Astrid Eickhaus unterwegs in Spanien
Andalusische Impressionen: Kultur und Gastronomie an der Costa del Sol
Der viertägige Fam Trip ins Herz von Andalusien, an dem unsere Kollegin Astrid Ende Februar teilnehmen durfte, versprach eine perfekte Mischung aus Kunst, spektakulärer Natur und kulinarischen Highlights. Von den lebhaften Gassen Málagas über prähistorische Dolmen bis hin zu schwindelerregenden Schluchten – das Programm war straff, aber voller unvergesslicher Momente.
Die Reise begann mit der individuellen Anreise zum Frankfurter Flughafen. Pünktlich hob unsere Gruppe in Richtung spanische Sonne ab. Als wir am Nachmittag in Málaga landeten, empfing uns sofort das unverwechselbare mediterrane Flair. Beim Transfer zu unserem zentral gelegenen Hotel zeigte sich die Stadt von ihrer besten Seite: modern, kulturell, pulsierend und mit einer spürbaren Erneuerung in den letzten Jahren, ohne ihr reiches historisches Erbe zu verlieren.
Nach einem schnellen Check-in tauchten wir bei einer geführten Stadtbesichtigung direkt in die Kultur ein. Das Highlight war das Museo Carmen Thyssen im eleganten Palacio de Villalón. Die über 200 Werke boten uns einen faszinierenden Einblick in die andalusische Malerei des 19. Jahrhunderts. Den Abend verbrachten wir bei einem exquisiten Essen in einem Restaurant im modernen Hafenviertel Muelle Uno. Als Überraschung sang eine andalusische Folkloregruppe für uns und erfüllte den Raum mit spanischen Klängen.
Unser erstes Ziel am zweiten Tag unserer Reise war das Naturgebiet El Torcal de Antequera. Bei unserer Wanderung durch dieses UNESCO-Welterbe fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. Die markanten Karstfelsen, die vor über 200 Millionen Jahren entstanden sind, boten ein außergewöhnliches Naturpanorama.
Gegen Mittag fuhren wir weiter nach Antequera, wo wir in einem Restaurant wir mit lokalen Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Das Restaurant hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Rezepte spanischer Hausmannskost zu sammeln, in der offenen Küche zuzubereiten und seinen Gästen zu servieren. So sollen die Rezepte der traditionellen andalusischen Küche weitergetragen werden, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Bei Interesse erhält jeder Gast eine Rezeptkarte von seinem Essen, um sein Lieblingsgericht selbst im Nachgang zubereiten zu können.
Der Nachmittag stand anschließend ganz im Zeichen der Geschichte. Bei einer Stadtführung erkundeten wir die Altstadt und das beeindruckende archäologische Ensemble der Dólmenes von Antequera. Die unglaubliche Dimension der Dolmen von Menga und Viera ließ uns ehrfürchtig staunen. Ein gemeinsames Abendessen im Restaurant des Paradores rundete diesen historischen Tag ab.
Am 3. Tag wartete ein echtes Abenteuer auf uns. Um 09:00 Uhr fuhren wir zum Caminito del Rey, einem der spektakulärsten Wanderwege Andalusiens. Fast acht Kilometer wanderten wir auf schmalen Stegen in über 100 Metern Höhe durch die atemberaubende Felslandschaft des Desfiladero de los Gaitanes. Der Blick in die tiefe Schlucht war pure Faszination und die Hängebrücke kurz vor Ende der Wanderung eine Herausforderung.
Nach diesem Adrenalinschub fuhren wir mit dem Bus nach Ronda. Die Stadt, die auf einer von tiefen Schluchten durchzogenen Hochebene liegt, bietet einen dramatischen Anblick. Die geführte Tour am Abend führte uns zur berühmten Brücke Puente Nuevo, die den über 100 Meter tiefen Tajo de Ronda überspannt. Ein moderner Kontrast zur jahrhundertealten Stadt war die exklusive Olivenölverkostung in der von Philippe Starck entworfenen Almazara, die wir zuvor auf dem Weg nach Ronda besuchten. Nach dem Check-in im Hotel genossen wir ein gemeinsames Abendessen in Ronda und ließen die spektakulären Eindrücke des Tages Revue passieren.
Der letzte Tag unserer Reise führte uns nach dem Frühstück zurück an die Küste. Das erste Ziel für heute war das Museo Picasso. Im beeindruckenden Palacio de Buenavista konnten wir über 200 Werke aus den verschiedenen Schaffensphasen des berühmtesten Sohnes der Stadt bewundern. Selbstverständlich kamen wir auf dem Weg dorthin auch an seinem Geburtshaus und seiner Statue vorbei.
Zum krönenden Abschluss durfte die spanische Lebensart nicht zu kurz kommen: Eine Gastronomie-Tapas-Tour führte uns durch die Stadt, wo wir noch einmal die ganze Vielfalt der andalusischen Küche schmecken.
Nach dem Essen hieß es dann Abschied nehmen. Der Bus brachte uns zum Flughafen. Als wir pünktlich wieder in Frankfurt landeten, hatte ich nicht nur unzählige Fotos im Gepäck, sondern vor allem die Erinnerung an eine Reise, die die Seele Andalusiens in all ihren Facetten erlebbar machte.
Haben Sie Lust bekommen, Andalusien selbst zu erleben? Lassen Sie sich von unseren Reisevorschlägen inspirieren oder fragen Sie jetzt eine ganz individuelle Route an!