eindrücke.
Die folgenden Tage im Etosha-Park mit unzähligen Tierbeobachtungen zählten zu einem weiteren Höhepunkt der Reise. Unser Eindruck war, dass die Wasserlöcher im Westen des Etosha-Parks rund um Dolomite Camp z.T. besser besucht und vielfältiger besucht waren als die Wasserlöcher östlich von Okaukuejo. Abgesehen von Olifantsbad, wo wir mit über 40 Elefanten beobachten konnten. Und dank unserer Unterkunft direkt am Wasserloch in Okaukuejo konnten wir die Tiere bis spät in die Nacht erleben.
Den letzten Tag in Windhoek beendete eine sehr aufschlussreiche Township-Tour durch Katutura.
Und dann ging auch schon eine beeindruckende Reise mit vielfältigen Eindrücken – von Sonnenunter-gängen, Nächten unter dem klaren Sternenhimmel in der Wüste, der vielfältigen Tierwelt bis hin zu den
Begegnungen mit den Menschen – zu Ende.
Insgesamt waren die Autofahrten aufgrund der Straßenverhältnisse insbesondere im Norden anstrengender als erwartet. Auf diesen Strecken hätten wir uns einem 4x4-Wagen gewünscht.
Das gebuchte Satellitentelefon (das wir leider nicht am Flughafen, sondern erst nach 10 Tagen nach-geliefert bekamen) brachte doch auf den schlechten und oft sehr einsamen Straßen und der teilweise unzureichenden Netzabdeckung ein wesentliches Sicherheitsgefühl, so dass wir dies jederzeit wieder mitbuchen würden. Ebenso wie das Navi, das zwar dank der von Ihnen angegebenen GPS-Koordinaten nicht unbedingt notwendig ist, aber doch einen guten Überblick über die noch zu fahrende Strecke/Zeit gibt.
Die Unterkünfte waren alle sehr gut ausgewählt. Besonders hervorzuheben sind dabei durch ihre Lage
die Unterkünfte in Sossusvlei, im Erongo Gebirge und das Dolomite Camp im Etosha-Park. Und natürlich an den letzten beiden Tagen die Unterkunft in Windhoek, wo man uns freundlicherweise noch bis zur Fahrt zum Flughafen am Nachmittag ein Appartement zur Verfügung stellte.
Sehr sinnvoll war es auch, fast überall zwei Nächte zu buchen, um nach den Fahrten zu entspannen und die jeweilige Umgebung ruhiger genießen zu können. Im Nachhinein hätten wir vielleicht die eine oder andere Übernachtung auf einer Gästefarm eingelegt, um tiefere Einblicke in den Alltag der Farmer zu
bekommen.
Alles in allem war es eine teils anstrengende, aber auf jeden Fall beeindruckende und von Umfulana gut geplante Reise, deren Eindrücke unvergesslich bleiben.